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Bootproblem / Kernel Panic mounting root
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Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Mai 2001 20:04   Titel: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

Installation erfolgt fehlerlos. Auch das erste booten des Systems funktioniert reibungslos.

Sobald ich allerdings dann das System per "reboot" das erste mal *nach* der Installation selbständing booten möchte, bleibt er beim booten mit einer Kernel Panic hängen, dass das root filesystem nicht gemounted werden konnte weil er es nicht als ReiserFs erkennen kann ?! Ich habe doch gar kein Reiser sondern Ext2 ausgewählt.

Ich boote ja per Bootdiskette (YaST hat dorthin LILO installiert) das System -- zumindest sollte es so funktionieren.
Ich dachte die LILO-Beschränkungen sind inzwischen alle weg ? Oder braucht man immer noch eine /boot Partition innerhalb der ersten 1024 Zylinder ? Innerhalb der ersten 8 Gig liegt die Partition ja.


CPU: AMD Athlon T-Bird 1200/133
RAM: 768MB/133MHz
Board: Asus A7V/133 mit Via KT133A
HDD: 1x Western Digital 30 Gig EIDE
1x Western Digital 60 Gig EIDE

Distribution:
SuSE 7.1

Kernel:
2.4.0-SuSE

LILO:
installiert auf Diskette

Partitionierung: (Reihenfolge entsprechend Partitionierung:)
2 Gig NTFS Win2000
2 Gig FAT DOS (Backup-Partion)
2 Gig EXT2 Linux /
2 Gig EXT2 Linux /home
1 Gig SWAP Linux swap
21 Gig EXT2 Linux /usr
 

Sebastian Ude
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Mai 2001 20:30   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

Also eins kannst du zumindest auschliessen:

Wenn du das 1024 Zylinder-Problem hättest, würdest du gar nicht soweit kommen, dass der Kernel dir irgend etwas sagen kann .

Könntest du mal die exakten Meldungen posten ?
 

Sebastian Ude
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Mai 2001 20:35   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

Achso Moment ...


Liegt deine root-Partition zufällig in einer erweiterten Partition ?

Damit hat yast nämlich gerne Probleme -> mal manuell nachgucken, was als root-Partition eingetragen wurde und evtl. manuell korrigieren.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Mai 2001 22:58   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

> Liegt deine root-Partition zufällig in einer erweiterten Partition ?
Nein die root-Partition ist eine primäre.

> Damit hat yast nämlich gerne Probleme -> mal manuell nachgucken,
> was als root-Partition eingetragen wurde und evtl. manuell korrigieren.
Wenn ich mit der SuSE DVD das Rettungssystem starte kann ich die / nicht mounten.
Fehlermeldung dass kein bekanntes Filesystem auf der Partition erkannt wurde ?!

Kann es sein dass Linux im Zusammenspiel mit Athlon / Via-Chipsatz / Creative Soundblaster Live das Filesystem zerschiesst ?
Für Windows gibt's ja schliesslich Patches die einen Fehler im Via-Chipsatz im Zusammenspiel mit PCI-Soundkarten zu unterdrücken versuchen -- ansonsten werden beim Kopieren grosser Datenmengen (> 100 MB) hier und da ein paar Bit verfälscht. (stand zumindest so auf dem Heise Ticker)

Ach ja so nebenbei:
Warum überschreibt mir irgendetwas ein die BIOS-Einstellungen für Taktfrequenz und Festplatten-/Bootkonfiguration, wenn der Kernel mit KernelPanic wie bei mir stehen bleibt ???
 

Max
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Mai 2001 9:20   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

hast du tatsächlich 1 Gigabyte Swap??
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Mai 2001 18:46   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

> hast du tatsächlich 1 Gigabyte Swap??
Alan Cox soll gesagt haben, dass für Kernel 2.4.x der Swap etwa die Grösse von 1x ... 1,5x RAM haben sollte.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Mai 2001 19:00   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

Die Fehlermeldung beim Versuch per LILO zu booten:


...
EXT2-fs: #blocks per Group too big: 2147516416
fatfs: bogus cluster size
fatfs: bogus cluster size
read_super_block: can't find a reiserfs filesystem on dev 03:06
read_old_super_block: try to find super block in old location
read_old_super_block: can't find a reiserfs filesystem on dev 03:06.
Kernel panic: VFS: Unable to mount root fs on 03:06

 

Sebastian Ude
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Mai 2001 19:21   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

Tja, da versucht der Kernel dein root-Dateisystem zuerst als ext2, dann als fat, dann als reiserfs zu mounten (was alles fehl schlägt und worauf er dann auch aufgibt).

