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Do, 8. November 2018, 15:00

Streifzug durch Ubuntu 18.10

Chromium 69

Hans-Joachim Baader

Chromium 69

Firefox 63

Hans-Joachim Baader

Firefox 63

KDE

Kubuntu liefert als Desktop Plasma 5.13 und die KDE-Anwendungen in Version 18.04 mit. Die Basis bilden die KDE Frameworks 5.50. Auch wenn Calligra 3.1.0 verfügbar ist, ist LibreOffice die vorinstallierte Office-Suite. Diese nutzt erstmals die hybride KDE5/GTK+3-Integration. Die sonstigen vorinstallierten Anwendungen sind größtenteils KDE-Programme, Ausnahmen sind Firefox und VLC.

LibreOffice 6.1

Hans-Joachim Baader

LibreOffice 6.1

Plasma 5.13 bringt gegenüber der zuvor eingesetzten Version 5.12 zahlreiche Verbesserungen mit, die aber überwiegend von kleinerem Umfang sind. Oberfläche und Anwendungen wurden poliert mit dem Ziel, dass die Benutzer produktiver arbeiten können. Die Auswahl der Themen, Schriften und Icons in den Systemeinstellungen wurde verbessert. Die Splash-Screen-Seite kann jetzt neue Splash-Screens herunterladen und auf der Seite mit den Schriftarten lassen sich jetzt Voransichten für die Anti-Aliasing-Einstellungen für die Subpixel anzeigen.

Der Sperrbildschirm erhielt einen Effekt, der die Ausblendung mit Unschärfe kombiniert. Browser wie Firefox und Chromium sind besser in den Desktop eingebunden. Unter anderem werden Downloads direkt als Plasma-Popup angezeigt und die Media-Kontrollelemente sind in der Lage, Videos und Musik aus dem Browser stummzuschalten und navigieren. Zudem lässt sich ein Link mittels KDE Connect auf ein mobiles Gerät senden und Browser-Registerkarten können direkt mit KRunner über die Tastenkombination Alt-Space geöffnet werden.

Laufende Aktualisierung in Plasma Discover

Hans-Joachim Baader

Laufende Aktualisierung in Plasma Discover

Die Software-Verwaltung Discover verbessert die Darstellung und Listen lassen sich sortieren und verwenden das neue Kirigami Cards Widget. Bewertungen werden auf Listen und App-Seiten angezeigt und die Snap-Unterstützung wurde ausgebaut. Ferner unterstützt sie Snap- und Flatpak-Pakete mittels Plugins, wobei jetzt ersteres vorinstalliert ist. Für die Installation des Flatpak-Plugins gibt es einen Button am Ende der Einstellungs-Seite. Auf dieser Seite gibt es auch einen Button, um Snap als Standard einzustellen. Klickt man darauf, passiert jedoch nichts.

Weitere Neuerungen sind eine technische Vorschau der globalen GTK-Menü-Integration, ein neu gestaltetes Media Player-Widget, ein Plasma-Kalender-Plugin für astronomische Ereignisse, Verbesserungen des Digitaluhr-Widgets und weitere Krunner-Plugins, die einen einfacheren Zugriff auf Konsole-Profile und die Zeichenauswahl erlauben. Die Maus-Einstellungsseite wurde auf libinput umgestellt und Plasma Vault verfügt über ein neues CryFS-Backend.

Bei den KDE-Anwendungen gab es viele Verbesserungen, hier nur einige der wichtigsten. Der Dateimanager Dolphin wurde vor allem bei den Panels und dem Menü verbessert. Eine neue Sektion »Fremdgerät« zeigt Rechner im Netz an. Der Bildbetrachter Gwenview erhielt neben vielem anderen eine Unterstützung für MPRIS-Controller, so dass jetzt Vollbild-Diashows über KDE Connect, die Medientasten der Tastatur und das Media Player-Plasmoid gesteuert werden können.

Bei Kubuntu kann eine Wayland-Sitzung getestet werden, allerdings muss man dazu zuerst das Paket plasma-workspace-wayland installieren. Dies wird vom Kubuntu-Team aber ausdrücklich noch nicht unterstützt.

Vorstellungen in Plasma Discover

Hans-Joachim Baader

Vorstellungen in Plasma Discover

Liste der Erweiterungen in Plasma Discover

Hans-Joachim Baader

Liste der Erweiterungen in Plasma Discover

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