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Linux-Server durch IP-Masq und Samba überlastet?!

 
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fbn



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 78
Wohnort: Friedrichshafen (Bodensee)

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2000 11:38   Titel: Linux-Server durch IP-Masq und Samba überlastet?!

Hi there...

ich habe seit zwei Monaten nun meinen Linux-Server, der für IP-Masquerading und als SMB-Server benutzt wird.
Ich wähle mich immer mit Telnet ein um die Inet-Verbindung aufzubauen und das System zu administrieren.

Meistens höre ich mir auf meinem Win98-Client MP3s an die auf der Samba-Freigabe liegen.

Wenn ich dann aber ins Internet gehe und eine Seite anschaue, stottert Winamp und hört plötzlich ganz auf.
Das top-Programm bei Linux hängt auch irgendwie und der Telnet-Dienst reagiert gar nicht mehr (kommt einfach kein Login, connected nicht mal richtig zum Server).

Der Server hat 128 MB Ram und ne 350 MHz K2-CPU die auf 250 MHz runtergetacktet ist (Board schafft nicht mehr).

Also die Hardware müsste das ja wohl packen, oder kann Samba nicht mit IP-Masquerading arbeiten und blockiert den Telnet und die Linux-Applikationen (top) ???

Frank
 
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Manfred
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Jul 2000 13:13   Titel: Re: Linux-Server durch IP-Masq und Samba...

Schätze mal schon, daß dein Rechner stark genug ist. Vielleicht liegts an der Verbindung ? Das für ein NW-Kabel benutzt du denn ? Und was für ne Distri ? Hab gemkert, daß Samba unter Mandrake z.b. irgendwie langesamer geht als unter SuSE.
 

fbn



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 78
Wohnort: Friedrichshafen (Bodensee)

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2000 14:16   Titel: Linux-Server durch IP-Masq und Samba überlastet?!

Hi, ich benutze SuSE 6.4 (Samba Version ist aber die neueste, nicht die von CD die Probleme macht).

Als Netzwerkkabel benutze ich ein Crossover-Kabel, später kommt aber ein HUB dran.

Im Server und im Client sind 3Com Netzwerkkarten auf 100MBit eingestellt (fest).

Wenn ich mit CuteFTP ne grosse Datei auf den Server schicke, zeigt mir CuteFTP aber nur einen Datentransfer von
ca. 2000 KB/s an, ist doch ein bischen wenig oder?

Was ich aber nicht verstehe, warum ich mich nicht mal mehr per Telnet einloggen kann wenn wieder mal ne Überlastung
vorkommt, Telnet braucht ja nicht viel Netzwerkressourcen...

Frank
 
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Hansi
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Jul 2000 18:41   Titel: Re: Linux-Server durch IP-Masq und Samba

Hallo!
Das Problem kenne ich irgendwoher, habe es aber "andersherum": wenn ich eine CD brenne (oder CD auslese), was ein kontinuierlicher Vorgang am IDE-Port ist, kann ich innerhalb vom Netzerk nicht mehr ins Internet (ISDN, Squid/Masquerading).
Das ISDN baut auch korrekt die Verbindung auf, und PING funktioniert z.B. auch wunderbar vom Rechner aus, aber http geht einfach nicht, w3eder vom Server selbst, noch von den Clients (d.h. es kann sicher nicht am Proxy liegen, evtl. am Masquerading, aber viel eher am Kernel (IDE-Treiber <--> ISDN-Treiber??? ))
Die CPU-Auslastung bei diesen CD-Vorgängen beträgt allerhöchstens 10 Prozent, was ja nun wirklich wenig ist, denn auch wenn Ghostscript 99% frißt, gehts noch ins Internet!)
Der Kernel ist 2.2.16, das System ein "mit der Zeit immer wieder aktualisiertes" Suse 6.0

Wer hat eine Idee, was das sein kann (bzw. an Frank: sind doch IDE-Platten, oder???)

Wäre echt gut, wenn jemand von euch nen Tip hat

Vielen Dank im Voraus,

Gruß,
Hansi
 

fbn



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 78
Wohnort: Friedrichshafen (Bodensee)

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2000 19:20   Titel: Linux-Server durch IP-Masq und Samba überlastet?!

Hi...

ja, es sind IDE-Platten, allerdings sind die zwei CD-Roms und der Brenner an nem SCSI-Controller,
nicht lachen, eigentlich wäre schon alles SCSI aber beide IBM-SCSI-HDDs sind mir kaputt gegangen
(klump) und IDE war einfach viel billiger...

Das Problem das kein Internet mehr geht, habe ich nicht...aber neuerdings brechen grosse Downloads
mittendrin ab wenn ich nebenher noch was anderes mache (oder auch nicht) was sehr ärgerlich sein
kann, wenn man bei 14 MB nochmal von vorne anfangen darf...

Ist der Kernel bzw. der Treiber (für IDE) wirklich sooo schlecht???
Oder ist das vielleicht doch ein anderes Problem...
 
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Hansi
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Jul 2000 11:12   Titel: keine, weil sie andauernd "zu lang" ist :-(

Hallo,
gut, ich sollte vielleicht dazusagen, daß der Brenner an dem berüchtigten IDE-Anschluß einer Soundblaster-Karte hängt
Aber trotzdem, ich kann alles mit dem Rechner machen, sogar ne riesige Datei von ner anderen Platte übers Netzwerk "ziehen", ohne daß der Brennvorgang abbricht oder die andere Aktion "verweigert" wird, aber im Zusammenhang mit "raus ins Internet" geht absolut nix mehr
Es muß schon irgendwas mit dem ISDN-Treiber oder dem Masquerading kollidieren, weil z.B. der Apache auf dem Server selbst ist wunderbar ansprechbar.
An Frank: bei welchen Zugriffen treten die Probleme auf mit dem Netzwerk? Nur bei den (IDE) Platten oder auch bei den (SCSI) CD-ROMs?
Leg doch mal ne CD mit MP3 in ein CD-ROM und gib es über SAmba frei, und hör mal darüber die Musik, und dann nebenher ins Internet. Tritt dann das Problem auch auf?

