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IOMEGA ZIP 100

 
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duoice



Anmeldungsdatum: 05.07.2000
Beiträge: 36
Wohnort: 68169 Mannheim

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2000 9:14   Titel: IOMEGA ZIP 100

Hi,
Wer betreibt ein IOMEGA Zip-Drive am Parallelport unter Linux und kann mir sagen, wie ich die heruntergeladenen IOMEGA Parallelporttreiber (für Kernel 2.2.14) mit der Kernelversion 2.2.15-8 zum Laufen bekomme? ODER falls das ZIP bereits ins System integriert ist - wie ist dann die Gerätebezeichnung (/dev/zip oder so)?
Danke,
Jürgen
 
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andib



Anmeldungsdatum: 20.06.2000
Beiträge: 277
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2000 9:39   Titel: Re: IOMEGA ZIP 100

AFAIK braucht man da keine Treiber herunterzuladen. Ich brauchte es jedenfalls nicht.
Ein
modprobe ppa
sollte es eigentlich tun. Modul muss natürlich im Kernel sein.
Zu finden ist es unter SCSI Support->SCSI low-level driver->IOMEGA...
Was für optionen in die /etc/modules.conf gehören bin ich mir im Moment nicht ganz sicher - versuchs erstmal ohne und danach sollte das HOWTO weiterhelfen.
Das device ist /dev/sdc4
evtl. musst du im Kernel irgendwo noch SCSI aktivieren, wenn du nicht eh echtes SCSI hast (generic support oder so), da das Zip drive als SCSI device läuft

CU
Andi
 
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AndreasM
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Aug 2000 10:07   Titel: Re: IOMEGA ZIP 100

Hallo Jürgen,
es gibt zwei Ziptreiber.
Der ältere, den ich benutze, heisst ppa.
Der andere ist mir gerade entfallen

Für gewöhnlich liegen die bei den meisten Distris als Module bereits vor, sodass Du keine Module neu koren musst.

Ein Parrallelport-Zip wird als SCSI-Festplatte angesprochen.
Wenn Du z.B. bereits eine SCSI-Festplatte (also /dev/sda) in Deinem System hast, dann mit "insmod ppa" den Zip-Treiber dazulädst, dann bekommst Du eine zweite Festplatte mit einer Partition darauf (/dev/sdb4)

Um in Deinem System klar zu sehen, machst Du am besten folgendes: rufe (als root) an der Konsole 'fdisk -l' auf, das listet Dir alle Festplatten in Deinem System auf, incl. deren Partitionen. Dann lade den Ziptreiber ('insmod ppa', Laufwerk muss nat. angeschlossen sein und Strom haben), danach nochmal 'fdisk -l'. Du solltest, verglichen mit dem ersten 'fdisk -l', ein neues Laufwerk sehen. Das ist Dein Zip-Laufwerk mit seiner Partition drauf. Diese kannst Du nun mit dem üblichen Mountbefehl auf ein beliebiges Verzeichnis mounten und loslegen.

Hoffe das hilft Dir weiter

Andreas
 

duoice



Anmeldungsdatum: 05.07.2000
Beiträge: 36
Wohnort: 68169 Mannheim

BeitragVerfasst am: 14. Aug 2000 16:49   Titel: IOMEGA ZIP 100: Dank euch !!es funzt!!

Danke.
Besonders für den Tip mit dem /sbin/fdisk -l /dev/s* (hab mehrere sda sdb usw. probiert)
Tatsächlich ist unter /dev/sda4 das ZIP ansprechbar und das FS FAT16 angegeben, läßt sich aber klaglos auch als vfat mounten. War tatsächlich schon eingebunden, nur hat die Installation keinen mountpoint unter /mnt eingerichtet...

BTW1.: Wenn mich nicht alles täuscht, erfolgt der Datenzugriff auf das ZIP unter Linux um einiges schneller als unter Win98, obwohl dort im Gerätemanager explizit der EnhancedPrinterPort (/mode:epp) angegeben ist.

BTW3.: Weiß jemand, wie man im kfm die cdrom.kdelnk klonen kann, damit ich per Mausklick die ZIP (u)mounten kann wie eine cdrom (bzw. floppy, wenn Auswerfen halt nicht geht)?? Kopieren als zip100.kdelnk und editieren derselben mit Anpassen der Zeile DEV=/dev/... alleine zauberte mir das icon noch nicht auf den Desktop. und wie passt man die Kontextmenüs (K) an? Ist aber sooooooooooo wichtig nun auch wieder nicht, halt nur komfortabel...
 
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andib



Anmeldungsdatum: 20.06.2000
Beiträge: 277
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 14. Aug 2000 17:28   Titel: Re: IOMEGA ZIP 100

Oops hab ich doch glatt Müll erzählt - mit /dev/sdc4 mein ich. Hab vergessen meine beiden SCSI Platten abzurechnen

Zu BTW1: Den Eindruck hab ich auch. Unter Win hab ich vor allem das Problem, dass ich nichts anderes machen, nicht einmal tippen kann, wenn ich kopiere. Unter Linux läuft alles Tadellos, schnell und selbst X wird fast nicht beeinflusst

Zu BTW3 (BTW: wo ist BTW2 Wink ):
Rechte Maustatste, Neu->Dateisystem (Bzw. Device)
Im erscheinenden Dialog (auch mit rechter Maustatste auf das Symbol und dann Eigenschaften oder so) in der letzten Section ("Device" oder so) einfach den Namen angeben (/dev/sda4) und darauf achten, dass das Ding in der fstab steht (Verzeichnis ist also schon gesetzt). Ggf. darauf achten, dass User auch mounten dürfen. Anschliessend noch zwei hübsche Bildchen aussuchen und fertig.
Was du aber mit den Kontextmenüs in diesem Zusammenhang gemeint hast habe ich irgendwie nicht verstanden...

CU
Andi
 
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AndreasM
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Aug 2000 11:07   Titel: Re: IOMEGA ZIP 100

Hallo,
so einfach geht das unter KDE dann doch nicht,
besonders wenn schon SCSI-Platten im System vorhanden sind.
Wenn der Zip-Treiber als Modul eingebunden wird, existiert
eben noch kein /dev/sdc4, folglich kann man es nicht über das Icon auf dem Desktop ansprechen.
Es gibt zwei Möglichkeiten: festes Einbinden des Ziptreiber, oder
ein Shellscript, dass auf Knopfdruck aufgerufen wird und
den Treiber einbindet und das Zip-Laufwerk mountet.

Grüsse
AndreasM
 

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