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Thema: Streifzug durch Ubuntu 19.04

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Züpfelklatscher am Do, 2. Mai 2019 um 18:12 #

Sodbrennen der schlimmsten Art bekomme ich jedes mal, wenn von einer "Installation" in ...nur 10 Minuten... zu lesen ist?
In dieser Zeit wird nicht mehr und nicht weniger als ein vorgefertigtes Image auf die Festplatte/SSD geklatscht, ohne dass dem geneigtem User auch nur der Ansatz z.B. einer angepassten Softwareauswahl ermöglicht wird.
Leider fallen die Leute aber immer wieder auf so ein dämliche "Werbung" herein, sind dann baff erstaunt, wenn man Stunde um Stunde damit zubringt die Installation in einen wirklich brauchbaren Zustand zu bringen.

  • 3
    Von Maxi Gold am Do, 2. Mai 2019 um 21:05 #

    > Leider fallen die Leute aber immer wieder auf so ein dämliche "Werbung" herein

    Nein, tun sie nicht. Reinfallen tun nur die Windows-User, die "Linux" als Notlösung für ihre Windows-Probleme sehen, also eine kleine Minderheit. Wer sich ernsthaft mit "Linux" auseinandersetzt, der weiß, dann man kein All-Inclusive-Paket hat, dafür aber ein funktionierendes Paketmanagement.

    > ..in einen wirklich brauchbaren Zustand zu bringen.
    Ich kenne nichtmal einen Windows-User, der das von Windows behauptet.

    Bei Ubuntu dauert die Erstinstallation runde zehn Minuten. Ist die CD ein paar Monate alt, dann deutlich länger, dass man unter einer Stunde dann nicht zureckt kommt, wegen der Aktualisierungen. Eben wegen des funktionierenden Paketmanagements. Bei meiner letzten Installation dauerte die Erst-Installation von der Live-CD gute sechs Minuten, und das gewünschte Addon (gut vorbereitet) weniger wie eine Stunde. Wer dabei schon Sodbrennen bekommt, hat wohl ein gesundheitliches Problem und kein Computer-Problem, es sei denn er ist Nutzer des erwähnten Betriebsystems. :-)

    Das funktioniert bei Ubuntu seit ungefähr der 12.04 wirklich super. Seitdem habe ich absolut keine Probleme mit Linux-Installationen. Eher das Gegenteil. Seitdem ist "Linux" richtig laaangweilig, weil man nicht mehr soviel fummeln muss. :-)

    Vorgestern installierte ich eine Software, die verlangte die glibc6 in der Version, wie sie jetzt in der 19.04 auftaucht. Also habe ich Pinning für 19.04 unter 18.04 eingerichtet - und das war nicht nur leicht zu installieren, das läuft einwandfrei, als wäre nichts gewesen. Falls dann bei meinen vielen Eingriffen doch irgendwann das System abkacken sollte, dafür ist eine neue Installation in der Nachbar-Partition schon vorinstalliert und vorkonfiguriert. Liegt nahe, wenn man ganz leicht eine Distribution wie Ubuntu installieren kann, dank Installation von der Live-CD bzw. Stick.

    • 1
      Von was ist das am Fr, 3. Mai 2019 um 09:38 #

      Hört sich für mich nach einer sehr frickeligen Angelegenheit an. Da verliere ich schon beim lesen die Lust auf ein Linux :shock:

      Grüße, ein nicht Ubuntu User :D

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      Von Tamaskan am Do, 9. Mai 2019 um 14:16 #

      Bist du sicher, dass deine Software wirklich die neueste libc braucht? Vielleicht ist sie einfach nur falsch paketiert wurden, ich würde sie neu für 18.04 bauen und gegen die dortige libc linken.

      Falls die Software tatsächlich eine neue libc braucht, dann aktualisiere entweder auf 19.04 oder benutze Container-Formate wie Snap oder Flatpak, genau dafür wurden diese ja erfunden.

      Deine derzeitige Lösung scheint mir sehr riskant zu sein, weil libc halt nur von *allen* Programm direkt oder indirekt verwendet wird, wenn da was kaputt geht, dann ist *alles* kaputt.

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    Von John Lemmon am Fr, 3. Mai 2019 um 08:53 #

    Ich kann auch nichts mit einer Installation a la Ubuntu, seinen gefühlt hunderten Ab- und Unterarten anfangen.

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    Von klopskind am Sa, 4. Mai 2019 um 00:08 #

    Häufiges Sodbrennen ist auf Dauer nicht gut. Geh zum Arzt!
    Meistens liegt es an suboptimaler Ernährungsweise oder stressigem Lebensstil.

    zum Inhalt:
    Ich denke, dass eine leichte und schnelle Installation eines Betriebsystems für den großteil der (Desktop-)Endanwender Priorität hat. Es beeinflusst maßgeblich, wie viele Nutzer eine Migration von Windows/macOS schaffen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn diese Optionen keinem Installationsaufwand bedürfen, da sie schon vorinstalliert und -eingerichtet worden sind (inkl. Treiber), was in der Regel zutrifft.

    Für alle anderen Nutzer bleibt die für Linux typische riesige Auswahl an alternativen Installationsprozessen. Man denke bspw. an netinstall (Debian und Derivate), debootstrap (Debian und Derivate), Kickstart (Red Hat und Derivate), Arch Linux, Gentoo (stage1-3), LFS usw.

