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Thema: Die PDF-Werkstatt für Linux

58 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von unkown am Do, 6. Februar 2014 um 16:13 #

Den Acrobat Reader braucht man noch um eBooks aus der eBibliothek lesen zu können.

Oder gibt es Alternativen?

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Von ichichich am Do, 6. Februar 2014 um 16:55 #

Hi,

kann leider grad nicht anders, aber:

Auch einzelne Seiten lassen *(sich)* herauspicken und in eine neue PDF-Datei schreiben.

tschulligung


ichichich

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Von Schnups am Do, 6. Februar 2014 um 17:29 #

Ich habe diverse PDF-Bearbeitungsprogramme unter Linux durchprobiert (incl. der im Artikel vorgestellten Programme), bin aber nicht wirklich glücklich geworden.

Da ich beruflich sehr viel mit PDFs zu tun habe, habe ich mir Qoppa PDFStudio mal genauer angesehen. Es ist ein proprietäres Programm, die Kosten halten sich aber in Grenzen (academia-version). Das Entwicklerteam ist sehr responsiv, wenn es Probleme gibt. Obwohl es keine freie Software ist, kann ich das Programm wirklich empfehlen (vll. nicht für sehr lange PDFs, da es dabei recht langsam wird). http://www.qoppa.com/pdfstudio/

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    Von Tuxcad am So, 9. Februar 2014 um 16:55 #

    Kann Dir da nur zustimmen, ich nutze ebenfalls Qoppa PDf Studio nun schon seit drei oder vier Jahren, bis auf kleine Wehwechen (manchmal Probleme mit der korrekten Druckgröße) bin ich damit zufrieden, auch mit der Erstellung und Bearbeitung komplexer PDf Dateien. Allerdings sollte man keine Leistungsschwache Maschine haben, das stimmt.

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Von Frager am Do, 6. Februar 2014 um 18:13 #

Ich habe das Problem, dass meine PDFs unter Linux schlechter dargestellt werden. Die Schrift ist irgendwie nicht so glatt. Woran liegt das?

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    Von .-,.-,.-,-.,.-, am Do, 6. Februar 2014 um 18:55 #

    Siehe z.B.:

    http://wiki.ubuntuusers.de/Schriftbild_verbessern

    bzw.

    http://wiki.ubuntuusers.de/Schriftbild_verbessern#Windows-Schriftdarstellung-einstellen

    Für andere Distros gibt es ähnliche Anleitungen.

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    Von Unerkannt am Do, 6. Februar 2014 um 19:26 #

    Wenn du sonst mit deinen Schriften zufrieden bist, einfach mal einen anderen Leser probieren. Der Adobe Reader hat eigentlich ziemlich schickes Rendering. Gegebenenfalls mal in den Preferences unter Page Display mit den Einstellungen herum experimentieren. Alternativ einmal Mupdf probieren, der rendert für mein Empfinden ebenfalls sehr gut.

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    Von mupdf am Do, 6. Februar 2014 um 19:42 #

    Nimm mupdf, der rendert am besten.

mehr
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Von dirk am Do, 6. Februar 2014 um 19:27 #

$ pdf[Tab][Tab]
pdf2dsc pdfdetach pdfimages pdfmom pdfseparate pdftocairo pdftoppm pdftotext
pdf2ps pdffonts pdfinfo pdfroff pdftexi2dvi pdftohtml pdftops pdfunite

Reicht das nicht? (Stichprobenartig mal geguckt, welches Paket das ist: kommt wohl alles von poppler) Bzw. kann das nicht auch alles, was im Artikel beschrieben wird, ohne, erst irgendwie Java hinfrickeln zu müssen?

  • mehr Re:
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    Von Unerkannt am Do, 6. Februar 2014 um 19:58 #

    Pdftk erlaubt auch Wasserzeichen einzufügen, Formulare auszufüllen und Lesezeichen anzupassen. Ich glaube Poppler kann das nicht.

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Von cweiske am Do, 6. Februar 2014 um 21:23 #

Als alternative zu gscan2pdf nutze ich simple-scan in verbindung mit "pdfsandwich". pdfsandwich macht mit tesseract die texterkennung und legt dann eine unsichtbare textebene über das bild im pdf, was den text auswählbar macht.

