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Von Andre_001 am Sa, 4. April 2020 um 01:16

Dazu kommt die Installation der Datenbank-Umgebung inkl. aller Betriebssystemsettings (s. Oracle Database PreRequirements). Zusätzlich muss die Datenbank in exakt der gleichen Patch-Version installiert und konfiguriert sein (es sei denn man kopiert auch die gesamte Datenbank-Installationsumgebung von Server1 zu Server2). Duplizierte Speicherorte für Controlfiles, Redologs, Archivefiles müssen ebenfalls konfiguriert werden.
Des weiteren gilt es die gleiche Hostnamen-Konfigurationen etc. pp zu verwenden. Insbesondere der Enterprise-Manager 11g ist hier schnell ein Pferdefuss, da der Hostname in den Verzeichnisnamen eingebettet ist.

Klar: ein fertiges Script welches individuell zum Klonen einer Datenbankumgebung von Server1 auf Server2 entwickelt wurde ist in 10min durchgelaufen, aber unter Berücksichtigung aller o.g. Punkte ist der Gesamtaufwand bei Oracle ergeblich höher als 10min.

Zu Windows: Soviel höher als unter Linux ist der Aufwand unter Windows auch nicht. Tendenziell eher niedriger, da die benötigten Pre-Requirements nahezu wegfallen. Dafür hat Windows einen ganzen haufen anderer Nachteile - u.a. selbst via Powershell eine äusserst bescheidene Scripting-Umgebung.

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Von Netbook am Sa, 4. April 2020 um 00:43

Die Netbooks scheinen allgemein noch gut zu laufen,
Beispielsuche in der Bucht:

netbook acer aspire one

1.344 Ergebnisse für netbook ace...

https://www.ebay.de/sch/i.html?LH_All=1&_osacat=58058&
_odkw=Netbook+Acer+Aspire+One+721+&rt=nc&_from=R40&
_trksid=p2334524.m570.l1311.R1.TR1.TRC0.A0.H0.XNetbook+Acer+Aspire+One.TRS0&
_nkw=netbook+acer+aspire+one&_sacat=58058&_sacat=58058

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Von Töppke am Sa, 4. April 2020 um 00:32

Die Acer Aspire One
=Typennummer

- 522
- 721
- 752
- 753

konnte man bis 4GB aufrüsten.
Das :

-756

verkraftete sogar 8GB.

https://de.wikipedia.org/wiki/Acer_Aspire_One

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Von Pfister2 am Fr, 3. April 2020 um 23:15

Ich sehe es nicht als Fehldeutung. Es geht in der Tat in erster Linie um die Kartendienste. MicroG bietet hier zumindest einen Ansatz, Apps, die auf Kartenmaterial der GApps zurückgreifen, über alternative Karten (OpenStreetMap) zur Verfügung zu stellen. Das funktioniert manchmal, und leider manchmal auch nicht.

Ich selber nutze selbstverständlich OSMAnd+, da können die Google-Karten sowieso einpacken, aber viele Apps, die Du z.B. zum Ticket lösen installierst, nutzen die Kartendienste. Und da habe ich mit MicroG nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht.

MicroG darf weder über- noch unterbewertet werden. Ohne MicroG würde es aber noch schwieriger, das Apps laufen. Meine Erfahrung der ersten drei Jahre zeigt mir, dass die Verzahnung der GApps ins native "freie" Android bedenklich(er) wird. Mit MicroG wird es der Suchgigant etwas schwerer haben, und das ist mehr als gut so.

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Von Nur ein Leser am Fr, 3. April 2020 um 23:15

Plattformunabhängigkeit wäre so eine große Stärke (von Unix/Linux Ökosystemen).
Ist es doch auch, weil es frei ist und jeder es auf seine Plattform portieren kann.

Aber niemand hat behauptet, man bekäme diese Unterstützung diverser Plattformen völlig ohne Aufwand.
Es muss sich eben jemand finden, der Linux auf einer (exotischen) Plattform benutzt und der willens ist, zu testen, beizutragen und zu pflegen.
Vom Himmel fällt Plattformunabhängigkeit nicht.

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Von claudia. am Fr, 3. April 2020 um 23:09

ich emfehle manjaro, viel besser

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Von Anonymous am Fr, 3. April 2020 um 22:25

Da hatte ich mein Acer One entsorgt, das nur 32bit konnte. Aber entsorgt habe ich es nur wegen des knappen RAM (512MB), nicht wegen der 32bit. Da wurde es doch rasch eng, wenn ich mit dem Firefox ins Internet wollte.

Und schweren Herzens, weil es keine 10-Zoll-Netbooks mehr gibt. Das Ersatzgerät hat 12 Zoll, als Notfall-Gerät (z.B. zur Mitnahme in den Urlaub) ist es mir ein bisschen zu gross und schwer.

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Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 21:12

Warum testest du da so intensiv verschiedene Distris auf einem Produktivgerät?

