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Mit Linux auf die Windows Daten

 
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Alexander
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Aug 2002 1:55   Titel: Mit Linux auf die Windows Daten

Hallo zusammen,

ich möchte gern von meinem Linux Rechner aus auf die Windows Verzeichnisse meines zweiten PC's zugreifen. Die Netzwerkarten sind korrekt installiert und der Ping Befehl hat auch funktioniert.

Nun möchte ich gerne im Dateimanager (Konqueror) die Windows Verzeichnisse sehen, um Daten hin und her schieben zu können! Nur wie? Unter Windows war das kein Problem. Und unter Linux? Wo muss ich ansetzen? Hab mal was von Samba gehört. Zur Vorsicht einfach installiert, aber nix passiert

Wäre toll, wenn jemand helfen könnte.

Ein Linux Neuling bedankt sich.

Gruß
Alexander
 

procase



Anmeldungsdatum: 31.07.2002
Beiträge: 16
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 03. Aug 2002 2:09   Titel: Re: Mit Linux auf die Windows Daten

Hi,

Samba ist schon der richtige weg. Du musst aber auch über einen Samba Client auf den Windowsrechner zugreifen. Genaueres kann ich dir da leider nicht sagen, hab selbst keine Erfahrung mit Samba.

cya
 
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garnix
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Aug 2002 6:43   Titel: Re: Mit Linux auf die Windows Daten

Samba ist der richtige weg...
Du mußt dann die smb.conf nach deinen wünschen anpassen.
z.B. mit swat oder webmin...
Es gibt im Inet viele Hilfen dazu...
z.B. http://www.tu-harburg.de/dlhp/HOWTO/DE-Samba-HOWTO.html
Um dann die Daten zu verschieben gibt es ein Prg.LinNeighborhood
das ist einfach und selbsterklärend.
 

Alexander
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Aug 2002 9:55   Titel: Re: Mit Linux auf die Windows Daten

Danke für die Hilfe, aber ich geb's auf. Vielleicht gibt's ja irgendwo eine Anleitung für wirkliche Linuxanfänger, dann probier ich's nochmal. Ich habe bisher zuviel Zeit dafür investiert und leider keinen Erfolg gesehen

Gibt's denn keine Funktion wie unter Windows "Netzwerk durchsuchen"? Da war das ganz einfach.

Dann schieb ich halt meine Daten erst auf die Windows Partition und dann von dort aus auf meinen zweiten Rechner. Geht im Moment einfach schneller.

Trotzdem Danke.

Ein Linux Neuling bedankt sich.

Gruß
Alexander
 

Benjamin Machuletz
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Aug 2002 10:03   Titel: Re: Mit Linux auf die Windows Daten

Es gibt eine Anleitung für newbies:

http://www.tecchannel.de

Die Dokumentationen dort sind sehr einfach geschrieben.
Bei diesen Dokus brauch quasi nicht mehr selbst denken

MfG
Benjamin Machuletz
bmachuletz@flip-design.de
 

Lopsch
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Aug 2002 18:55   Titel: Re: Mit Linux auf die Windows Daten

Hi ja Samba ist eine gute Idee das habe ich auch mal draufgepackt. Dann kannst Du z.B. Dein home-Verzeichnis auf dem Server freigeben (natürlich Login-gesichert). Der Server erscheint dann auch in der Windows-Netzwerkumgebung und dort kannst Du dann wie gewohnt hin -und herschieben. Also werde mal versuchen eine gescheite Anleitung zu posten Smile.
Zuerst die neusten tarballs runterladen, ich glaube das ist Version 2.2.5 gibt´s bei www.samba.org. Dann irgendwohin kopieren und entpacken z.B. /usr/local/. In´s source-Verzeichnis wechseln und wie gewohnt mit ./configure, make und make install kompilieren (kann etwas länger dauern). Dann müßte es ein Verzeichnis samba mit diversen Unterverzeichnis geben. Im Unterverzeihnis /lib erstellst Du eine Datei smb.conf, wo die wichtigen Einstellungen für den Server stehen. Was da drinstehen muß ist in den HOW-TOs gut erklärt und auf den Seiten meiner Vorposter. Ich kopier Dir mal meine hiehin natürlich etwas abgeändert Wink. smb.conf:

#
# /usr/local/samba/lib/smb.conf
#
# created by lopsch
#
[global]
# server string is the equivalent of the NT Description field
server string = Name wie der Server in der Netzwerkumgebung erscheint <----

# workgroup = NT-Domain-Name or Workgroup-Name
workgroup = wo er sich anmeldet <----

# this tells Samba to use a separate log file for each machine
# that connects
# log file = /var/log/samba/smb.%m
# log level = 1

# maximum size of the log files (in Kb).
# max log size = 50

# Security mode. Most people will want user level security. See
# security_level.txt for details.
security = user

# Uncomment the following, if you want to use an existing
# NT-Server to authenticate users, but don't forget that
# you also have to create them locally!!!
# security = server
# password server = 192.168.1.10