Hast du irgendwie den Superblock der Partition beschädigt ?
Kannst du aus einem kleinen Mini-Linux die Partition als ext2-Dateisystem mounten ?
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Mai 2001 20:43   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

> Hast du irgendwie den Superblock der Partition beschädigt ?
Nein, da ich ja (wie beschrieben) das Linux-System gerade erst installiert habe.
Beim ersten eigenständigen booten (LILO installiert auf Diskette) kommt dann diese Fehlermeldung und die Kernel panic.

> Kannst du aus einem kleinen Mini-Linux die Partition als ext2-Dateisystem mounten ?
Ich habe schon probiert mit dem SuSE Rettungssystem zu booten und dann die ext2-Partitionen zu mounten.
Aber komischer weise kann ich die ext2-Partitionen nicht mounten, weil er kein Filesystem darauf erkennt.
Dabei habe ich (solange ich nach der Installation noch nicht gebootet hab') ganz normal mit dem Linux-System arbeiten können -- und die einzelnen Partitionen waren da ja auch gemountet.

Was mich aber ein wenig neugierig macht...
> EXT2-fs: #blocks per Group too big: 2147516416
was soll mir das denn sagen ?
Stimmt da die Blocksize nicht, oder sind die Cluster zu klein oder .... ?
Die Partitionierung ist mittels YaST erfolgt - keine Ahnung was YaST da eingetragen hat für eine Inode-Dichte.
Eigentlich kann die Partition ja nicht zu gross sein -- die Festplatte in meinem Notebook nur als root Partitioniert und ist größer als die jeweiligen einzelnen hier verwendeten Partitionen.
 

Sebastian Ude
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Mai 2001 22:03   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

>> EXT2-fs: #blocks per Group too big: 2147516416
>was soll mir das denn sagen ?

Ich habe eben mal nach der Meldung in linux/fs/ext2 gegreppt ... das hat alles etwas mit dem Superblock zu tun.

Entweder du mountest die komplett falsche Partition oder dein Superblock ist wirklich beschädigt (egal wie das passiert ist).


Führe die Installation am besten erneut durch.
Keine Ahnung WAS da genau passiert ist - in der Zeit in der wir jetzt hier fachsimpeln ist die SuSE 10x instaliert.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Mai 2001 23:23   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

> Ich habe eben mal nach der Meldung in linux/fs/ext2 gegreppt ... das hat alles
> etwas mit dem Superblock zu tun.

> Entweder du mountest die komplett falsche Partition
Könnte theoretisch sein
ABER: dann müsste ich mit dem Rettungssystem doch die ext2-Partitionen mounten können (was aber nicht geht)

> oder dein Superblock ist wirklich beschädigt (egal wie das passiert ist).
kann man den irgendwie reparieren ?
Ich habe ja gar nichts gemacht!
...SuSE installiert...
...nach Grundinstallation das installierte System gestartet und Installation abgeschlossen (bis hierhin macht das alles YaST)...
so lange ich jetzt nicht boote kann ich normal mit Linux arbeiten...aber wehe ich mache einmal als root einen "reboot now" und schon kriegt der Kernel Panic.
Zu dem Zeitpunkt an dem ich mit dem System arbeiten kann (also direkt nachdem die installation abgeschlossen ist) scheint der Superblock ja noch in Ordnung zu sein (oder wird der da noch nicht benötigt/abgefragt?). Was kann aber die Superblöcke der ext2-Partitionen (beim Booten) zerstören ? Win2000 wurde zwischenzeitlich ja noch nicht gebooten somit schliesse ich einen Redmondschen Anschlag aus.

> Führe die Installation am besten erneut durch.
> Keine Ahnung WAS da genau passiert ist - in der Zeit in der wir jetzt
> hier fachsimpeln ist die SuSE 10x instaliert.
Deswegen poste ich ja hier...
Bevor ich hier gepostet habe, hatte ich Linux schon mehrfach mit der angegebenen Konfiguration versucht zu installieren. Jedesmal aber mit dem Ergebnis, dass der Kernel Panic gekriegt hat
 

Sebastian Ude
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Mai 2001 14:02   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

>> Entweder du mountest die komplett falsche Partition

>Könnte theoretisch sein
>ABER: dann müsste ich mit dem
>Rettungssystem doch die ext2-Partitionen
>mounten können (was aber nicht geht)

Wenn du dort auch die falsche Partition mountest .


