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Thema: Linux-Notebooks InfinityBook Pro 14 v3 und Librem 15 v3

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Von mosu am Do, 3. Januar 2019 um 16:38 #

für jemanden wie mich, der sich gerade nach einem neuen Linux-Notebook umsieht. Bei Tuxedo hatte ich schon mal reingeschaut und etwas enttäuscht festgestellt, dass dort nur Intel-Prozessoren angeboten werden. Bei den Themen der letzten Zeit mit Meltdown, Spektre und Co tendiere ich langsam dazu, eine Alternative zu Intel zu suchen, und da gibt es ja wohl realistisch nur eine. Gleiches gilt für NVIDIA-Karten. Ich frage mich, ob mit der Ausstattung des Tuxedo-NB z.B. aufwändige Grafikbearbeitung möglich ist. Etwas kryptisch bleibt der Hinweis ganz am Schluss auf den mangelbehafteten Support. Hier wäre es interessant, etwas mehr zu erfahren, denn was nützt das beste Langlebigkeits-Konzept, wenn es nachher nicht richtig umgesetzt wird. Was bedeutet es, dass die Intel Management Engine bei beiden weitgehend abgeschaltet wird? Ist das eine Art Zwischenschicht zwischen BIOS und Betriebssystem? Ein freies BIOS hat das Tuxedo ja offensichtlich nicht.

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    Von devil am Do, 3. Januar 2019 um 19:24 #

    Über die Intel Management Engine wurde hier auf der Plattform in der Vergangenheit bereits einiges veröffentlicht, die Suchfunktion sollte hier ausreichend Material zu Tage fördern. Was den Support von Tuxedo Computers angeht, so haben mir Kollegen berichtet, dass z.B. Notebooks mehrfach eingeschickt werden mussten um Probleme zu beheben.

    Ich selbst habe eine Mini-SSD gekauft und hatte Probleme, dem recht langsamen Support klarzumachen, dass das Gerät defekt ist und getauscht werden muss. Das zog sich über einige Wochen und war einfach nur ärgerlich. Ich denke, der Support bei Tuxedo ist überlastet.

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    Von Polynomial-C am Fr, 4. Januar 2019 um 13:36 #

    Was mich noch viel mehr stört, man bekommt keine Linux-Notebooks mit AMG-GPU. Wenn überhaupt nur welche mit NVidia-GPU, welche für mich mangels gut funktionierendem open-source Treiber indiskutabel sind...

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      Von Polynomial-C am Fr, 4. Januar 2019 um 15:52 #

      Und das sollte natürlich "AMD-GPU" heißen...

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      Von mosu am Sa, 5. Januar 2019 um 14:12 #

      Nun ja, zumindest nicht über diese Anbieter. Bei Notebooksbilliger habe ich mal mittels der Filterfunktion nach Linux-Notebooks gesucht, Free-Dos bieten sie auch an, und da gab es durchaus AMD-Hardware. Warum bei Linux-PCs und Notebooks immer noch bevorzugt NVIDIA und Intel eingesetzt werden, frage ich mich auch.

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        Von Anonymous am Mi, 9. Januar 2019 um 19:58 #

        Warum bei Linux-PCs und Notebooks immer noch bevorzugt NVIDIA und Intel eingesetzt werden, frage ich mich auch.

        Wohl, weil bei der Kombination exotisches OS / exotische Hardware die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es Ärger gibt (es geht ja nicht nur um CPU und Grafikchip, sondern auch um die Peripherie, die bei Intel-Notebooks einheitlicher ist).

        Viele Linux-Entwickler nutzen ThinkPads; Probleme fallen einfach schneller auf, wenn sie auf einer verbreiteten Hardware auftreten.

        Die Intel-Dominanz gefällt mir auch nicht, aber auf ein Notebook, bei dem Komponenten unter Linux nicht oder nicht richtig funktionieren, habe ich noch weniger Bock.

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Von Naja am Do, 3. Januar 2019 um 20:36 #

Laptops ohne Pnöppel sind wie Autos ohne Lenkrad, Tassen ohne Henkel, Nudelsuppen ohne Nudeln: Indiskutabel.

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Von Missjö am Do, 3. Januar 2019 um 22:24 #

Bei diesen dünnen Flundern frage ich mich immer, ob der Lüfter die Abwärme unter Dauerlast gut wegschaffen kann. Falls der Lüfter nämlich zu schwach ist, gibt es zwischen i5 und i7 leistungsmäßig keinen Unterschied im thermischen Limit mehr. Hat jemand unter realistischen Bedingungen mal geprüft, wie die Taktraten nach 30 Minuten aufwändiger Simulation auf allen (virtuellen) Kernen ausfallen?

Mein alter T420 mit i7 bleibt leider deutlich unterhalb seiner Möglichkeiten, wenn es ihm zu warm wird. Den Aufpreis hätte ich mir damals schenken können. Er kommt jetzt in die Jahre aber zu eine neuen Arbeitsgerät konnte ich mich noch nicht durchringen. Manchmal brauch ich richtig Rechenpower aber rumschleppen muss ich das Teil auch.

