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Thema: Fedora 31

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Von klopskind am Fr, 22. November 2019 um 22:03 #

Sehr geehrte Redation,
Werte Leserschaft,

ich spiele mit dem Gedanken, Fedora auf einem ThinkPad X121e (Intel i3 Sandy Bridge, 4GB RAM, ohne SSD) auszuprobieren. Die Unterstützung für Windows 7 läuft ja langsam aus :)

Haupteinsatzzweck sind Präsentationen von Beamerfolien. Und gelegentlich Mails unterwegs lesen/schreiben, oder das ein oder andere Videotelefonat. Auch ein TeX-Dokument oder ein anderes Dokument minimal anpassen, wäre wünschenswert. Ein kleines Programm in Julia, GNU Octave oder Python wäre schick, aber kein Muss, also rein optional. Mal etwas Ausdrucken oder Einscannen, wäre natürlich auch prima.
Es wäre das i-Tüpfelchen, wenn das Ding dann noch mit FDE läuft, wegen der Mails und Passwörter. Allerdings wäre es super, wenn das Ding nicht all' zu lange beim Hochfahren rödelt.

Einige werden mir jetzt zu einer SSD raten, was ich zu schätzen weiß, aber diesen Schritt möchte ich in Betracht der Ungewissheit der Zukunft des Geräts eigentlich nicht gehen.

Da das System für heute Verhältnisse doch relativ schwachbrüstig und träge ist, peile ich den Xfce-Spin an. Prinzipiell würde ich mich aber auch auf einen nette Window-Manager einschießen.
Die Akkulaufzeit würde ich gerne so optimal wie möglich gestalten, sodass ich diese bei einer Auswahl oder Entscheidung im Hinterkopf behalten wollen würde.

Nun meine Fragen:
1) Würdet ihr mir von Fedora abraten? Wieso? Welche Alternativen empfehlt ihr?

2) Wie kann ich mit Fedora ein minimales System aufsetzen, und dann langsam die Pakete hinzufügen und konfigurieren, die ich brauche? Benötige ich da einen bestimmten Installer oder ein bestimmtes Image, oder bietet der Installer eine entsprechende Option?

3) Ist Fedora für Punkt 2 gut geeignet, oder gibt es da bessere Alternativen? Stichwort: Installer, schlankes Basissystem, Package Splitting. Ist das irgendwo dokumentiert, was zum Basissystem gehört? Kam hierbei schon etwas heraus?

Nebenbemerkung: Rolling-Release würde ich für meinen Einsatzzweck ungern verwenden. Alle 12 Monate upgraden, wäre hingegen in Ordnung.

4) Gibt es neben der Wahl der DE noch andere Pakete oder Einstellungen, zu denen ihr mir speziell bei dieser Hardware und diesem Einsatzzweck raten würdet bzw. von denen ihr mir abraten würdet?

5) Wie sieht es bei Fedora mit Telemtrie aus? Habe im Hinterkopf, da mal hier etwas gelesen zu haben. gefunden :P
Sieht so aus, als könnte man das deaktivieren (opt-out). :shock: :angel:

6) Welches Dateisystem/Partition und welchen Verschlüsselungsalgorithmus sollte ich verwenden? Habe gehört, dass ext4 inzwischen native Verschlüsselung untersützt. Ergibt transparente Kompression via Btrfs bei langsamer HDD Sinn?

7) Sonst irgendwelche Ratschläge oder Hinweise?


Danke im Voraus - für jeden noch so kleinen Tipp! :up: :love:

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    Von kamome umidori am Sa, 23. November 2019 um 05:43 #

    Lieber Debian: gute Upgrade-Fähigkeit, Installation mit Netinstall kann schön schlank bleiben.
    Test vorab mit https://www.debian.org/CD/live/
    (bei einem älteren Thinkpad vielleicht nicht nötig)
    Vermutlich XFCE, aber LXQt oder gar Plasma wären einen Versuch wert.
    Nimm eine SSD ;) Kannst Du ja auch in den nächsten Rechner mit umziehen.
    Viel Erfolg und Freude!

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    Von yxcvbnm am Sa, 23. November 2019 um 07:06 #

    Fedora aktualisiert recht häufig, häufiger als es dir lieb ist. Ich selbst nutze openSUSE Leap. Ich nutze eher Gnome3, würde beim Desktop dir mal zu KDE raten. Die Ressourcen Skalierung topt Gnome und XFCE bei weitem. Ich verstehe überhaupt nicht, warum XFCE für ältere Geräte empfohlen wird. Wegen den kleinen Programmen? Sein RAM-Verbrauch topt zeitweilig auch Gnome. KDE5 braucht ca. 350MB RAM und man hat einen komfortablen Desktop. XFCE frisst ohne Probleme 800MB, und besteht aus vielen mini-Progrämchen...

    Das ist mir schon zu Gnome2 Zeit aufgefallen... Darum habe ich auch nie XFCE großartig benutzen wollen.

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    Von Gast am Di, 26. November 2019 um 08:42 #

    Hallo klopskind

    einfach mit: "windows media creation tool"
    kostenlos auf win10 updaten bis man andere Distri gefunden hat.
    Danach kann man Win10 löschen, und später ohne Probleme wieder installiern, für Verkauf, verschenken usw.

    https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

    wenn es nicht klappt dann wird der "alte" Zustand von win7 wieder hergestellt. (Backup ist von immer Vorteil"

    hat bei mir bis jetzt immer geklappt.

    Gruß Gast

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      Von klopskind am Di, 26. November 2019 um 11:52 #

      Danke für den Hinweis, aber ich wollte mich von Microsoft und deren halblegalen Machenschaften samt Telemetrie verabschieden. Als Microsoft aggressiv darum geworben hatte, habe ich bewusst abgelehnt.

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        Von Cuba am Fr, 29. November 2019 um 08:01 #

        Abstellen der Übertragung fast unmöglich

        Die drei Sicherheitsforscher haben bereits mehrere Varianten entwickelt, um die Datensammlung zu unterbinden oder einzuschränken. Nachhaltig ist bisher noch keine davon, weil Microsoft regelmäßige Änderungen an den Mechanismen vornehme.

        Wer beispielsweise in der Firewalls die URLs der Server blockiere, müsse das System manuell stets weiter pflegen, weil sich die Adressen ebenfalls ändern.

        Quelle: Telemetriedaten von Windows 10 auf der Spur

        Wer versucht das Zeugs mit Gewalt zu blockieren, der bekommt auch keine automatischen Sicherheitsupdates mehr. Soweit zum Thema "läßt sich in 2min intuitiv abschalten".

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