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Debian

 
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Ingo Rühling
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Sep 2000 18:56   Titel: Debian

Hi

hab vor Linux parallel zu Windoof zu installieren und weiß nicht für was für eine Distr. mich entscheiden soll. Ein bekannter meint das Debian die bessere Wahl sei. Zwar mit der Installation und Konfiguration etwas komplizierter sei als die anderen aber dafür halten die sich an die regeln von der GNU, Filesystem und anderen sachen, stimmt das was er sagt.

Gruß
Ingo
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2000 19:21   Titel: Re: Debian

das sind doch eher ideologische werte, für anfänger (und auch nicht anfänger) zählt doch eigentlich mehr, welches system gut funktioniert und leicht zu konfigurieren ist.
was die vorteile von debian in deiser beziehung sind weiß ich selber nicht, würde mich mal interessieren.
 
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Ingo
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Sep 2000 20:10   Titel: Re: Debian

Hi Daniel

kann ich dir leider auch nicht sagen wo genau die vorteile liegen. Wie gesagt habe vor eine Distr. von Linux zu besorgen und das Parallel zu Windows instal. Hatte auch keine ahnung das es so viele distributionen gibt und das es auch unter denen unterschiede geben soll, war der meinung das Linux halt Linux sei so wie bei Windows halt. Daher hab ich halt mal am Arbeitsplatz jemand gefragt und er meint das halt Debian die bessere wahl sei mit den obengenannten begründung (manches sagt mir eh nichts). In den letzten Computerzeitschriften war ich auch nicht so fündig. Daher bitte ich euch mir zu helfen was ihr mir empfehlen würdet oder ob das wirklich so ist das Debian halt die bessere wahl ist.

Gruß & Thx
Ingo
 

andreasm



Anmeldungsdatum: 20.10.1999
Beiträge: 110
Wohnort: 40789 Mohnheim

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2000 20:23   Titel: Re: Debian

Ingo,
wichtiger, gerade für den Anfang, ist folgendes: Wer leistet Dir Hilfestellung, wenn zu Beginn etwas nicht so funktioniert wie es soll ?
Wenn Dein Bekannter Debian nutzt und damit versiert umgeht (eine sehr gute Distribution, zweifellos), dann kannst auch Du getrost zu Debian greifen. er wird Dir in diesem Fall mehr helfen können, als wenn Du z.B. SuSE, Redhat oder Mandrake benutzt
Ansonsten: irgendetwas ist immer anders, und was den Filesystem-Hierarchie-Standard betrifft: da habe ich schon so viel gehört, dass ich ihn erstmal selber nachlesen muss, bevor ich irgendwas dazu schreibe
Dann gibt es auch viele Leute, die sich sehr darüber aufregen, das Programm x nicht in dem Verzeichnis /usr/X11R6/bin zu finden ist, sondern in /usr/bin, das Bibliotheken nicht hier, sondern dort installiert werden usw.
Da kann ich nur sagen: Das sind eigentlich Kinkerlitzchen, die man sich z.B. leicht durch symbolische Links korrigieren kann. So etwas sollte nicht das entscheidende Kriterium sein. Das beste System mist das, mit dem Du am vertrautesten bist. Das kommt mit der Zeit.
Debian zwingt Dich als Anfänger, Dich zuerst viel mit Interna beschäftigen zu müssen, und damit meine ich nicht so etwas triviales wie das Mounten von Laufwerken.
SuSE ist in Deutschland weit verbreitet, und Du findest etwas mehr Unterstützung in so Dingen wie USB, ISDN und Journaling Filesystem-Support. Bei Debian ist da etwas mehr Handarbeit angesagt.
Mandrake und EasyLinux sollen sehr Einsteigerfreundlich sein, aber irgendwo habe ich mal gehört, das easyLinux in Bezug auf Support und Aktualität der Webseite etwas zurückhängt. Kann ich aber nicht aus eigener Erfahrung bestätigen.
Also, wie sieht es aus: Dein Bekannter ist gut greifbar und Debian-versiert ? Dann nimm debian !
Du hast eine ISDN-Karte, und würdest gerne ein Journaling-Filesystem benutzen und bist wahrscheinlich auf Dich alleine gestellt: Nimm SuSE 7.0 Personal.
Du willst Hardcore ? Nimm Slackware !
Du willst erstmal nur schauen: Nimm Mandrake oder Easy Linux.
So, jetzt habe ich viel gesagt und Du bist keinen Deut schlauer, was Viel Spass bei der Qual der Wahl

AndreasM
 
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spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2000 20:36   Titel: Re: Debian

das mit dem bekannten ist ein guter hinweis.. wenn du jemanden hast, der dir alles erklären kann, ist es eh halb so wild.
ansonsten würde ich sagen, stehen für dich als anfänger noch
SuSE und mandrake zur wahl, das sind erstklassige systeme.
beide mit vor und nachteilen.
suse ist ausgereifter und wohl noch leichter zu konfigurieren.
mir gefiels nach einer weile nicht mehr so und ich bin zu mandrake gewechselt, aber zum lernen war es schon klasse, vor allem das fette handbuch :)

debian würde ich dir als anfänger wirklich nur ehmpfehlen, wenn du jemanden hast, der dir dabei zur seite steht.. aber ich bin auch kein experte
 
