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Do, 12. Mai 2016, 15:00

Domainserver für kleines Geld und große Ansprüche

Einrichten der Basismaschine

Nach der Grundinstallation wurden folgende Einstellungen vorgenommen, die die Zusammenarbeit mit virtuellen Maschinen verbessern:

Über das Startskript /etc/rc.local wird die Kerneloption ksm (kurz für Kernel Samepage Merging), durch die identischer Programmcode nur einmal im Speicher vorgehalten werden kann/soll, aktiviert. Dazu werden in /etc/rc.local folgende Zeilen eingefügt:

echo 1 > /sys/kernel/mm/ksm/run
echo 200 > /sys/kernel/mm/ksm/sleep_millisecs

In /etc/modules wurde

loop max_part=15
nbd max_part=15

eingetragen, sodass jede einzelne Partition aus bis zu 15 Partitionen eines Images einer virtuellen Maschinen ins Filesystem des Basisrechners eingebunden werden kann.

Alle Partitionen der SSD werden mit der Option discard zur Unterstützung der Verwaltung der freien Zellen der SSD eingebunden.

Die umfangreiche Netzwerkkonfiguration muss natürlich funktionieren, bevor man sich an die Installation der virtuelle Maschinen macht.

Alle virtuellen Maschinen können ein externes Verzeichnis einbinden, sodass darüber ein Austausch mit der Basismaschine ohne Netzwerkverbindung möglich ist. Ferner soll jede Maschine aus Sicherheitsgründen mit den Rechten eines eigenen Users laufen.

Für die Installation einer virtuellen Maschine entstand ein umfangreiches Shellskript. Das Skript legt den User an, gibt diesem die benötigten Rechte durch Eintrag in den entsprechenden Gruppen, legt das home-Verzeichnis und ein Image für die virtuelle Maschine sowie ein Startskript für die virtuelle Maschine mit Einbindung in das interne Netz an. Das Startskript kann mit verschiedenen Optionen aufgerufen werden, zum Beispiel um Ausgaben auf dem Terminal des Basisrechners anzuzeigen (dafür müssen allerdings Lese- und Schreibrechte für den User und das angegebene Terminal eingerichtet worden sein), Ausgaben über xinet mit VNC oder mittels des Spice-Protokolls zu ermöglichen oder für die Installation einer Bildschirmausgabe mittels VNC auf den Standardport.

Dabei wird mit folgenden Konventionen gearbeitet: Der Name der virtuellen Maschine ist auch Name des Users und dessen Gruppe sowie des benötigen Plattenimages und Teil des Namens des Startskripts.

Auf Grund dieser Konventionen kann der Wake-On-Lan-Proxy mit einem Eintrag in das Startskript, welches für den Start der virtuellen Maschine benötigt wird, das Verzeichnis und den zugeordneten User bestimmen, um die virtuelle Maschine zu starten.

Eine virtuelle Maschine lässt sich mit dem Standard-Befehl userdel wieder problemlos entfernen.

Kommentare (Insgesamt: 9 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Wirklich? (Contra, Do, 23. Juni 2016)
Danke für den Artikel... (Peter Lustig, der Zweite, Di, 17. Mai 2016)
Re: Wirklich? (Pete, Sa, 14. Mai 2016)
Re: Wirklich? (Baldr, Fr, 13. Mai 2016)
RPC100 (spfef, Fr, 13. Mai 2016)
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