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LFS-Makefiles
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Marius
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 15:35   Titel: LFS-Makefiles

Hallöchen,

gibt es ein Möglichkeit, den Download und das Installieren eines LFS-Systems zu automatisieren??? Ich habe unter www.sunsetsystems.com ein Makefile gesichtet. Dies ist aber alles andere als aktuell. Ich bin jedoch nach wie vor von der Idee begeistert und suche daher dringend ein Script, das mir die lästige Tipperei erspart.

So long Marius
 

cerberusger



Anmeldungsdatum: 28.12.2000
Beiträge: 348
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BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 15:42   Titel: Re: LFS-Makefiles

hmm, also

1) lernst du beim tippen mehr als beim 'machen lassen'
2) gibt es alfs.linuxfromscratch.org (alfs == automated linux from scratch)
3) gibt es die lfs-commands zum downloaden, so dass du immer nur das script starten musst, das die jeweiligen commands ausfuehrt, und
4) kannst die commands ja von nem browser aus in ein xterm kopieren, dann sparst dir das tippen auch.

die beste antwort auf deine frage ist aber wahrscheinlich 2) denn sowas hast du vermutlich gesucht. alfs ist noch nicht fertig, aber kurz davor, schau's dir einfach mal an, und entscheide dann, ob es deinen beduerfnissen entspricht.

cheers,
dev0
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mrbig



Anmeldungsdatum: 05.08.2000
Beiträge: 44
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BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 15:45   Titel: Re: LFS-Makefiles

Schau Dir mal Gentoo-Linux an -> http://www.gentoo.org .
Ist zwahr kein LFS, nur so aehnlich ist aber wesentlich leichter zu installieren.
Laeuft bei mir seit Monaten sau-stabil.

Gruss
J.
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Marius
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 15:56   Titel: Re: LFS-Makefiles

Danke schonmal.

@dev0 Das "Tippen" habe ich schon mehrere male hinter mir. Ich brauche ein Experimentier-System a la LFS. Da das ziemlich oft zerschossen wird, ist das tippen in der Tat lästig.

Ansonsten DANKE!!!!

Marius
 

Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 19:41   Titel: Re: LFS-Makefiles

@Mr.Big
Finde ich auch hochinteressant und will es demnaechst vielleicht testen. Ist es fuer Nicht-mehr-Newbies-aber-noch-nicht-Gurus verwendbar? Auf der Homepage steht ja eine eindeutige Warnung.
Was hast Du denn fuer Erfahrungen gemacht? Speziell das Ports-System klingt vielversprechend...
 

mrbig



Anmeldungsdatum: 05.08.2000
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BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 20:43   Titel: Re: LFS-Makefiles bzw. Gentoo-Linux

@Michael

wie schon gesagt ich habe das jetzt mehrere Wochen bei mir auf 2 Rechnern am laufen. Das PortageTree System ist einfach genial. Man startet die Inst. der Pakete durch den Aufruf des entsprechenden .ebuild files -> Portage prueft die Abhaengigkeiten -> laedt mit wget die entsprechenden Sources in ein temp. Verzeichnis -> entpackt, event. patcht u. kompiliert das ganze (natuerlich mit entsp. einstellbarer Optimierung auf Proz. etc.) und installiert das ganze. Bei der Installation werden saemtliche Dateien mit Pruefsumme in einer Datenbank vermerkt. Damit laesst sich ein installiertes Paket auch wieder rueckstandsfrei entfernen u. problemlos updaten. ( rpm u. apt-get kann man dagegen fast vergessen.)
Ja sicher ist das ganze mit etwas Arbeit verbunden -> aber man erhaelt als Lohn auch ein optimales System.
Tip: Ende der Woche soll nach Meldungen in der Dev.Mail Liste auch ein ISO Image fuer die Inst. verfuegbar sein.

Frohes Testen .

Bei Fragen mail mich an.

Die Warnungen auf der Website sind etwas uebertrieben -> aber gewisse Grundkenntnisse ueber Linux sollten schon vorhanden sein.
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Marius
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 21:41   Titel: Re: LFS-Makefiles

@Mr.Big

Das ist in der Tat ein verdammt interessantes Projekt. Leider wurden die Quellen gerade von Server genommen. Sad Der Schwierigkeitsgrad ist genau der Richtige. Man weiss, was man möchte, kennt aber nicht den Weg dahin. Gentoo zeigt ihn mir. (Schlechter Slogan) Geile Idee mit den *.ebuild-Dateien. Es entstehen zwar wieder einige Abhängigkeiten vom "Distributor", aber man muss ja nicht.

Ciao

Marius
 

mrbig



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BeitragVerfasst am: 06. Jun 2001 22:23   Titel: Re: LFS-Makefiles

@Marius
Sorry, kann ich leider nicht nachvollziehen unter http://www.ibiblio.org/gentoo/snapshots/ hast Du den aktuellen Snapshot des Basissystems sowie Inst.Anleitung. Die Sourcen sind auch alle da (Ich ziehe mir gerade XFree 4.1 runter). Verwendet bitte immer diesen Mirror der ist immer am aktuellsten.
Gruss
J.
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Marius
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Jun 2001 9:08   Titel: Re: LFS-Makefiles

Tut mir leid, dann bin ich unfähig zu erkennen, wo der Unterschied zwischen den tarballs und des ISO-Images liegt. Unter http://www.ibiblio.org/gentoo/gentoo-iso-images/ befindet sich dieses.
Kannst du mir den Unterschied vielleicht kurz erläutern???