# You may wish to use password encryption. Please read
# ENCRYPTION.txt, Win95.txt and WinNT.txt in the Samba documentation.
# Do not enable this option unless you have read those documents
encrypt passwords = yes
smb passwd file = /etc/smbpasswd
valid chars = ö:Ö å:Å ä:Ä

# Password Level allows matching of _n_ characters of the password for
# all combinations of upper and lower case.
# password level = 8
# username level = 8

# Please uncomment the following entry and replace the
# ip number and netmask with the correct numbers for
# your ethernet interface.
# interfaces = IP und Mask des Servers z.B. 192.168.0.222/255.255.255.0 <----

# If you want Samba to act as a wins server, please set
# 'wins support = yes'
wins support = no

# If you want Samba to use an existing wins server,
# please uncomment the following line and replace
# the dummy with the wins server's ip number.
# wins server = 192.168.1.1

# performance optimizings
socket options = TCP_NODELAY
level2 oplocks = true

# long filenames for win95
mangle case = yes
# lower and upper letters
mangled names = yes

lock directory = /usr/local/samba/var/locks/ <----
load printers = no

# Do you wan't samba to act as a logon-server for
# your windows 95/98 clients, so uncomment the
# following:
# logon script =%U.bat
# domain logons = yes
# domain master = yes
#[netlogon]
# path = /netlogon


# Uncomment this if you want a guest account, you must add this to
# /etc/passwd otherwise the user "nobody" is used
# guest account = pcguest


guest account = nobody
keep alive = 30
os level = 2
kernel oplocks = false
map to guest = Bad User
#------------------------------------------------------------------------
# so hier die freigegebenen Verzeichnisse nur Beispiele für das wichtigste
[homes]
comment = home-directory
browseable = yes <---- bedeutet erscheint in der Netzwerkumgebung
read only = no <---- erklärt sich von selbst
create mode = 0755 <---- Linux benutzt ja bestimmte Rechte für Dateien
directory mask = 0755 <---- und Verzeichnisse 1)
writeable = yes <---- selbsterklärend
[Updates] <---- Name des freigegebenen Verzeichnis in der Netzwerkumgebung
comment = Updates
path = /home/lopsch/Updates
browseable = yes
guest ok = yes
writeable = no
# The following share gives all users access to the Server's CD drive,
# assuming it is mounted under /cd. To enable this share, please remove
# the semicolons before the lines
#
# [cdrom]
# comment = Linux CD-ROM
# path = /cdrom
# read only = yes
# locking = no
#
#[printers]
# comment = All Printers
# browseable = no
# printable = yes
# public = no
# read only = yes
# create mode = 0700
# directory = /tmp
<---- solltest Du ändern
1) eines der kompliziertesten Sachen ich hoffe Du kennst die das schon von chmod. Nur eins dazu die Rechte überschneiden sich nicht. Hast Du z.B. für ein Verzeichnis direkt auf dem Server keine Schreib -bzw Leserecht vergeben kannst Du in der smb.conf einstellen es wird nicht funktionieren. Umgekehrt natürlich auch.
Also in der smb.conf von oben hätte ich z.B. die home-Verzeichnisse freigegeben (dazu gleich mehr), wo man nur drankommt, wenn man den Nutzer des Verzeichnis in die smbpasswd aufnimmt. Und dann war noch ein Verzeichnis Downloads freigegeben, wo jeder drankommt (guest ok = yes) aber nur zum lesen (writeable = no) Du mußt dann dieses Verzeichnis auf dem Server dirket mit dem Leserecht für alle versehen damit es funktioniert. Hmm ziemlich viel aber ich hoffe es hilft Dir. So zum Abschluß mußt Du noch Benutzer in die smbpasswd aufnehmen. Will ich z.B. das home-Verzeichnis des Benutzers lopsch freigeben (Grundlage in der smb.conf) muß ich ihn noch in die smbpasswd eintragen sowie man das für lokale Benutzer auch in der passwd macht. Also im Unterverzeichnis /bin befindet sich die ausführbare Datei um dies zu machen. Dann wird die Datei /etc/smbpasswd angelegt wo alles gespeichert wird. Also im /bin folgendes ausführen:
./smbpasswd -a "userid" (hier z.B. lopsch immer den Namen des lokalen Benutzers der freigegeben werden soll)
danach muß man noch ein Password eingeben. Wenn man nun in der Netzwerkumgebung auf "homes" klickt kommt ein login-Fenster wo man sich dann per "lopsch" und "password" einloggen kann. Man befindet sich dann übertragen in /home/lopsch und kann dann verschieben wie man will. Achja vorher natürlich den Server starten, doh. Dazu gibt´s die smbd und nmbd. Liegen auch in /bin einfach ausführen. Ich würde mir ein Skript schreiben vereinfacht das etwas. Falls das haben willst poste ich Dir meins.
So ich habe fertig hoffe hat etwas geholfen Smile.
 

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