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Do, 9. November 2017, 15:00

Streifzug durch Ubuntu 17.10

Installation

Die Installation von Ubuntu ist wie immer kein Problem, denn sie geht schneller und einfacher vonstatten als bei den meisten anderen Distributionen. Für Testzwecke ist extrem schnell ein lauffähiges System installiert, weil man hier größtenteils die Standardeinstellungen verwenden kann. Für ein dauerhaft eingesetztes System lohnt es sich allerdings, mehr Aufwand zu betreiben und von den erweiterten Optionen Gebrauch zu machen, die weitgehend alle nur denkbaren Bedürfnisse abdecken.

Die einfachste Installation bietet ein Live-System, das als ISO-Image zum Download bereitsteht. Dieses »Desktop-Image« ist rund 1,5 GB groß und kann auf DVD oder einem USB-Medium verwendet werden. Gegenüber der Vorversion ist es etwa gleich groß geblieben. Das ISO der Kubuntu-Variante ist mit etwas über 1,7 GB dagegen etwas größer.

Installation: Eingabe der Benutzerdaten

Hans-Joachim Baader

Installation: Eingabe der Benutzerdaten

... und der Rest geht automatisch

Hans-Joachim Baader

... und der Rest geht automatisch

Gegenüber der Vorversion hat sich an der Installation nichts Merkliches geändert, nur das Design wurde wieder einmal etwas angepasst. Das Installationsprogramm Ubiquity bietet ähnlich wie der Debian-Installer oder Anaconda von Fedora alle Möglichkeiten an, die Festplatten zu partitionieren und das System darauf zu installieren. Die gesamte Festplatte oder einzelne Partitionen können verschlüsselt werden, und LVM wird unterstützt, wenn man die automatische Partitionierung auswählt. Merkwürdigerweise fehlt wie schon zuvor LVM, wenn man manuell partitionieren will. Auch ZFS wird zum Installationszeitpunkt weiterhin noch nicht unterstützt. Das gilt auch, wenn man die Installation im Expertenmodus startet, was nur über eine Option des Bootloaders möglich ist. Unklar ist dabei aber, ob der Expertenmodus überhaupt noch eine Auswirkung hat.

Nachdem die Partitionierung definiert ist, beginnt im Hintergrund bereits die Installation, die sehr schnell vor sich geht. In der virtuellen Maschine waren es kaum 20 Minuten. Währenddessen wird man nach weiteren Parametern gefragt. Mit Zeitzone, Tastaturbelegung, Name und Passwort ist dieser Part auch schon abgeschlossen, weitere Angaben werden nicht benötigt.

Pro-Linux
Pro-Linux @Twitter
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