Danke

Marius
 

gewitter



Anmeldungsdatum: 09.04.2001
Beiträge: 1354

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2001 15:27   Titel: Re: LFS-Makefiles

So wie ich es sehe, fängt das Produkt Gentoo dort an, wo LFS aufhört! Bei LFS muss man sich auch das Basissystem selbst erstellen. Im Übrigen arbeite ich gerade an einer Automatisierung für LFS 3.0. Habe aber leider nicht so viel Zeit, das Projekt voran zu treiben. Aber ich glaube auf einem Weg zu sein, der eine komplette Installation mit Booten des neuen LFS ermöglicht.
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ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2001 16:53   Titel: Re: LFS-Makefiles

kann mir mal jemand den sinn eines automatisch erstellt LFS erklären, ich sehe nämlich nicht einen einzigen vorteil gegenüber einer "normalen" distri
 
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cerberusger



Anmeldungsdatum: 28.12.2000
Beiträge: 348
Wohnort: Muenchen

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2001 18:38   Titel: Re: LFS-Makefiles

kann ich:

ein LFS enthaelt genau das, was du haben willst. das basissystem, das (von mir aus automatisch) installiert wird, kannst du durch entsprechende compile-optionen auf deinen proz anpassen, und musst net mir i586 (mandrake bspw.) oder gar i386 (suse) paketen leben.

ausserdem besteht das basissystem nur aus genau dem, was noetig ist, um ein linux zu betreiben, was du extra haben willst, musst dann halt auch wieder selber kompilieren.

du weisst aber dann ganz genau, was drauf ist und welche dienste (nur die, die du auch wirklich brauchst) laufen. ausserdem ist die config auf reiner datei-basis sehr viel flexibler als bspw. eine suse-rc.config oder sowas. und wer unbedingt will, kann sich ja auch rpm oder apt-get auf ein lfs installieren, und dann bspw. source-rpm's bauen.

alles in allem bringt dir ein ALFS (alfs.linuxfromscratch.org) das basissystem, mit dem du dann loslegen kannst, ohne laestige tipparbeit. einfach cd einschieben und den rechner nen halben tag in ruhe lassen, fertig.

es hat also durchaus eine existenzberechtigung, der lerneffekt ist natuerlich 'zu fuss' groesser. wer aber schon, wie ich und einige andere hier, mehrere LFS gebaut hat, ist die tipperei bald leid ...

cheers,
dev0
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Marius
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Jun 2001 12:59   Titel: Re: LFS-Makefiles

@Mr. Big (oder jeder andere, der mir helfen kann)

Wo ist denn jetzt der Unterschied zwischen dem ISO-Image (550MB)(oder besser gesagt, was ist das?) und der von dir angegebenen Datei (70MB)??

Ich wäre SEHR dankbar, für Hilfe.

So long

Marius
 

cerberusger



Anmeldungsdatum: 28.12.2000
Beiträge: 348
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BeitragVerfasst am: 09. Jun 2001 13:01   Titel: Re: LFS-Makefiles

na, das iso ist ein fertiges lfs, die 70mb sind nur die ganzen sourcen, die du dann halt selber compilieren musst ...

cheers,
dev0
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mrbig



Anmeldungsdatum: 05.08.2000
Beiträge: 44
Wohnort: Bautzen

BeitragVerfasst am: 09. Jun 2001 16:49   Titel: Re: LFS-Makefiles

Also da ja scheinbar Bedarf besteht hier ein Kurzabriss der Gentooinstallation:

1. Variante - noch solange warten bis das ISO der naechste Pre-Version verfuegbar ist. (soll in diesen Tagen fertig sein) Das Iso auf CD brutzeln, davon booten .. Installationprogramm ausführen -> fertig . Theoretisch soll es so sein. Man bedenke jedoch das es sich hier noch nicht um ein voll ausgereiftes Produkt handelt. Es kann natuerlich auch alles schiefgehen .

2. Variante - Snapshot downlaoden. Auf vorhandener Linuxinstallation eine neue Partion einrichten, mounten, darauf Snaps. entpacken, ein paar Grundeinstellungen taetigen, mit chroot auf Gentoopart wechseln, Portage aktualisieren, event. Kernel aktualisieren, neuen Kernel in Bootmanager einbinden bzw. Bootmanager installieren (Grub is the best), System unter Gentoo neu booten, Basissystem rekompilieren, gewuenschte Pakete installieren, eigenes individuelles Linuxsystem geniessen

Generell sollte man als Voraussetzung koennen: -Internetzugang haendisch einrichten, Kernel kompilieren, Man- Pages u. Readmedateien lesen koennen, Grundkenntnisse der Linuxconfiguration (nein nicht mit Yast u.Co sondern mit dem Editor deiner Wahl), Resistenz gegenueber Rueckschlaegen, ausreichend Getraenke kaltstellen .....

Ebenfalls sollte man mindestens ueber ISDN ins Internet koennen (besser DSL) da ja jede Menge Daten zu bewegen sind.
Sollte jemand nicht so richtig wissen wie er sich das ISO Image runterlaedt wuerde ich mich bereit erklaeren ihm das gegen Unkostenerstattung(10DM) zu brennen und zuzuschicken.


Alles ganz einfach, oder ?

J.
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