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SuSE Kernel 2.4.16-4GB und ext3 auf root-Partition

 
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ceroe



Anmeldungsdatum: 14.03.2001
Beiträge: 51
Wohnort: 35396 Gießen

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2001 17:57   Titel: SuSE Kernel 2.4.16-4GB und ext3 auf root-Partition

Hallo,

ich habe mir den als offiziell abgesegneten Kernel 2.4.16 von SuSE aus den Updates für SuSE 7.3 installiert. Ferner modutils, jfsprogs, kernel-source. Also alles, was ich normalerweise für ein Kernelupdate bei SuSE 7.3 brauche. Nun habe ich zuvor mein 2.4.10-4GB Moduleverzeichnis gesichert und dann mittels rpm -Uhv *.rpm die Pakete nacheinander installiert. Bei dem Kernelpaket gab es noch einen Hinweis, das man noch mk_initrd ausführen solle. Ich habe mir also erst noch die gefixte Version von mk_initrd gezogen und dieses ausgeführt. In den Meldungen des Programms konnte man erkennen, daß jbd.o und ext3.o in die Dateien initrd und initrd.suse hineingepackt worden sind. Anschließend habe ich dann noch lilo gestartet und dann den Rechner neu gestartet.

Problem: Kernelpanic. Er kann das root-Dateisystem nicht finden. Ich habe schon rootfs=ext3 am Bootprompt mit übergeben, aber das hilft auch nichts. Ich bin etwas ratlos, was ich nun tun soll. Klar, ich könnte mit der ersten CD booten und dann die Rootpartition angeben, Kernel wieder auf 2.4.10 downgraden. Das will ich aber nicht.

Gibt es da eine Lösung?

in der fstab steht überall ext3 als Typ. Unter Kernel 2.4.10-4GB funktioniert es auch fehlerfrei. Das beweist mir cat /proc/mounts

Warum erkennt mir nun der Kernel nicht mehr ext3?

Noch etwas ist mir aufgefallen:
die initrd und initrd.suse sind etwa 1 MB groß. Unter Kernel 2.4.10-4GB waren sie jeweils nur halb so groß. Kann mir irgendwer etwas vergleichbares sagen? Ich habe extra folgendes probiert:

Nachdem ich mk_initrd ausgeführt hatte, kopierte ich mir die Datei initrd in das Verzeichnis /root und benannte sie um in initrd.gz. Dann gunzip initrd.gz und schließlich mount -o loop /root/initrd /mnt. Danach schaute ich mir den Inhalt an und befand es als erfolgreich angelegt. Erst danach habe ich lilo ausgeführt und den Rechner neu gestartet.

Ihr seht, ich habe mir also wirklich Mühe gegeben, es hat mir aber nihts geholfen. Daher wende ich mich hilfesuchend an Euch. Für Eure Hilfe Danke ich Euch schon vorab an dieser Stelle.

Gruß
Christian
_________________
Informatikstudent an der Fachhochschule Gießen/Friedberg
 
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ceroe



Anmeldungsdatum: 14.03.2001
Beiträge: 51
Wohnort: 35396 Gießen

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2001 19:40   Titel: Re: SuSE Kernel 2.4.16-4GB und ext3 auf root-Partition

Noch was:

Welchen Filesystem Type hat eigentlich die initrd? Ich Frage deshalb, weil es ja sein könnte, daß der Kernel die initrd als ext3 laden will. LILO-Option rootfstype=ext3 ?

Oder anders herum:
Bei wem hat es überhaupt schon funktioniert? Was steht dann in der rc.config in der Variablen MODULES_INITRD? Wie muß die lilo.conf aussehen? Wie groß sind die erzeugten initrd und initrd.suse?

Mit diesen Angaben könnte ich vielleicht etwas anfangen.

Schon mal Danke, falls mir hier irgendwer helfen kann (und will)

Gruß
Christian
 
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Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Dez 2001 19:56   Titel: Re: SuSE Kernel 2.4.16-4GB und ext3 auf root-Partition

> Welchen Filesystem Type hat eigentlich die initrd?
> Ich Frage deshalb, weil es ja sein könnte, daß der Kernel die initrd als ext3 laden will.
> LILO-Option rootfstype=ext3 ?
Ich habe hier bei allen PCs SuSE 7.3 mit ext3 im Einsatz. Eine LILO-Option "rootfstype=ext3" ist bei keinem der drei PCs gesetzt. Gibt es eine solche überhaupt ?


> Bei wem hat es überhaupt schon funktioniert?
Bei mir. Ich habe den Kernel k_deflt-2.4.16-22.i386.rpm von ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/ftp.suse.com/suse/i386/update/7.3/kernel/ heruntergeladen und installiert. Anschliessend ein "mk_initrd" und "lilo" ausgeführt. Das einzige was anschliessend nicht ging war die Soundkarte -- scheinbar hat SuSE die ALSA Soundmodule noch nicht mit eingepackt.

> Was steht dann in der rc.config in der Variablen MODULES_INITRD?
linux:~ # grep INITRD /etc/rc.config
INITRD_MODULES="tmscsim jbd ext3"
linux:~ #

> Wie groß sind die erzeugten initrd und initrd.suse?
linux:~ # ls -l /boot/initrd*
1197903 Dec 22 15:50 /boot/initrd
1199387 Dec 22 16:50 /boot/initrd.suse
linux:~ #

> Wie muß die lilo.conf aussehen?
code:

linux:~ # cat /etc/lilo.conf
boot = /dev/hda
vga = 791
read-only
menu-scheme = Wg:kw:Wg:Wg
lba32
prompt
timeout = 80
message = /boot/message

image = /boot/vmlinuz
label = linux
root = /dev/hda2
initrd = /boot/initrd
append = "enableapic vga=0x0317"

image = /boot/vmlinuz.suse
label = failsafe
root = /dev/hda2
initrd = /boot/initrd.suse
append = "disableapic ide=nodma apm=off"
optional

image = /boot/memtest.bin
label = memtest86
linux:~ #

 

ceroe



Anmeldungsdatum: 14.03.2001
Beiträge: 51
Wohnort: 35396 Gießen

BeitragVerfasst am: 30. Dez 2001 11:15   Titel: Re: SuSE Kernel 2.4.16-4GB und ext3 auf root-Partition

Vielen herzlichen Dank.

Ich bin jetzt im Augenblick nicht in der Lage die Korrekturen vorzunehmen (Wochenende), aber so wie es scheint, liegt die Problematik an dem verwandten Parameter rootfstype=ext3. Sobald ich wieder zuhause bin, werde ich das ändern.

Vielen Dank für die Vergleichsdaten.

Gruß
Christian
 
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