Was mich auch noch interessiert ist, ob schon Erfahrungen mit externen GPUs über den Thunderbolt-Port gesammelt wurden. Für Machine-Learning Aufgaben kann das interessant sein, zu Hause / im Büro die Berechnungen auf der GPU ausführen zu können, um ein neuronales Netz schneller trainieren zu können ohne unterwegs / auf Dienstreise einen riesen Brocken aus der Gaming-Sparte rumschleppen zu müssen.

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Von Anon am Fr, 4. Januar 2019 um 07:57 #

Warum wird im OS-Bereich so wenig Wert auf Ästhetik gelegt? Das Notebookdesign passt wie eine Faust ins Auge zum OS-Bereich. Es ist mindestens 20 Jahre hinterher. Für den eingefleischten Linuxer mag das zwar okay sein, er ist ja schon ähnliches gewöhnt aber kein normaler Nutzer würde dieses Notebook als schön empfinden und es sich wünschen.

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    Von Ede am Fr, 4. Januar 2019 um 19:50 #

    Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich sagen: Schön finde ich eigentlich tatsächlich nur die Thinkpads von IBM und noch die T-Serie von Lenovo.

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    Von V_180_358 am Sa, 5. Januar 2019 um 09:47 #

    Beschreibe doch bitte "... zeitgemäßes Design...".
    Lila Chassis, orange Tastaturen, eingebauter Schminkspiegel? :oops:
    Oder doch was anderes?

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      Von Anon am So, 6. Januar 2019 um 01:02 #

      Etwas, was auch Nicht-Neckbeards gern gekauft hätten.

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        Von Ede am So, 6. Januar 2019 um 09:28 #

        Wetten, in 2 Jahren gefällt dir sowieso etwas anderes. Eine Maschine ist einfach nur eine Maschine. Sie soll aussehen wie eine Maschine. Authentisch. Alles andere ist Unsinn. Das sieht man bei den Autos. Da wird auch immer mehr Wert auf das Aussehen gelegt. Mit dem Effekt, dass sie nach 2 Jahren dämlich aussehen. Aufgeblähte Karosserien mit Motoren drin, die nicht einmal 300 000 Km laufen. Als ich neulich bei einem Autoverkäufer war und mich nach einem Auto erkundigt habe, hat er mir enthusiastisch einen Wagen vorgestellt:: USB-Anschluss, Einparkhilfe, Entertainment usw. ... Auf die Frage, mit welcher Laufleistung ich beim Auto ich rechnen kann, hat mich der Verkäufer angesehen, als wäre ich vom Mond. Scheinbar sind die meisten Autokäufer finanziell zwar gut ausgestattet (Wegwerfmentalität) aber sonst Idioten. Dieses Prinzip verschiebt sich seit einiger Zeit auf Notebooks, Smartphones etc. Hier kann auch massenhaft Mist verkauft werden, der nach wenigen Jahren nur noch Müll ist. Neckbeards? Ich kenne den Ausdruck nicht wirklich. Wenn aber das Gegenteil der dummen und oberflächlichen Konsumidioten der Neckbeard ist, bin ich gerne einer.

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          Von Anon am So, 6. Januar 2019 um 13:52 #

          > Wetten, in 2 Jahren gefällt dir sowieso etwas anderes.

          Klar, wenn du dir die Geräte über die Historie so anschaust, so wurden sie in der Regel immer schöner. So ist es bei vielen Dingen bis sie retro werden und dann von Hipstern wieder-entdeckt werden. Nach drei Jahren ist mir mein Notebook nicht nur zu altbacken in der Optik sondern auch viel zu lahm für die neuen Aufgaben.

          > Eine Maschine ist einfach nur eine Maschine. Sie soll aussehen wie eine Maschine. Authentisch. Alles andere ist Unsinn. Das sieht man bei den Autos. Da wird auch immer mehr Wert auf das Aussehen gelegt.

          Mir ist klar das diese 2% Subkultur so denkt. Das hört beim Computer und Auto nicht auf. Mund- und Körperhygiene, Gewicht, Kleidungsstil leiden auch darunter. Wozu denn das Ganze?

          > USB-Anschluss, Einparkhilfe, Entertainment usw.

          Damit schließt sich der Kreis. Wozu GUI-Anwendungen und Maus wenn man sich auf diesen hässlichen Krücken alles in der Konsole hinfrickeln kann? Treiber? Braucht man nicht, ist viel zu praktisch, die soll man sich selbst programmieren. Bugfixes? Usability? Nö, der Nutzer soll es alles selbst machen und sich lieber 1 Million Konsolenbefehle und Flags auswendig lernen, die ohne Sinn und Verstand zusammengewürfelt werden.