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Von FDISK /STATUS am Fr, 3. April 2020 um 21:02

...wem sagste das


Elektroschrott: Von Bayern nach Ghana - unser Schrott für Afrika | Kontrovers

https://www.youtube.com/watch?v=XUrvRs_fW94

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Von Falk am Fr, 3. April 2020 um 20:45

Hab mit ja gestimmt, aber der Raspi zählt ja gar nicht - der hat ja eine ARM-CPU.

Zur Zeit macht er zwar gerade nichts, wird aber in ein paar Tagen den Netzwerkverkehr zum Fernseher/Videorecorder filtern. Bei den ÖR möchte ich die Smartfunktionen haben (Mediathek), aber andere Sender benutzen das ja nur, um Werbung einzublenden. Außerdem kann man so dann doch etwas Tracking abstellen.

Aber wie geschrieben - da habe ich falsch abgestimmt. Von meinen 4 aktiv genutzten x86-Systemen sind inzwischen alle 64 Bit.

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Von Töppke am Fr, 3. April 2020 um 20:41

Ich schrieb " zukünftig" .
Heute, im hier und jetzt ist alles paletti.
Mint 18 läuft stabil und problemlos.
Frage mich sowiso, was manche Leute mit den Distries anstellen, damit ihre Rechner verrecken.

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Von Erstaunter Computernutzer am Fr, 3. April 2020 um 20:28

Das erstaunt mich jetzt doch sehr, die Missionare hier Predigen doch Linux würde grade alte Hardware gut unterstützen. Jetzt sagst du, deine Grafikkarte und Wlan wird demnächst nicht mehr unterstützt? Ich habe mal geschaut, soooo alt sind die noch nicht.
Das ist nun ein definitiver Grund kein Linux zu verwenden. Mit einem aktuellen Windows hättest du wohl keine Probleme. Ich empfehle dir hiermit den Umstieg, damit schonst du auch die Umwelt, da du keine neue Hardware brauchst. Denke an die Strände in Afrika, wo die Hardware hingeschüttet wird. Und das nur weil Linux diese nicht mehr unterstützt.
Ist Linux doch nicht so gut? Ist es ein Wegwerfbetriebssystem, getrieben von Multinationalen Konzernen zur Profitoptimierung? Es sieht ganz so aus.

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Von Töppke am Fr, 3. April 2020 um 20:14

Ja habe ich.
In einem meiner alten Lenovo-Laptops. Die Ursache war zum damaligen Zeitpunkt, als ich ihn bekam, der schwach bestückte Ram. Mittlerweile stecken 4GB und eine ssd drin und er bekommt demnächst LMDE4-LXDE 64bit.
Live/Install-DVD habe ich schon fertig. Es macht mir nur etwas Sorge, das zukünftig die verbaute ATI Mobility FireGL V5000 und das alte WLAN-Modul nicht mehr unterstützt werden könnte. Ich mag diese alten schweren Datendampfer mit der Möglichkeit relativ viele Komponenten tauschen zu können.

Was das für einer ist? Der hier:

https://thinkwiki.de/Z61

:)

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Von Christoph Schmees am Fr, 3. April 2020 um 19:43

Im Abschnitt "Gemischte Erfahrungen mit LineageOS" steht zu GApps: "(zentral sind primar die Google Maps)". Das ist Unsinn.

1. GApps und MicroG sind zwei unterschiedliche Projekte.
https://microg.org/download.html
https://opengapps.org/

2. Wo bitte kommen Gurgel-Maps vor? Das einzige zentrale Element ist die Komponente, die bei MicroG "Services Core" heißt. Die ersetzt das GSF (Gurgel Services Framework), das bei manchen Apps aus dem Playstore als "benötigt" aufgeführt ist. Das muss man aber nicht völlig ernst nehmen. Oft lässt sich die App auch installieren, wenn keine GApps oder MicroG installiert ist. Ich habe einen guten Vergleich: Meine Frau und ich besitzen das gleiche Smartphone Sony XA2 mit LineageOS 15.1 (Android 8.1), ich mit MicroG und meine Frau ohne. Manche Apps meckern, wenn sie kein GSF vorfinden, laufen aber trotzdem. Manchmal mit kleinen Einschränkungen, die aber meistens nicht relevant sind. Außerdem gibt es fast immer gute Alternativen, wie Transportr statt der DB-App.

3. Navigation geht auch ohne MicroG oder GApps wunderbar mit dem Klassiker OSMAnd, oder mit Maps.me oder neuerlich mit Magic Earth. Alle arbeiten mit OSM Karten, und zwar auf einem Gerät völlig ohne Gurgel!

Meine Meinung: GApps oder MicroG sind überbewertet. Die meisten Apps laufen gut auch ohne, die FOSS ohnehin. Manche Apps müssen dann Dienste nachbilden, die sonst im GSF stecken, aber das ist kein Problem. Beispielsweise Telegram enthält eine Funktion, die Gurgels Push-Service ersetzten kann. Läuft.

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Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 19:21

> Das hätte man von Anfang an richtig designen müssen.