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Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Sep 2000 8:02   Titel: Re: Debian

Es ist ein bisschen eine Frage nach Deiner persönlichen Art, zu lernen und mit Deinem Rechner umzugehen. Debian gehört zu den Distributionen, die es einem Anfänger nicht unbedingt leichter machen. Das muss aber kein Nachteil sein, wenn Du zu der "ich-beiss-mich-durch-und-wenn-ich-2-Tage-nonstop-vor-dem-Rechner-hocke"-Kategorie gehörst. Wie gesagt, dass heisst nicht. dass Debian so eine EInstellung benötigt[/] (das wäre m.E. eher Slackware), aber es kann helfen.
Viele von den Features, die Debian von den anderen Distributionen absetzen, erkennt man erst, wenn man einige Zeit mit anderen Distributionen zu tun gehabt hat. Persönlich habe ich viel mit RedHat und Clones davon zu tun, bastel aber zu Hause gerade mit Debian 2.2 rum. Keine Liebe auf den ersten Blick, ist die Umstellung aber echt wert.

Hat Dir das jetzt geholfen? Nicht wirklich, hm? Das Argument mit dem "Freund-Support" ist sehr wichtig, aber ansonsten: Probier einfach ein paar Distros aus. Die werden einem sowieso auf den verschiedensten Heft-CDs hinterhergeworfen, und man wird mit Sicherheit nicht dümmer davon.
 

Ingo
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Sep 2000 17:06   Titel: Re: Debian

Hi Jochen & Daniel

Erstmals Danke für eure Antworten, find es toll das es so ein forum gibt, wusste eigentlich auch nicht das man hier prompt ne Antwort bekommt, Thx. Das mit den Heft-CD's wäre auch die bessere lösung um in Linux reinzuschnuppern, ich meine das ich mal am Kiosk so was gesehen hab "Go to Linux" oder so ähnlich. Bloß hab jetzt das problem das ich etwas verunsichert bin, weil ich der Meinung war, das es wie bei Windows ist und nicht, das es bei Linux solche unterschiede gibt wenn es schon bei der wahl der distribution anfängt dann möcht ich gar nicht wissen was auf einem noch zukommt, da mein Arbeitskollege auch gemeint hat das die Oberfläche genau so aussieht und stabiler sei als win. Daher das Problem, ich möchte gern stabiles System haben und nicht so wie bei Windows das man fast jeden monat neu installieren muß und mit ständige schutzverletzungen leben bzw sich umärgern muß, geht halt irgendwie auf den keks (vergeudete Zeit). Naja ich laß es mir noch durch den kopf gehen irgendwie hast du recht Daniel "wer die wahl hat, hat die Qual" Smile)).

Gruß Ingo
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2000 17:33   Titel: Re: Debian

also wie ich dich einschätze sind für dich suse und mandrake die besten optionen.
das sind die einzigen systeme bei denen ich mir im moment vorstellen kann, dass man einfach installieren und dann mit x loslegen kann.
mandrake würde ich noch etwas zeit geben, das hat noch viiiiiiele ecken und kanten, vor allem bei der installation.
isdn z.b. ist mit suse 100 mal einfacher einzurichten.
mein tip: besorg dir eine suse evaluations cd und spiel damit auf einer partition rum.
so hab ich auch angefangen.
installier ruhig öfter mal neu und wenn du lust hast auch mal andere distris, beim ersten mal wird sicher nicht alles glatt gehen Smile
so kannst du dir langsam eine eigene meinung bilden und dich dann entscheiden, mit welcher distri du "ernsthaft" arbeiten möchtest.
 
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Robert K.
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Sep 2000 15:27   Titel: Re: Debian

Nimm Debian GNU/Linux ... das einzig ware Linux ... ich würde jeden anderem kein anderes empfehlen ... denn wie war es denn an Anfang von Linux ... z.B. SuSE 5.1 oder so ... war das nicht das gleiche wie Deban jetzt, YaST hat nicht richtig finktioniert und alles konnet man damit sowieso nicht einstallen, also hat man Config Files duchwühlt, Docus gelesen und Manpages studiert, und zwar richtig extrem ... volle Kanne ... wie heute die Debianer es nich tuhen, was ist dagegen einzuwenden? Debian ist genial ... und ENDE!!

Robert K.
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2000 16:46   Titel: Re: Debian

back to the roots JUCHU Wink
 
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Oliver
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Sep 2000 22:09   Titel: Re: Debian

Debian == Back to the roots

Das ist ja interessant. Ich dachte immer, Slackware wäre die erste, die Ur-Distribution. Autsch, sorry, fünfzig Vater-Unser!
Es heißt ja GNULINUX!
 

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