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Thema: Debian GNU/Linux 10.0 »Buster«

56 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von George99 am Do, 18. Juli 2019 um 15:43 #

Sofern neben free zumindest auch noch contrib in der source.list eingetragen ist, lässt sich die notwendige Lib zum DVD entschlüsseln direkt mit apt install libdvd-pkg installieren. Debian lädt dann selbstständig die Sources runter und baut die Lib.

mehr MP3
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Von akf2 am Do, 18. Juli 2019 um 16:19 #

Ihr zählt MP3 noch als patentbelasteten Codec auf. Die Patente auf MP3 sind aber mittlerweile alle überall abgelaufen. Da gibt es also keine Probleme mehr mit.

Dennoch sind neuere Codecs technisch besser. Opus wird mittlerweile von den meisten Browsern unterstützt. Insbesondere bei Sprachaufnahmen kann man dabei mit der Bitrate ziemlich weit runter gehen.

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    Von hjb am Do, 18. Juli 2019 um 17:58 #

    Ich habe MP3 nicht direkt als patentbelasteten Codec aufgeführt. Aber es ist nicht ganz klar geschrieben, das stimmt.

    Das Problem mit den guten Codecs wie Opus, Ogg und FLAC ist, dass die meisten Consumer-Geräte nur MP3 und proprietäre oder andere untaugliche Formate kennen. Oft bleibt nur MP3 als Kompromiss.

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Von Mr. X am Do, 18. Juli 2019 um 16:54 #

Ich habe seit vielen jahren debian auf verschiedenen servern im einsatz. Damals habe ich von 6 auf 7 updatet, von 7 weiter auf 8 und von 8 dann schliesslich auf 9. Alles hat immer einwandfrei funktioniert.
Gestern wollte ich dann von 9 auf 10 updaten...
Was soll ich sagen, nach dem update lief so gut wie nix mehr. Ich konnte nicht mal mehr das system neustarten da es weder "reboot" noch "shutdown -h now" noch "init 0" gibt. Aber auch sämtliche dienste liefen nicht mehr, openvpn, nextcloud, dnsmasq und viele mehr. Den befehl "su" gibt es zwar noch, neu muss aber "su -" eingegeben werden. Warum eigentlich?!
Nach einigen stunden basteln habe ich dann frustriert das fullbackup wieder zurück gespielt und bin nun wieder auf debian 9.
Es ist mir wirklich unerklärlich warum man das rad immer neu erfinden muss. :-(
Wie sind eure erfahrungen betreffend update?

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    Von Ano am Do, 18. Juli 2019 um 17:46 #

    Warum die start-Befehle nicht da waren, weiß ich auch nicht. Der Rest klingt ja fast so, als ob die erzwungene Umbenennung der Netzwerkschnittstellen damit etwas zu tun haben könnte.

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    Von hjb am Do, 18. Juli 2019 um 18:04 #

    Ich habe drei Desktops aktualisiert, zwei davon ohne nennenswerte Probleme. Beim dritten, der über 3000 installierte Pakete hatte, kam es zu einem Absturz beim Installieren eines der letzten Pakete, der sich aus einem Konflikt zwischen der aktuellen und einer veralteten libglib erklärte. Das Problem ist allerdings schon vor dem Update entstanden, vermute ich. Es war zwar von Debian verschuldet, konnte aber durch das Löschen der alten libglib behoben werden. Danach lief das Update durch und das neue System fuhr sauber hoch.

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    Von nick_already_reserved am Do, 18. Juli 2019 um 20:22 #

    Hast du das upgrade log noch?
    Wenn /sbin/init nicht mit da ist, muss was massiv falsch gelaufen sein.

