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Von Anonymous am So, 15. Juli 2018 um 22:31

Mein Hauptrechner ist ein (schon älteres) Lenovo-Notebook mit Docking-Station. Für das Ding gibt es immer noch BIOS-Updates (die häufen sich sogar; Meltdown und Spectre lassen grüssen).

Da gibt's nur die Auswahl zwischen irgend so einer elenden Windows-Software (habe aber kein Windows) und ISOs auf der Basis eines antiken IBM-PC-DOS. Es ist aber so umständlich, die auf einen USB-Stick zu flashen (einfach mit "dd" drauf kopieren klappt nicht), dass ich lieber eine RW-CDRom nehme.

Insofern bin ich froh, dass der Rechner noch ein DVD-R/W-LW hat.

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Von Anonymous am So, 15. Juli 2018 um 22:19

Mit R/W-CDs hatte ich viele Jahre recht gute Erfahrungen gemacht (also deutlich häufiger als zwei mal wiederbeschrieben), einige fliegen seit Jahren im Auto als Audio-CDs rum (werden da allerdings immer im Dunklen aufbewahrt).

R/W-DVDs hatte ich einige Zeit lang für Linux-Isos (zum Ausprobieren bzw. Updaten) verwendet. Da waren die Scheiben meist nach 3-4 Schreibvorgängen "hinüber". Mir war allerdings nicht klar, ob das an den Laufwerken lag, ob die Scheiben generell nach 3-5 Jahren aufgrund irreversibler chemischer Prozesse unzuverlässig werden, oder ob die nur 2-3 Schreibvorgänge aushalten.

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Von Buster am So, 15. Juli 2018 um 20:47

Das ändert nichts an meiner Feststellung einer Tatsache. Nicht jeder fertigt tagtäglich derartige Kopien an und braucht so etwas. Ganz im Gegenteil. Im Bereich der privaten Nutzer gehören solche Dinger wohl kaum zum Verkaufshit.

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Von Ruediger am So, 15. Juli 2018 um 18:33

Es gibt ja tatsächlich Doppel DVD Decks. Die Dinger nennen sich "Kopierstation".

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Von Optikus am So, 15. Juli 2018 um 14:45

[…] Wer hat eigentlich halbwegs intensiv (mehr als zwei Mal) die Wiederbeschreibbaren benutzt? […]

Vorurteile sind hier – wie in allen anderen Angelegenheiten auch – völlig unangebracht. Ist ja kein Hexenwerk. DVD+/-RW benutze ich mindestens einmal jährlich, um eine Installations-Scheibe einer in diesem Zyklus stets neu erscheinenden weil ständig in der Entwicklung befindlichen Software aus einer Abbild-Datei (*.iso) zu erzeugen. (Nein, kein Installations-Medium für eine Linux-Distribution). Zur Sicherheit wird die Brenngeschwindigkeit auf Minimum gesetzt, um einen fehlerfreien Ablauf zu gewährleisten. Dafür reicht dann eine DVD-5. Und wenn die dann mal unbrauchbar wird, haben meine Erben genug Geld für eine Neuanschaffung. Die Software ist auch über das Netz installierbar. Auf einen Silberling bringe ich das nur, falls mal keine Netzverbindung verfügbar ist.

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Von grmpf am So, 15. Juli 2018 um 14:05

Ich habe Python verwendet als die Version 2.0 gerade herauskam und dann lange nicht mehr. Als ich vor ein, zwei Jahren es mir wieder angesehen habe, war ich schockiert über die vielen fundamentalen Änderungen. Letztlich ist Python extrem viel besser geworden. Aber es ist auf dem Weg zu Perl.
Featuritis ist wahrscheinlich unausweichlich im Lauf eines Lebenszyklus von Software (hier machen Compiler und Interpreter keine Ausnahme). Aber schade finde ich es trotzdem; ich mochte Python, weil es so einfach war. Jetzt kann ich auch C++ nehmen (mal etwas überspitzt ausgedrückt - und nein Perl nehm ich aus Prinzip nicht).
Schade, dass GvR sich zurückzieht. Aber an der Perlisierung von Python wird sich so oder so nichts ändern.

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Von Oiler der Borg am So, 15. Juli 2018 um 13:23

benutze ich ständig und leistet erstklassige Dienste

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Von Metallschnitzer am So, 15. Juli 2018 um 13:14

aber keiner der großen ist bei Python 2 verblieben
Natürlich nicht. Wenn man den Support abstellt ziehen die, die es sich leisten können, um.

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Von Gitstompha am So, 15. Juli 2018 um 09:49

Ja, hat prima funktioniert. Wobei ich für wichtige Daten DVD-RAMs benutzt habe, wegen den zusätzlichen Checksummen. Andere Daten gingen hingegen auf RWs.

Mit USB-Sticks hatte ich eher Anfangs Probleme, weil sie doch sehr dazu geneigt haben sich selbst zu zerstören xD.

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Von Gitstompha am So, 15. Juli 2018 um 09:40

Gibt auch andere Tools um Windows Images auf den USBStick zu bringen, z.B. WinUSB. Sogar mehrere Versionen parallel.

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Von Zainaman am So, 15. Juli 2018 um 08:11

Als Bastler hab ich noch eines. Aber auch nur weil mein Case immer noch das gleiche ist. Ich stopf da nur alle 3-4 Jahre ein neues Motherboard und CPU rein. Was ich in die Mühle Zeit und Geld investiert hab (rießen Wakü). Das DVD Laufwerk bleibt drinnen so lange ich nicht den Platz für etwas anderes brauche.

Ganz ehrlich verwendet wird das Ding sehr sehr sehr selten. Ich hab kaum Geräte mit DVD Laufwerk. Playstation 4, PS3 aber das wars dann schon fast. Ein paar alte MacBooks die meine Eltern verwenden.

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Von zui am Sa, 14. Juli 2018 um 23:43

Ich bin vermutlich zu alt das ich die Umbrüche der anderen noch miterleben durfte.
VB6 auf .Net, Delphi 7 auf .Net dagegen war der Upgrade-Pfad bei Python 2 auf 3 gut kommuniziert und implementiert.
Und spätestens mit den 2.7er Reihe hat man die Kosten der Migration nach und nach auf ein Minimum reduziert wenn man sich danach gehalten hat. Den einzigen Grund für 2 ist bei mir um alte Skripte von Dritten zu starten, selbst bin ich mit der 3er zufrieden.
Und zu den oben genannten PEP, das widerspricht wirklich gegen alles wofür Python steht nur um ein Problem was eine kleine Gruppe hatte auf Kosten von Wartbarkeit und Lesbarkeit für uns alle. Nach der Begründung könnte man auch die do-While Schleife einführen.

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Von zui. am Sa, 14. Juli 2018 um 23:33

Keine Ahnung wovon du redest aber keiner der großen ist bei Python 2 verblieben.
Und die Referenzimplementierung heißt CPython.

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Von Josef Hahn am Sa, 14. Juli 2018 um 18:50

Am gefühlten Ende der Epoche optischer Medien erlaube ich mir mal die Frage:

Wer hat eigentlich halbwegs intensiv (mehr als zwei Mal) die Wiederbeschreibbaren benutzt?

Hat das wirklich funktioniert? Ich habe da vorurteilsgesteuert immer einen Bogen drum gemacht. Es gab ja auch relativ früh schon Speicherkarten und irgendwann USB-Sticks...

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Von Buster am Sa, 14. Juli 2018 um 18:41

Dafür braucht man gewiss kein zweites optisches Laufwerk.

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Von SalamiBrot am Sa, 14. Juli 2018 um 18:23

Tut mir Leid deinen heiligen Gral als Plastikpokal entlarvt zu haben.
Kleiner Tipp für dich: mache es wie beim Fußball. Eifere nicht einer Mannschaft hinterher sondern rühme dich für eigene Leistungen.

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Von SalamiBrot am Sa, 14. Juli 2018 um 18:12

Warum wendest du dein Einsatzszenario auf alle anderen an? Nur weil du in der Lage bist Kompromisse einzugehen und zu verzichten bedeutet das nicht dass andere das können. Der Hardwaresupport von Debian auf neuerer Hardware ist schlecht und das weißt du auch. Die Zahl der unterstützten Anwendungen ist lachhaft. Es gibt defacto kaum irgend eine relevante Workstation-Anwendung außer Entwicklungswerkzeuge die vor allem Linux als Ziel haben.
Dein unreflektierter Flankenschuss Richtung Ubuntu beweißt nur wieder welch pseudoelitärer, arroganter Haufen sich unter den Linuxern tummeln.

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Von Pazifist am Sa, 14. Juli 2018 um 17:33

Ein DVD Laufwerk habe ich an meinem Desktop-PC auch noch aber ich brauche es auch so gut wie gar nicht mehr. Vielleicht noch wenn ich bei Aufräumaktionen mal eine alte CD finde und mal schauen will, was da so drauf ist. :-D

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Von Andereloesung am Sa, 14. Juli 2018 um 16:50

Ich hab noch am3 und am3+ board mit Floppy/IDE - Controller und
ein TEAC 55GFR und ein paar 3,5 Drives.
Das sollte reichen um Altbestände doch noch zu retten.

;)

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Von K77 am Sa, 14. Juli 2018 um 16:23

Im professionellen umfeld ist das feature auch irrelevant.
Da schneidet man sich das zurecht und das wars.


 
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