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Von niesnutzer am Sa, 17. August 2019 um 15:53

Meine Linux-Installation ist viel jünger (aktuell nur ein paar Monate) denn ehrlich gesagt: Auch wenn man es nicht müsste, mag ich "frische" Installationen, ich habe aber auch keine sehr spezifischen Einstellungen, die ich nach der Installation vornehmen müsste. Die Daten und die Einstellungen für Programme liegen ja alle in /home und sind daher extrem einfach zu migrieren.
Tatsächlich sind Systemmigrationen unter Linux (auf eine andere HDD o.ä.) ziemlich einfach.
Mein System ist seit der originalen Installation inzwischen glaube ich 3-mal umgezogen (neue HDD, SSD etc.).

Tatsächlich wurde inzwischen praktisch die komplette Hardware einmal durchgetauscht.
Linux ist da dank der vielen integrierten Treiber (und ggf. Live CDs) wesentlich dankbarer als Windows.
Wobei dank AHCI und standardisierter USB Treiber Systemmigrationen auch unter Windows inzwischen deutlich einfacher sind.

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Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 14:39

> # tune2fs -l /dev/sdXy | grep 'Filesystem created:'

Wenn die Partition aber vorher formatiert wurde, stimmt das aber nicht.

Filesystem created: Fri Jun 8 09:48:56 2018
Da bei mir nur drei Sekunden dazwischen liegen, stimmt das wohl schon. ;-)

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Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 14:29

Bei einer Neu-Installation wird im Regelfall das /etc/-Verzeichnis neu angelegt. Und zwar gleich am Anfang. Dieses Datum findet man aber nur mit "Trick" heraus. So geht's

echo "System installiert: $(debugfs -R "stat " $(cat /etc/mtab | grep "/ ext" | awk '{ print $1 }') | grep crtime: | awk '{ print $8"-"$5"-"$6" "$7 }')"

Liegt bei mir u.a. in einem langen Skript, das einfach 'vers' heisst. Ergebnis sieht so aus:
debugfs 1.44.1 (24-Mar-2018)
System installiert: 2018-Jun-8 09:48:59

Der Trick ist, mit debugfs mehr zu lesen, als UNIX/Linux eigentlich anzeigt.

Wenn man die Root-Partition ermittelt (die Klammer, die mit 'cat' beginnt), kann man das über Variable laufen lassen und in einer kleinen IF-Bedingung einbauen; sodass man diesen Einzeiler auf JEDE Partiton anwenden kann, die jemals installiert wurde. Vorausgesetzt, es existiert ein /etc/-Verzeichnis.

Wenn man die "älteste" Config-Datei heranzieht, kann man auch ermitteln, wie lange die Installations-Zeit war. Wenn zuletzt Grub angelegt wird, schaut man da nochmal nach.

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Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 14:06

Das ging jetzt flott. :-) Habe mir Artix-LxQt-Runit zum Testen auf eine kleine Partition installiert. Von einem alten USB-Stick dauerte das auf eine SATA2-Platte nur vier Minuten. Bootet innerhalb 35 Sekunden, von Festplatte. Das geht so in die Richtung, die ich mir für meinen neuen FHEM-Server wünsche. Dankeschön. :-)

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Von Installationsdatum des Systems am Sa, 17. August 2019 um 13:55

Die meisten Ansätze, das Installationsdatum des Systems herauszufinden, zielen darauf ab, das Erstellungsdatum des Dateisystems zu ermitteln:

Für ext-Dateisysteme:

# tune2fs -l /dev/sdXy | grep 'Filesystem created:'

(Xy durch die Partition ersetzen, auf der dein Wurzeldateisystem liegt)

Speziell für archlinux:

$ head -n1 /var/log/pacman.log

Für rpm-basierte Systeme:

# rpm -qi basesystem | grep 'Install'

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Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 13:32

> gibt es in diesem Betrachter inzwischen eigentlich die Chance, eine Bereich zu markieren ..
nein, jedenfalls nicht in der aktuellen Plasma LTS (5.12)

> .. und in ein anderes Programm ..
Klick aufs Bild, Gwenview geht auf, Kontextmenü mit rechter Maustaste, Programmauswahl "öffnen mit.."