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    Von Condor am Do, 18. Juli 2019 um 23:14 #

    Das war schon immer so. Lese mal hier: https://software.linuxnetz.de/su/

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      Von Mr. X am Fr, 19. Juli 2019 um 09:03 #

      @Ano:
      Das hat damit zu tun das debian nun komplett zu systemd gewechselt hat. Die bestehenden befehle funktionieren daher nicht mehr wie ich herausgefunden habe.
      Siehe hier: Howto shutdown or reboot debian 10 buster

      @hjb:
      Naja, ein Desktop ist kein server. Daher gibt es vermutlich viel weniger probleme da auf einem "normalen" desktop kaum dienste laufen. Nehme nicht an das dort ein apache (wiki, cloud, website), openvpn, samba, pihole und andere dienste laufen oder? ;-)

      @nick_already_reserved:
      Leider nein, alles platt gemacht bez. mit dem backup überspielt. Werde dann aber nochmal einen versuch starten sobald sich mein "frust-pegel" etwas gesenkt hat. :-)

      @Condor:
      Bis jetzt hatte ich noch nie probleme wenn ich "su" eingegeben habe. Das befehle nicht mehr funktioniert haben hatte ich erst mit debian 10. War es einfach glück?

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        Von hjb am Fr, 19. Juli 2019 um 09:19 #

        Grundsätzlich gibt es zuviele Dienste, als dass ich da eine allgemeine Aussage machen kann. Auf einem Rechner laufen aber Apache, MariaDB und Unbound, dabei gab es keine Probleme. Bei Apache z.B. erhöhte sich die Versionsnummer nur geringfügig, alles andere blieb gleich.

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        Von pointer am Fr, 19. Juli 2019 um 11:48 #

        > Das hat damit zu tun das debian nun komplett zu systemd gewechselt hat. Die bestehenden befehle funktionieren daher nicht mehr wie ich herausgefunden habe. [...]


        Falls das Deb-9-System ein sysvinit-System war und Deb 10 nun (nur noch?) systemd, liegt vielleicht hier der Hund begraben. Als Debian-nahe Alternative käme evtl. Devuan in Frage.

        "su-" finde ich auch total beknackt. Dürfte sich aber mittels bash-Alias zu "su" ändern lassen.

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          Von Condor am Fr, 19. Juli 2019 um 12:01 #

          An "su -" ist gar nichts beknackt und macht viel mehr als ein einfaches "su".

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            Von pointer am Fr, 19. Juli 2019 um 13:03 #

            Ersten habe ich geschrieben ""su-" finde ich [...]", d. h. ich habe hier meine *Meinung* zum Ausdruck gebracht, die ich hiermit gerne wiederhole.

            Zweitens reicht *mir* ein einfaches "su". Ob "su-" mehr kann oder sogar eigenständig den Rasen mäht, ist mir herzlich wurscht.

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          Von Ede am Fr, 19. Juli 2019 um 14:00 #

          Auf einem wichtigen System hatte ich auch Probleme. Daher habe ich eine Neuinstallation mit Devuan gemacht. Alle Probleme wie vom Wind verweht ... aber ascii ist nicht Buster sondern eines drunter. Mal sehen, wie Devuan beowulf aussieht.

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    Von Dude21 am Fr, 19. Juli 2019 um 11:11 #

    Habe bisher 1 Server, 3 Laptops, 1 Desktop und 1 virtuelle Maschine auf Buster geupgraded, und keine großartigen Probleme.
    Abhängigkeitsprobleme treten immer mal auf, weil der Sprung ja auch recht groß ist von ca. 2 Jahren Entwicklung, lässt sich aber eigentlich immer iwie beheben.
    Ja, beim Server hatte ich auch ein paar "aufwendigere" Probleme, zb das psql von 9 auf 11 muss man "händisch" machen, und die php version config auf 7.3 musste auch wieder angepasst werden... für nextcloud z.B...
    Und klar ist, desto mehr externe Repos in der alten Version benutzt wurden, desto mehr Ärger macht das beim Upgrade, i.d.R..

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    Von Mr. Z am Sa, 10. August 2019 um 18:34 #

    Was soll ich sagen, nach dem update lief so gut wie nix mehr. Ich konnte nicht mal mehr das system neustarten da es weder "reboot" noch "shutdown -h now" noch "init 0" gibt.

