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BeitragVerfasst: 17. Dez 2006 10:00 
Ich bin vor ein paar Tagen auf Linux Enterprise Server 9 umgestiegen. Ich habe das Yast-Setting beenbet und wollte nun auf die gafische Desktopoberfläsche welchseln, aber mein Monitor (Samsung SyncMaster 930BF) hat mir angezeigt das die Auflösung nicht optimal währe. Ich habe es dann mit einem anderem Monitor versucht. Das mit der Auflösung hat soweit geklappt, aber die Hertzzahl war immer noch zu hoch. Da bin ich bei Yast rein und dann auf ändern und wollte denn Samsung Monitor finden. Es kam raus das er garnicht in der Liste zu finden ist. Ich habe dann einen ähnlichen Monitor eingestellt, aber das funktioniert immer noch nicht so richtig. Könnt ihr mir helfen?

Ein weiteres Problem ist ich habe alles komplett installiert und boote ganz normal auf Linux und nach einer Weile kommt dann Benutzername und soweiter. Ich will aber auf die grafische Oberfläsche von KDE kommen was habe ich falsch gemacht?

Brauche dringend Hilfe weiß nicht mehr weiter und die Anleitung+Anfängerkurs bringt mich nicht weitre!


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2006 13:13 
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prolinux-forum-admin

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Beiträge: 1294
Nimm nen Standard-Monitor aus der Liste, sowas wie 1024x768@75Hz, je nachdem was Du brauchst. Wenn ich mich recht erinnere stehen die bei SuSE unter "Vesa".


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2006 13:18 
Jo, Danke!
Aber ich weiß immer noch nicht warum die grafische Oberfläsche nicht startet!
Ich habe ja alle Pakete installiert und es kommt nur in Textform: Benutzername und danach das Passwort.


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2006 13:56 
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Registriert: 06. Mai 2006 19:58
Beiträge: 252
Vielleicht kannst du mal folgendes testen:
- init 3 (oder Bootoption 3)
- als root anmelden
- folgenden Befehl eingeben: sax2 -m 0=fbdev
- init 5

Meine Erfahrungen beruhen auf SuSE10.0.
Möglicherweise funktioniert der Linux Enterprise Server 9 doch noch etwas anders.


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2006 21:34 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Das Samsung 930BF ist ein TFT-Bildschirm. Sowas ist immer etwas trickreicher einzurichten, als ein CRT, weil

1. Die Bildwiederholfrequenz meist auf 60Hz gestellt werden sollte. Einige TFT-Monitore abzeptieren auch noch bis 75Hz, darüber gibt es dann eine Fehlermeldung.
2. Die Bildschirmauflösung sollte der natürlichen Auflösung des TFTs entsprechen, sonst ist das Bild sehr matschig. Der Syncmaster 930BF hat 1280*1024 Pixel.

Im Prinzip kann der Monitor automatisch per DDC erkannt werden, jedoch tragen viele Monitorhersteller hier Quatsch ein (wie bei den RAM-Modulen). Getestet wird der Unsinn dann nur mit MS-Windows, was aber lieber die Daten in der MONITOR.INF-Datei benutzt statt die vom Gerät direkt gelieferten Daten.

Der passende Modus wird daher vermutlich *nicht* automatisch richtig ausgewählt. Falls du eine Diskette/CD mit der MONITOR.INF-Datei hast, kannst du diese im YaST benutzen, um die passenden Modi deiner Grafikkarte auszuwählen.

Dafür loggst du dich als root ein, startest yast und gehst dann auf Hartdware->Grafikkarte und Monitor. Dort wird auch angeboten, die MONITOR.INF zu importieren.

Janka

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BeitragVerfasst: 17. Dez 2006 23:15 
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Registriert: 06. Mai 2006 19:58
Beiträge: 252
Da der Framebuffertreiber (fbdev) mit 60 Hz arbeitet, kann man diesen aus meiner Sicht gut für einen TFT verwenden. Bei einem CRT würde ich vom Framebuffertreiber abraten.

Leider habe ich auch nicht die besten Erfahrungen bezüglich der von sax2 (oder xmode) generierten Modelines gemacht. Selbst die Diskette mit den Monitordaten hatte bei mir nicht geholfen. Nach dem Löschen der generierten Modelines (in xorg.conf) hat X11 offensichtlicht die Modelines mit Hilfe von DDC generiert und alles lief besser.

Wenn keine hohen Grafikanforderungen bestehen, sollte fbdev gute Dienste leisten. Bezüglich einer Optimierung kann der Treiber der Grafikkarte mittels sax2 -m 0=??? zu einem späteren Zeitpunkt noch geladen werden (??? steht für den Grafikkartentreiber).

hastifranki


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BeitragVerfasst: 18. Dez 2006 0:34 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Wie kommst du denn auf die Idee, fbdev würde fest mit 60Hz arbeiten? Das ist eine Einstellungssache, guck dir doch mal /usr/src/linux/drivers/video/modedb.c an. Welchen Framebuffermodus SaX beim Konfigurieren eines fbdev-X-Servers anwählt mag zumindest ich jetzt nicht voraussagen.

Zumal du ja davon ausgehst, dass das Problem der Grafiktreiber ist, der nur bestimmte Modi zulässt, die dann aber wieder der Monitor nicht kann. Das habe ich das letzte Mal mit einem SiS-Chipsatz in einem Laptop erlebt, der Partout auch auf einem angeschlossenen CRT nur 1024x768@60Hz wollte -- Mit dem X-Treiber zumindest. Der Framebuffertreiber war schlauer programmiert.

Vor allem braucht man bei Benutzung des Framebuffers aber einen schnellen Prozessor, da es keinerlei Unterstützung durch die Grafikkarte gibt, um zum Beispiel um Pixmaps im Grafikspeicher zu parken und beim Aufdecken eines Fensters wieder in das sichtbare Bild zu kopieren.

Außerdem hat der fbdev auch keinerlei Unterstützung für Video-Overlays. Dass bedeutet, dass man Videos meist nicht hochzoomen kann, ohne Framedrop in Kauf zu nehmen. Im Zusammenhang mit einem TFT, dass ja niedriger aufgelöste Modi meist nicht selbst interpolieren kann, sondern lediglich die Pixel verdoppelt, eine schlechte Ausgangslage.

Für manche Dinge, z.B. das Bild um 90° drehen, ist der Framebuffermodus aber wirklich praktisch, das kann nämlich kaum einer der nativen X-Grafikkartentreiber.

Janka

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