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Thema: Streifzug durch Ubuntu 19.10

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Potz Blitz am Do, 7. November 2019 um 20:46 #

Ich habe mit Flatpak und AppImage (Snap habe ich bisher nicht benutzt) gute Erfahrungen gemacht. Nämlich dann, wenn ich eine spezielle Version einer Software benötige, die mir der hauseigene Paketmanager nicht anbietet. Zum Beispiel, wenn die neue Programmversion instabil ist, oder mir in der alten Version wichtige Features fehlen. Beides kam schon vor...

Da diese Probleme im allgemeinen nur temporär bestehen, kann das Flatpak/AppImage nachher wieder gelöscht werden. So gesehen, sollte es auch kein "security nightmare" geben.

Ich könnte mir den Einsatz dieser Werkzeuge auch für Programme vorstellen, die mir in der Manjaro-Paketverwaltung unter "AUR - Arch User Repository" angeboten werden. Diese funktionieren oft nicht richtig, weil sie für eine andere Arch-Version entwickelt wurden. Das ist schade, da im AUR so manche Software-Perle verborgen ist.

  • 0
    Von rgsidler am Fr, 8. November 2019 um 06:38 #

    Leider gibt es Anbieter, welche die aktuellen Versionen Ihrer Anwendungen nur noch als AppImage oder Flatpak veröffentlichen.

    z.B: Scribus:
    neueste Version in den Repos (auch testing): 1.48,
    aktuellste Version: 1.55 (läuft sehr stabil)

    wobei einem auch ein AppImage nichts nützt, wenn die Anwendung gegen Libraries gebaut ist, welche z.B. in Devuan Ascii noch nicht vorhanden sind...
    (z.B. Okuna)

    Es grüsst


    Roland

    • 0
      Von Potz Blitz am Fr, 8. November 2019 um 10:01 #

      Ich stimme Dir und ProLan insofern zu, dass es wünschenswert ist alle grundlegenden Anwendungen über den Paketmanager verfügbar zu haben. Dazu gehören sicherlich Browser und Email, sowie alle anderen Programme mit Internetzugang -- schon aus Sicherheitsgründen.

      Bei Scribus weiß ich nicht, wie stabil die Macher (und der Maintainer) ihre aktuelle Version bewerten. Möglicherweise ist das der Grund warum sie einen ältere Version als DEB-Paket ausliefern. Aber ich halte diese Politik für gar nicht so schlecht.

      Bei dem von mir genutzen Manjaro kann es vorkommen, dass eine neue Programmversion noch Fehler hat. Dann bin ich froh, wenn ich auf eine stabilere Vorgängerversion ausweichen kann. Bei Mint ist es umgekehrt: Dort werden meist ältere Versionen angeboten und die neuesten Releases gibt es als Flatpak. Mit beiden Varianten kann ich gut leben.

      0
      Von Atalanttore am Sa, 9. November 2019 um 15:26 #

      Bei Devuan ASCII liegen die Prioritäten bei der Ideologie und nicht bei möglichst aktuellen, modernen Anwendungen (wozu auch systemd gehört).

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