    Lass mich raten, du hast vergessen zu erwähnen, dass du bereits in Debian 9 - wie blödsinnigerweise von vielen empfohlen - systemd via apt-pinning blockiert?
    Und wunderst dich jetzt, warum dein System nicht ordentlich funktioniert, weil die Kompatiblität - wie sie noch in Debian 9 existierte - für systemd-Verweiger nicht weitergepflegt wird.

    Den befehl "su" gibt es zwar noch, neu muss aber "su -" eingegeben werden. Warum eigentlich?!

    Würdest du dir die kleine Mühe machen und in den Release Notes dazu lesen?!

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    Von Stunden verlieren am Fr, 16. August 2019 um 15:25 #

    Ja, genau das ist das Problem. Anstatt die Dinge zu simplifizieren, wird alles auf den Kopf gestellt, so dass man mit jeder neuen Version Stunden verlieren muss um irgendetwas zum Laufen zu bringen. Nicht nur bei Debian, sondern auch in allen anderen Distros.

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Von Töppke am Do, 18. Juli 2019 um 16:56 #

Setzt Debian mittlw. auch eine Swap-Partition bei der manuellen ,normalen nicht-uefi, partitionierung voraus?


Partitioniung: MBR

->eine SSD, ein Betriebssystem, eine Partition...
Funktioniert das überhaupt noch?

Andere Linux-BS meckern schon rum:
sinngemäß: Bootfehler, kann HD0 nicht lesen.

mehr FHS
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Von Ghul am Do, 18. Juli 2019 um 21:32 #

Im File Hierarchy Standard hieß es mal, dass man die Trennung zwischen /bin und /usr/bin bzw. /sbin und /usr/sbin deswegen macht, damit man /usr als Netzlaufwerk einbinden konnte und man nur ein kleines Basissystem zum Booten auf den Clientrechnern benötigte.

Ein weiterer Vorteil war durch diese Methode auch, dass man bei Hotplugfähigen Systemen einfach den Datenträger, der nach /usr eingebunden wurde, mit einem Hardware Schreibschutz versehen konnte und dann beim laufenden System diesen aushängen, den Schreibschutz ausschalten und die Disk wieder einhängen konnte um dann bspw. Updates durchzuführen und danach das gleiche in umgekehrter Reihenfolge noch einmal.
Damit hatte Schadsoftware, solange der HW Schreibschutz bestand, keine Chance sich nach /usr festzusetzen.
Natürlich konnte man so, das Update auch auf einem zweiten System durchführen.

Insofern halte ich es für einen Fehler, dass man das nun alles ändert und diese Trennung nicht mehr vorsieht.

Und da man dann auch noch Symlinks anlegt, hat es nicht einmal aus Usersicht einen Vorteil, der sich mit zu vielen Verzeichnissen in / vielleicht überfordert gefühlt haben könnte.

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    Von glasen am Do, 18. Juli 2019 um 23:27 #

    Im File Hierarchy Standard hieß es mal, dass man die Trennung zwischen /bin und /usr/bin bzw. /sbin und /usr/sbin deswegen macht, damit man /usr als Netzlaufwerk einbinden konnte und man nur ein kleines Basissystem zum Booten auf den Clientrechnern benötigte.
    Das kleine Basissystem ist bei nahezu allen Distributionen über eine Initrd realisiert. Das wird einfach zusammen mit dem Kernel-Image über PXE ausgeliefert und dann macht die Initrd den Rest.

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    Von klopskind am Fr, 19. Juli 2019 um 17:40 #

    Im File Hierarchy Standard hieß es mal, dass man die Trennung zwischen /bin und /usr/bin bzw. /sbin und /usr/sbin deswegen macht, damit man /usr als Netzlaufwerk einbinden konnte und man nur ein kleines Basissystem zum Booten auf den Clientrechnern benötigte.
    Den gleichen Effekt erhält man mit initrd.

