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gnome oder kde fuer...

 
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spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 25. Jan 2001 12:46   Titel: gnome oder kde fuer...

hallo
auch wenn der titel es wohl vermuten laesst, das hier soll kein aufruf zu einem flamewar sein...
ich habe nur in letzter zeit etwas gegruebelt. ich faend es eine interessante und gar nicht so komplizierte aufgabe, ein wirklich EINFACHES linux system zu basteln. also weder ein gutes, noch ein komplettes, einfach ein einfaches system. das dem user alle entscheidungen abnimmt und kinderleicht zu bedienen ist.
so ein system waere z.b. praktisch fuer kinder oder fuer menschen die ihren pc nur so rumstehen haben um mal eine email zu schreiben oder einen brief gestalten zu koennen.
ich denke, dass sich gerade hierfuer ein freies system eigenet. denn wer will schon ein kommerzielles programm, dass dann nichts kann? wenn ein freies programm nichts kann, ist das doch nur halb so wild. Smile
wichtig fuer so ein system ist wohl auch, dass man sich fuer einen desktop entscheidet. bisher dachte ich an KDE, da mir das am weitesten ausgereift erschien und am einfachsten zu bedienen. ausserdem ist qt-embedded eine interessante moeglichkeit die sache noch mehr zu vereinfachen.
das haette allerdings auch ein paar nachteile. z.b. sind einige der besten programme auf gtk basierend. xmms und mozilla sind wohl die besten beispiele. ausserdem stoerte mich der gedanke, dass die kde oberflaeche doch sehr zweckmaessig aussieht. gnome scheint mir hier etwas verspieler und kuenstlerischer. ein bisschen mehr richtung mac os... die gedanken kamen mir erst eben.
was denkt ihr, wuerde sich besser fuer so ein system eignen?
ausserdem waere dann noch die frage ob xfree oder doch lieber etwas simpleres, z.b. qt-embedded oder gtk-embedded. xfree zu verwenden waere wohl am unkompliziertesten.
naja, ich wuerde mich freuen ein paar gedanken von euch zu hoeren.
welche software wuerdet ihr verwenden? irgendwelche anderen ideen oder vorshlaege?
ich glaube, das koennte ein ganz spassiges projekt werden...
 
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LoLa
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Jan 2001 13:34   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

Hiho!

also ich würde mal sagen das sich kde am besten tut. weil wenn der user nicht so viel ahnung hat wäre er mit kde am besten bedient weil es von der handhabung einfach ist. aber gnome hat ja wie du siehst auch so seine vorteile. aber wenn es für user ist die nix besonderes machen ausser mal so mails nachschauen reicht kde völlig.

ich hoffe mein senf ist dir ne hilfe Smile
cu
 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Jan 2001 16:26   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

Öh - darf man auch "weder noch" antworten?

Beobachte mal (wenn Du die Chance dazu hast) einen echten Neuling. Da treten die ersten Schwierigkeiten schon beim reinen Umgang mit der Maus auf. Viele Möglichkeiten sind ihm gar nicht bewusst. Selbst wenn man sie ihm zeigt, werden sie nur selten benutzt. Daher ist die Frage nicht "Nehme ich KDE oder GNOME?", sondern eher "Was will ich dem User ermöglichen?".

Mein Gedanke wäre ein Linux, was *immer* von CD bootet, sich einrichtet und auf ein reiserfs auf platte zugreift, um seine persistenten Conf-Daten und Userdaten zu finden. Ansonsten ist das Toolkit eigentlich egal, nimm halt beide, aber mach kein Standard KDE/GNOME-Desktop draus, sondern starte einfach ein Auswahl-Programm. HTML-Seite wär gut, konqeror ist aber schon zu überladen an Menüs und Taskleisten. Vielleicht 'ne Einfachversion davon? Dort steht dann "Zum surfen klicken Sie hier, Texte schreiben können sie hier, und hier klicken zum Solitaire spielen."

Was hältst Du davon?
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 25. Jan 2001 17:34   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

hallo jochen!
natuerlich, geht auch ein "weder noch". Wink
aber ich glaube, ich verstehe dich noch nicht so ganz.
erst einmal... wozu genau soll das system von cd booten? nur um das einrichten eines bootmanagers unnoetig zu machen oder soll ueberhaupt das ganze system von cd laufen? ich weiss gerade nicht, was "persistent" wirklich bedeutet. ich dachte es waere ungefaehr gleichzusetzen mit "permanent", aber warum sollte man die nicht veraenderlichen daten auf der festplatte speichern, also heisst persistent wohl doch etwas anderes, wenn du dich nicht vertan hast. Wink ich vermute also du meinst, das system von cd booten und nur die user daten auf einer partition ablegen. das ist wohl interessant. der kernel muesste dann natuerlich fuer alle eventualitaeten vorbereitet sein, aber auf der anderen seite, soll der neuling eh keinen eigenen kernel kompilieren muessen.
das scheint mir also durchaus interessant...

den nachfolgenden teil habe ich glaube ich noch weniger verstanden. =)
also weder kde, noch gnome.
sondern? irgendein window manager muss ja schonmal laufen. sollte jedenfalls.
was die moeglichkeiten angeht, der user sollte schon in etwa die moeglichkeiten haben wie mit einer simplen installation von windows oder mac os.
der benutzer sollte sich nicht total vergackeiert vorkommen. hauptsache die bedienung ist einfach und intuitiv. daher dachte ich daran schonmal einen bestehenden desktop zu verwenden. das mag zwar anfangs schon etwas zu verwirrend sein, aber hier koennte man ja nachhelfen mit ausfuehrlichen hilfen, die dem user am anfang erstmal die bedienung erklaeren.
wenn man z.b. dem user erklaert, dass er da eine iconleiste hat und jeder button fuer ein bestimmtes programm steht, dann wird er das in zukunft wohl auch finden.
ansonsten, sollte das system zwar einfach sein, aber nicht ZU einfach. eine oberflaeche wie konqueror halte ich z.b. schon nicht fuer zu kompliziert. die funktionen muss man ja nicht kennen, es es durchaus ausreichend zu wissen, dass man da in die eingabezeile die adresse eingeben muss.
hm. also nochmal, wie genau stellst du dir das vor?
eine html seite aus der der user dann verschiedene programme anwaehlen kann?
auf ein toolkit wollte ich mich beschraenken, wegen der einheitlichen bedienung. der filechooser von gtk ist zum beispiel deutlich anders zu bedienen, als der von qt.
und es geht auch um das einheitliche aeussere...
irgendwie habe ich jetzt alles ziemlich chaotisch durcheinander geschrieben, ich hoffe es macht nicht einen zu daemlichen eindruck. zu meiner entschuldigen, mir ist saumuede und hier ist es heiss... das hier sind gerade meine letzten zeilen vor dem schlafen gehen. Wink fast jedenfalls...

@lola: ist kde von der bedienung her wirklich einfacher? ich hab nie wirklich mit gnome gearbeitet, deswegen kann ich das nicht beurteilen. ich denke da z.b. an einen mp3 spieler... dieser kaiman, als ich den das erste mal gestarte habe, hatte ich keine ahnung, wie man den bedienen soll.
ausserdem ist meine ueberlegung auch, fuer welche umgebung es mehr verfuegbare programme gibt.
mozilla ist denke ich der maechtigste browser und basiert auf gtk. konqueror ist auch nicht schlecht und vermutlich sogar einfacher zu bedienen... aber wenn dann irgendwelche webseiten nicht angezeigt werden koennen, bringt dem anfaenger das auch nichts. ausserdem kann mozilla spaeter mehr als nur das browsern uebernehmen.
office anwendungen... ist openoffice nicht auch schon gtk? dann waere da abiword... koffice scheint mir da noch etwas hinterherzuhinken, ich weiss ja nicht, wie schnell sich das aendert.
xmms fuer mp3s.. mp3s sind wichtig. ich weiss nicht... ich geh erstmal schlafen, das hier wird nichts mehr.
wuerde mich sehr freuen ueber weitere gedanken :)

das mit dem starten von cd ist schonmal eine klasse idee. das vereinfacht die installation doch ungemein...
wie sieht das eigentlich mit der performance aus, ist das lesen von cd deutlich langsamer als von festplatte? koennte das eine rolle spielen?
 
