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Von Pfister2 am Fr, 3. April 2020 um 10:39

Dank für das Lob. Ich erlebe die aktuelle Diskussion gerade hier eher so, dass es einfacher zu sein scheint, von "rumzufrickeln" zu nörgeln als eine Anleitung zu lesen...

Und wenn ich dann mit AVMultimedia eine Linux-Distribution präsentiere, die sich automatisch in 10 Sekunden hochfährt, dann wiederum wollen plötzlich doch alle Linux manuell installieren...

Wollte ich jetzt einfach auch mal loswerden.

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Von Nur ein Leser am Fr, 3. April 2020 um 10:39

Sehe ich auch so, deswegen bin ich 2013 von Linux Mint, dem ich einen guten Einstieg in Linux verdanke, zu openSUSE KDE gewechselt. Ich habe es nicht bereut.

Der Ubuntu-Unterbau wurde mir aufgrund der vielen Querelen um die Sonderlocken (Unity statt GNOME, Mir statt Wayland, Upstart in Debian statt systemd, Snap statt AppImage etc.) zunehmend unsicher und unsympathisch.
Das Mint-Team schafft es nicht, seine Tools und Software auf neue Basistechnologien zu heben.
Und (zumindest war es damals so) diverse sicherheitsrelevante Updates werden per Default nicht eingespielt, weil Pakete - unter anderem der Kernel - gepinnt sind. Das Mint Team argumentiert, das dies der Stabilität diene... na ja, sie können wohl nicht gewährleisten, das ihr System regressionsfrei ist. Und selbst einen Kernel pflegen natürlich schon gleich gar nicht.

Da fühle ich mich (bei allem SUSE-Bashing) bei openSUSE deutlich wohler, dort hat man zumindest das Backing einer professionellen Enterprise Linux-Distribution und kann sich darauf verlassen, das man Sicherheitsupdates einspielen darf.
32 Bit gibt es dort aber auch nicht, und das schon länger nicht mehr. Ist eben auch nicht mehr so relevant für Server und Workstations, seit mehr als 10 Jahren kann so gut wie jedes neu verkaufte System im x86-Bereich 64 Bit.

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Von Pfister2 am Fr, 3. April 2020 um 10:32

Die Situation bei Android ist ja nicht wahnsinnig genail, aber die Idee, beim Apfel-Konzern sei es besser, finde ich gelinde gesagt sehr naiv.

Abgesehen davon, dass die Geräte schon deftig teuer sind, fehlt mir beim Apfelkonzern z.B. die externe Speicherkarte. Die ist nicht nur praktisch, um später Speicher nachzurüsten, sondern vorallem auch, damit ich lokal und unterwegs mal schnell eine Sicherung erstellen kann.

Wir hatten in der Familie über die vergangenen Jahre ein zwei Situationen, wo das Handy nicht mehr arbeitete. Sicherung zurückspielen, und weiter gings.

Auch möchte ich bestimmen können, ob/wann es ein Update gibt. Apple wurde gerade dieser Monate zu Strafen verdammt, weil nach dem Update die Leistung massiv gedrosselt wurde, siehe dazu:

Apple-Strafe

Und ich sage im Artikel ja auch nicht, der Suchgigant sei besser, ich sage nur, dass es mit Havoc und /e/ zwei Alternativen gibt, um eine gewisse Autonomie hinzukriegen.

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Von Fonds am Fr, 3. April 2020 um 10:22

Für Industriespionage sind eigentlich die NSA und US-Unternehmen bekannt?

Wikipedia:

Der britische Journalist Duncan Campbell verfasste einen im Februar 2000 veröffentlichten Bericht für das Europäische Parlament, in dem er einen zweiten Fall anführte, bei dem Informationen der NSA einer US-Firma geholfen haben sollen, den Zuschlag bei einer Auftragsvergabe zu erhalten.

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Von Fonds am Fr, 3. April 2020 um 10:18

Aber ja, ein natives Linux-Smartphone wär schon cool

Es erstaunt mich das niemand den Markt für professionelle Geräte im Firmeneinsatz erkannt hat? Ich meine damit keine Linux-Phones für Linux-Geeks, sondern für Angestellte. Bei uns ist es z.B. durch die Geschäftsleitung verboten WhatsApp auf dem Firmentelefon zu installieren (aus Datenschutzgründen). Optimal wäre eigentlich ein Linux-Phone, dessen Nutzerrechte eingeschränkt werden können und somit die Installation von irgendwelchen Schnüffel-Apps verhindert.

Ob man jetzt ein freies Android bauen kann auf dem der Privatnutzer jeden Scheiss installieren kann wage ich zu bezweifeln. Im professionellen Umfeld aber wäre die Zahl der Anwendungen stark begrenzt und es kommt im Gegenteil darauf an das der Nutzer keine zusätzlichen Anwendungen (die ggf. im Hintergrund schnüffeln) installieren kann (darf).

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Von glasen am Fr, 3. April 2020 um 09:52

Mal ehrlich, wer irgendetwas anderes geglaubt hat, der glaubt auch an den Osterhasen. LinuxMint war und ist ein WallBuntu mit ein wenig eigener Software. Mint fehlt die Manpower um eine eigene Version von Ubuntu zu kompilieren und zu pflegen.

Die Mint-Entwickler schaffen es nicht einmal Cinnamon ins Jahr 2020 zu heben. Zum Beispiel basiert Muffin, der Fork von Mutter auf der uralten Version 3.2.1 von 2011! Die Commits in den letzten 8,5 Jahren halten sich in Grenzen. Wayland-Unterstützung? Fehlanzeige.

