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Thema: Browsh - Textbasiertes Browsen im Terminal

15 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Potz Blitz am Do, 2. August 2018 um 15:25 #

Habe ich das richtig verstanden: Brosh rendert die Webseite und baut sie dann mit Buchstaben und Klötzchengrafik nach? Eine Art OCR also. Wenn ich so drüber nachdenke: Das Konzept ist imho gar nicht so dumm.

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    Von Wie meinen am Do, 2. August 2018 um 16:53 #

    Eine Art OCR also.

    Äh, nee. Nicht mal ansatzweise, eher das genaue Gegenteil.

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    Von Tobias Gläßer am Do, 2. August 2018 um 17:38 #

    Die Webseite wird von Firefox im headless-Modus gerendert. Die Browsh-Erweiterung macht daraus monospace Buchstaben und Klötzchengrafik. Das wird dann an ein Browsh-Kommandozeilenprogramm weitergeleitet oder an einen HTTP-Dienst.

    Kein OCR. Eher eine Umwandlung.

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Von kraileth am Do, 2. August 2018 um 15:39 #

Gerade mal unter FreeBSD getestet und ich muß sagen: Nett! Ein Teil von mir ist genau einer der im Artikel beschriebenen Konsolenmenschen, weshalb ich es einfach mal ausprobieren mußte. Mein Terminal-Emulator Sakura macht auch keine Probleme. Von mir jedenfalls ein zustimmendes Klopfen auf dem Tisch!

Habe leider auf Anhieb nicht herausgefunden, wie man z.B. eine neue URL eingibt, wenn man auf eine andere Seite wechseln möchte. Oh, und noch eine Anmerkung: Bei den Downloads der Binaries teilweise fälschlich .deb angehängt.

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    Von Tobias Gläßer am Do, 2. August 2018 um 16:06 #

    Die Tastenkürzel aus der offiziellen Dokumentation:
    https://www.brow.sh/docs/keybindings/

mehr Go?
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Von Bill Tür am Do, 2. August 2018 um 18:51 #

Vielen Dank für den tollen Bericht! Ich bin ja auch so ein Konsolenmensch, aber eines frage ich mich: Warum setzt Browsh einerseits auf Gecko auf und nutzt andererseits unter anderem Go? Mit der Frage ist keine Wertung verbunden.

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    Von Unerkannt am Do, 2. August 2018 um 19:00 #

    So wie ich das verstanden habe ist Gecko im Backend und Go im Frontend eingesetzt. Beide sind separiert und kommunizieren nur über eine Netzwerkschnittstelle.

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      Von Tobias Gläßer am Do, 2. August 2018 um 19:48 #

      Richtig. Das Backend setzt augenblicklich auf Gecko auf, könnte in Zukunft genau so Chrome sein. Das Frontend ist in Go geschrieben.

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        Von Nobelium am Fr, 3. August 2018 um 00:00 #

        Also Blink bzw. Webkit, right?

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          Von Tobias Gläßer am Fr, 3. August 2018 um 04:05 #

          Augenblicklich setzt das Backend auf Webextensions (also Browsererweiterungen). Daher werden Engines wie Gecko, Blink oder Webkit verwendet, jedoch eher indirekt. Es ist denkbar direkt auf Gecko, Blink oder Webkit aufzusetzen und keinen Umweg über Erweiterungen zu gehen, das würde jedoch sehr viel Entwicklungsaufwand nach sich ziehen.

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      Von Bill Tür am Fr, 3. August 2018 um 14:27 #

      Schon klar. :-) Ich habe aber nach dem Warum gefragt.

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        Von Tobias Gläßer am Fr, 3. August 2018 um 14:42 #

        Das liegt daran, dass die Webextension die Schnittstelle darstellt, über die das Konsolenprogramm und der HTTP-Dienst, die Engine sozusagen benutzen.

        Das Konsolenprogramm und der HTTP-Dienst können technisch bedingt nicht selbst als Webextension geschrieben werden, da die Bordmittel von Javascript und des Browsers in dieser Hinsicht begrenzt sind. Es kann beispielsweise nicht unmittelbar von einer Webextension/Erweiterung auf die Konsole ausgegeben werden.

        Für das Konsolenpogramm braucht man daher eine Programmiersprache/Umgebung außerhalb des Browsers.

        Da hätte es viele Möglichkeiten gegeben. Als Systemprogrammiersprache ist Go robust, schnell und portabel. Ich denke, es hat außerdem viel damit zu tun, dass Tom Buckley-Houston bereits gute Go Kenntnisse hatte.

        Meiner Meinung nach hat Tom alles richtig gemacht. Sicher hätte man Rust, C, C++, Python, NodeJS oder sonstwas verwenden können, das ist so ähnlich wie die Diskussion, ob gnome-shell, plasma oder openbox am besten ist. Wir werden uns nie alle darüber einig sein. Der Macher (in diesem Fall Tom) trifft letztlich die Entscheidung.

        Go ist meiner Meinung nach eine moderne, solide Systemprogrammiersprache, was sich bereits beim Browsh-Projekt zeigt.

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Von #!/bin/sh am Fr, 3. August 2018 um 15:36 #

Muss ich später auf jeden Fall ausprobieren.

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    Von nobelium am Sa, 4. August 2018 um 01:25 #

    sachen zum ausprobieren und testen:
    - Wikipedia hauptseite und auf linktexte achten
    - Wikipedia quelltexteditor
    - uebertragene html angucken, komprimieren und mit div. variationen (mit/ohne css, bilder, ...) mit gui browsern (komprimiert) vergleichen

    sieht auf jeden fall interessant aus. Werde mir auf jeden fall mal angucken, was und ob mir bzw. dem empfaenger eine mikro PayPal ueberweisung was kostet

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