Login
Newsletter
Werbung

Thema: Softmaker Office 2018

2 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von NeinzumVendorLockIn am Fr, 18. Mai 2018 um 12:36 #

Nein, Softmaker macht es nicht richtig, Softmaker macht es falsch.

OASIS Open Document Format for Office Applications (Kurzform: OpenDocument, ODF – engl. „Offenes Dokumentformat für Büroanwendungen“) ist ein international genormter quelloffener Standard für Dateiformate von Bürodokumenten wie Texten, Tabellendokumenten, Präsentationen, Zeichnungen, Bildern und Diagrammen.[...]
Im Rahmen der internationalen Normung ist das OpenDocument-Format unter der Nummer ISO/IEC 26300 als Open Document Format for Office Applications (OpenDocument) v1.0 genormt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument

Also, ODF ist ISO-Standard für den Austausch von Office-Dokumenten.
Die Entscheidung, das nicht zu unterstützen ist in etwas vergleichbar mit der Entscheidung eines Browserherstellers, die Standards des W3C nicht umzusetzen und dafür eigene zu schaffen.
Was wir mit dem Internet Explorer (6) schon mal hatten, mit bekannt negativen Folgen. (So ein Zufall, auch da war Microsoft im Spiel...)

Ich arbeite auch in der Software-Entwicklung, aber ein ISO-Standard ist kein "könnte man umsetzen". Das ist die absolute Basis.

Und hört bitte auf zu glauben, das eine Drittanbieter-Software jemals vollständig kompatibel zu MS Office sein könnte! Nicht mal MS Office (in älteren Versionen) ist voll kompatibel zu MS Office.
Es ist ABSICHT, das immer wieder kleine, nervige Inkompatibilitäten eingebaut werden. Die Kunden SOLLEN die neuen Versionen von Office kaufen und Drittanbieter SOLLEN Probleme haben.
Meine Güte, habt ihr das nach über 40 Jahren Microsoft noch immer nicht begriffen, wie diese Firma arbeitet?

P.S.: Natürlich ist das alles meine MEINUNG. Ich glaube aber, das die recht gut begründet ist.

  • 0
    Von recht geber am Fr, 18. Mai 2018 um 15:35 #

    Und hört bitte auf zu glauben, das eine Drittanbieter-Software jemals vollständig kompatibel zu MS Office sein könnte! Nicht mal MS Office (in älteren Versionen) ist voll kompatibel zu MS Office.

    Das sind die freien Office Pakete unter einander aber auch nicht, trotz ODF.

    Es ist ABSICHT, das immer wieder kleine, nervige Inkompatibilitäten eingebaut werden. Die Kunden SOLLEN die neuen Versionen von Office kaufen und Drittanbieter SOLLEN Probleme haben..

    Ja... auf der freien Software Seite, nennt man das technische Probleme :D

    Ich arbeite auch in der Software-Entwicklung, aber ein ISO-Standard ist kein "könnte man umsetzen".

    Die Art wie du dich zu diesem Thema äußerst, lässt mich ehrlich gesagt daran zweifeln. Wer Software entwickelt wird den Aufwand sicherlich kennen und auch verstehen, das hier nichts einfach so mal gemacht werden soll. Vielleicht ist die Integration von ODF auch nicht besonders schwer. Aber mit der Integration allein ist es nicht getan, es muss dann immer und immer wieder gepflegt und geprüft werden.

    Das ist personeller und finanzieller Aufwand und ein Unternehmen stellt sich immer die Frage ob sich dieser Aufwand lohnt. Wenn ich mir ihr Produkt und Werbung anschaue, würde ich wohl auch ODF nicht einpflegen wollen. Es findet schlicht keine Nutzer, vor allem weil mit LibreOffice hier eine kostenlose Alternative bereit steht. Ich sorge dann dafür das ein Teil der Manpower für nichts vergeudet wird.

    So bin raus. Schönes Wochenende.

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung