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Linux auf 486

 
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Stefan Reier
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 9:22   Titel: Linux auf 486

Hallo,

ich wollte gerne noch Linux auf meinem alten 486DX33 mit 8MB RAM installieren (200 MB Festplatte). Leider bin ich mir recht unsicher, was ich da nehmen soll. Ein Freund
sagte mir, dass ich einen alten Kernel nehmen soll da ansonsten die Performance in den Keller rutscht. An Distributionen habe ich genuegend zur Auswahl (Debian 2.1, RedHat 5.2 & 7.2, SuSE 6.0 & 6.3).

Was wuerdet ihr nehmen bzw. empfehlen?
Gibts auf was zu achten bei der alten Kiste?

Danke schonmal fuer alle Antworten,
Stefan
 

Andre
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 9:46   Titel: Re: Linux auf 486

Hi,
>> Ein Freund sagte mir, dass ich einen alten Kernel nehmen soll da ansonsten
>> die Performance in den Keller rutscht.
Das stimmt nicht unbedingt. Ein angepasster 2.4.x-Kernel laueft hier Problemlos auf einem 386er-SX (16MHz) (4MB-Ram). Normal sollte aber ein 2.2.x-Kernel ausreichend sein
Die Distributionen SuSE/Redhat brauchen relativ viel Festplatten-Speicher (100-200MB Minimum)...
Also ich wuerds mal mit SuSE6.0 oder Debian probieren. Auf eine grafische Oberflaeche wuerd ich verzichten, 8MB RAM sind recht eng...
Je nachdem was du mit dem PC machen moechtest, kannst du ja mal im Internet nach "embedded Linux" bzw nach "MiniLinux" suchen...

cu,
Andre
 

Kernel-X
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 11:14   Titel: Re: Linux auf 486

Hi,

also ich hab auch noch nen 486er rumzuliegen. Hatte da mal SuSE 5.soundso drauf installiert. Auf X musst du allerdings wirklich verzichten, das passt wohl nicht mehr drauf.
Ein Prob war die Hardware, da ich alles manuell mit Jumpern einstellen musste.
Auch die Partitionierung solltest du dir vorher gut ueberlegen. Aber das kommt alles darauf an, was du mit dem Ding vorhast.

Gruss Kernel-X
 

Stefan
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 11:59   Titel: Re: Linux auf 486

Naja, ich hatte eigentlich auch nicht vor
X Window drauf laufen zu lassen. Das ganze
soll noch nen kleiner Server werden.

Werd mal schauen was ich ihm alles zutrauen kann.

Stefan
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 12:18   Titel: Re: Linux auf 486

SuSE auf 200 MB? Das wird eng, da musst du zumindest bei den neuen Versionen ne menge Abhängikeiten brechen. Bei Red Hat habe ich es nie versucht. Debian dürfte wegen Deb ne menge nutzloses Zeug installieren, ob du damit gut hinkommst, wer weiss.
Such dir ne alte Distrie raus, und vergiss alles was neuer als 2 Jahre ist. Die alten dinge tuns auch, nur meist kleiner.
 

Sellmi
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 14:53   Titel: Re: Linux auf 486

schau mal bei
www.fli4l.de
ist eigendlich eine router-mini-distri, aber es gibt viele add-ons wie mp3player etc.

ist ein wircklich super distri, weiß halt net ob du sowas brauchen kannst
 

jpo
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2002 15:09   Titel: Re: Linux auf 486

Hmm, wie wärs eigentlich mit einem LFS?

Das würde zwar wahrscheinlich ein Paar Tage dauern, aber es wäre wohl am anpassungsfähigsten, kleinsten und wahrscheinlich sogar am schnellsten.

Leider kann ich noch nicht viel über LFS auf 486ern sagen, ich hab heute erst einen 486er bekommen, aber Nacher fang ich mit dem Build and

Da die Festplatte recht klein ist, solltest du es, sofern du eins machen willst, vorkompilieren.
 

ek
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Feb 2002 20:46   Titel: Re: Linux auf 486

Es gibt von der zeitschrift c't und ODS den offenen Kommunikationsserver, zwar in erster Linie für Schule gedacht. Ich habe einen 486er mit 16 MB-Ram als Server für 12 M$-Clients laufen gehabt und bin nie an Performancegrenzen gestoßen.
Schau da doch einfach mal nach.

Gruß
 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Feb 2002 13:04   Titel: Re: Linux auf 486

Mit exakt den gleichen Leistungswerten habe ich hier einen ollen Laptop 486/33, 8MB, 200MB Platte laufen. Als Distri habe ich Slackware 7 mit einem (auf einem anderen System kompilierten) 2.2.18er Kernel laufen. Ein 2.4er Kernel ist bei so einer Kiste Overkill, wenn Du nicht unbedingt IPTables statt IPChains brauchst. Von den 200MB habe ich noch ca. 70 MB frei; nutzen tue ich die Kiste als mobile Texterfassungsstation, für Perl-Basteleien und mittels pppd und Nullmodemkabel als Konsole für andere Rechner ohne Keyboard/Monitor oder in Lehrgängen als Zielrechner hinter einem Router, um statische Routen schön ansehnlich erklären zu können. Und es wäre noch viel mehr möglich: sendmail/exim dürfte den Rechner nicht überlasten, ein einfacher Webserver könnte auch drauf, und und und....

@jpo: Ein LFS draufpacken ist prinzipiell kein Problem, nur erstellen wirst Du es auf der Kiste nicht können - bei 200MB Plattenplatz ist nach einer absoluten Basisinstallation inkl. C-Compiler und Bibliotheken noch ca. -50 MB frei. Also LFS auf einer anderen Kiste backen, dann den Laptop von einer Bootdisk starten, Platte vorbereiten, mounten, Daten übertragen, Loader installieren und rebooten. Ausserdem wäre die Kompilier-Orgie auf einem 486er mit 8 MB RAM etwas - ähhh - zäh.

Viel Spass beim Basteln!

Jochen
 

ytimk



Anmeldungsdatum: 07.09.2001
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 03. Feb 2002 15:35   Titel: Re: Linux auf 486

Also die RedHat könnte auf dem 486 laufen, ich hatte RH 6.0 schon auf 'nem 368DX40 mit 8MB RAM und einer 200MB-Platte. Auf die Festplatte geht dann allerdings nicht mehr viel drauf. Den von Sellmi empfohlenen fli4l finde ich auch echt klasse, der läuft jetzt auf dem gleichen Rechner...
 
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