> .. oder die Zwischenablage zu übertragen ..
eigentlich Strg-C oder Bearbeiten::Kopieren (funktioniert bei mir nicht, ich nutze den XViever, bzw. Pix von den X-Apps)

>.. - oder muss man dazu weiterhin Gimp oder Pinta starten?
Ich habe Zwei Mausklicks einschl. Kontext-Menü - ist GIMP nicht auf, wird es geöffnet.
(Plasma 5.12 in Ubuntu 18.04)

So, wie ich es schon 1991 vom Mac her kannte ;-)

Damals gabs den Recourcen-Editor; damit konnte man die Codes der Programme den Objekten (Bilder) zuordnen, um dem System zu sagen, welches Programm geöffnet werden sollte, wenn man z.B. auf ein Bild geklickt hat. Unter KDE stellt man das in den Systemeinstellungen bei den Anwendungen::Dateizuordnungen ein. Dort kann man sich beliebig viele Programme den Dateiformaten zuordnen. Bei einem direkten Klick auf ein Objekt wird das oberste Programm der Liste aktiviert und geöffnet. Die anderen stehen im Kontext-Menü. Fehlt Einem dort sein Wunsch-Programm, trägt man es in den Systemeinstellungen nach. Vorher sollte man es natürlich installiert haben. ;-) Aber es ist natürlich egal, welches Programm - ob Gtk-basiert oder Qt-basiert - selbst das veraltete Gthumb, das sich nicht an aktuell gültige Theme-Konventionen hält und deswegen in den KDE-Desktop praktisch nicht integrierbar ist, kann man dort einfügen und nutzen. ;-) Und auch an die erste Stelle der Liste setzen, damit es mit einem oder Doppelklick aufpoppt - wie man es möchte. Genau das mag ich an Linux. Man kann sich sein System seinem eigenen Workflow anpassen. Wir haben 1991 nichts anderes gemacht, wenn wir den Agenturen Systeme und Netzwerke installiert haben. Es war damals nur alles n' büschen teurer. ;-)

Um es abschließend zu sagen: ich nutze Gwenview recht ungern - es gibt viele Alternativen. Aber zum schnellen Durchsuchen von Bilder-Ordnern ist es ganz brauchbar. Weshalb ich immer noch die Grundeinstellung habe aus der Erstinstallation mit Linux Mint MATE (Ubuntu 18.04, LM 19.1), Upgrade auf PLasma 5.12 LTS. Das ist die letzte Mint-Version, die Plasma-tauglich ist (wg. Bibliotheken-Inkompatibilität) und die alle X-Apps per se enthält. Unter KDE neon LTS ist es mit aber gelungen, per Mint-Repos die X-Apps einzubauen. Also ganz normal als Binär-Repos, einschließlich Pinning. So geht es auch.

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Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 13:26

Ich habe jetzt verstanden, was Du meinst. Ich habe mir Gthumb angeschaut. Es macht viel mehr als Gwenview und ist eine andere Klasse.

> Schau dir einfach gthumb an, der müsste noch beim Mate Desktop dabei sein.

Meine Ubuntu-Installation basiert auf Linux Mint MATE. Dort gibt es Pix. Das ist ein quasi Nachfolger von Gthumb, wie ich jetzt gelernt habe. Gthumb ist in dem Sinne veraltet, als dass es sich nicht in den KDE-Desktop integrieren läßt.

Pix läuft wunderbar unter Plasma 5.12 LTS. Ich nutze es sehr gerne und viel lieber als andere Programme, wenn ich Bilder-Ordner durchsuche, nach Meta-Angaben suche, und mir Bilder in einem Ordner anschaue. Und es macht wie Gthumb die Dia-Schau, die man unter Plasma mit F5 startet und beendet. Und dort funktioniert auch das Bild-vergrößern/-verkleinern mit dem Mausrad. Das kannte ich noch nicht, weil ich das nicht nutze. Insoweit Dankeschön für diese Anregung. :-)

Die X-Apps sind auch der Grund, weshalb ich meine Ubuntu-Installationen immer mit Linux Mint (bis 19.1) begonnen habe, weil dort die X-Apps integriert sind. Auch wenn ich den KDE-Desktop sehr mag, sind mir diese "kleinen" (i.S.v. "nicht so überladen") Applikationen immer lieber.

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Von Condor am Sa, 17. August 2019 um 11:31

Ohne Probleme geht das, ohne husten.

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Von joo am Sa, 17. August 2019 um 10:20

Natürlich macht das Sinn, die meisten problematischen Beiträge erfolgen von nicht angemeldeten Nutzern.