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Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Jan 2001 9:49   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

Alsoooo....

Booten von CD hat den Vorteil, dass die Daten dort sicher sind . Egal, was dem Newbie passiert, er kann von der CD booten und hat sein System wieder am laufen - eventuell minus Konfiguration und Daten, wenn die nicht anderwohin gesichert wurden... Aber da gibt's ggf. noch andere Vorkehrungen, die man da treffen kann. CD-Drives sind mittlerweile auch so schnell, da tut's nicht mehr so weh, von CD statt von Platte zu booten.

Mit den persistenten Daten meine ich dauerhafte Daten, also die Daten, die einen Reboot überleben sollen. Dazu gehört z.B. die Konfiguration von nicht-PnP-fähiger Hardware, alle gespeicherten Userdaten und was sonst noch alles vom User für sein System konfiguriert werden darf (Bildschirmschoner usw.).

Permanent: Alles auf CD, was sich selbst soweit wie möglich einrichten kann.
Persistent: Alles, was dann noch auf Platte abgespeichert werden muss, damit der User nicht jedesmal alles von vorne konfigurieren muss.
Flüchtig: Alles, was einen Reboot nicht überleben muss, wie ein Browser-Cache zum Beispiel.

"Hauptsache, die Bedienung ist einfach und intuitiv". Zu dem Thema habe ich mal ein schönes Zitat aufgeschnappt (ging wohl um das ewige Thema GUI gegen Kommandozeile): "Das einzige intuitive Interface ist für Babies der Nippel, alles andere ist erlernt." Deswegen finde ich die Möglichkeiten, über HTML direkt einen klickbaren, selbsterklärenden Text anzubieten, so schön. Lesen sollte man schon können im Umgang mit einem Computer...

Und über dieses Interface könnte man auch so Sachen wie eine Startleiste und so zuschaltbar und auch wieder abschaltbar machen.

Zum Thema KDE/GNOME: Klar, ein Window-Manager muss laufen - aber der hat ja nun nicht zwangläufig mit KDE/GNOME zu tun, denn die sind ausgewachsene Desktop-Umgebungen. Ein einfacher Win-Manager mit KDE/GNOME-Unterstützung, damit solche Programme gut laufen, würde voll ausreichen. Wichtig ist halt, dass die Toolkits (qt/gtk) schon mal da sind.
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2001 11:28   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

hm. vielleicht sollte ich dazusagen, dass das nicht eine art experiment sein soll, wie die einfachste und intuitivste benutzeroberflaeche aussehen koennte.mir schwebt eher eine art freie alternative zu windows oder mac os fuer einsteiger sein. nur soll es nicht wie diese beiden systeme versuchen, wozu es nicht in der lage ist, also auch fuer "richtige" computeruser noch interessant zu sein.
dennoch sollte man moeglichst alles damit anstellen koennen, was man z.b. auch mit windows machen kann. die oberflaeche sollte moeglichst einfach zu begreifen sein, aber ein bisschen einlernen kann nicht schaden. der user koennte also ruhig lernen, was ein menue ist und was eine taskleiste... oder was auch immer man fuer desktop elemente verwendet.
wichtige ziele waeren dabei:
- eben jene einheitliche und moeglichst einfache bedienung, die den durchschnittsuser aber nicht allzu sehr einschraenkt beim arbeiten (auch ein office paket sollte darunter laufen)
- geschwindigkeit. wenn ein betriebssystem wenig leistet sollte es auch nicht sonderlich ausgebremst werden.
- groesse. moeglichst keine unnoetigen programme die nur platz verschwenden. ausserdem eine vorauswahl der programme so dass der user sich nicht erst informieren muss, was er z.b. als email programm oder mp3 spieler verwenden sollte.
- optik. das ist nunmal auch wichtig fuer pc newbies. ein macos desktop oder ein windows desktop sieht zwar nicht sonderlich schoen aus, aber einheitlich und beinahe makelos.