    Außerdem bietet initrd auch andere Vorteile. Zum Beispiel ist die grundlegende Partitionierung einfacher, da sie weniger Restriktionen unterliegt. Somit muss man sich bei der Installation weniger Gedanken um die Partitionierung machen und es steht effektiv mehr Speicher platz zur Verfügung, wenn man die Anzahl der nötigen Partitionen reduziert.

    Warum also diese ansonsten künstliche Trennung (Komplexität) aufrecht erhalten?
    Was hindert Sie daran initrd zu verwenden?

    Ein weiterer Vorteil war durch diese Methode auch, dass man bei Hotplugfähigen Systemen einfach den Datenträger, der nach /usr eingebunden wurde, mit einem Hardware Schreibschutz versehen konnte und dann beim laufenden System diesen aushängen, den Schreibschutz ausschalten und die Disk wieder einhängen konnte um dann bspw. Updates durchzuführen und danach das gleiche in umgekehrter Reihenfolge noch einmal.
    Damit hatte Schadsoftware, solange der HW Schreibschutz bestand, keine Chance sich nach /usr festzusetzen.
    Natürlich konnte man so, das Update auch auf einem zweiten System durchführen.
    Geht das nicht mehr?

    Die neueren Entwicklungen diesbezüglich (zustandslose Systeme), z.B. CoreOS/Silverblue (OSTree), MicroOS/Kubic (transactional update mittels Btrfs), unterstützen und verwenden das sogar ab Werk.

    Halten Sie es insofern weiterhin "für einen Fehler, dass man das nun alles ändert und diese Trennung nicht mehr vorsieht"?

    Und da man dann auch noch Symlinks anlegt, hat es nicht einmal aus Usersicht einen Vorteil, der sich mit zu vielen Verzeichnissen in / vielleicht überfordert gefühlt haben könnte.
    Da ist in der Tat etwas dran, aber ist eher Teil der UX. Wenn man das geschickt umsetzt, stellt das kein Problem mehr dar. Siehe z.B. Android oder macOS, wo der normale Endanwender nichts von alldem sieht, weil es nicht angezeigt wird, obwohl auch dort dieses "Verwirrungspotential" existiert. Bei GNOME müsste ein Normalanwender auch erstmal die Wurzel des Verzeichnisbaums suchen, um diese symlinks zu sehen. Auch bei GoboLinux gibt es da vielversprechende Ansätze, die allerdings den FHS verletzen. Dort gibt es standardmäßig sogar ein Kernelmodul namens GoboHide, dass jene Ordner aus rein ästhetischen Gründen "ausblendet", d.h. sie tauchen nicht in stat(2) auf.

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Von Ghul am Do, 18. Juli 2019 um 21:39 #

Leider gibt es im Installer immer noch die Option "Debian Desktop Environment" neben den "echten" Desktop Environment Optionen für Gnome, KDE, XFCE usw..

Das sollte man ändern, denn es ist irreführend.
Schließlich ist das kein weiteres Desktop Environment zu den anderen, sondern nur eine Erweiterung zu den bestehenden.
Also wäre es sinnvoll, dass man das auch so nennt und das in einem separaten Menudialog einbaut.

Dass der web, print und ssh server im gleichen Menudialog abgefragt wird, ist auch nicht viel besser.
Zwar sind diese richtig, schließlich sagt dieser Dialog, dass man zu installierende Software auswählen soll, aber zumindest die Abfrage der grafischen Oberflächen gehören in einen separaten Menudialog.

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Von Ghul am Do, 18. Juli 2019 um 21:49 #

Ja, das ist ein schwerer Bug, der eigentlich nicht vorkommen dürfte.

Wenn der Nutzer die Sprache Deutsch auswählt, dann sollten auch die entsprechenden language Pakete installiert werden.
Anfänger und Linux Neulinge werden es da schwer haben und sich daran sicherlich stören.
Insofern ist das nicht gut, dass man das verbockt hat.

