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Thema: Zukunft IoT – Diese 5 Entwicklungen werden das Internet der Dinge prägen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von klopskind am Mi, 9. Oktober 2019 um 17:37 #

An den Vorwürfen ggü. der IEA ist sicherlich etwas dran. Allerdings habe ich keine Prognosen der IEA, schon gar nicht jene über das "Wachstumspotential und Kosten der Erneuerbaren Energien in den jährlich herausgegebenen World-Energy-Outlook-Berichten", sondern ausschließlich Statistiken, d.h. Messdaten vom jeweiligen Istzustand, verwendet.

In diesem Sinne verstehe ich nicht, inwieweit das die Glaubwürdigkeit oder Korrektheit meiner obigen Rechnung/Schätzung beeinflussen würde.

Hast du auch glaubwürdigere Quellen wie diese Organisation von Kernkraft-Lobbyisten?
"glaubwürdigere Quellen als diese"? Wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, dass die IEA ihre Statistiken, auf deren Grundlage meine Rechnung steht, absichtlich fälscht? Das ist ein harter Vorwurf, den es zu begründen gilt. Welches Motiv hätte die IEA?

Immerhin kommt noch erschwerend hinzu, dass Sie den Zahlen der IEA ja selbst Glauben zu schenken scheinen, siehe die von Ihnen im Eingangskommentar zitierte Statistik der IEA (via Sekundärquelle Wikipedia).
Ist diese auch von Ihrem Vorwurf der Unglaubwürdigkeit betroffen? Falls ja, wieso nutzen Sie diese für Ihren provokanten Diskussionseinstieg? Falls nein, warum untersagen Sie mir dann die Benutzung der IEA als Quelle für Belege meiner Argumente? Ich verlange eine Antwort!
Ihr Vorwurf und die darauf fußende Argumentation führt demzufolge zum Widerspruch, und ist somit inkonsistent, was die ganze Diskussion ad absurdum führt.

Bezüglich weiterer Quellen habe ich nicht weiter recherchiert, aber es gibt sicherlich noch andere Erhebungen. Nehmen Sie doch stattdessen einfach die Zahlen des Bundesumweltamts über den Strommix der BRD (oder den der OECD, USA, Russlands, China, Indiens etc.), extrapolieren und setzen Sie das in die obige Rechnung ein und teilen mir das Ergebnis mit. Warum sollen das immer die Anderen für Sie machen? Kriegen Sie nichts gebacken?
Welcher Organisation, die Daten über den Strommix erhebt und veröffentlicht, trauen Sie denn?


p.s.: Haben Sie eigentlich belastbare(re) Quellen für Ihre Behauptungen? Bisher sieht es da ja eher mau aus. In dieser Hinsicht schlage ich mich vergleichsweise gut, nicht wahr?

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    Von Thunfisch am Mi, 9. Oktober 2019 um 18:44 #

    "sondern ausschließlich Statistiken, d.h. Messdaten vom jeweiligen Istzustand, verwendet."

    Wo genau finde ich in den aufgeführten Statistiken den Zusammenhang zwischen menschengemachtem CO2-Ausstoss und Erderwärmung? ;)

    Immerhin kann ich statistisch nachweisen, dass sich seit dem Beginn der Industrialisierung (und damit mit dem Beginn des Verbrauchs fossiler Brennstoffe) die Lebenserwartung mehr als verdoppelt hat:
    Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland von 1870 bis 2004

    Lebenserwartung 1870: 40 Jahre
    Lebenserwartung 2004 (nach 134 Jahren Kohle- und Ölverbrennung): 82 Jahre

    Nach der Logik der Klimahysteriker ist der Beweis folglich statistisch geführt. Fazit nach Art der Klimahysteriker: Der CO2-Ausstoss sollte unbedingt erhöht werden um die Lebenserwartung zu steigern.

