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Was ist machbar?

 
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RudiRatlos
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Dez 2000 15:26   Titel: Was ist machbar?

Hallo,

Linux soll ja resourcenschonend sein und auch auf alten Rechnern noch einiges bringen.

Dazu habe ich mal einige Fragen:

Ich habe einen 486er mit 66 MHz und 16 MB RAM, dazu zwei Festplatten (je ca. 400 MB), zwei Netzwerkkarten und eine ISDN-Karte.

Ich will diesen Rechner als Router einsetzen, und zwar zwischen einem älteren 10-MBit-Netz und dem neuen 100-MBit-Netz, und gleichzeitig als Internet-Gateway. Dabei wird der Traffic allerdings nicht die Rolle spielen, soviel wird nicht gesurft oder so, sondern es soll einfach nur die Möglichkeit bestehen, von allen Rechnern eMails abzurufen und zu versenden, bzw. mal einige Infos aus dem Netz abzurufen.

Ich habe SuSE 6.4 installiert (weil ich es auf einer Heft-CD hatte) und die ISDN-Karte und die Netzwerkkarten konfiguriert. Das Routing und die Einwahl ins Internet klappen auch schon, und auch das DialonDemand habe ich hinbekommen.

Jetzt will ich aber noch folgendes erreichen, und da brauche ich eure Hilfe:

1. eine Firewall auf dem Router (reicht die Hardware?) installieren

2. einen lokalen DNS-Server einrichten, der gleichzeitig als Cache-Server fürs Internet dient. Das habe ich schon in Angriff genommen, bind ist konfiguriert, macht aber noch Probleme, dazu habe ich auch hjb schon kontaktiert!

3. einen internen eMail-Server einrichten (ist das noch sinnvoll, oder wird das zuviel für die Mühle?), der auch den Mailverkehr nach außen abarbeitet. Ich hatte es mir so vorgestellt, daß die Mails regelmäßig alle volle Stunde von außen eingesammelt und intern verteilt werden und die ausgehenden ans Internet weitergeleitet werden. Geht das überhaupt mit Call-by-Call?

Zum Mailserver habe ich noch eine besondere Frage. Es gibt ja, einige kennen das vielleicht, für den Exchange Server von MS dieses WebAccess für Outlook, so daß man quasi seine Mails über den Browser verwalten kann. Gibt es etwas vergleichbares auch für Linux? Der Exchange ist mir entschieden zu teuer, aber die Idee gefällt mir, weil dann endlich mal dieses Theater mit den Mailprogrammen ein Ende hat.

So, ich denke, das wäre im Moment alles, ist ja schon ne Menge.
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest!!!
 

cptchaos



Anmeldungsdatum: 06.06.2000
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 25. Dez 2000 16:25   Titel: Re: Was ist machbar?

Moin moin,

Ein 486ér ist generel diesen Aufgaben gewachsen, habe selber längere Zeit einen 486ér für disese Aufgaben eingesetzt und er hat seinen Job sehr gut gemacht (wurde aber durch einen P133 abgelöst). Kritisch könnte es mit der Festplattenkapazität werden, aber wenn Du nur das notwendige Installierst (GUI Benutzerobefläche hattest Du doch eh nicht vor oder ?), und das /usr Verzeichnis auf einer Extra Partizion anlegst sollte es klappen. Schau dich doch einmal bei deinem PC Händlern vor Ort um, vieleicht kann man ja noch ein paar MB Hauptspeicher oder eine 486DX100 abstauben. Oder höre dich mal im Bekanntenkreis um.
Unter Linux werden viele Dienste über den inetd gestartet, das bedeutet wenn sie nicht benötigt werden fressen sie auch kein Brot. Einige Dienste wie named oder squid laufen aber in der Regel im Hintergrund, hier wäre es nötig den Hunger der Dienste zu beschränken.



zu 1. Ist auf jedenfall mit IPchains möglich, schaue dich dazu mal im Workshopbereich von Pro-Linux um, oder auch in einer der letzten CT´Ausgaben war ein einfacher FW mit Masquering und Proxymodulen beschrieben.

zu 2. Einen eigner DNS ist auch kein Problem, eventuell kontaktiere mich mal wegen der Probleme. Sende mir dann aber bitte auch die /etc/named.conf mit zu.

zu 3. Eigendlich kein Problem, kann aber etwas knapp mit dem Festplattenplatz werden. Auch solltest Du dich für eine Variante POP oder IMAP entscheiden. Beide Dienste sollten auf der SuSE verfügbar sein, aber IMAP behält die Mails auf dem Server dieses ist Vorteilhaft wenn Du deine Mails von verschiedenen Rechner lesen willst. Ich selber benutze IMAP, habe damit aber noch das eine oder andere Problem.



Also wenn der Rechner nicht duzende von Rechnern gleichzeitig bedienen muß sollte es gut klappen.
Solltest Du nach Fragen haben oder Hilfe benötigen so schicke mir eine Mail.

Frohe Festtage

Marek Walther
 
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mch
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Dez 2000 13:52   Titel: Re: Was ist machbar?

für die webverwaltung der mails nimm einfach eines der vielen system in php, allerdings musst du dann noch einen webserver (z.b. apache) aufsetzen. Das mit der Mailverwaltung ist dann aber kein problem und die tools (z.b. aeromail http://the.cushman.net) sind kostenlos, weil opensource.
 

RudiRatlos
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Dez 2000 18:43   Titel: Re: Was ist machbar?

Danke für den Tipp. Dazu muß ich aber doch dann einen IMAP-Server betrieben, oder? Kann der denn die Mails von den POP-Accounts bei gmx & co. einsammeln bzw. weiterleiten? Und kann ich auf dem 486er den Apache laufen lassen, oder geht der dabei in die Knie?
 

mch
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Dez 2000 19:55   Titel: Re: Was ist machbar?

nabend

richtig dann brauch man meist imapd bzw. popd allerdings ist das kein problem, imapd ist sogar richtig praktisch, ich hab das bei mir mit einem webfrontend und dem messenger laufen und die nachrichten und ordner sind in beiden da.

bzgl. pop bei gmx & co. musst du nur fetchmail so einstellen das er es korrekt weiterleitet, ob die mails dann per pop oder imap abgeholt werden ist egal
 

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