Wäre interessant zu wissen
Trotzdem ist Linux immer noch besser als Windoze, wenn man da ne CD brennt sollte man keine Taste an der Kiste mehr berühren

Viele Grüße,

Hansi
 

Michael flaig
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Jul 2000 11:59   Titel: Re: Linux-Server durch IP-Masq und Samba

Hallo Leute !

Also solche Probleme hatte ich nie.
Zum Glück.

Hab masquarading unter debian. Mit einem SCSI System, OK hier gehts um IDE.
Hab einen Router eingerichtet. Mit Samba und Masquarading, NFS, Samba, FTP. geht alles einwandfrei.

Aber es könnte am IDE liegen.
Welche Kernel versionen nutzt ihr?

warum keine linux clients !? ;)

also ich hatte einen Server, der war ein 486 DX 40 mit ner 850 MB IDE Platte an einem Uralt Kontroller und mit 6 MB Ram (es waren mal 8 aber 2 MB sind irgendwie verreckt) und da hat selbst über das langsame NFS kein MP3 gestottert, als ich gesurft habe und ich konnte sogar noch per ssh auf den server zugreifen.

Es gibt irgend eine Komponente im System, die alles runterbremst. Ob nun Software (Samba !?) oder Hardware (IDE, Netzwerkkarte !?).

Es gibt berichte mit der 3Com Karte, dass die bei hoher last den rechner total belegt. Checkt das mal. schließ auch mal nen Monitor an und schau dir mit top die auslastung an.
Checke ob in /var/log/messages was auftaucht, etc.

cu

mfl
 

fbn



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 78
Wohnort: Friedrichshafen (Bodensee)

BeitragVerfasst am: 25. Jul 2000 9:06   Titel: Linux-Server durch IP-Masq und Samba überlastet?!

Hi there...

die 3Com-Karten sind FEST auf 100MBit eingestellt, der IRQ ist in Ordnung (keine Probleme mit anderen
Karten) und ausserdem sind sie auf höchste Netzwerkauslastung eingestellt (alternativ geringste CPU-
Auslastung) eingestellt.

Den top-Befehl lasse ich immer als Telnet auf dem Client laufen (habe keinen Monitor mehr am Server)
zeigt mir aber keine Probleme an, aber manchmal hängt er halt wieder ein paar Sekunden (bei so einem
Ausfall).

Bringt ein neuer/eigener Kernel vielleicht was (habe suse-standard-ide)

Frank

PS: Warum keine Linux-Clients:
1) Ich kann mit Netscape nicht surfen (mit Version 6 warscheinlich schon, aber davor nicht!!!)
2) Ich kann unter KDE nicht arbeiten (einige Sachen die mir pers. noch nicht gefallen)
3) Mein Windows ist so verändert dass es stabil (lach) läuft und meinen Anforderungen genügt
4) Es gibt keinen dreamweaver für linux (( (ich schreib mal an macromedia)
 
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 25. Jul 2000 10:30   Titel: Re: Linux-Server durch IP-Masq und Samba

Hi,

es ist schwer, eine Diagnose abzugeben. 2 MB/s FTP-Geschwindigkeit ist aber zu wenig. Ich habe 5-7 MB/s.

Haben die Windows-Clients vielleicht schlechte Netzwerk-Treiber? Gibt es viele Kollisionen auf dem Netz (ifconfig)? Sind im Syslog Meldungen vom Netzwerk-Treiber zu finden?

Gruß,
hjb
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Der Ich
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Jul 2000 10:41   Titel: Re: Linux-Server durch IP-Masq .... (IDE Aspekt)

Hallo... Nochmals zu den IDE-Platten...
Meine Platten haben bis vor 3 Wochen auch Probleme gemacht.. Aber mit hdparm konnte ich die IDE-Leistung um Faktor 6 verbessern.
Test: hdparm -t -T /dev/hd?
Wenn Werte unter 10M/s kommen, mal folgendes Probieren:
hdparm -c1 -A1 -d1 /dev/hd?
Dies setzt DMA-Zugriff an (Switch d), 32bit IDE Zugriff (Switch c) und Lookahead (Switch A)... Seitdem kann ich problemlos brennen (SCSI Brenner aber nur IDE Platten), MP3s hören und surfen, etc...
Ist nur so ein kleiner Tip am Rande...

Bis dahin
Der Ich
 

fbn



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 78
Wohnort: Friedrichshafen (Bodensee)

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2000 11:35   Titel: Linux-Server durch IP-Masq und Samba überlastet?!

Hi there...

also das mit den Netzwerkproblemen hab ich mal geprüft, keine Fehlermeldungen, auch das NIC-Doctor-Tool von 3Com für Windows zeigt mir keinerlei Probleme an, keine Kollisionen beim Datentransfer usw.

Das mit den IDE - Festplatten habe ich noch nicht ganz verstanden, was muss ich genau mit diesem Tool machen, und:
kann es wirklich an den ide-festplatten liegen dass der rechner zeitweise wirklich total langsam ist?

also wenn ich ein grosses file von hda auf hdb kopiere, dauert das schon länger als unter windoof (auch ide), aber dass das netzwerk deswegen so langsam wird (unter 2mbit/s) ... ???
 
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