deswegen wollte ich ein desktop system verwenden, da hier eigentlich alles gegeben sein sollte.
als vorbild koennte man vielleicht das kommende mac os X zaehlen. nur eine freie version davon...
auf ein toolkit wollte mich beschraenken weil man dadurch platz und resourcen sparen kann und ausserdem der einheitliche look der programme teilweise schonmal garantiert wird.
gtk scheint auch leichter in der optik anpassbar zu sein als qt zur zeit.
dieser screenshot hier zeigt z.b. einen modern sawfish theme, einen modern gtk theme und mozilla mit dem modern theme, so dass alles doch recht einheitlich wirkt. auch wenn ich finde, dass es schoener aussehen koennte...
http://gtk.themes.org/php/pic.phtml?src=themes/gtk/shots/971893064.jpg
 
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kleinerpinguin



Anmeldungsdatum: 27.01.2001
Beiträge: 5
Wohnort: Bamberg

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2001 19:59   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

hai,

erstmal die grundidee ist klasse. ich versuche gerade auf linux umzusteigen (von windows) und weis wie schwer das sein kann. aber das stimmt ein linux für den "ottonormalverbraucher" für email und mp3 kenn ich noch nicht.

da du ein paar meineungen hören wolltest; hier ist meine:

1. die idee mit der boot-cd ist gut. nur was ist wenn der user z.b. eine musikcd hören will? heutzutage is ja so gut wie alles auf cd!
und was macht eigentlich linux wenn man ihm die scheibe wegnimmt, ok das get zwar net weil sie gemountet ist, nur linux kommplet in den ram laden und dann umounten ist meiner meinung nach etwas gewagt. und ein zweites zweites cdrom hat nicht jeder? das ist für mich der knackpunkt bei der sache.

2. HTML - menü

so wie ich das verstanden habe mit dem "hier drücken für email" "hier drücken für text" wird sich der user etwas verarscht vorkommen. aber wie wäre es, wenn man bei kde oder gnome (kenn ich leider nicht, habe kde2) mit dem autostart ein solches menü startet. so kann man für den anfang die Buttons "hier drücken für .." benutzen und nebenbei den umgang mit der, entschuldigung, der Startleiste erlernen.

Auch sollte daran denken das ein Anfänger dazulernt und vieleicht auch gefallen am Pc und linux findet. Dann sollte das "Einfache Linux" nicht für erweiterungen im weg stehen, indem es sich nicht erweitern lässt wie zum beispiel seine hardware zu optiemieren oder einfach neue software zu installieren. Das würde zu dem Betriebssystem führen von dem ich mich distanzieren will. Und das dann noch jemand hergeht und sich ein "normales" linux wie suse oder redhat neu installiert glaub ich nicht.

so ich hoffe das das ein paar neue denkanstösse waren und dir ein bischen weiterhelfen?
Also wie gesagt die Idee mit dem einfachen linux ist genial. sowas ist find ich das bindeglied zwischen windows (das jederman kann) und linux (welches sehr zeitintensiv ist bei der einarbeitung).

noch ein schönes wochenende
_________________
servux

kleinerpinguin
 
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spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2001 22:49   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

hallo!

1. da hast du recht, das ist in der tat ein knackpunkt. der user sollte schon noch in der lage sein eine musik cd einzulegen... mal schaun.

2. das mit dem autostart programm ist schonmal nicht schlecht. ueberhaupt waere es sicher eine saubere loesung ein hilfsprogramm zu verwenden als einfach html.

3. das system als schritt zum "richtigen" linux? ich glaube nicht, dass es das bringt. das versuchen die grossen distris ja eh schon ohne erfolg. wenn schon dann ganz konsequent.
eine moeglichkeit das system in ein "richtiges" gnu/linux zu konvertieren, waere natuerlich nicht schlecht. aber nicht das wichtigste.

am wichtigsten finde ich immer noch die entscheidung ob gtk oder qt oder beides oder keins davon.
und ob kde oder gnome oder keins davon (beide gleichzeitig geht schlecht). auswahl soll der user ja keine haben. Wink
 
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bman
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Jan 2001 21:01   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

hallo,

ich würde das mit gnome machen. es ist ziemlich gut zu konfigurieren, und du könntest es somit leicht auf "einfach" trimmen.