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Von Herzlos am Do, 6. Februar 2014 um 22:34 #

Die Linux-Version des Acrobat Reader sollten Sie hingegen links liegen lassen, denn das Programm wird von Adobe für Linux seit der Version 9 nicht mehr aktiv weiterentwickelt und ist damit anfällig für Sicherheitslücken, die von eingebetteten Javascript-Schnipseln in PDFs ausgenutzt werden könnten. Die alternativen Anzeigeprogramme sind dem Adobe-Produkt unter Linux also sogar vorzuziehen.

Fragt sich nur, welches der Open Source Programme die mit Acrobat Reader 10 eingeführten Textmarkierungen, Kommentare & Sprechblasen sowie deren Inhalt anzeigen kann.
Okular Version 0.17.3 kann jedenfalls den Inhalt der Sprechblasen nicht anzeigen, sondern lediglich die Textmarkierungen und Sprechblasen anzeigen.
Und da Acrobat Reader 10 für Linux nicht verfügbar ist, musste ich bis jetzt dafür immer Windows booten und den Acrobat Reader für Windows nutzen.

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    Von Unerkannt am Fr, 7. Februar 2014 um 11:17 #

    Was übrigens ziemlich empörend ist. Ich verstehe auch nicht warum Adobe es nicht schafft den Reader in aktueller Version anzubieten. Für Android haben sie es ja auch geschafft einen Reader anzubieten. Immerhin kann Version 9 die Annotationen von neueren Readern unter Linux trotzdem anzeigen.

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      Von pfffffffff am Sa, 8. Februar 2014 um 20:29 #

      "Ich verstehe auch nicht warum Adobe es nicht schafft den Reader in aktueller Version anzubieten. "


      Adobes Photoshop und Acrobat gibt es nicht für Linux, genausowenig wie den aktellen Adobe Reader. Selbst Adobes FlashPlayer für Linux liegt in den letzten Zügen.

      Die Antwort liegt somit meiner persönlichen Meinung nach auf der Hand: Adobes Software soll anscheinend möglichst keine Linuxbetriebssysteme unterstützen. Die Gründe können wirtschaftlicher oder IMO auch "politischer" Natur sein. Der einzige "Unsicherheitsfaktor" hierbei ist unter Umständen Wine.

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Von grmpf am Do, 6. Februar 2014 um 23:58 #

Bei aller Sympathie, aber manchmal bin ich schon fassungslos. Da wird die Tatsache, dass es unter Linux eben KEIN vernünftiges freies Programm gibt, um pdfs visuell zu bearbeiten, unter der nichtssagenden Formulierung "man bekomme unter Linux einiges geboten" versteckt.
Leider führt aber für ernsthaftes und produktives keine Alternative an Adobe Acrobat vorbei und tatsächlich brauche ich eine ganze Windows-Installation nur dafür.
Mit der Verbreitung von solch unsäglichem Käse wie "geht doch alles" wird das pdf-Problem unter Linux jedenfalls nicht gelöst. Das erinnert mich lebhaft an die Argumente von vor zehn Jahren, als irgendwelche Linux-Enthusiasten auf die Frage, Gibt es ein Access-Äquivalent für Linux allen Ernstes "MySQL" empfahlen. Und nein ein äquivalentes Programm gibt es auch bis heute nicht. Was es gibt, ist Schrott.
Linux advocacy sollte bitte nicht zu Realiätsverlust führen, sonst wird sie kontraproduktiv.

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    Von unknown am Fr, 7. Februar 2014 um 00:13 #

    Ich arbeite ernsthaft und produktiv ganz ohne Adobe-Quatsch und Windows, wenn auch nicht ausschließlich mit freier Software. Blas deinen Fall mal nicht als exemplarisch auf, sonst reibe ich deine ausgefranste Rosette mal mit einer ordentlichen Ladung Sambal Oelek ein.

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    Von openWeb am Fr, 7. Februar 2014 um 06:54 #

    Ähem... Also ich arbeite jeden Tag produktiv und ernsthaft... Zumindest sollte man davon ausgehen, dass dies jeder Arbeitnehmer macht, oder? Ich erstelle PDFs mit php aus den unterschiedlichsten Datenquellen, wie macht man das nochmal mit dem Distiller? Für das Dokumentenmanagement nutze ich was Eigenes: Ich lege ein PDF in einen Ordner und das Ganze wird im Hintergrund umgewandelt, OCR mit tesseract gemacht und das Ganze dann in einer DB zur Suche abgelegt.

    PDFs visuell bearbeiten? Libreoffice? Oder was genau möchtest Du visuell an einem PDF bearbeiten?

