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Mo, 23. März 2020, 11:17

Software::Grafik

Wayland-Compositor Wayfire 0.4.0 freigegeben

Der modulare Wayland-Compositor Wayfire ist in Version 0.4.0 erschienen. Dabei wurde unter anderem grundlegende Unterstützung für Fensterdekorationen auch unter XWayland eingeführt.

Wayfire

Der seit rund einem Jahr in aktiver Entwicklung befindliche Wayland-Compositor Wayfire wurde in Version 0.4.0 veröffentlicht. Bei Wayfire handelt es sich um einen leichtgewichtigen Compositor, der von Compiz inspiriert ist und auf der Bibliothek wlroots aufsetzt. Er zielt darauf ab, eine erweiterbare und leichtgewichtige Umgebung zu schaffen, ohne dabei das Erscheinungsbild außer Acht zu lassen. So bringt Wayfire auch den von Compiz bekannten animierten Desktop-Cube zurück.

Wayfire wird für Anwender entwickelt, die die große Desktop-Umgebungen und deren Kompositoren als überladen empfinden. Deshalb bringt Wayfire mit wf-shell auch eine eigene minimalistische Umgebung mit. Durch die Aufteilung in Plugins, die hauptsächlich das Aussehen und das Fenster-Management steuern, und den Kern, der sich um die Bereitstellung von Rendering und Workspaces kümmert, soll Wayfire den Aufbau einer leichtgewichtigen Desktop-Umgebung mit minimalem Aufwand ermöglichen.

Wayfire unterstützt voneinander unabhängige Ausgaben in verschiedenen Fenstern und Workspaces und unterstützt dynamische Konfiguration, sodass Änderungen zur Laufzeit keinen Neustart des Compositors oder von Anwendungen benötigen. Die aktuelle Version Wayfire 0.4.0 führt unter anderem grundlegende Unterstützung für Fensterdekorationen unter XWayland ein. Des Weiteren werden Tooltips und Kontextmenüs unterstützt. Die Install-Skripte für Core und Plugins für Distributionen, die noch keine Pakete bereitstellen, wurden zusammengefasst.

Im Wayfire-Wiki wurde die Dokumentation erweitert. Derzeit stehen Pakete für das AUR von Arch Linux und somit auch für Manjaro, für Exherbo, Fedora, Void, NixOS und FreeBSD bereit. Für Ubuntu steht eine Anleitung zum Kompilieren bereit, die auch für Debian und dessen Derivate funktionieren sollte.

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