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Von Potz Blitz am Sa, 17. August 2019 um 09:54

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht mehr so genau. Gibt es irgendwo ein Dateidatum, o.ä. welches mir den Zeitpunkt der Erstinstallation (nicht die Upgrades) liefert?

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Von pointer am Sa, 17. August 2019 um 09:30

Strg + Mausrad ist die wohl gängigste Methode zum Zoomen, funktioniert praktisch überall. Ebenso Strg + +/Strg + -.

Letztere sind aber via "Systemeinstellungen/Kurzbefehle/Standardkurzbefehle" auch individuell einstellbar.

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Von was ist das am Sa, 17. August 2019 um 08:43

Um mal ganz konkret zu werden, ich glaube nicht das du es schlüssig erklären werden wirst, ohne in ihre Ideologie abzudriften. Das hat noch keiner geschafft. Und das ist auch das Problem. Es ist nämlich nicht logisch.

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Von Heldinger am Sa, 17. August 2019 um 08:31

Wie sollte eine richtige Schlussfolgerung aus einer falschen Annahme erfolgen?

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Von Satan am Sa, 17. August 2019 um 07:34

Arch Linux liefert XFCE 4.14 schon seit 2-3 Tagen aus.

Aber Arch Linux ist eben keine GNU/Linux Distribution und kann nicht als »die« Lösung für alle Nutzer angesehen werden. Die meisten Anfänger dürften bereits an der Installation dieser Distribution scheitern. Auch weil es heute Distributionen gibt, die es lernunwilligen, oder faulen Nutzern ermöglicht, sich nicht wirklich mit Linux beschäftigen zu müssen. Und lediglich via Copy & Paste ihre Systeme zu betreiben. Um es klar zu stellen, nicht das ich diese Entwicklung gut finde, aber mir sind bereits zu viele Menschen über den Weg gelaufen, die genauso vorgehen.

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Von was ist das am Sa, 17. August 2019 um 06:09

Ich glaube das die GPL gar nicht frei ist. Es biedet dir lediglich nur einen Quellcode an, aber nur unter ihren Bedingungen. Und ja, darauf bin ich gekommen als ich die Texte von von Stallman und Co. gelesen habe.

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Von Piet.Lu am Sa, 17. August 2019 um 00:38

... als Manjaro irgendwas standardmäßig in den ISOs aktivierte, was man selbst natürlich auch genauso gut in bestehenden Installationen hätte aktivieren können,
aber nachdem mein erster Versuch, das zu tun, irgendwie scheiterte, hab ich mir gedacht:
Entweder frickelst du hier noch ne Weile dran rum, oder du nimmst dir die 10 Minuten für ne Neuinstallation.
Die Entscheidung fiel dann auch recht leicht und schnell.

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Von Töppke am Fr, 16. August 2019 um 22:46

Das Hauptsystem auf meiner SSD seit etwa ende 2017. Vermutlich November->Januar 2018?? Weiß nicht mehr so genau (Mint 18.2). Die anderen neueren teils "exotischen" Linuxvarianten installiere ich hin und wieder nur aus Neugier auf div. SSDs um sie aus zu probieren. Ich mag keine Virtualisierung.

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Von was ist das am Fr, 16. August 2019 um 21:17

In diesem Jahr habe ich Windows 10 neu installiert, weil ich auf eine größere SSD gewechselt bin. Dazu habe ich noch Macos neu installiert, weil ich meinen Macbook Pro in Punkt Hardware aufgerüstet habe. Dabei habe ich mitunter die HDD durch eine SSD ausgetauscht. Bei meinem OpenSuSE habe ich von Leap 15.0 auf Leap 15.1 aktualisiert, durch eine Neuinstallation.

Bei Linux mache ich fast immer eine Neuinstallation. Bei den anderen Betriebssystemen mache ich immer einen Upgrade. Mein MacBook Late 2012 habe ich bis ins Jahr 2019 immer aktualisiert und es hat immer funktioniert. Bei Windows habe ich auch von Windows7 auf Windows 10 aktualisiert. Hatte nie Probleme.

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Von Tamaskan am Fr, 16. August 2019 um 21:01

https://www.archlinux.org/news/

Dort wird darauf hingewiesen, wenn man bei einem Update manuell eingreifen muss.

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Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 20:48

Danke schön. Was meinst Du konkret mit "News"?


 
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