Ich stelle mir das so vor:

Das system wird durch den User gestartet (pc-knopf an) und es kommt letztlich der gdm (gnome-display manager). Dann gibt der user seinen usernamen und sein passwort ein. <-- das mag vielleicht nicht sinnvoll klingen, wenn man jedoch davon ausgeht, das man in einer familie nur einen Computer für alle hat. Und die Tochter ihr digitales tagebuch bzw. die mails dem großen bruder nicht zugänglich machen will ist das sinnvoll.
Den gdm kann man sicher auch umgehen und direkt den gnomedesktop starten falls du wirklich ein einzelplatz system á la windows willst.

ok, also weiter. man loggt sich ein. es kommt ein gnome-desktop mit icons auf dem bildschirm. "Ins Internet", "Emails", "Texte schreiben" könnten die unterschriften für solche programmstarter heißen, die 1x angeklickt werden müssen damit es losgeht. (übrigens, das recht amerikanische gnome wird zunehmend mehrsprachig- man braucht also kaum computerenglisch).

am Bildschirmrand ist dann noch eine Taskleiste, mit der man z.b. zwischen dem geade geöffneten browser und dem texteingabeprogramm wechseln kann.

Wenn der user fertig ist, dann klickt er auf einen logout button und kommt wieder zu dem gdm-startbildschirm - es kann sich jemand andres einloggen oder das system wird halt wieder runtergefahren.

Um die dateien handzuhaben gibt es unter gnome ein absolut geniales tool - nautilus. (http://www.eazel.com/software) es ist noch nicht ganz ausgereift (bzw. offiziell als stabil herausgeben) aber durch mehrere benutzermodi (von einfach nach anspruchsvoller) wird der Umgang mit Dateien und verzeichnissen wirklich kinderleicht.

Ich würde mir an deiner stelle mal das ximian-gnome (http://www.ximian.com) downloaden. es ist einfach zu installieren und bietet schon sehr viele gute software für den user (gnucash für geldmanagement, gimp, xmms, cdplayer usw. kennst du ja alles...)

Wenn es dann um die auswahl der linux-distribution geht, empfehle ich debian. es installiert nur die software die du wirklich brauchst (wenn du die pakte "einzeln" mit apt-get installierst) und es werden trotzdem die abhängikeiten eingehalten. Ich habe ein gut ausgestattetes ximian-gnome system mit netscape usw. für unter 300mb installiert. bei andren distris heist das minimum für einen X-desktop meistens 500 mb...

ok, ich hoffe dass ich dir mit meinen vorschlägen gnome näher gebracht habe, da es meiner meinung nach echt die bessere lösung ist.

sorry für rechtschreibfehler usw.

gruß bman
bgeiring@web.de
 

Peter
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Jan 2001 21:55   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

@bman

Gnom ist also gut zu konfigurieren ??

Was ist denn bei KDE so schwer ???

Kopfschüttel
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 30. Jan 2001 23:44   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

@bman:
danke... so ungefaehr, hatte ich mir das auch vorgestellt. ich denke, dass mit gdm ist auch eine gute idee. gerade weil ich viele familien kenne die sich einen computer teilen und da gibt es immer mal wieder aerger. der vater verbietet der tochter etwas zu installieren, weil nichts kaputt gehen darf oder jemand hat probleme mit seinem system und schiebt es gleich auf die anderen...
so ein multiuser system koennte hier sicher viele vorteile bringen.
an debian hatte ich auch gedacht, da es mir am stabilsten (wichtig! wenn anfaenger mit problemen konfrontiert werden hilft auch ein tool wie yast nicht mehr weiter) und einfachsten zu verwenden scheint wenn es einmal laeuft. ausserdem gibt es ja mit gnome-apt (oder so) schon ein gutes frontend, dass man weiter vereinfachen koennte. das waere dann wieder ein punkt der fuer gnome spricht.
ausserdem spricht fuer gnome, dass man auf qt vollkommen verzichten kann, aber gtk zu verzichten ist aber fast unmoeglich und ich wuerde mich wirklich gerne auf ein toolkit beschraenken.
was ich noch fraglich finde, ist das mit dem start programm, fuer die sofort auswahl der einzelnen tasks. ich kann mir denken, dass das selbst anfaengern schnell auf den senkel gehen kann.
vielleicht waere es sinnvoller einfach die wichtigsten programme schon ins panel zu setzen, mit schoenen und fetten icons und dann beim ersten systemstart einfach eine art einfuehrungstour starten. zusammen mit den tagestipps, kann der user so stueck fuer stueck lernen mit dem system umzugehen, ohne sich total vergackeiert zu fuehlen.
das groesste problem duerfte auch weniger die bedienbarkeit des systems werden (ich wuerde mal behaupten, ein gut eingerichtetes gnome oder kde system ist bereits einfacher zu bedienen als windows), sondern die installation und administration. wenn zum beispiel ein neuer user angelegt werden soll, sowas muss alles sehr einfach gehen.