>Zu dem Zeitpunkt an dem ich mit dem
>System arbeiten kann (also direkt
>nachdem die installation abgeschlossen
>ist) scheint der Superblock ja noch in
>Ordnung zu sein (oder wird der da noch >nicht benötigt/abgefragt?).

Zumindest wenn yast die Partition nach dem mkfs (Anlegen des Dateisystems) das erste mal mountet muss er noch in Ordnung gewesen sein.


>Was kann aber die Superblöcke der
>ext2-Partitionen (beim Booten)
>zerstören ?

Es sagt ja niemand, dass der Superblock kaputt ist.
Aber wenn er es nicht ist muss es eine andere Erklärung für das Problem geben (wir gehen mal davon aus es wird doch die richtige Partition gemountet).


Du kannst ja mal im Rettungsmodus ein e2fsck auf die Partition laufen lassen und schauen was es meldet.
u.U. kann es den Superblock auch wiederherstellen (reiserfsck kann das zumindest ).
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Mai 2001 18:49   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

hmm.
das hört sich alles recht vernünftig an.

> Du kannst ja mal im Rettungsmodus ein e2fsck auf die Partition laufen
> lassen und schauen was es meldet.
> u.U. kann es den Superblock auch wiederherstellen (reiserfsck kann das zumindest ).
Noch bin ich auf der Arbeit.
Aber sobald ich zu Hause bin werde ich das mal ausprobieren.

Falls der Superblock wirklich defekt sein sollte:
Bleibt noch die Frage was da den Superblock zerstört hat.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Mai 2001 19:02   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

Gerade folgenden Text auf SuSE.de gefunden:

Installation auf einem Athlon-System
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/snbarth_athlon.html

Dort wird von einem Problem der Installation auf Athlon-Systemen berichtet und dass dies an der im Kernel einkompilierten MTRR Unterstützung liegt. Als abhilfe soll man für die Installation eine spezielle Athlon-Bootdiskette verwenden (Kernel ohne MTRR Unterstützung)

"Nach erfolgreicher Installation müssen Sie den mit YaST installierten Kernel ersetzen, da dieser auch die MTRR-Unterstützung einkompiliert hat."

Das betrifft zwar SuSE 6.2 mit Kernel 2.2.10; Sind Probleme auf Athlon-Systemen bekannt wenn der Kernel *mit* MTRR Unterstützung daher kommt ? Der bei SuSE 7.1 verbaute Kernel 2.4.0-SuSE hat z.B. MTRR einkompiliert (sieht man an der Bootmeldung)


eventuell kann aber auch folgendes Problem bei mir der Verursacher sein:

Kernel Panic bei Installation (6.1 bei mehr als 1GB RAM): Cannot mount root partition
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/bk_instpanicnoroot.html

Bei Verwendung von viel RAM (> 512MB) *und* einer initrd (macht SuSE per default ja eh so gut wie immer) kommt es beim Booten zu dem Problem dass die root-Partition nicht gemountet werden kann. Ein neueres SYSLINUX (was soll das denn sein ?) sollte das Problem beheben -- alternativ soll man am Bootprompt "linux mem=512M" angeben.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Mai 2001 19:04   Titel: Re: Bootproblem / Kernel Panic mounting root

und noch einer...

Installation: "Kernel panic: VFS: unable to mount root fs on 08:03"
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/rootfs_0803_install.html

Bezieht sich auf SuSE 7.1

Symptom
Die Installation bricht mit der Fehlermeldung:

Kernel panic: VFS: unable to mount root fs on 08:03
oder
Kernel panic: VFS: unable to mount root fs on 09:00
ab.

Lösung
Übergeben Sie am Bootprompt (wenn unsere Adresse und boot: erscheint) dem Kernel die Größe Ihres Hauptspeichers mit. Wenn Sie z.B. 128 MB RAM haben, so muß die Eingabe folgendermaßen lauten:

linux mem=128M
 

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