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Do, 10. Juni 2010, 16:00

Ubuntu-Installation für Laien

Energieeinstellungen für Notebooks

Auch die Energieeinstellungen ändere ich in der Regel ein wenig (System|Einstellungen|Energieverwaltung), aber das sind persönliche Vorlieben. Ich mag z.B. nicht, dass im Akku-Betrieb der Bildschirm abgedunkelt wird. Ich arbeite in der Regel nicht im Dunkeln; und was nützt mir eine längere Laufzeit, wenn ich in dieser Zeit nicht vernünftig arbeiten kann?

Außerdem konfiguriere ich Notebooks in der Regel so, dass sie beim Zuklappen des Deckel komplett ausgeschaltet werden.

Keine Akku-Warnungen

Wenn das Notebook etwas älter ist, zeigt Gnome bei jedem Start an, dass der Akku nur noch eine eingeschränkte Ladekapazität hat. Auf die Dauer nervt das, daher:

gconftool-2 --set /apps/gnome-power-manager/notify/perhaps_recall --type bool false

gconftool-2 --set /apps/gnome-power-manager/notify/low_power --type bool false

Dateisystemüberprüfung

Standardmäßig überprüft Ubuntu während des Bootvorgangs das Dateisystem viel zu oft (finde zumindest ich). Abhilfe:

tune2fs -i 365 -c 200 /dev/sda1

/dev/sda1 müssen Sie natürlich durch die tatsächlich genutzte Festplattenpartition ersetzen. Die Device-Namen ermitteln Sie am einfachsten mit df. Wenn es mehrere Dateisysteme gibt (z.B. ein eigene /home-Partition), wiederholen sie das Kommando entsprechend.

Fernwartung (TeamViewer)

Wenn es doch Probleme gibt (und die gibt es immer!), ist Fernwartung zumeist die beste Option. Pech nur, wenn das Problem die Herstellung der WLAN- oder Mobilfunkverbindung ist...

Die Gnome-Fernwartung funktioniert leider nur in lokalen Netzen. Abhilfe schafft der für die Privatnutzung kostenlose TeamViewer (siehe auch diesen Blogbeitrag), der auch dann funktioniert, wenn einer (oder beide) Rechner via NAT im Internet sind (also ADSL-Router, lokales Netzwerk etc.). Also installiere ich dieses Programm, dessen Beta-Version unter Ubuntu 10.04 völlig problemlos läuft.

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