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    Von JohannesP am Fr, 19. Juli 2019 um 06:35 #

    Anfänger sind mit Debian ohnehin denkbar schlecht bedient. Da kommts auf Fehler in der Sprachauswahl bzw. -installation auch nicht mehr an.

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      Von Ghul am Fr, 19. Juli 2019 um 10:47 #

      Das finde ich jetzt nicht.

      Worin unterscheidet sich denn ein Debian von bspw. Ubuntu in der täglichen Nutzung?
      Die Installation von Paketen erfolgt ganz genauso, die für Ubuntu oftmals besseren Community Wikis lassen sich oftmals 1:1 auch auf Debian nutzen.
      Das Debian keinen sudo User einrichtet, sollte jetzt keine Hürde darstellen. Zumal sich das auch recht leicht ändern lässt, wenn man unbedingt will.
      Tja und dann gibt es mit Debian stable oftmals weniger Probleme als mit einer Ubuntu LTS.

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        Von Ede am Fr, 19. Juli 2019 um 14:04 #

        "Debian von bspw. Ubuntu in der täglichen Nutzung?":

        Debian ist klar und übersichtlich.

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          Von Ghul am Fr, 19. Juli 2019 um 14:20 #

          Ja, das wäre dann ein Widerspruch zu JohannesPs Behauptung:

          Anfänger sind mit Debian ohnehin denkbar schlecht bedient

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            Von Ede am Fr, 19. Juli 2019 um 14:33 #

            Ja - aus meiner Erfahrung kommen Linux-Neueinsteiger mit Debian besser zurecht. Ich habe auch im Familien- und Freundeskreis früher gedacht, ich installiere denen Ubuntu. Das hat sich aber als falsch herausgestellt. Debian stable bewährt sich da viel besser. Upgrades und Programme mit Synaptic installieren bekommen auch die Anfänger gut hin. Wobei ich auch immer gleich die apt-Befehle erkläre.

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    Von Col. Sandfurz am Fr, 19. Juli 2019 um 11:39 #

    Habe Debian 10 mit Xfce Desktop installiert - im Gegensatz zu OpenSUSE komplett deutsch lokalisiert.
    Habe Debian 10 mit Mate Desktop installiert - komplett deutsch lokalisiert.
    Habe Debian 10 mit LXQt Desktop installiert - komplett deutsch lokalisiert.

    Wo also fehlt da was?

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      Von Col. Sandfurz am Fr, 19. Juli 2019 um 11:41 #

      PS:
      Ich bin bei Debian absoluter Neuling, hatte zur Installation nur eine kurze Anleitung von 1 knappen A4-Seite und sammle meine ersten Erfahrungen mit diesem Linux.

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      Von Ghul am Fr, 19. Juli 2019 um 14:22 #

      Bei mir haben die deutschen Sprachpakete zu LibreOffice und Firefox gefehlt, obwohl deutsch als Sprache ausgewählt war.
      Das war allerdings noch eine Testing von vor ein paar Wochen, aber siehe den Artikel, da wird das wieder bestätigt, insofern kann ich davon ausgehen, dass sich nichts geändert hat.

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Von Ghul am Do, 18. Juli 2019 um 21:54 #

Im Prinzip müsste man auch bei den manpages die gewählte Landessprache installieren.
Denn das ist Einsteigerfreundlich.

Es kann allerdings sein, das manche, vor allem erfahrene Nutzer, lieber die englischen manpages bevorzugen.
Deswegen wäre es am sinnvollsten, wenn schon bei der Installation gefragt wird, welche manpage Sprache einem lieber ist.

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Von Henry am Fr, 19. Juli 2019 um 09:02 #

deb-multimedia.org wird auch noch in anderen Fällen gebraucht. Ich schneide viele Videos und nutze dafür avidemux. Dieses gibt es immer noch nicht in Debian, sondern man muss weiterhin deb-multimedia.org bemühen.

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Von kamome umidori am Fr, 19. Juli 2019 um 09:22 #

> Weitere schwerwiegende Fehler werden nach Möglichkeit im Rahmen der kleinen Distributions-Updates behoben, die alle paar Monate stattfinden.

