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Wieviel Linux begreift man?

 
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coolhand



Anmeldungsdatum: 03.04.2001
Beiträge: 40
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 11:32   Titel: Wieviel Linux begreift man?

Als Linux-Neuling gedacht:
Sagt mal, so aus "pädagogischer" Sicht: Sollte man erst eine Distrie als Anfänger schnallen und sich dann der nächsten zuwenden oder ist es gut auf drei Rechnern vier verschiedene Distries zu haben, weil die eine das besser kann als die andere und andersrum oder verwirrt das den recht windowsgeübten Burschen wie mich eher nur?
 
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Wolfgang
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 12:30   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

Hi!

Ich verwende soweit möglich auf allen Rechnern die gleiche Distribution, weil ich keinen Vorteil darin sehe, immer überlegen zu müssen, was denn nun wo ist. Allerdings bin ich auch kein Anfänger.

Cheers,
Wolfgang
 

Spark
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 12:55   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

Also ich wuerde vorschlagen, moeglichst viele verschiedene... Debian Woody, Debian Potato, Progeny Debian, Libranet Debian, ... du hast die freie Wahl. Wink
 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 13:23   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

Rückfrage: Was bist Du denn für ein Lern-Typ? Was sind Deine Anforderungen? Je nachdem kann man beide Varianten befürworten.

Ich persönlich versuche, bei ein paar Distros auf dem laufenden zu sein. Allerdings nicht so wie Spark. Ich verwende Debian (Potato), Mandrake8, RH7.1 und Slack. Ach ja, und tomsrtbt und superrescue...
 

Max
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 15:48   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

die erste die ich je installiert habe war Calderas Open Linux, danach S.u.S.E. (jepp die schrieben sich noch so)
jetzt Debian und manchmal (jetzt gerade Mandrake SNF, Red Hat, noch ne alte Delix, usw.)
Für Pädagogisch sinnvoll finde ich, um Linux kennen zu lernen, ein Linux zu nehmen "und es zu Fuß" zu bedienen.
Ein laufendes KDE oder Gnome bringt Linuxmäßig (IMO) nicht soviel)
Währendessen mal ein Modem, Netzkarte, Firewall o.ä. ohne Yast,Linuxconf einzurichten bringt mehr.

I.d.R. werden die meisten sich aber erstmal zum reinschnuppern etwas besorgen was einfach nur laufen soll.
Manch anderer wird sich aber vielleicht auch erstmal ein Stapel Bücher kaufen...
Welcher Weg dabei der Beste ist, muss jeder selbst wissen.
Gruss Max
 

Stingway
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 17:11   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

Also ich empfehle dir eine Distribution: SuSe Linux. (ich weiß viele werden jetzt dagegen agieren, aber es iust meine persönliche erfahrung)

Ich bin auch noch ziemlich neu auf dem Sektor linux, finde jedoch SuSe Linux wirklich klasse. Die passenden Bücher kaufen und los gehts. Smile
 

ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 17:18   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

zum lernen mehrere distris parallel zu verwenden halte ich für wenig sinnvoll

am besten lernt man linux (was für ein bescheuerter ausdruck) indem man sich irgendein ziel setzt und dieses so gut wie möglich löst (wobei man durchaus mehrere wege probieren sollte, um den persönlich "optimalen" zu finden)

mal ein beispiel
ziel: super-duper email system aufsetzen

1. weg: netscape mail und zugriff direkt auf den provider (nicht befriedigend -> weg 2)

2. weg: den mail server der distri einrichten (weg 2a(yast), 2b(webmin), 2c(m4), 2d(sendmail.cf)) und netscape mail darauf ansetzen
(immer noch nicht zufrieden -> weg 3)

3. weg: nach alternativen umschauen
3a) anderer client -> weg 4
3b) anderer server -> weg 5

4. weg: 4a,b,c,d,e,....
feststellen das alle irgendwie macken haben, aber mutt der erträglichste ist
(aber wahrscheinlich immer noch nicht zufrieden, also zusätzlich weg 5 beschreiten)

5. weg: postfix und qmail ausprobieren [schleichwerbung: beeindruckt bei qmail bleiben]
(so der server läuft, aber irgendwie fehlen dem client ein paar funktionen -> zusätzlich weg 4)

6. weg: system läuft, aber feintunen kann man ja immer ;)

natürlich muss nicht alles in dieser reihenfolge oder überhaupt stattfinden, ist ja nur ein (halbhypothetisches) beispiel

zu guter letzt hat man jedenfalls weit mehr erreicht als das ziel vermuten lässt:
man hat nebenher ein wenig vi gelernt, sich eine firewall eingerichtet (das könnten auch wieder mehrere wege gewesen sein), man kann mit smtp und pop servern sprechen, man kann mails mit /bin/mail verschicken, man hat sein englisch verbessert, man weiß wie mailinglisten funktionieren......

viel spaß
 
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Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2001 21:54   Titel: Re: Wieviel Linux begreift man?

Wenn Du wirklich begreifen willst, wie ein Linuxsystem funktioniert, verwende besser eins ohne grafische Administrationstools. Denn unter der bunten einfachen Oberflaeche sind SuSE & Co. wesentlich komplexer aufgebaut als z.B. Slackware.
In 12 Wochen Slackware habe ich mehr ueber GNU/Linux gelernt als in einem Jahr SuSE... Und je weniger "Drumherum", desto naeher bist Du am eigendlichen Linux.

Es kommt nur darauf an, was Dir wichtiger ist.
 

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