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Steinzeitrechner+Linux

 
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kehj



Anmeldungsdatum: 17.04.2000
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11. Okt 2000 14:59   Titel: Steinzeitrechner+Linux

Hi,
ich hab 'n uralten Rechner rumstehen, auf den Linux soll (SuSE 6.3). Das Problem ist nur, daß in dem Ding 'ne SCSI-Platte hängt, die der Kernel nicht erkennt.
Unter Dos läuft der Rechner, wenn auch das CD-Rom nicht furzt...
Aber wenn ich mit der SuSE-Bootdiskette boote, um in das Installationsmenü zu kommen erzählt er mir, daß er die Festplatte nicht findet.
Das ist übrigens eine Fujitsu M2654SA .
Ich hab natürlich auch schon versuch, die zusätzlichen Module zu laden, was auch nicht will.
Hat da jemand 'ne Idee?
 
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Pawel
Gast





BeitragVerfasst am: 11. Okt 2000 16:12   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

und was für eine SCSI-Karte hast Du?
Hast Du probiert den entsprechendes Modul zuladen?
 

kehj



Anmeldungsdatum: 17.04.2000
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11. Okt 2000 18:54   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Ich muß leider gestehen, daß ich keine Ahnung von SCSI habe.
Das ganze SCSI-System ist in einem großen Block zusammengebaut, den ich lieber nicht aufschrauben möchte.
Und das mit dem Modul ist ja genau das Problem. Auf dem Rechner ist nur Dos. Um mit der SuSE-Installation zu starten, muß ich von der Bootdisk booten. Dummerweise furzen die Module, die dabei sind (also auch auf der Modul-Diskette), nicht. D. h. er findet keine HD.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich da irgendwie neue Module hinzufügen kann, die Diskette hat auch 'n komisches Format. Oder ob es für das Ding überhaupt Treiber gibt.
Wenn nämlich nicht, muß ich den Rechner auf den Müll schmeißen, auswechseln ist da nicht...
 
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 12. Okt 2000 9:41   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Hi,

aber DOS muß doch etwas sagen, welchen SCSI-Hostadaper es gefunden hat.

Gruß,
hjb
_________________
Pro-Linux - warum durch Fenster steigen, wenn es eine Tür gibt?
 
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kehj



Anmeldungsdatum: 17.04.2000
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 12. Okt 2000 10:12   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Moin,
Dos meldet: Fujitsu M2654S .
Ich weiß jetzt leider nicht, ob das der Controller oder die Platte ist.
Die Meldung lautet etwa: Target 0 -Fujitsu M2654S Drive C (80h)

D
 
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Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Okt 2000 9:47   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Also, die Meldung sagt Dir zumindest, dass es eine Platte ist, die das BIOS als C-Platte (Boot-Platte) erkennt. Target 0 heisst, dass diese Platte am SCSI-Bus mit dieser Nummer angesprochen wird. Leider ist damit aber der Controller noch nicht identifiziert... Kommt vor der Target-Meldung noch irgendwas anderes? Ansonsten musst Du den Rechner doch noch mal aufschrauben und auf die Steckkarten schauen. Von einer der Karten läuft ein breites Flachbandkabel zu der Platte. Das ist der SCSI-Controller. Wenn Du den identifiziert hast, bist Du zwar einen entscheidenden Schritt weiter, hast aber noch nicht gewonnen. In Steinzeitrechnern findest Du typischerweise nur ISA-Karten, die Du noch von Hand auf Interrupt, I/O-Port und ggf. DMA-Kanal jumpern musst. Die Angaben braucht der Linux-Kernel, um den Kontroller ansprechen zu können. Also Karte ausbauen, Doku vom Hersteller ziehen und laut Jumperstellung die entsprechenden Werte notieren, damit Du die beim Laden des Treibers mit einstellen kannst. Einfacher dürfte es nur sein, wenn Du irgendwelche DOS-SCSI-Treiber in der config.sys laden lässt, dann solltest Du die Werte auch aus den Parametern für diese Treiber herausfieseln können (und ggf. auch die Marke/Typ des Kontrollers. Poste doch mal die config.sys hier, wenn dort was drinsteht, was weiterhelfen könnte.
 

kehj



Anmeldungsdatum: 17.04.2000
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 15. Okt 2000 13:10   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Der Controller ist ein Adaptec AHA1740.
Lt Linux Knowlege Base wird er nicht unterstützt, aber der 1742-er. Wobei ich dafür keine Treiber gefunden habe.
Ach ja, Adaptec produziert das Ding nicht mehr (wunder ) Und Treiber dafür haben sie nur für Dos, Win, OS2. Das einzige, das sie noch haben, ist 'ne ovr-Datei.
Weiß zufällig jemand, was das ist?

MfG
 
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kehj



Anmeldungsdatum: 17.04.2000
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 15. Okt 2000 18:06   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Entwarnung! Linux läuft
Ich hab vorher dummerweise 'n Modul übersehen, bzw. es gab da Komplikationen zwischen dem CD-Rom Modul und dem SCSI-Hostadapter Modul, jetzt furzt alles.

Nur daß das Installiern den ganzen Tag gedauert hat, ist wohl 'n schlechtes Zeichen (im Rechner sind echt kleine grüne Männchen, die kurbeln...)

P.S. : Was ist das denn für 'ne Datei, die .ovr?
 
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Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2000 10:31   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Ein 1740? Ist das ein EISA-Rechner? Herzliches Bleileid... Ich habe mal einen PCI-Rechner spasseshalber mit einem Adaptec 1520 "ausgestattet" und davon gebootet. Wenn ein P166 mit 64MB Ram nach Eingabe der Kennung bis zur Frage nach dem Passwort ca. 7 Sekunden braucht, macht's keinen Spass mehr...
 

kehj



Anmeldungsdatum: 17.04.2000
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2000 8:17   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

Moin,
das ist bei mir echt nicht soooo schlimm!
Er ist zwar ziemlich langsam, aber es ist auch einer der ersten 486er. Welcher genau, weiß ich gar nicht...
Aber er läuft, und das Netz steht auch, so soll es sein.
Mal gucken, ob und was man noch mit dem Ding anfangen kann, zum "dran rumspielen" reicht es auf jeden Fall.
Jetzt muß ich bei Gelegenheit nochmal 'n neuen Kernel kompilieren, ich denke mal, daß das echt lustig wird!
Vielleicht sollte ich die Zeit stoppen...
 
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JochenK
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Okt 2000 14:03   Titel: Re: Steinzeitrechner+Linux

kompiliert er immer noch? *g*
 

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