    Man sollte möglichst immer das verwenden, was am meisten Sinn ergibt.
    Möglicherweise nicht hinreichend informierte Nutzer/Wechsler mit falschen Erwartungen wird es immer geben. Daran ändert aber auch das Angebot (oder der Mangel) eines zehnminütigen Installationsprozesses nichts.

    In dem Sinne kann ich Ihre Kritik nicht ganz nachvollziehen.

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Von hoho am Do, 2. Mai 2019 um 18:45 #

Hallo zusammen
Seit dem Update auf 19.04 habe ich Probleme beim kopieren von kleinen Daten (ein paar mb gross) übers Netzwerk. So dauert ein Kopiervorgang (5mb) vom NAS bis zu 20 Minuten (sftp). Aber eine 2gb grosse Datei wird mit normaler Geschwindigkeit übertragen. Auch die Windows guest in der Virtualbox haben das selbe Problem. Aber ein Windows 10 welches als dualboot zum Ubuntu 19.04 installiert ist, hat das Problem nicht.
Ist sonst noch jemand von diesem Problem betroffen?

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Von Klappstulle am Fr, 3. Mai 2019 um 09:08 #

Frage an den Autor:
Auf welcher Version von Virtualbox wurde der Test durchgeführt?
Auf 6.0.6 lässt sich auf Grund der minimalen Auflösung doch kaum was testen.

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    Von was ist das am Fr, 3. Mai 2019 um 09:41 #

    Selbst nicht ausprobiert, aber hast du die Gasterweiterung installiert?

    Unter VirtualBox habe ich zuletzt Fedora 30 angesehen und dort hatte ich tatsächlich einen Desktop im Briefmarkenform. Hier hat die Gasterweiterung auch nicht geholfen.

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    Von hjb am Fr, 3. Mai 2019 um 10:55 #

    Ich verwende kein Virtualbox, sondern Qemu. Mit Ubuntu konnte ich die Auflösung problemlos einstellen, z.B. auf 1440x900, und sie wurde beim nächsten Start auch beibehalten. Bei Kubuntu funktionierte es nicht, und ich weiß nicht warum, denn es ging in früheren Versionen. Bei beiden VMs habe ich den QXL-Grafiktreiber verwendet.

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Von Potz Blitz am Fr, 3. Mai 2019 um 09:44 #

... etliche Gnome-Programme, die aufgrund ihrer mangelnden Fähigkeiten ... überhaupt keinen Sinn ergeben
Das wäre doch mal ein Thema für eine Umfrage: Welche (Gnome) Programme sind redundant und werden nicht gebraucht? Die Meinung der werten Mitforisten würde mich interessieren.

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    Von hjb am Fr, 3. Mai 2019 um 10:49 #

    Wäre schwierig zu machen wegen der vielen Antwortmöglichkeiten. Vielleicht im Forum?

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    Von was ist das am Fr, 3. Mai 2019 um 10:53 #

    Zum Teil muss ich dir Recht geben, was viele Gnome-Programme anbetrifft. Vieles ist im Alpha oder Beta Status, vieles funktioniert nicht, das sich über Jahre nicht ändert.

    Zum Teil muss ich dir aber auch widersprechen, weil es Gnome-Programme gibt die anscheinend doch funktionieren, dies aber nicht einfach Preis geben, weil es sonst zu einfach wäre :)

    Zum Beispiel habe ich gestern Gnome-Photo installiert. Und egal was ich auch versucht habe, es lud keine Fotos. Auch die Google-Suche hat nichts gebracht, außer Bildchen wie es (theoretisch auch bei mir) aussehen könnte. Sah aus wie tot. Heute aber, wo ich mein Gnome wieder gestartet habe und aus Neugierde Gnome-Photo wieder gestartet habe... siehe da!!! Es lädt Fotos. Ich schließe daraus, das ich mich zumindest aus Gnome3 abmelden musste, bevor ich es nutzen konnte. Nagut ... ein "reboot" tut schließlich auch gut ;)

    Also habe ich Angefangen das Ding anzusehen und viel hat es nicht gemacht. Sah aus wie kaputt, oder zumindest "noch" nicht fertig. Doch dann bin ich zufällig auf die rechte Maustaste gekommen, als ich ein Foto auswählen wollte und plötzlich wurde die Software in die Farbe Blau getunkt und ich konnte erkennen das man jetzt auch mehrere Bilder auswählen konnte und sie zu einem Album zu packen. Wie es sich von Anfang an gehört, selbstverständlich umständlich :up: :)

    Für mich also der Schluss, Gnome-Photo ist nicht kaputt ... nur behindert zu bedienen. Um mich nicht länger daran zu Erfreuen, habe ich die Schei*e dann deinstalliert :lol:

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    Von tedder am Sa, 4. Mai 2019 um 15:10 #

    Der ganze Linux Desktop wird nicht gebraucht.

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Von Moinsen am Mo, 6. Mai 2019 um 10:30 #

Eines der ersten Pakete die vom System fliegen ist "unattended-upgrades". Weil ich diesen Windows-like-Update-Mist beim herunterfahren des Rechners nicht brauche!

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