          Erfolgreiche Leute plagen sich nicht mit Problemen von Gestern, es gibt genug neue Aufgaben die anstehen. Einparkhilfe? Gerne. USB-Anschluss? Warum nicht. Entertainment? Ja, warum nicht (als Option die man nicht kaufen muss).

          Das ist auch der Grund weshalb eure Zunft in der Berufswelt nichts zu melden hat und immer unterbezahlt bleibt.

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            Von Ede am So, 6. Januar 2019 um 14:38 #

            Hellseher bist du scheinbar nicht, liegst gewaltig daneben, zumindest was mich angeht. Ich gehöre nicht zu dieser "Zunft" deren Angehörige immer "unterbezahlt" sind. Ja - ich könnte mir vieles von diesem ganzen Technik-Sondermüll leisten, will es aber nicht. Weil es mir nicht gefällt. Nachhaltige Produkte ziehen mich an. Wenn ich bei einem Auto 6000 000 km Laufleistung rechnen kann, finde ich das interessant. Übrigens war diese Laufleistung schon bei einem Mercedes 180 der Fünfzigerjahre normal. Und dann sagst du "Erfolgreiche Leute plagen sich nicht mit Problemen von Gestern". Was sind den "Erfolgreiche Leute" für dich? Sind das die in den Autofirmen, die sagen, dass ein Auto nicht mehr als 100 000 km halten muss? Oder ein Notebook 3 Jahre? Das ist keine Nachhaltigkeit. Das ist das, was unsere Welt ruiniert. Wenn sich niemand daran stört, ist dies ein Zeichen, dass wir auf einem absteigenden Ast der Entwicklung degenerieren.

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              Von Ede am So, 6. Januar 2019 um 14:41 #

              Korrektur: ... 600 000 km Laufleistung ...

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              Von Anon am So, 6. Januar 2019 um 16:13 #

              Hör auf zu träumen. Weltweit sind nur 100 Firmen für 70% der CO2-Emissionen verantwortlich. Es sind dieselben Unternehmen, die allen Verbrauchern ein schlechtes Gewissen machen wollen. Produkte lassen sich auch umweltfreundlich produziren. Auch lassen sich Autos und Notebooks sich sehr wohl umweltfreundlich recyceln. Zu Erwachsenen sollte es dazugehören, dass sie ihre Naivität abgelegt haben.

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                Von Ede am So, 6. Januar 2019 um 17:35 #

                Weil sich Autos und Notebooks sehr wohl umweltfreundlich recyceln lassen, soll ich ständig kaufen und wegwerfen? Gewissermassen Konsumidiot sein? Es geht mir primär nicht um die CO2-Emissionen. Es geht mir darum wie ich lebe. Ich lege Wert auf Qualität weil damit mein Leben eine bessere Qualität bekommt. Mit den alten Thinkpads von IBM war das früher z. B. eine feine Sache. Sie waren stabil und zuverlässig. Ich konnte mich darauf verlassen, wie auch auf meinen Mercedes und auf meine Leica und meine Hasselblad. Das ist Qualität, die das Leben angenehm macht. Das sind keine kurzlebigen Wegwerfprodukte. Im Moment ändert sich vieles. Die Thinkpads von Lenovo sind auch noch gut. In Relation und entsprechend des Fortschritts, den man hätte vermuten können, fallen sie gegenüber den alten Thinkpads aber deutlich zurück. Na ja, du meinst sicher, dass man sie recyceln kann. Da hast du vielleicht recht. Andere Notebooks muss man vielleicht noch mehr recyceln. Dafür bin ich mir zu schade. Ich lebe ungern mit Müll.

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                Von kamome umidori am So, 6. Januar 2019 um 23:12 #

                > Zu Erwachsenen sollte es dazugehören, dass sie ihre Naivität abgelegt haben.

                Ebenso, dass man sich nicht alles schönredet, was scheiße ist – ja, Du wirst sicher immer welche finden, die noch mehr Scheiße produzieren, das macht aber den „Energieaufwand“ (im umgangssprachlichen und weitesten Sinne), der in unnötigen Elektroschrott gesteckt wird (auch „perfekt“ recyleten), nicht geringer.

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          Von Anonymous am Mi, 9. Januar 2019 um 20:12 #

          Neckbeards sind Leute mit Vollbart, die den am Hals nicht ausrasieren, sondern bis in den Kragen wachsen lassen.

          So stellen sich typische Speissbürger halt den typischen Nerd vor.

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    Von Anonymous am Mi, 9. Januar 2019 um 20:09 #

    Was soll man denn an so einem Klappdingens gross gestalten? Bei Notebooks bin ich froh, dass die unauffällig daherkommen.

    Dem Wunsch nach Ästhetik haben wir es wohl zu verdanken, dass die Glitschpads nicht mehr leicht vertieft eingebaut sind, sondern mit der Handballenauflage fluchten, damit der Cursor durch die Gegend hüpft, wenn man schreibt und dabei mit den Handballen auf dem Glitschpad herumrutscht. Toller Fortschritt.

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