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Thema: Uptime automatisch aufzeichnen mit Uptimed

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Tamaskan am Do, 28. Februar 2019 um 15:26 #

Kleine Anmerkung: Software niemals per "make install" installieren. Das liest man in vielen Tutorials, ist aber gefährlich, da man damit potenziell Systemdateien ohne Rückfrage überschreiben kann und auch die Deinstallation der Software ist oft schwierig - und auch Dist-Upgrades fallen einem dann häufig auf die Füße. Benutzt lieber je nach Distro makepkg / dh_make / rpmbuild / checkinstall etc., um ein richtiges Paket zu bauen und das dann mit dem Paketmanager zu installieren.

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    Von fragender am Do, 28. Februar 2019 um 19:40 #

    Kann checkinstall inzwischen gut mit Abhängigkeiten umgehen; ich meine damit, wenn auf einem anderen Rechner das Paket gebaut wurde, als da wo es installiert werden soll.

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      Von Tamaskan am Do, 28. Februar 2019 um 22:27 #

      Du musst bei checkinstall die Abhängigkeiten manuell eintragen, dann kannst du das Paket auch auf andere Rechner deployen. Aber das ist nur eine Krücke, eigentlich sollte man die offiziellen Build-Tools von Debian benutzen.

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    Von hjb am Do, 28. Februar 2019 um 21:01 #

    Admins beherrschen »make install« im Schlaf.

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      Von Tamaskan am Do, 28. Februar 2019 um 22:23 #

      Gute Admins benutzen "make install" in einer chroot-Umgebung bzw. mit gesetztem DESTDIR, um damit Pakete zu bauen.

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      Von blubb am Fr, 1. März 2019 um 07:59 #

      Es gibt sicherlich viele Admins die Fehler machen, das hier ist jedenfalls einer der größeren.

      Es gibt so viele Installationsskripte die einfach nur Mist fabrizieren.
      Wenn man es schon manuell macht sollte man – wie schon angemerkt wurde – DESTDIR verwenden.
      Dann kann man den Befehl `make install DESTDIR=/pfad` auch als normaler User ausführen und braucht keine root Rechte.

      Das zu machen und dann den Inhalt von /pfad zu kontrollieren ist dass absolute Minimum was jeder Admin erledigen sollte bevor er das wirklich installiert.
      Übrigens sollte man bei DESTDIR immer einen absoluten Pfad angeben. Die meisten Installationsskripte funktionieren zwar auch mit relativen Pfaden, allerdings gibt es wie immer halt ein paar schwarze Schafe.

      Statt die Dateien dann einfach zu kopieren wäre es natürlich auch wesentlich besser wie – von Tamaskan angemerkt – die Tools des Paketmanagers zu nuzten.
      So hat man dann auch saubere und vernünftige Integration ins Paketsystem, d.h. die Dateien können einem Paket zugeordnet werden und vor allem auch wieder sauber deinstalliert werden. Es kann auch als Abhängigkeit für andere Pakete dienen.
      `make uninstall` existiert schließlich längst nicht überall, geschweige denn, dass es wirklich funktioniert. Zudem verlangt das auch noch, dass man das Quellverzeichnis aufbewahrt, was mit den oben genannten Methoden dann überflüssig ist.

      Also ehrlich gesagt: außer Faulheit und Nichtwissen spricht wirklich nichts dafür `make install` ohne Argumente und als root oder mit sudo auszuführen.
      Und Admins, die sowas aus diesen Gründen machen sollte man vermutlich lieber von ihren Systemen entbinden. :P

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        Von hjb am Fr, 1. März 2019 um 09:27 #

        Ich weiß, was du meist. Faulheit ist aber eine Tugend der Admins, kein Fehler :)

        Meistens installiert "make install" nach /usr/local. Das ist normalerweise kein Problem, aber es kann natürlich vorkommen, dass man dort ein veraltetes Programm oder eine alte Bibliothek als Leiche liegen hat. Dann greift ein Programm unter Umständen auf die falsche Bibliothek zu und stürzt ab. Alles schon erlebt. Für mich trotzdem kein Grund, nach 25 Jahren plötzlich einen auf "mimimi" zu machen.

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    Von hjb am Fr, 1. März 2019 um 09:37 #

    Ich stimme zu, debuild oder checkinstall sind gute Möglichkeiten, habe ich auch schon verwendet. "make install" ist im Allgemeinen aber ungefährlich, sofern das Makefile nicht total kaputt ist. Auch das habe ich schon erlebt, es ist aber die Ausnahme.

    Von daher kann ich auch alle Bedenken gegen "make install" nachvollziehen. Besonders bei unbekannter Software schaue ich vorher auch genau, wohin die Dateien installiert werden.

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Von Josef Hahn am Do, 28. Februar 2019 um 16:42 #

Das ist doch eigentlich ein aufgebohrtes HelloWorld?!

> Übrigens ist Uptimed nicht internationalisiert

Das ist völlig egal, denn der Einsatzzweck fokussiert sich eh auf die USA und Gleichgesinnte.

> Wie man sieht, ist das NAS noch weit davon entfernt, seinen Uptime-Rekord zu brechen

... genau nämlich das ...

> Was noch ins Auge sticht, ist, dass die Ausgabe offensichtlich fehlerhaft ist.

Ja, hey, es ist Uptime zählen... Etwa wie Pi exalt zu bestimmen; nur schwieriger. Und das Tool ist erst 20 Jahre alt... Schau mal auf die Versionsnummer, da siehst ja, dass es Kappes (ähhhh "early technical preview") ist :-P

> Der Fehler mag in neuen Versionen von Uptimed korrigiert sein

Ach ja, und wenn nicht... Who cares... Wenn deine Stats einmal im Facebook sind, fragt nach der Korrektheit keiner mehr!

> Es dauerte drei Tage, bis ich bemerkte, dass das NAS nicht mehr lief

Und dann brauchst du einen Peni*ähh Uptime-Tracker für das Moped????

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