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T-DSL Konfiguration mit Linux

 
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thomas
Gast





BeitragVerfasst am: 13. März 2003 14:41   Titel: T-DSL Konfiguration mit Linux

Hallo.

Zuerst mal: Ich bin kein erfahrener Computer-Nutzer und auch Linux-Neuling, verstehe also noch nicht so viel Fachchinesisch.

Ich möchte mir einen DSL-Anschluss zulegen (vermutlich T-DSL 1&1 mit 2GB Volumentarif). Auf den Firmen-Websites findet man leider nicht viel Unterstützung zur Anwendung unter Linux. Insbesondere bezüglich der Hardware (ADSL-Modem) und der Treiber/Zugangsprogramme mache ich mir bei Linux etwas Sorgen. Gibt es einen T-DSL Reseller, der Linux explizit unterstützt?

Ich habe schon auf der adsl4linux-Website nachgesehen. Dort scheint man aber nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Die neueste Howto bezieht sich auch Mandrake 8.1. Und auch die Hardware-Berichte sind nicht auf den neuesten Stand. Der Hardware-Artikel über taugliche ADSL-Modems bezieht sich auf einen Bericht in der c't von Mitte 2002.

Grundsätzlich scheint es mir so, als ob es drei Arten von Möglichkeiten gibt, den Rechner mit dem Splitter zu verbinden.

- interne Karten: Davon waren die Artikel, die ich bisher gelesen habe, nicht so begeistert.

- externes USB-Modem: Das schien bis Mitte 2002 unter Linux auch kein Favorit zu sein. USB hört sich für mich aber "einfach" an (von wegen reinstecken und loslegen, wie ich das von meinem Memory-Stick kenne). Hat sich das inzwischen unter Linux verbessert und ist das nutzbar (ich meine problemlos)?

- externes Ethernet-Modem: Dies ist offenbar die bevorzugte Methode, einen Linux-Rechner und das ADSL-Modem zusammen zu bringen. Ist das immer noch so? Anscheinend braucht man dazu eine Ethernet-Karte. Was ist das? Ist das eine normale Netzwerkkarte? Ich hab mal in einem Uni-Wohnheim. Dort war mein Rechner über eine Netzwerkkarte mit dem Uni-Netz verbunden. Reicht so eine Karte?

Grundsätzlich ist mir die Linux-Distribution egal. Ich verwende momentan Mandrake 9.0, hätte aber auch mit SuSE kein Problem, wenn sich T-DSL dort leichter konfigurieren lässt. Ich suche eine Lösung ohne patchen und Kernel-Neuübersetzung oder ähnlichen Abenteuern.

Gibt es irgendwo aktuelle Tutorials, die einem von der Provider-Wahl, über die Hardware-Auswahl und Konfiguration weiter helfen? Ich wäre auch dankbar, wenn mir hier vielleicht einige ihre Erfahrungen oder eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung posten könnten.

Danke für jede Hilfe.
 

marc
Gast





BeitragVerfasst am: 13. März 2003 15:04   Titel: Re: T-DSL Konfiguration mit Linux

Hi
-Grundsätzlich scheint es mir so, als ob es drei Arten von Möglichkeiten gibt, den Rechner mit dem Splitter zu verbinden.-
#Der Rechner wird nicht mit dem Splitter verbunden sondern mit dem DSL-Modem. Der Splitter wird an die Telefonbuchse angeschlossen und daran dann das Modem. Der Splitter dient zur Signaltrennung vom DSL-Signal und Telefonsignal.

- externes USB-Modem: Das schien bis Mitte 2002 unter Linux auch kein Favorit zu sein. USB hört sich für mich aber "einfach" an (von wegen reinstecken und loslegen, wie ich das von meinem Memory-Stick kenne). Hat sich das inzwischen unter Linux verbessert und ist das nutzbar (ich meine problemlos)?-
#Grundsätzlich brauchst Du immer Treiber sobald du Geräte direkt an den Rechner anschliesst. Welche Geräte unter Linux problemlos laufen kannst Du eventuell bei deinem Provider erfragen. Bei T-DSL wäre das also im T-Online Shop, gegebenfalls in diversen Hardwaredatenbanken bei den Distributoren.

