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Thema: Linux von einem USB-Stick mit f2fs betreiben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von JoeXX am Do, 6. September 2018 um 16:57 #

> Auf dem Stick müssen mindestens drei Partitionen mit fdisk /dev/sdc1 angelegt werden...

Es muss "fdisk /dev/sdc" heißen (ohne die Partitionsnummer).

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Von Heia Rulott am Do, 6. September 2018 um 17:20 #

Ich hab den Artikel grade gelesen und muss sagen, das spricht auf jeden Fall die Fortgeschrittenen an.

Was mir gleich auffiel, wenn man debootstrap mit dem stage-Prinzip ersetzt und natürlich auf distributionsspezifische Dinge achtet, ist der Vorgang für Gentoo genau gleich.

Finde den Artikel sehr gut.

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Von Urs Pfister2 am Do, 6. September 2018 um 21:40 #

Wenn ich mir die Bemerkung hier erlauben darf, mit AVMultimedia steht ein fixfertiges Linux auf einem Stick bereit, bei dem es nach dem Hochfahren gar keinen Zugriff mehr auf den Stick gibt, weil das Linux danach im RAM läuft. Ist im übrigen aus ähnlichem Grund enstanden, ich wollte den gesamten Multimedia-Stack immer dabei haben, wenn ich am Wandern oder Radeln bin.

Link: https://sourceforge.net/projects/archivista/

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Von hmpf am Fr, 7. September 2018 um 05:20 #

Nett, wollte mir auch schon einen Stick machen aber etwas anders:

Der Stick sollte nicht nur an 32 und 64 Bit efi sondern auch BIOS und ia32 und AMD64 starten.
Dazu muss wohl doppelt installiert werden.
Deshalb BtrFS mit den Systemen in eigenen Sub-Volumes.
BtrFS kann von Grub auch mit entsprechenden UUID in die fstab eingetragen werden.
Für langsame PC soll komprimiertes mouten die Geschwindigkeit steigern.

Wie ist es eigendlich mit Treibern? Werden bei der Installation in der VM nicht nur die nötigen Treiber für die VM installiert? Fehlen da nicht noch potentiell einige für beliebige Rechner an denen der Stick benutzt werden soll (z.B GPU)?
Wie werden unterschiedliche Konfigurationen für unterschiedliche Rechner gehandeld?

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Von schmidicom am Fr, 7. September 2018 um 08:53 #

Das F2FS wäre für den Raspberry Pi, wegen der SD-Karte als Hauptspeicher wohl auch besser geeignet als ext4. Weiß einer warum die trotzdem noch auf ext4 setzen?

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    Von cyberpatrol am Fr, 7. September 2018 um 11:26 #

    Wer sind "die"?

    Ich hab hier auf meinen Raspberry Pis zur Zeit (noch) Arch Linux ARM auf f2fs laufen, das schon seit längerem. Bisher noch keine Probleme gehabt, abgesehen davon, dass das erste Booten nach einem Kernel-Update immer etwas länger dauert, weil der dann immer ein längeres fsck durchführt.

    Ich merke übrigens ansonsten keinen Unterschied zwischen f2fs und ext4. Hab allerdings noch kein Benchmark gemacht und habe das auch nicht wirklich vor.

    • 1
      Von Scipio am Fr, 7. September 2018 um 19:03 #

      Wir haben in der Firma mehrere Raspberry als Surfstationen und Infoscreens im Einsatz.

      Aufgrund von zu vielen Ausfällen von MicroSD Karten mit EXT4 haben wir alle auf F2FS umgestellt. Performance passt für uns auch aber die Lebensdauer ist drastisch erhöht. Verwundert hat uns, dass die Industrial MicroSD mit EXT4 weniger lang halten als Consumer mit F2FS.

      So grobe Richtwerte der von den Surfstationen:
      * MicroSD TLC EXT4: Lebensdauer 2-3 Monate
      * MicroSD TLC F2FS: Lebensdauer >1 Jahr
      * MicroSD MLC EXT4: Lebensdauer ~9 Monate
      * MicroSD MLC F2FS: Lebensdauer >1 Jahr

      Anzumerken ist, dass die Surfstationen einiges an Logs und Cache schreiben und daher die MicroSD Karten relativ schnell "Zu Tode schreiben". Bei den Infoscreens haben wir auch mit Consumer MicroSD und EXT4 keine Probleme oder Ausfälle.

      • 1
        Von VoodoFS am Sa, 8. September 2018 um 13:05 #

        Ich habe noch nie ne SD-Karte totgeschreibenbekommen. Die Karten hier sind schon siet Jahren im Einsatz und funktionieren immer noch, egal welches FS. Ihr solltet mal euren Lieferanten wechseln der euch gefälschten Ramsch andreht.

        Flashfs halte ich ohne genau Anpassung und Kenntniss des darunterliegenden Controllers für Vodoo bzw. reine Glückssache. Das was f2fs verspricht geht eigentlich nur mit SPI Flash und SPIFFS, da pfuscht nix dazwischen ist dann aber was für den embeddedbereich.
        Aber das was in einem USB-Stick oder SD-Karte an weitereren Layern steckt und was dort treiben weiss nur der Hersteller. Vielleicht funktionierts ja von Samsung hergestellten Speicherkarten aber weiss schon garantitert was der da wirklich drinn hat, selbst Samsung wird teilweise zukaufen, der Kunde kann das niemals nachprüfen.

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Von bernd_b am So, 9. September 2018 um 08:59 #

"Auf Partition 2 mit mkfs.ext4 /dev/sdc2 ein Standard-Linux-Dateisystem"

Warum ext4? Wenn es darum geht, den Flashspeicher zu schonen, wäre doch ext2 eine gute Wahl, da kein Journaling?

Und zum zweiten:
Ich habe Betriebssysteme vom USB-Stick laufen und swap deaktiviert. Wenn es mal dazu kommt, dass der swap Speicher in Aktion käme, wäre doch ein Stick schnell an seinen Grenzen und das System aus User-Sicht einfrieren?

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