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Von Anonymous am Fr, 3. April 2020 um 09:36

Huawei, der in China beheimatete Hersteller von Smartphones und Netzwerktechnik, der von einigen Nationen der Industriespionage und anderer dunkler Machenschaften bezichtigt wird,

Tatsächlich ist es genau EINE Nation. und ein paar US-Vasallen plappern das pflichtschuldigst und lustlos nach (listlos, weil sie genau wissen, dass sie sich damit ökonomisch selbst schaden und die US-Hegemonie zementieren).

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Von Anonymous am Fr, 3. April 2020 um 09:23

Hast'e nicht noch ein paar weitere Links zu Prepper-Seiten? Oder zu den Reichsdeutschen? Oder zu Selbstmord-Fans?

Letzteres ist die sicherste Methode, um vor unliebsamen Überraschungen gefeit zu sein ;)

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Von jueshire am Fr, 3. April 2020 um 09:17

Auch da gibt es allerdings Alternativen: beagleboard.org

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Von Anonymous am Fr, 3. April 2020 um 09:16

Ja, weiss ich. Ich meinte "frei" aber nicht im Software-idelogischem Sinne, sondern im Sinne von "nicht gestalkt werden". Und dazu fehlt einem RasPi schlicht die Hardware, so lange man ihn offline betreibt.

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Von Trauriger Androiduser am Fr, 3. April 2020 um 09:16

Noch vergessen, mein Smartphone ist ein Alltagsgerät. Es muß funktionieren und das zuverlässig ohne Updates manuell einzufrickeln.

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Von Trauriger Androiduser am Fr, 3. April 2020 um 09:15

Wer sich ein Smartphone kaufen will um es viele Jahre (<5) mit aktuellen Sicherheitsupdates nutzen zu können, wer eine vollständig abschaltbare Cloudintegration und kein Google haben will. Wer die Möglichkeit haben will offline komplett verschlüsselte Backups zu machen.... Sollte sich ein iPhone kaufen.

Das ist sehr traurig, ich nutze ein altes Android. Der Hersteller hat ein Jahr updates geliefert. Jetzt mit Lineage, das gab es mal ein Jahr, dann hatte der Entwickler kein Bock mehr. Der Kernel ist Steinzeitlich. Ich werde mir das iPhone SE2 kaufen wenn es demnächst rauskommt. Ich habe nach fast einem Jahrzehnt Androidrotz keine lust mehr dazu.

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Von Joo am Fr, 3. April 2020 um 09:01

Herzlichen Dank für den umfangreichen Artikel!

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Von Oiler der Borg am Fr, 3. April 2020 um 08:19

& iOS für Vollobotomierte!

Apple schnorchelt seine Schäfchen dreimal effektiver ab, als Google, M$ und die NSA zusammen!

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Von Pfister2 am Fr, 3. April 2020 um 08:16

Ich weiss schon, dass gewisse Chips der Raspi-Rechner "unfrei" sind, im Vergleich zu einem iOS-Gerät sind die Raspis dann aber doch sehr frei.

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Von jueshire am Fr, 3. April 2020 um 07:32

Da scheint mir der Einsatz eines RasPi plus LCD sinnvoller.

Wenn Du frei bleiben möchtest, solltest Du aber keinen Raspberry Pi verwenden: schau mal auf den Chip. ;-)

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Von Joahlen am Fr, 3. April 2020 um 03:42

Sicher.
Aber im Gegensatz zu den Buntus ist MX nich Lichtjahre von Debian weg und verschlimbessert nicht alles was Debian eigentlich ausmacht.

Noch, die Betonung liegt auf noch, gehen sie nicht den ..Buntu - Manjajo Way und bügeln alles weg.

Privat und für mich nutze ich ausschließlich Debian pure uns stable und Arch ohne AUR.

Aber wir beide sid sicher nicht der Maßstab.

JO

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Von joahlen am Fr, 3. April 2020 um 03:35

Arch pure ohne Gedöhns, AUR und Pippifax oder Debian ohne Schnickschnak ist immer erste Wahl für uns "Profis" (stolz geschwollene Brust...)

Für den Laien, den NichtNerd, dem Dau ist Endeavor immer eine gute Wahl. Oder eben MX. (Letzeres nutze ich bei Bekannten, Freunden und Support "Kunden" (nur solche, die guten Kaffee kochen können).

Frickelkrams wie Manjaro als Easy Use Arch ober Buntus als Simple Deian zu bezeichen ist Unsinn. Wer den Leuten ein soches angeblich userfreundliches OS auf die Platte spielt sollte sie nicht damit behelligen und ihnen ihr abgelaufnem Windows 7 verkacheln oder sofern dieselben schon drauf so lassen wie sie sind.

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Von Andre_001 am Fr, 3. April 2020 um 01:11

>> Die Centos/RHEL müssen wir tatsächlich neu installieren, da ein Upgrade nicht offiziell vorgesehen ist. Es sind zwar nur Oracle DB drauf, also hält sich die Neueinrichtung in Grenzen, per Script etwa 5 Minuten, hat mich aber auch erstaunt.

Ihr wollt also in 5min eine produktive Oracle-Datenbank migriert haben? Vielleicht ist 5min das Script gelaufen, die Vorbereitungen/Tests etc. werden doch etwas mehr in Zeit genommen haben nehme ich an?! Allein die PreRequirements für Oracle-Datenbank-Systeme füllen je Distribution Seiten.

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Von Freek97linux am Do, 2. April 2020 um 23:03

Wir laden heimlich immer die gecrackte version genannt Centos runter und nehmen die.


 
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