    Und bzgl. des zweiten Absatzes: Niemand braucht Access!! Und das meine ich so. Niemand braucht Access... Es gibt nichts, was man nicht mit einer Abfrage aus anderen Programmen auf eine richtige Datenbank abbilden könnte! Das hätte sogar noch den Vorteil, dass die Daten danach auch in einer brauchbaren Form vorliegen und von überall weiterverarbeitet werden können...Ohne diese unsägliche ODBC-PITA!

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      Von Walking in Clouds am So, 9. Februar 2014 um 16:49 #

      Niemand braucht Access!!

      Nein? Dann möchte ich mal sehen, wie du deine Datenbank inkl. Programm weitergibst.

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        Von openWeb am So, 9. Februar 2014 um 17:41 #

        Ist das ernst gemeint???

        Du gibst mir also eine Access-Irgendwas weiter und ich für das hier unter Linux aus? Warum sollte man ein "Programm" mit Access-DB weitergeben? Wegen der Daten die darin liegen oder warum? Ich verstehe den Sinn nicht... Gibt es irgendeine Sache, die Access-DBs besser machen als in einer richtigen DB???

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          Von Arssss am Di, 11. Februar 2014 um 09:57 #

          Außer einer hübschen Bedienoberfläche, können technisch gesehen Desktop-Datenbankprogramme nichts mehr als echte DB-Systeme. ABER: Es gibt viele Nichtprogrammierer (und da fällt SQL mit rein), die Datenbanken zusammenbauen und per Email oder Drop-Box verschicken oder an andere Leute in der Abteilung weitergeben.
          Hier sind mir bereits Adressdatenbanken, Datensätze von Haushaltsbefragungen, Studenten-Notendatenbanken als MS Access untergekommen. Bei Desktop-Datenbanken ist es halt praktisch, dass man eine Datei weitergeben kann.

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    Von Schnups am Fr, 7. Februar 2014 um 08:20 #

    @grmpf: Ja, das ist leider so, dass es kein freies Programm gibt, welches alle notwendigen Funktionen zur PDF-Bearbeitung bündelt. Es gibt viele sehr gute Tools, die das ein und andere können, aber keine Gesamtlösung. PDFedit sah mal so aus, also ob es sich in diese Richtung entwickelt, hat es aber nicht. Meine Lösung war es, ein proprietäres Programm zu kaufen (siehe mein anderer Forumseintrag hier).

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    Von Unerkannt am Fr, 7. Februar 2014 um 11:24 #

    PDF ist aber auch nicht gerade ein Format, welches sich gut zur Verarbeitung eignet. Kompilate bearbeitet man, wenn es sich vermeiden lässt eben nicht direkt, sonder arbeitet auf den Quellen.

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      Von Aldiii am Fr, 7. Februar 2014 um 19:29 #

      Ja, PDF eignet sich nicht besonders gut. Nichtsdestotrotz gibt es Software wie Adobe Acrobat und Infix, die sehr viel in einem PDF bearbeiten können. Unter Linux gibt es kein freies Äquivalent. Kommerziell gibt es nur ein vergleichbares Programm (PDFStudio), wenngleich mit Abstrichen (z.B. absatzweise Textbearbeitung)

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    Von Herzlos am Fr, 7. Februar 2014 um 16:37 #

    Ich verstehe nicht für was du genau Adobe Acrobat benötigst.

    Wenn du ein Werk, z.b. ein Buch in einem DTP Programm, einer Textverarbeitung oder in TeX erstellt hast und dieses dann nach PDF exportiert hast, welchen Sinn macht es dann, die PDF Datei nachträglich mit Adobe Acrobat zu verändern, wenn dadurch nur eine Inkonsistenz zwischen dem Werk im ursprünglichen Programm und der PDF Datei entstehen würde?
    Sobald du dein Werk im ursprünglichen Programm veränderst und noch einmal nach PDF exportierst, sind alle deine Änderungen die du in Adobe Acrobat durchgeführt hast, verloren, was dazu führt, dass du die gleiche Arbeit noch einmal machen müsstest.

    Ich verstehe also den Sinn dahinter nicht, eine PDF Datei direkt zu bearbeiten.
    Wenn du mit der PDF etwas machen willst, was mit dem Ursprungsprogramm nicht geht, wie z.B. die PDF Datei mit DRM zu versehen, dann kann ich das ja verstehen oder wenn du nicht im Besitz der Originalquellen bist auch, aber ansonsten macht das meiner Meinung nach ja nicht viel Sinn.

    Es wäre schön, wenn du das erläutern könntest.