-externes Ethernet-Modem: Dies ist offenbar die bevorzugte Methode, einen Linux-Rechner und das ADSL-Modem zusammen zu bringen. Ist das immer noch so? Anscheinend braucht man dazu eine Ethernet-Karte. Was ist das? Ist das eine normale Netzwerkkarte? Ich hab mal in einem Uni-Wohnheim. Dort war mein Rechner über eine Netzwerkkarte mit dem Uni-Netz verbunden. Reicht so eine Karte?-
#So eine Netzwerkkarte reicht aus. Soweit ich weiss werden fast alle Karten unter Linux unterstützt. Auch hier eventuell nachfragen. Für xDSL reicht eine 10er Karte. Heutzutage werden 10/100 er verkauft. Zu der Zeit wo ich DSL bekommen habe war es so dass ich eine Karte dazubekommen habe von T-Online. Das Modem war auch kostenlos, aber das ist soweit ich weiss nicht mehr so, ist sowieso abhängig vom Provider. Vergleichen lohnt sich also immer.
- Grundsätzlich ist mir die Linux-Distribution egal. Ich verwende momentan Mandrake 9.0, hätte aber auch mit SuSE kein Problem, wenn sich T-DSL dort leichter konfigurieren lässt. Ich suche eine Lösung ohne patchen und Kernel-Neuübersetzung oder ähnlichen Abenteuern.-
#Die Konfiguration ist unter beiden sehr einfach anhand der Tools die mitgeliefert werden.
-Gibt es irgendwo aktuelle Tutorials, die einem von der Provider-Wahl, über die Hardware-Auswahl und Konfiguration weiter helfen? Ich wäre auch dankbar, wenn mir hier vielleicht einige ihre Erfahrungen oder eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung posten könnten.-
www.dsl-magazin.de
www.onlinekosten.de

Eine suche bei www.google.de mit den Stichwörtern dsl oder onlinekosten oder dsl+linux sollte viele Treffer geben. Einfach mal testen.

Schritt für Schriit Anleitungen erfragt man nicht, die erarbeitet man sich Surprised).

Gruss
Marc
 

Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 13. März 2003 16:07   Titel: Re: T-DSL Konfiguration mit Linux

Hi Thomas,

Zu deiner HW Frage würde ich die externes DSL-Modem in jedem Fall bevorzugen (z.B. das von der Telekom). Ich habe es seit August 2002 im Einsatz unter Suse 7.1. Einrichtung geht bei Suse problemlos mit yast2 (Text oder X-Tool).
Auch bietet die Suse-Support-Datenbank (http://sdb.suse.de/cgi-bin/sdbsearch_de.cgi?stichwort=dsl) bei Problemen eine sehr gute Hilfestellung.

Ciao
Michael
 

thomas
Gast





BeitragVerfasst am: 13. März 2003 18:58   Titel: Re: T-DSL Konfiguration mit Linux

Erst mal danke für die schnellen Antworten.

Zumindest SuSE bietet mal Anleitungen für das Alcatel SpeedTouch USB (extern) und die FRITZ!Card DSL (intern). Beide Hersteller bieten Linux-Treiber. Es scheint da also keine Probleme zu geben. Da 1&1 die FRITZ!Card DSL im Paket mit einer Neuanmeldung verbilligt verkauft, würde ich die gerne nehmen.

Hat jemand von euch schon positive oder negative Erfahrungen mit einem der beiden Modelle gemacht oder würde mir zu etwas anderem raten?
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 16. März 2003 9:51   Titel: Re: T-DSL Konfiguration mit Linux

Ich kann mich nur anschließen, ein externes DSL-Modem ist absolut problemlos. Ja, man braucht dazu eine Netzwerkkarte (bzw. im Router zwei). Das kann eine alte 10 MBit-Karte sein, ansonsten gibt es neue 10/100-Karten für 10 Euro in jedem guten Computergeschäft.

Ob die Fritzcard DSL oder nen externes USB-Modem läuft weiß ich nicht. Ich denke mal die Installation wird auf alle Fälle schwieriger, da man die entsprechenden Treiber laden und irgendwie konfigurieren muß. Kommt also drauf an, wie gut man sich mit Linux auskennt ...
 
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thomas
Gast





BeitragVerfasst am: 17. März 2003 12:01   Titel: Re: T-DSL Konfiguration mit Linux

Auf der SuSE Homepage gibt es Anleitungen zur Installation der FRITZ!Card DSL Produkte. Scheint also zu gehen. Für die interne Variante gibt es wohl schon länger Linux-Treiber.

Hier noch die Anwort des Fritz!Card Supports bezüglich einer anderen internen Variante ("FRITZ!Card DSL SL") und das externe USB-Gerät:

"CAPI4Linux-Treiber für die FRITZ!Card DSL SL wird es voraussichtlich im
2. Quartal zum kostenlosen Download verfügbar werden."

"Die entsprechenden Linux-Treiber für die FRITZ!Card DSL USB werden aktuell
auf der CeBIT vorgestellt und in kürze zum kostenlosen Download zur
Verfügung stehen."

Für SuSE soll es jeweils übersetzte Module geben, bei den anderen Distros muss man sich das erst aus dem Quellcode zusammenbasteln.

Wie ich oben schon geschrieben habe, bietet 1&1 die interne FRITZ!Card DSL und die SL-Variante im Paket-Preis mit T-DSL-Bestellung stark verbilligt an. Die externe USB-Variante kostet über EUR 100. Deshalb werde ich mir wohl erstere nehmen.

thomas
 

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