    • 0
      Von klopskind am Mi, 9. Oktober 2019 um 22:18 #

      Wo genau finde ich in den aufgeführten Statistiken den Zusammenhang zwischen menschengemachtem CO2-Ausstoss und Erderwärmung? ;)
      An welcher Stelle habe ich eine Behauptung über den "menschengemachtem CO2-Ausstoss und [die] Erderwärmung" aufgestellt?

      Nach der Logik der Klimahysteriker ist der Beweis folglich statistisch geführt. Fazit nach Art der Klimahysteriker: Der CO2-Ausstoss sollte unbedingt erhöht werden um die Lebenserwartung zu steigern.
      Tja, das ist der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität. Letzteres folgt nicht aus Ihrem/einem statistischen Beweis. Das weiß jeder ernstzunehmende Wissenschaftler.

      Für die von Ihnen suggerierte Behauptung des Gegenteils, nämlich dass "Klimahysteriker"Klimaforscher mit reinen Korrelationen statt belegter Kausalitäten argumentieren würden, haben Sie nach Ihren eigenen Maßstäben sicherlich auch Quellen und Beweise zur Hand, die Sie mir darbieten können, um Ihr Gesicht zu wahren. :P

      Laut "Lügenpresse" oder Dergleichen zu krakelen, kann schließlich jeder. Die Frage ist, wie viel sachliche Substanz hinter diesen Vorwürfen steckt.

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        Von Thunfisch am Do, 10. Oktober 2019 um 09:32 #

        "Für die von Ihnen suggerierte Behauptung des Gegenteils, nämlich dass "Klimahysteriker"Klimaforscher mit reinen Korrelationen statt belegter Kausalitäten argumentieren würden, haben Sie nach Ihren eigenen Maßstäben sicherlich auch Quellen und Beweise zur Hand, "

        Die typische Argumentation der Klimahysteriker. Die Klima"forscher" müssen keine wissenschaftlichen Beweise für ihre Thesen vorlegen, sondern Kritiker müssen beweisen das diese "Forscher" falsch liegen.

        "Laut "Lügenpresse" oder Dergleichen zu krakelen, kann schließlich jeder. "

        Kommt er jetzt doch noch, der "Nazi" Vorwurf? Das ist bekanntlich das letzte Mittel wenn Klimahysteriker nicht mehr weiter wissen... :D

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          Von klopskind am Do, 10. Oktober 2019 um 12:44 #

          Streiten wir jetzt darüber, wer was behauptet hätte? Da mache ich nicht mit.

          Außerdem muss für Fehlereinwände bezüglich wissenschaftlicher Beweise immer eine solide Begründung oder wenigstens ein Fehlerhinweis vorliegen. Man kann nicht einfach behaupten, der Beweis sei fehlerhaft, aber verschweigen an welcher Stelle und wieso, und dann erwarten, dass sich die/der Beweisende allein auf dieser Grundlage verteidigen können soll. Das führt das Ganze doch ad absurdum. Das ist doch kein Diskurs.
          Wie stellen Sie sich den wissenschaftlichen Diskurs vor, wenn Argumente immer nur einseitig erbracht werden müssten?

          Ich weiß, dass Sie es sehnsüchtig erwarten, da Sie zuvor bereits Schnappatmungen litten.
          Doch wie zuvor auch, muss ich Sie auch diesmal enttäuschen. Der "Nazi"-Vorwurf kommt nicht. Denn ich wüsste nicht, inwiefern das meine Glaubwürdigkeit und meine Erfolgsaussichten in dieser Diskussion verbessern würden - im Gegenteil. Daher würde ich Dergleichen nicht wagen.
          Unabhängig davon sehe ich keinen direkten Zusammenhang zwischen der Verwendung des Wortes "Lügenpresse" und "Nazi". Ersteres ist eine sehr viel neuere Erscheinung und existierte zu Zeiten des Erstarkens und Herrschens der Nationalsozialisten meines Wissens nach nicht, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und würde in diesem Fall vorauseilend im Verzeihung bitten, falls meine Äußerungen dies suggeriert haben sollten.

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