    Und was Access betrifft, ich würde lieber den Microsoft SQL Server und SQL verwenden als Access.
    Access ist doch wirklich von Vorgestern und wird doch nur von Leuten verwendet, die nicht an eine ordentliche Datenverwaltung und Planung gedacht haben.
    Access zu nutzen ist wie 1000 Seiten lange Bücher in MS Word zu schreiben.

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      Von tadaa am Fr, 7. Februar 2014 um 17:40 #

      "Ich verstehe nicht für was du genau Adobe Acrobat benötigst."

      Um das besser verstehen zu können, empfehle ich mal so einen Kurs zum Druck für Printmedien zu machen. Solange nur ein Dokument für jemand anderen in PDF umwandelst, damit er es ohne Probleme auf einem PC betrachten kann, braucht man keinen Acrobat.

      Sobald es aber in den Industriellen Bereich wie eben Print geht, bist du unter Linux aufgeschmissen und an Acrobat geht kein Weg vorbei. Das ganze Proof-Gedöns ist sehr wichtig, wenn es darum geht, Materialien in die Druckereien zu schicken UND die dann tatsächlich so ankommen, wie es erfordert wurde.

      Google einfach mal nach Proof, Druck usw. ... Für Linux gibt es diesbezüglich einfach nichts. Oder wenn Adobe, Acrobat für Linux anbietet ... dann Acrobat. Das Acrobat eine PDF bearbeiten kann, ist nur die Spitze des Eisbergs.

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      Von Walking in Clouds am So, 9. Februar 2014 um 16:52 #

      Access ist doch wirklich von Vorgestern und wird doch nur von Leuten verwendet, die nicht an eine ordentliche Datenverwaltung und Planung gedacht haben.

      Noch so ein "herzloser" Ignorrant!

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      Von Linux Admin am Fr, 21. Februar 2014 um 20:25 #

      Bsp: Acrobat Reader
      Wenn der Kunde eine Rechnung oder Angebot als Pdf bekommt, macht er einen Kringel oder Notiz in die Pdf an entsprechender Stelle. Es gibt weitaus mehr Dokumente in PDF als nur Ebooks.
      Nicht änderbare Rechnungen. Auch gibt es PDF Dokumente mit Eingabezeilen (Finanzbehörden), bzw Verbrauchsbögen die nach Eingabe nicht mehr verändert werden dürfen.
      Bsp: Access
      Bei Access weiss ich von einer Ersatzteilapplikation in VBA mit Access Datenbank die weltweit vertrieben wird. Auf den Rechnern haben die Anwender nicht immer administrative Rechte um SQL Server samt Frontend zu installieren. Aber eine gesperrte VBA Application mit Access Datenbank zu starten geht.

      Ich bin wirklich kein Access und MS Freund, aber Beispiele dafür gibt es genügend.

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    Von -.,.-,.-,.-,.-,.- am Fr, 7. Februar 2014 um 22:19 #

    Das ist vollkommen logisch.

    Adobe Acrobat und selbst Adobe Reader stehen für Linux nicht zur Verfügung.

    Adobe wünscht also keine Linux-Kunden für diese Produkte, anscheinend ist es demzufolge wirtschaftlich sinnvoller, keine Linux-Kunden zu haben.

    Das wars damit aus Linux-Sicht. Adobe kommt auf den "Index" und damit ist der Fall erledigt.

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Von Thomas B am Fr, 7. Februar 2014 um 08:37 #

Hallo,

ich verwende sehr gern PDFchain oder auch pdfmod zum Zusammenstellen meiner Bewerbungsunterlagen. Ab und an bekam ich von Firmen die Rückmeldung, dass meine PDF nicht (vollständig) lesbar wäre. Ich habe dann immer meine Unterlagen über open Office neuerstellt und als einzelne Dateien übersendet. Das funktionierte dann.

Ich vermute, es liegt an bestimmten Windows + Adobe Acrobat Kombinationen. Kann jemand ähnliches berichten und hat eine Lösung dafür?

Grüße

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Von Randy Andy am Fr, 7. Februar 2014 um 11:58 #

Wundere mich warum hier noch keiner diese Programm genannt hat:
app-text/pdfshuffler
"PDF-Shuffler is GUI app that can merge or split pdfs and rotate, crop and rearrange their pages."
http://sourceforge.net/projects/pdfshuffler/

basiert auf Python (nix Java) und ist unter vielen Distros verfügbar. Für mich eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits genannten Programmen.

Gruß, Andy.

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