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Bandlaufwerk unter Linux ?

 
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eq
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Okt 2001 17:54   Titel: Bandlaufwerk unter Linux ?

hi .. ich habe ein DDS3 Bandlaufwerk von HP und ich möchte es unter Linux nutzen.
welche Software brauche ich dafür ? treiber ? etc ...

hat jemand Erfahrungen damit ?`
danke
 

Max
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Okt 2001 21:08   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

die Software hast du schon.
Gucke dir mal dump an.
Das Laufwerk gibt es meist als 2 DEvices.
/dev/rst0 und dann /dev/nrst0 ; n steht dann für non-rewind, allerdings könnte ich jetzt mit rst0 ziemlich daneben
liegen.
Gucke dir auch mal hostdump an und amanda.
Gruss Max
 

cd



Anmeldungsdatum: 19.12.2000
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2001 22:09   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

/dev/st bzw nst0 ,1 ,2 etc.

Such mal auch nach taper (einem konsolenbackup mit fastforward search)

Gruesse, Clemens
 
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eq
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 7:53   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

cat /proc/scsi/scsi

Host scsi0 Channel: 00 Id: 06 Lun: 00
...
...

also /dev/nst6
geht leider ned .. unbekanntes gerät /dev/nst6

sorry, ich vergaß distri -> RH 7.1 (2.4.10)
 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 9:08   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

Kein Wunder, der Kernel nummeriert die Tapes einfach der Reihe nach durch. Dein erstes Tape also /dev/st0, das zweite /dev/st1 usw. Mit den SCSI-Target-IDs hat das nix zu tun, das sind nur die /dev/sg*-Devices fürs SCSI-Generic-Interface, die sich so verhalten. Ansonsten kannst Du sicherlich auch mt und stinit gut gebrauchen - einfach man-page gucken.

Viel Spass,

Jochen
 

eq
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 9:12   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

wie mounte ich das ?

auch /dev/st0 ist unbekannt ... /dev/nst0 ebenso ...
 

Max
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 10:57   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

tja leider nicht sehr einheitlich...
Könnte es auch /dev/sr0 sein?
Gruss Max
 

Rossi
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 12:07   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

Werden gar nicht monitert.
Bandlaufwerke werden mit "mt" gesteurt. z.B.: "mt -f /dev/nst0 rewind" oder "mt offline".

Wird die Option "-f" nicht angegeben, nimmt mt /dev/tape. Das sollter ein Link auf /dev/nst0 sein.

Die einfachachste Art zu sichern ist: "tar cvf /dev/nst0 /verzeichnis"
Wieder extrahieren: "tar xvf /dev/nst0" (um ins aktuelle Verzeichnis zurückzusichern)

Vorzuziehen sind aber (xfs)dump. Dump ist Dateisystemabhängig - also dump für ext2, xfsdump für xfs. Reiser hat kein dump momentan. Keine Ahnung von JFS. tar ist also portabler (hat aber u.U. andere Nachteile).

Es bietet sich noch an, variable Blockgrößen zu benutzen (mt -f /dev/nst0 setblk 0) und evtl compression abzuschalten (mt -f /dev/nst0 compress off)

Benutzt Du statt /dev/nst0 /dev/st0, so wird nach _jeder_ Aktion das Band zurückgespult. Mit mt kannst Du auch vorspulen, um z.B.: ein weiteres tar Archive aufs Band zu speichern.

Weiteres: man mt (man st-mt, man mt-st - je nach Distribution); man tar
 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 12:47   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

Öh - gibt es auch eine IDE-Version von HPs DDS3-Drives? Dann sind vielleicht doch andere Device-Files zu benutzen, aber ich weiss dann nicht, welche. Ansonsten mach mal ein "modprobe st", spätestens jetzt sollte er das Tape erkennen. Oder ist der SCSI-Controller noch nicht eingebunden?

Mach zum Test einfach mal

dd if=/dev/zero of=/dev/st0 bs=10k count=20

mit einem leeren Band eingelegt. Dann sollte das Drive zumindest schon mal loslegen. Gemountet wird wirklich nix. Ist ja schliesslich auch Dateisystem auf 'nem Band...

Jochen
 

Rossi
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 14:54   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

sicher das dd mit Bändern klappt ? Von wegen character und block devices ??
 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 16:40   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

Mit Sicherheit, schon oft gemacht.

Und block- und character-Devices hat den Hintergrund, dass blockorientierte vom System direkt gebuffert werden und Suchzugriffe (lseek()) möglich sind. Das ist bei char-Devices so nicht der Fall: Bufferung nur durch line disciplines (wo gewollt) und kein lseek().

Hat also nix mit Blockweise schreiben auf Tape zu tun. dd funzt einwandfrei.

Jochen
 

Rossi
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 16:44   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

Danke. Spannende Info. Auch wenn ich nur die Hälfte verstanden hab.

P.S.: Nicht ironisch gemeint.
 

cd



Anmeldungsdatum: 19.12.2000
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2001 20:43   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

Das Band sollte beim booten schon eingeschaltet
werden, oder man muss es manuel dem
kernel beibiegen (echo "irgendeindevice/scsi_ID" o.ae. > /proc/scsi/...
was weis ich, siehe scsi-howto.
Das 1. gefundene Band bekommt /dev/st0 bzw. nst0, das 2 st1...

mt halte ich fuer antiquiert. Ich schreib nur mit tar -cv oder -rv oder mit find/cpio.

Gruesse, Clemens
 
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Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Okt 2001 7:51   Titel: Re: Bandlaufwerk unter Linux ?

@Clemens:

Zementens - mt im Vergleich mit tar und cpio zu nennen ist ein Fehler.

Mittels tar(1) und cpio(1) sichert man Daten auf Band (oder andere Medien), mittels mt(1) steuert man ein Bandlaufwerk. Es sind also verschiedene Einsatzzwecke.

Wenn Du beispielsweise auf ein Band, das nur halbvoll ist, ein zweites Archiv anlegen willst, kommst Du an mt(1) nicht vorbei (wenn das Band zwischendurch mal aus dem Laufwerk raus war). Oder die DAT-Kompression des Drives ausschalten (weil mp3s mit DAT-Kompression beim Sichern grösser werden und statt 12GB plötzlch nur noch 11GB an Daten auf's Tape passen...). Ach ja, und Partitionen auf DDS-Tapes anlegen geht auch nur mit mt(1), auch wenn das kein Schwein nutzt.

Also, mt(1): Verwalten und Steuern eines Tape-Drives; tar(1), cpio(1) & Co.: Daten sichern/restoren.

Jochen
 

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