Genau das. :)

Ansonsten hört man ja immer nur aus allen Gassen das stolze Getrommel, es wäre alles toll designt und Plattformunabhängigkeit wäre so eine große Stärke (von Unix/Linux Ökosystemen).

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Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 19:18

Ich danke dir auch für den schönen Artikel! Aber man kann ja trotzdem unzufrieden damit sein, dass es so ein Gefrickel ist. Wie Anonymous schon sagte: Das ist ja nicht deine Schuld, und der Vorwurf geht ja auch nicht in deine Richtung. Aber es bleibt ja Gefrickel. Der Artikel erstreckt sich über vier(!) Teile. Und da kommt all sowas:

- Lineage nicht so gut; besser /e/
-- eine Version für /e/ für das LG G6 gibt es nicht
--- dafür viele schöne Fotos auf xda-developers
- Play Store Apps mit Verrenkungen (Aurora Store)
-- bei der Version auf f-droid.org ab und zu Probleme
-- oder Download von hier oder dort
-- (wie viele Stores denn noch?!)
-- Kauf-Apps gehen so nicht
- /e/: eigener Store
- dann: Havoc und PixelExperience
- da gibt es "nicht-offizielle" Releases, die irgendwer mal an einem Sonntagvormittag von einem offiziellen Release für andere Geräte abgeleitet hat
- PixelExperience: "Die GApps sind im übrigen derart mit dem Rest verzahnt, dass wer diese nicht möchte, wohl besser nicht auf PixelExperience zurückgreift.", "selbst bei deaktiviertem WLAN und SIM-Karte ohne Guthaben gab es Update-Meldungen, die aber wiederum nur so kurz waren, dass nicht klar wurde, was da gerade passiert", "Ferner gibt es an allen Ecken und Enden Links in die Cloud."
- MI Launcher: Letztlich bedarf es einiger unhandlicher Klicks, um den MI Launcher permanent zu setzten.
- Havoc: Auch die Galerie ist leider in der aktuellen Fassung nicht mehr nutzbar
- "Leider konnten beim zweiten Gerät beide Android 10-Derivate nicht aufgespielt werden. Irgendwann (die Länge des Suchens sei hier nicht mitgeteilt) konnte festgestellt werden, dass TWRP (das Recovery-Tool) nicht in der gleichen Version vorlag."
- "Leider scheiterte danach sowohl das Erstellen wie auch das Rückspielen von Sicherungen."
-- "es sei [...] nicht mit einer baldigen Lösung zu rechnen"
- irgendwas mit primären Partitionen
- kein 4K auf deinem LG G6

Das kann man schon auf sich nehmen, wenn man sich davon etwas verspricht. Keine Frage. Nach dem Google G1 habe ich ausschließlich derart rumgetrickst. Aber es ist und bleibt Gefrickel. Und in einem halben Jahr steht man dann da, weil die Geräteunterstützung weg ist. Ging mir mit meinem LG G6 auch genau so (aber es ist seit einer Weile eh hardwaremäßig kaputt).

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Von Tuxentier2011 am Fr, 3. April 2020 um 18:55

Keine Heizplatten a la P4, klar. Aber so ein Geode LX, ein VIA C7/Eden und dergleichen, es reicht für viele Zwecke noch und da ist es ökologisch-ökonomisch das noch zu nutzen. Als Hauptrechner habe ich allerdings auch schon lange einen amd64, aber als "Zweckrechner" sind 32er immer noch okay.
Auch in der sog. 3. Welt fährt sicherlich noch viel von uns ausrangiertes rum, da wäre es nur nett, wenn die wenigstens auch aktuelle SW nutzen können.

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Von Gutie am Fr, 3. April 2020 um 18:47

ich glaube er meinte, dass Linux kontinuierlicher Hardwareplattformen wie 32bit unterstützt als Windows oder MacOS. Das sehe ich durchaus (noch) gegeben.

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Von Tamaskan am Fr, 3. April 2020 um 18:32

Das ist ja eigentlich genau so, wie Compiler aufgebaut sind: Backends für die verschiedenen Architekturen, Frontends für die verschiedenen Programmiersprachen, und dazwischen eine interne Repräsentation. Theoretisch also alles schön abstrahiert.

Es kann nun aber im Laufe der Jahre passieren, dass so ein Compiler umgebaut wird, sich interne Schnittstellen ändern usw., und dann wird die Unterstützung einer exotischen Architektur (oder exotischen Programmiersprache) eingeschränkt oder komplett abgeschafft, weil sich niemand findet, der den Code portieren möchte.

Du hast aber auch Recht, dass vieles gammelt oder zumindest früher gegammelt hat. Bspw. das "long" je nach Architektur, Compiler und Betriebssystem unterschiedliche Länge hat. Es gibt zwar schon seit C99 int32_t, int64_t usw., aber das verwendet meist keiner. Das hätte man von Anfang an richtig designen müssen.

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Von Jürgen Friedrich am Fr, 3. April 2020 um 18:09

Ja, wir brauchen auch die 32 Bit Sysreme. Und BRAVO MX-Linux. Ohne Systemd und alles klüger!!


 
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