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Do, 30. August 2018, 15:00

State of Mind

Das frisch erschienene »State of Mind« ist ein gelungenes Cyberpunk Third-Person-Adventure. Hier wird es kurz vorgestellt.

Nicki Eickmann

Ein neues Spiel von Daedalic? Klingt vielversprechend!
Cyberpunk und Dystopie? Genau mein Ding!
Native Linux-Version ab Release-Tag? Immer her damit!

Selten habe ich mich auf einen Spieletest so sehr gefreut wie bei State of Mind. Entwickelt wurde das Spiel von Daedalic Entertainment, die mir schon etliche schöne Stunden mit Adventure-Klassikern wie unter anderem die Deponia-Reihe und Edna bricht aus beschert haben. Das Spiel ist bei GOG und Steam erhältlich.

Über das Spiel

Sagen wir es mal so: wenn Deus Ex: Mankind Divided und Life is Strange zusammen ein Kind bekämen, dann würden sie es »State of Mind« nennen. Ein düsteres, futuristisches Setting einer dystopischen Gesellschaft, in das man sich, nicht zuletzt dank einer gut erzählten Story, schnell hineinversetzen kann.

In diesem Cyberpunk Third-Person-Adventure befinden wir uns im Jahre 2048 im ziemlich heruntergekommenen Berlin. Aber nicht nur Berlin hat dieses Schicksal ereilt, auf der ganzen Welt steht die Gesellschaft am Abgrund. Krieg, Armut und Kriminalität sind allgegenwärtig.

Die Digitalisierung bestimmt den Alltag und ist gleichzeitig die Ursache wie auch die vermeintliche Lösung aller Probleme: wer es sich leisten kann, entflieht der Realität und lädt sein Bewusstsein in die Cloud hoch, wo er in einer scheinbar heilen Welt sein Dasein fristen kann.

Der (Haupt)Protagonist ist Richard Nolan, ein Journalist, der sich mit der fortschreitenden Technologisierung und der kompletten Vernetzung des Alltags nicht so recht anfreunden kann. Sein Leben gerät aus den Fugen, nachdem er im Krankenhaus mit einer Teilamnesie aufwacht und realisieren muss, dass seine Frau und sein Kind verschwunden sind.

Richard ist aber nicht der einzige spielbare Charakter. Um die Geschichte voranzutreiben, schlüpft der Spieler in noch weitere Rollen, um so noch mehr über die Parallelwelt zu erfahren.

Nicki Eickmann

Testsystem

Betriebssystem: Antergos Archlinux Kernel 4.17.12-arch1-1-ARCH
Prozessor: Intel Core i7-5820K CPU @ 3,3 GHz × 12
Speicher: 16 GB
Grafikkarte: Nvidia GTX980 Treiber 396.45
Auflösung: 3840 x 2160 und 1920x1080
Steuerung: Xbox 360 wireless controller

Die Linux-Version - stabil und nicht ressourcenhungrig

Kurz und knapp: läuft wie eine Eins. Es gab überhaupt keine Bugs zu verzeichnen. Erfreulicherweise funktioniert der Wireless Controller sogar »on the fly«, auch wenn man ihn während des Spiels erst einschaltet. Man kann also einfach zwischen Tastatur und Controller wechseln wie man möchte. Das war bei anderen Spielen auch bei ansonsten guten Linux-Versionen schon mal anders.

Was die Performance anbelangt, scheint das Spiel nicht viele Ressourcen zu brauchen, um trotzdem gut auszusehen und flüssig zu laufen. In 4K kam mein Testsystem mit allen Details immerhin noch auf 35 Fps, in Full HD war die Rate jenseits der Wahrnehmungsgrenze. Da das Spiel aber nicht sehr actionlastig ist, fallen die »fehlenden« Fps auch nicht weiter auf.

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