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 Betreff des Beitrags: 486er Jukebox machbar?
BeitragVerfasst: 05. Jun 2004 8:26 
Hallo,
habe hier noch einen alten 486er rumstehen, den ich gerne als Jukebox nutzen würde.
Da ein 486er beim dekodieren von mp3 und ogg wahrscheinlich etwas überfordert ist, habe ich mir gedacht diese Arbeit von dem sowieso vorhandenen schnellen Server übernehmen zu lassen und nur das Bild und den Ton durch den 486er ausgeben zu lassen.

Das sollte doch mit esound und einem consolenplayer wie beispielsweise mp3blaster machbar sein, oder? Der 486er soll dazu vom Netz booten (nur bootrom von Floppy).

Mein Problem ist nun momentan eine möglichst kleine Distribution mit Soundunterstützung zu finden um diese dann als "Fundament" zu nutzen. Als Soundkarte hab ich in dem 486er noch eine originale SB, ALSA ist also nicht notwendig.
So eine Distri, sollte doch mit maximal ca. 6MB möglich sein? Ist ja nur ein kernel mit Sound und Netz, esound und ein terminal nötig, oder?

Ist das technisch überhaupt möglich, oder ist mit esound und nem 486er kein flüssiges Soundabspielen möglich? Habt Ihr eventuell andere Ideen/Anmerkungen/Vorschläge zum Thema?

Grüsse
Darmok


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Jun 2004 13:48 
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Registriert: 22. Jul 1999 12:53
Beiträge: 149
Äh, Moment ... wenn das dekodieren eh von dem schnellen Rechner übernommen werden soll, warum nimmst du dann nicht gleich den schnellen Rechner als Jukebox? :)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Jun 2004 20:50 
Naja, hast ja generell recht, aber der schnelle Rechner ist halt der "Wollmilchsauserver". Den möchte nur ungern im Haus mit rumschleppen (wo halt gerade Musik "gebraucht" wird), da einerseits viele externe Geräte angeschlossen sind und mir auch auch die Gefahr zu groß ist dabei etwas kaputt zu machen. Der Rechner dient eh als Terminalserver und da dachte ich halt dass da so ein zusätzlicher 486er am Netz eventuell noch als Jukebox nutzbar wäre. Wenn dem dann bei einer Party was passiert, dann ists nicht so schlimm, wenn aber der Server beschädigt werden würde wäre ein Ersatz schon wesentlich aufwändiger...

Aber OK, ich gebs ja zu, ist wohl eher als eine Machbarkeitsstudie als ein richtig sinnvolles Projekt zu sehen. Irgendwie faszinierend wärs allerdings schon von so alten Rechner beschallt zu werden.... (hab da noch nen Bernsteinmonitor...)

Klar, man könnte auch nen neueren Rechner nehmen, aber der ist meist lauter und immer teurer als ein vorhandener Alter.
Außerdem machts Spass sowas zum laufen zu bekommen. (So nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel")

Grüsse
Darmok


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BeitragVerfasst: 05. Jun 2004 22:20 
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Ein 486er sollte mit dem Dekodieren von MP3s problemfrei hinkommen. Bei OGGs bin ich mit nicht so sicher; das Verfahren braucht zumindest mehr Speicher und - soweit ich weiss - auch mehr CPU-Leistung. Aber es wäre einen Versuch wert. Schon allein durch die eingesparte Bandbreite der MP3s gegenüber WAVs im Netz würde ich als allererstes damit spielen...

Als Fundament würde ich da an eine angepasste tomsrtbt denken: Einen 2.2er-Kernel (unterstützt der schon die SBLive?) oder 2.4er-Kernel mit minimalen Features bauen und die tomsrtbt feste abspecken, damit ein statisch kompilierter mp3blaster draufpasst. Allerdings sollte man den mit der libc5 übersetzen oder mit der dietlibc, da es auch bei mit -static übersetzten libc6-Binaries Probleme geben kann.

Jochen

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Die grösste Lüge der EDV? "Mal eben..."


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jun 2004 20:25 
> Ein 486er sollte mit dem Dekodieren von MP3s problemfrei hinkommen

Ne tut er nicht!

Resp. ab 100 Mhz könnte es klappen.

Gruss user1


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BeitragVerfasst: 09. Jun 2004 22:55 
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Registriert: 12. Jan 2003 11:32
Beiträge: 93
In der CT gab es mal eine Bastelanleitung für einen Hardware MP3 Dekoder ...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Jun 2004 15:37 
also mein 486er schafft das dekodieren bestimmt nicht selbst, ist ein 33 MHz Rechner.
Aber erste Tests mit LTSP und dem Soundmodul hören sich vielversprechend an.
Da läuft zwar xmms auf dem server, aber mit mp3blaster (und ohne xfree auf dem 486er) sollte es ja noch besser gehen.
Ich werde hier berichten.

Gruß
Darmok


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2004 19:53 
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prolinux-forum-admin
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Beiträge: 699
Wohnort: Jülich
@user1:
Auf einem P233 unter NT ist ein laufender winamp2 mit 2-3% CPU-Last zu sehen. Und das bei 64MB RAM und weiteren gestarteten Programmen. Wenn man das zurückrechnet, würde ich bei einem 486/33 im allerschlimmsten Fall mit max. 50-60% CPU-Last rechnen. Wenn der Rechner sonst nix macht ausser ein bisschen Textscreen mit ncurses (mp3blaster), sollte der Rest für den Datenverkehr über's Netz locker reichen...

@darmok: Wenn sysstat/top auf den PC noch draufpasst, kannst Du dann mal neugierdehalber die Auslastung posten?

Jochen

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jul 2004 18:16 
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Registriert: 16. Apr 2004 16:51
Beiträge: 155
Mal ne andere Frage:
Was hast du da drauf?

Ich hab hier einen 586/100Mhz/8MB RAM/1GB HD Rechner, und krieg da mangels RAM nichts drauf...

Es scheitert meist an der Ramdisk, die nicht in den Ram passt und dann will der Kernel Prozesse killen, findet aber keine.

Womit kann ich sowas betreiben?

Irgendwelche Tipps?

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I came, I saw, I deleted all your files.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Jul 2004 9:29 
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Registriert: 15. Apr 2004 21:36
Beiträge: 11
Wohnort: Darmstadt
Kannst du dir nicht irgendwie ein Webinterface bauen, dass deine Musikfiles auflistet und verlinkt? Bei einem Klick könnte dann ein lokaler mpg123 bzw. ogg123 gesartet werden, der über NFS auf das /dev/dsp von deinem 486 zugreift. Ist reine Spekulation ob das so geht, hab noch nie versucht ein Device über NFS zu exportet, aber da es im Unix Sinne ja auch nur eine Datei ist...

_________________
echo 0x4672696e6b2072756c657321|xxd -r


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Jul 2004 16:53 
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Registriert: 16. Apr 2004 16:51
Beiträge: 155
www.musicpd.org

Cooler Musikdämon, der übers net gesteuert wird.

Verwende ich sogar lokal.

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