Es werden doch alle Pakete „im laufenden Betrieb“ korrigiert – nur die Installationsmedien werden erst zu den Distri-Updates aktualisiert.

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Von MX 18 am Fr, 19. Juli 2019 um 13:42 #

Na ja installiert und nicht begeistert. Alte Nvidia 340 Treiber installiert und Google Earth sagt eiskalt, unbekannte Karte und bricht ab. Oder einige andere Sachen wie *Keine Verbindung* obwohl online. Stretch läuft rund und ist ok. MX18 sowieso, keine Klagen.

Warten wir eben auf MX19 ;-)

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Von 0byte am Fr, 19. Juli 2019 um 14:18 #

Sehr gutes BS als Server, aber leider schon beim Erscheinen veraltet als Desktopsystem, da bevorzuge ich Arch.

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    Von Ede am Fr, 19. Juli 2019 um 15:32 #

    Ich finde, es kann noch bis nach oldstable auf dem Desktop genutzt werden. Früher wollte ich auch immer das Neueste haben. Heute empfinde ich das als verkrampft ... sorry, soll keine Beleidigung sein, ich bin nur von mir ausgegangen.

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Von Gast am Sa, 20. Juli 2019 um 09:56 #

Hallo Herr Hans-Joachim Baader

Gibt es die Möglichkeit diese DVD's

debian-10.0.0-amd64-DVD-1.iso
debian-10.0.0-amd64-DVD-2.iso
debian-10.0.0-amd64-DVD-3.iso
firmware-10.0.0-amd64-DVD-1.iso
plus sonstige nonfree Treiber

in einen USB-Stick einfach und funktionsfähig zu integrieren?
DVD's brennen und ständig wechseln ist nicht mehr aktuell.
Neue Notebooks haben kein DVD Laufwerk mehr.
Die DVD's sind sehr schnell Abfall. In der Summe wird das sehr viel.
Debian10 hat die Wlan-Treiber nicht auf der 1.DVD, und konnte es nicht finden auf den anderen Stick's.

Gruß Gast

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    Von hjb am Sa, 20. Juli 2019 um 16:13 #

    Es ist wahrscheinlich möglich, den Inhalt aller DVDs (nicht die ISOs selbst) auf einen Stick zu kopieren und den als Paketquelle zu nutzen:
    https://www.debian.org/CD/faq/

    Unfreie Treiber kann man sicher mit da drauf packen. Wo sie genau liegen müssen, damit der Installer sie findet, ist sicher im Installationshandbuch beschrieben.

    • 0
      Von Gast am So, 21. Juli 2019 um 09:23 #

      Hallo Herr Hans-Joachim Baader

      Danke für die Antwort, aber durch diese Hölle ging ich schon :--)
      hat nicht geklappt.
      Ich dachte es gibt eine einfache Möglichkeit alle DVD's in einen einzigen bootbaren Stick zu bringen.
      Sie haben bestimmt einen Zugang "Debian", können Sie das dort mal einbringen,
      vieleicht hören die zu und machen alle 3 DVD's und die Firmware in einer *.ISO anzubieten.
      Ich habe dort im Kaufbereich geschaut, da gibt es bis zu 16 DVD's, das will ich nicht.
      Ich werde weiter versuchen Debian10 auf den Notebook ohne LAN-Kabel zu bringen.
      (mit LAN zeigt es nachher kein WiFi an)
      Andere Distris (Xubuntu ist als Ersatz drauf) haben die wichtigen Treiber "on Bord", der Rest wird dann über WiFi geholt.
      Einen schönen Sonntag noch.
      Gruß Gast

      Kommt Zeit, kommt Lösung.

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        Von Chronarius am So, 21. Juli 2019 um 13:59 #

        Es gibt/gab da mal ein Tool dafür, welches die Images in ein großes umwandelt. Müßte ich mich aber auch erst wieder schlau machen. Neben dem Inhalt kopieren müssen auch noch ein paar Dateien angepasst werden, damit Debian, das als ein Medium wahrnimmt.

