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Ungewollte Einwahl durch pppd

 
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dejan
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Feb 2000 10:37   Titel: Ungewollte Einwahl durch pppd

Hi,

ich hab den pppd fuer dial on demand konfiguriert. Nun hab ich aber das Problem das sich meine Linux Box bei jedem Bootup mit dem Provider unterhalten will und das find ich wiederum gar nicht lustig!! In der host.conf hab ich die Suchreihenfolge auf hosts bind festgelegt ausserdem laeuft auf dem selben Server noch Samba. Weis vielleicht jemand Rat?? Fuer jeden Tip waer ich sehr dankbar!!

cu, dejan

PS.:Ach ja, meine Distri ist Suse6.3
 

Martin
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Feb 2000 17:00   Titel: Re: Ungewollte Einwahl durch pppd

Hast Du in /etc/smb.conf das Samba ausschließlich auf die Netzwerkkarte eingestellt? Wenn dort nicht die IP der Netzwerkkarte expliziet eingetragen ist, dann geht jede Broadcast Nachricht auch auf der pppd was zur Einwahl führt.

Beim Systemstart habe ich das aber auch ohne SMB mit ISDN auf meiner Kiste... Ich weis auch net warum.. Samba habe ich nämlich net. Könnte vielleicht auch noch am NFS liegen.. Von wegen Broadcast usw....
 

dejan
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Feb 2000 17:34   Titel: Re: Ungewollte Einwahl durch pppd

Hi Martin,

Hab mittlerweile was zu dem Thema gefunden. Anscheinend kann die Nameserveranfrage von allen moeglichen Progs kommen Squid, sendmail, route usw.
Loesen kann man das Problem wohl auf folgende Weise:

Symptom:
Beim Booten des Systems startet bereits die automatische Einwahl Ïber diald
oder das ISDN-Subsystem.
Ursache:
Vermutlich startet ein Programm, das wÌrend des Bootens von den Skripten in
/sbin/init.d/rc2.d bzw. /sbin/init.d/rc3.d gestartet wird, eine
Nameserveranfrage oder eine andere Netzwerkanfrage. Deswegen wÌhlt diald an.

Kandidaten:
sendmail
squid
route
...
...
...
LÎsung:
Versuchen Sie, in Frage kommende Programme au der Konfiguration fÏr das
Automatische Starten beim Boot herauszunehmen. Wenn Sie wissen, welches
Programm die Netzwerkanfrage startet haben Sie folgende MÎglickeiten:
* Sie Ìndern die Konfiguration des Programms so, daÞ es keine
Netzwerkanfragen macht.
MÎglichkeiten dazu:
* Sie finden z.B. bei squid eine MÎglichkeit in der squid.conf den
DNS-Test abzuschalten.
* Sie verwenden zur Konfiguration IP-Adressen statt DNS-Namen
* Sie tragen die DNS-Namen, die das Programm verwendet in /etc/hosts
ein.
* Sie konfigurieren diald so, daÞ es auf die Anfragen des
Programms(wenn es sich um spezielle Anfragen handelt) nicht reagiert: man
diald und /etc/diald.conf
* Sie Starten das Programm erst spÌter.
* Sie Starten diald erst spÌter:
/sbin/init.d/diald start
Hinweise fÏr ISDN:
Bei ISDN kÎnnen Sie mit
isdnctrl verbose 3
in /var/log/messages mitschreiben lassen, durch welche Quell- und Zielports
und -adressen die Verbindundung aufgebaut wurde.
Ûber die timerules kann das Verhalten von ISDN besser gesteuert werden:
~www.zls.de/~cal/timru <http://www.zls.de/>
Kurzer Auszug:
2. bessere Kontrolle ueber Aufbau und Hangup einer Verbindung
-------------------------------------------------------------

isdnctrl bringup
isdnctrl keepup in
isdnctrl keepup out
isdnctrl keepup both
cmd: addrule: Regel am Ende der Regelliste anfuegen
insrule: Regel am Anfang der Regelliste einfuegen
delrule: Regel loeschen
default: Was tun, wenn keine Regel passt?
showrules: alle Regeln anzeigen
flushrules: alle Regeln einer Art loeschen (bringup, ...)
flushallrules: alle Regeln loeschen

name: Name des Interfaces
seconds: Mindester Hangup-Timeout ab jetzt
rule: Regel, auf die ein Paket passen muss, damit die Verbindung
aufgebaut oder der Hangup-Timeout verlaengert wird


Auch bei ISDN kÎnnen Sie den Auf- und Abbau der Verbindung durch diald
managen. Teil der Beispiel-Datei
/usr/doc/packages/diald/contrib/isdn4linux/etc/diald.conf:
# Put your addresses here
local 194.77.xxx.a
remote 194.77.xxx.bb
netmask 255.255.255.240
connect "/bin/true"
disconnect "/bin/true"
# connect "/sbin/isdnctrl addphone ippp0 out 240"
# disconnect "/sbin/isdnctrl delphone ippp0 out 240 ; /sbin/isdnctrl
delphone ippp0 out 240 ; /sbin/isdnctrl hangup ippp0 "

addroute /etc/diald/addroute
delroute /etc/diald/delroute

ip-up /etc/diald/ipup
ip-down /etc/diald/ipdown
<<...>>
Siehe auch:
ISDN baut beim Booten ohne Grund eine Verbindung auf <kfr_62.html>
ISDN baut immer wieder automatisch Verbindungen auf <isdn_dial.html>
isdn4linux besser kontrollieren <gecko_isdn_timerule.html>
OPEN: Meldung zeigt verstÏmmelte IP-Nummern an<isdnverbose3.html>
<<...>>

Tja, da kann ich wohl nur froeliches probieren wuenschen.

tschau, dejan
 

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