ich hab mir uebrigens vor zwei tagen mal gnome installiert (als ich freebsd installiert habe) und bisher gefaellt es mir ziemlich gut. gerade ist es sogar mein standarddesktop, obwohl ich mich eigentlich von den fetten desktop systemen losgeschworen hatte. Smile
dennoch moechte ich mich noch nicht festlegen ob ich kde oder gnome dafuer bevorzugen moechte, das hat ja auch noch zeit (ich muss erstmal mein system neu einrichten und demnaechst faengt zivildienst an fuer mich, da muss ich mich auch noch mit ms access beschaeftigen...) ich wuerde mich also noch ueber weitere kommentare freuen. bisher scheint gnome interessanter zu sein und ich habe ja auch ein paar gruende dafuer genannt. gibt es irgendetwas, was nun speziell fuer kde spricht, was ich eventuell uebersehen habe? gnome wuerde ausserdem noch gut in die reihe passen. linux, gnu, debian, gnome, alles komplett freie software. KDE ist zwar nun auch gpl, aber ich glaube, dass denen der gpl gedanke weniger wichtig ist. das ist ja nichts schlechtes, aber gnome "passt" daher irgendwie pesser dazu. Wink
 
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bman
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2001 12:45   Titel: Re: gnome oder kde fuer...

hallo, du hast mich etwas falsch verstanden.
die programme wie der browser und das textprogram werden nicht gleich gestartet. Es waren in meiner Beschreibung icons auf dem desktop (die ja relativ groß sind). das Panel hätte ich jetzt auf die task-leiste beschrenkt, das man halt per panel die programme wechselt (wie in win).

Das mit den Tipps beim start ist in dem ximian-gnome schon mit drin. ich bin sicher du kannst die texte darin austauschen bzw. dir das programm auf die eigenen wünsche zuschneiden - ist ja open-source.

Ich fände die Tipps als ein Programm interessanter als jetzt reines Html im Browser aber das ist sicher Nebensächlich. Zur installation kann ich nur sagen dass dies wohl die schwerste Sache werden wird, da man ja nicht im vornherein genau weis, was für Hardware auf dem Rechner läuft. SuSE, Redhat und Co machen ja so autoprobing, ist aber etwas halbherzig, da sie ja anders als windows weniger unterstützung von den hardware-herstellern bekommen.

Die angesprochene Idee mit dem Booten von cdrom finde ich aus gründen der performance und wegen der Belegung des CD-Roms nicht sehr gut. Die Trennung von Betriebssystem und Daten ist aber sicher sinnvoll. Das könntest du vielleicht mit readonly partitionen auch herstellen. Außerdem gibt es ja unter linux benutzerrechte, man kann als normaler Benutzer nicht das ganze System umstellen (od. irre ich micht da??).

Wenn man den Usern klar macht, dass es sinnlos ist die ganze zeit als root rumzulaufen, dann ist das mit dem verstellen sicher nicht so dragisch. Da die Platten ja immer größer werden könntest du einen Backupmechanismus mit einbauen, der das "system vom vorigen Start" wieder herstellt.

könnte ja auch mit dem booten von diskette gemacht werden, eine rescue diskette die dieses backup wieder über das "zerstörte" System kopiert.

Also viel Spaß noch und ich finde es ist echt eine Gute Idee einen Familienfreundlichen PC installieren zu wollen!

Gruß bman
 

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