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Unbeherrschbare Zeichengrößen unter KDE2

 
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Lothar
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Jun 2001 21:21   Titel: Unbeherrschbare Zeichengrößen unter KDE2

Hallo Linux-Experten

Ich benutze die SuSE7.1 mit KDE2.0.

Bereits seit meinen ersten Linux-Tagen (und das ist noch nicht allzu lange her) erlebe ich das Phänomen, dass mich KDE von login zu login mit einer anderen Zeichengröße überrascht. Davon betroffen sind z.B. die icon-Namen auf dem desktop, die Einträge im K-Menu, sogar die Schrift in KMail, nicht aber dagegen die "fixed width"-Schriften in den Terminal-Fenstern.

Bereits das grafische login-Fenster des KDM gibt mir jeweils eine Vorahnung, welche Schriftgröße mir KDE gleich darauf nach dem erfolgreichen login präsentieren wird. Manchmal ist das login-Fenster so klein, dass die Benutzernamen nur noch als Striche zu erkennen sind. Ein anderer Extremfall besteht darin, dass ein einzelner Buchstabe den gesamten Bildschirm füllt. Da läßt sich natürlich kein login mehr zustande bringen: In solchen Situationen hilft nur noch Strg+Alt+backspace - notfalls so oft wiederholt, bis endlich ein akzeptables login-Fenster auftaucht.

Meistens variiert jedoch das login-Fenster zwischen zwei unterschiedlich großen, im Prinzip akzeptablen Formaten. Nach dem login kann ich dann zwar im KDE-Kontrollzentrum die Schriften so anpassen, wie es mir behagt. Es ist aber klar, dass die getroffenen Einstellungen nur für die aktuelle Sitzung, also relativ zum anfangs willkürlich eingestellten Basisformat gültig sind. Z.B. können12pt-Zeichen in der nächsten Sitzung wieder ein ganz andere Größe haben, auch wenn im KDE-Kontrollzentrum nach wie vor "12pt" an der entsprechenden Stelle steht.

Ich habe nun herausgefunden, dass anscheinend dasselbe Phänomen bereits an das KDE-Team berichtet wurde. Der entsprechende Text ist einsehbar unter

http://bugs.kde.org/db/20/20553-b.html

Entsprechend den dort notierten Bemerkungen scheint das Problem von der Bildschirmauflösung herzukommen. Ich habe daraufhin in einem Terminal den Befehl 'xdpyinfo' eingeben und erhalte z.B. anfänglich:

....
screen #0:
dimensions: 1280x1024 pixels (433x347 millimeters)
resolution: 75x75 dots per inch
....

Dagegen wenig später nach einer spontanen Umstellung auf größere Zeichen:

....
screen #0:
dimensions: 1280x1024 pixels (361x271 millimeters)
resolution: 90x96 dots per inch
....

Eine dritte, mit sehr kleiner Schrift einhergehende Variante ist

...
screen #0:
dimensions: 1280x1024 pixels (1204x963 millimeters)
resolution: 27x27 dots per inch
...

Genau bis zu diesem Punkt bin ich mit meinen Nachforschungen gekommen. Leider scheint aber die Diskussion auf der KDE-website wie das Hornberger Schießen geendet zu haben: Die dort verzeichneten dürren Bemerkungen eines Mitglieds des KDE-Teams ("XFree86 servers accept an argument called -dpi") lassen mich ziemlich ratlos zurück. Und auch der seinerzeit bei KDE Anfragende ist anscheinend nicht mehr erreichbar.

Deshalb meine Bitte und Frage an die Linux-Gemeinde: Was muss ich tun, um unter KDE2.0 zu festen, von mir selbst bestimmbaren Zeichengrößen zu kommen? Bitte bei der Antwort bedenken, dass ich eher noch ein Neuling (aber durchaus lernwillig) bin.

Vielen Dank im voraus.

Lothar
 

lotharb



Anmeldungsdatum: 10.02.2002
Beiträge: 411
Wohnort: Heroldsberg (ERH)

BeitragVerfasst am: 19. März 2002 21:42   Titel: Re: Unbeherrschbare Zeichengrößen unter KDE2

Hi

Wenn ein Dreivierteljahr lang keine Antwort kommt, muss ich halt selber nochmal ran...

Was ich seinerzeit für KDE-2.0 unter SuSE-7.1 geschildert habe, war einige Monate später, als ich auf SuSE-7.3 mit KDE-2.2.1 aufgerüstet hatte, exakt noch dieselbe Situation und somit immer noch ein enormes Ärgernis.

Aber im Gegensatz zum vergangenen Sommer hat diesmal der SuSE-Installationssupport entscheidend weiterhelfen können: Mir wurde vorgeschlagen, in der /etc/X11/XF86Config, und dort unter der Zeile 'Section "Device"' eine neue Zeile der Gestalt 'Option "NoDDC"' einzufügen. Und das hat dann geholfen! Der Übeltäter war anscheinend der Monitor und nicht die Graphikkarte oder KDE oder sonstwas.

Vielleicht war ich ja der einzige Linuxer weit und breit, der mit dieser Sache Probleme hatte. Aber für den Fall, dass dem nicht so ist, wollte ich einfach mal posten, dass wirklich eine Lösung gefunden wurde.

Viele Grüße an alle
Lothar


Zuletzt bearbeitet von lotharb am 19. März 2002 21:42, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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