        Eine Alternative wäre vielleicht auch über einen lokalen Mirror. Dafür gibt es ein Script, mit dem man beliebige Medien erzeugen kann. Die dann sogar superaktuell wären :)

        I have a local Debian mirror and want to create my own CD/DVDs/BDs/. How do I do this?

        • 0
          Von Gast am Mo, 22. Juli 2019 um 09:09 #

          Hallo Chronarius

          Danke für die Antwort, aber weitersuchen lohnt nicht mehr,
          ich war schon überall, (Google mault schon)
          auch hier:
          --------------
          Link: https://packages.debian.org/de/sid/all/firmware-atheros/download

          Download-Seite für firmware-atheros_20190502-1_all.deb

          Falls Sie Debian auf Ihrem Rechner einsetzen, wird nachdrücklich empfohlen,
          einen Paket-Manager wie Aptitude oder Synaptic zum Herunterladen und Installieren von Paketen zu benutzen
          und nicht diese Website.

          Sie können jeden der aufgeführten Spiegel-Server benutzen, indem Sie eine Zeile der folgenden Art zu Ihrer
          /etc/apt/sources.list hinzufügen:

          deb http://ftp.de.debian.org/debian sid main non-free

          Ersetzen Sie dabei ftp.de.debian.org/debian mit dem gewünschten Spiegel-Server.
          ---------------
          Klappte auch nicht, ich mache da was wohl nicht richtig, es widerspricht sich ein bischen.
          Kann auch an der Philosophie von Debian liegen, keine "non-free" automatisch installieren,
          bei anderen Distris wird da ein Häkchen angeboten "non-free" installieren ja/nein, sehr Anwenderfreundlich.
          Ich habe Deb-Edu, Emmabuntüs, Skolelinux,usw, alle reine Debian-Basis, ging auch nicht.


          Ist ja nicht schlimm da Linux-Distris ingesammt immer besser werden, Install für reine Anwender, hoffe ich auf die Zukunft.
          Jetzt bleibe ich bis 2020.04 bei Xubuntu, auf Notebook, auf dem Desktop läuft Deb10 (kein Wifi :-).
          Gute Zeit
          Gruß Gast

          • 0
            Von Weltmarkthinterherläufer am Mo, 22. Juli 2019 um 09:25 #

            Für solche Fälle, d.h. eine Installation auf einem Rechner ohne Anschlußmöglichkeit für ein Netzwerkkabel, habe ich mir mal einen Lenovo Ethernet LAN zu USB3 Netzwerk Adapter (FRU-Nr. glaube ich 4X90S91830) besorgt. Funktioniert OotB und kostete um die 25 Mark-Euro.

            0
            Von Tamaskan am Mo, 22. Juli 2019 um 09:26 #

            Benutze dieses ISO.
            Der WLAN-Treiber sollte da mit dabei sein, und der Rest wird dann übers Netzwerk geladen.

            Debian kann im Prinzip alles, was Ubuntu und andere Derivate auch können, aus ideologischen Gründen ist das nur versteckter. Eigentlich sollte obige ISO das Standard-ISO sein - man muss doch sowieso fast immer unfreie Firmware nachinstallieren.

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              Von Gast am Di, 23. Juli 2019 um 08:19 #

              Hallo
              Alle die mir geantwortet einen schonen Dank.
              Ich denke wir schließen das hier ab.
              Gruß Gast

              PS: "Benutze dieses ISO." ging auch nicht.

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                Von kamome umidori am Sa, 3. August 2019 um 19:25 #

                „Geht nicht“ ist halt keine so gute Fehlerbeschreibung, aber wenn das verlinkte ISO (oder die entsprechenden DVDs) und das hier nicht helfen
                https://wiki.debian.org/Firmware
                ist eine andere Distri wohl besser für Dich und Deinen Rechner.

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