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Einrichten eines Linux FileServers für ein Mac OS X-Netz

 
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Henrik
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jun 2003 16:19   Titel: Einrichten eines Linux FileServers für ein Mac OS X-Netz

Tag zusammen!

Nicht hauen, ich habe bis dato von Linux keinen Schimmer.
In meinem Netzwerk (nur OS X-Clients) wird ein Fileserver nötig. Da das ganze kostengünstig bis -neutral von statten gehen soll, ist meine Idee, einen vorhandenen ungenutzten PIII (Leistungsdaten unbekannt) unter Linux ein zu setzen.
Dazu habe ich ein paar Fragen:
-Lässt sich der Linux-Server "blind" (per Terminal oder wie auch immer) von einem OS X-Client aus bedienen (zumindest herunter fahren)?
-Ist es sinnvoll ein RAID einzubauen, wenn ja mit minimal wie vielen HDs?
-Ist der komplette Setup für einen Linux-Laien überhaupt leistbar?

Vielen Dank für Eure Hilfe,

Henrik
 

Bob Gomorrha
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jun 2003 12:53   Titel: Re: Einrichten eines Linux FileServers für ein Mac OS X-Netz

Freilich geht das blind, sogar auf mehrere Arten. Als erstes fällt mir webmin ein. Damit kannst Du in einem Browserfenster unter OSX den kompletten Linux Server bis ins kleinste Detail manipulieren. Andere Möglichkeiten wären ssh, telnet und wahrscheinlich gibt´s noch viele mehr.

Zur Raid Frage hab ich keine Ahnung.

Ob das Setup leistbar ist? Ich kann für Mandrake sprechen und bei dieser Distri ist die komplette Servereinrichtung auch schon klicki-bunti. Vielleicht gibt´s ja auch bei Dir i.d. Nähe eine LUG (Linux User Group) die Du um Rat und Tat bitten könntest.

cu

bg
 

Henrik
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jun 2003 18:12   Titel: Supi - Danke :-) n/t

n/t
 

Soulfly



Anmeldungsdatum: 16.04.2003
Beiträge: 137
Wohnort: Buchholz idN

BeitragVerfasst am: 09. Jun 2003 17:06   Titel: Re: Einrichten eines Linux FileServers für ein Mac OS X-Netz

Also, das setup des server sollte mit den heutigen Distri's kein großes problem sein, wenn es probleme gibt, kann man ja z.B. hier fragen....

Zum Thema Raid und festplatten, das ist schlichtweg eine Frage der Datensicherheit, auch des bedarfes an sicherheit. In einen Server würde ich möglichst immer SCSI platten verwenden, da diese einfach haltbarer sind als IDE Platten...
Ein Hardware Raid ist eine schöne sache, allerdings auch teuer.... Du könntest es so machen, installiere das LinuxSystem einfach auf irgendeine ausreichende Platte, möglicherweise auch eine IDE. Besorge die SCSI PLatten in entsprechender größe, baue ein SoftwareRaid und mounte das ganze irgendwo unter /mnt . So, und darauf kommen dann die wichtigen daten, gespiegelt auf zwei SCSI Platten, damit hast du schon eine recht große datensicherheit, denn wenn eine der beiden SCSI PLatten ausfällt ist noch nicht aller Tage abend. Wenn die IDE Platte versagen sollte, mag der server nicht laufen, doch der Datenbestand ist sicher....

Das wäre eine recht gute und günstige installation. Wenn Datensicherheit nicht alzuwichtig ist (z.B. durch tägliches Backup gegeben ist) kannst du natürlich auch alles auf eine große IDE PLatte setzen...

Aber wenn Raid, dann gespiegelt und kein Stripe raid aufm server... wenn sowas gebraucht wird, dann das redunante Raid 5 oder ähnlich redunantes...

mfg Soulfly
 
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mflaig



Anmeldungsdatum: 05.08.1999
Beiträge: 220
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 10. Jun 2003 12:23   Titel: Re: Einrichten eines Linux FileServers für ein Mac OS X-Netz

Zum Thema Software Raid:
- Davon kann ich nur abraten. Wegen mir daheim einsetzen, wo man Zeit hat zum basteln.

Lösung für Raid oder auch nicht :
- Hol dir lieber nen SCSI Raid-Kontroller, der Raid-1 (Mirror) kann und nimm 2 Platten in das Raid-1 auf. Die Daten und das System sind dann relativ sicher.
- Optional ist hierbei natürlich ein Backup Laufwerk.

- Alternativ könnte man die IDE Platte mit z.B. Partimage immer mal wieder auf ne andere IDE Platte backupen (raucht Platte 1 ab einfach Platte 2 als Master jumpern und wieder booten).

Musst du wissen, wie wichtig die Daten sind.

Beim Partitionieren der Festplatte mach auf jeden Fall eine oder mehrere System- und eine Datenpartition, damit niemand das System mit Daten zumüllt und evtl. das System keinen Platz mehr zum arbeiten hat. Aber das steht im Handbuch der Distri oder einen GNU/Linux Buch mit Sicherheit drin, wie man das machen kann und was bei dir dann am sinnvollsten ist kannst du dann selber entscheiden.

Server herunterfahren? Ist das wirklich nötig??? *g*
Nunja, du könntest einen User anlegen, der das per sudo darf ... man muss sich dann per ssh einloggen und dort installierst du als shell pdmenu.
wenn sich jemand einloggt, dann sieht er keine shell sondern ein menü, nämlich pdmenu und das konfigurierst du so, dass man hier nur shutdown machen kann. evtl. willst du auch noch netstat anzeigen oder sonstwas um anzuzeigen, wer noch eingeloggt ist oder mit dem server arbeitet.

Wenn du bisher in OS X das Terminal schon ausgegraben hast, sollte es kein Problem sein unter der vorraussetzung man liest die reichlich angebotene dokumentation. versuch aber auf jeden fall auf dem server Xfree (die grafische oberfläche) dir zu sparen. Webmin ist zwar nicht in jedem fall die linux-server-unversal-admin-software, aber als firmenserver sollte sich webmin gut eignen.

Gruß,

Michael

PS. Finger weg vom Promise IDE - Raid Kontroller, siehe aktuelles Linux Magazin ...
 
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