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Welches Linux (oder gleich BSD)?
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Thorben
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Nov 2002 15:23   Titel: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Hallo

Ich möchte doch jetzt auf meinem Privatrechner auf Linux umsteigen und habe zwei Grundsatzfragen:

1) Die Performance der grafischen Oberfläche (KDE von Mandrake 9.0) auf dem Rechner eines Freundes hat mit ganz und gar nicht beeindruckt. Er hat eine ähnlich alte Hardware wie ich P3 1.0 GHz und der Start von Programmen dauert teilweise einige Sekunden. Er meinte, die linuxeigenen Programmierbibliotheken wären Schuld daran, daß es so langsam liefe.
Gibt es ein Linux, das doch etwas schneller ist, und trotzdem für den Windowsumsteiger benutzbar ist. Ich möchte nämlich das Linux installieren und gleich damit arbeiten, anstatt aufwendig rumkonfigurieren zu müssen.

2) Ich kenne FreeBSD ein wenig von früher und deshalb wäre es eine Alternative.
Ist KDE als Oberfläche auf FreeBSD genauso langsam?
KDE läuft doch nativ auf BSD und dürfte deshalb für andere Bibliotheken angepaßt worden sein.

Vielen Dank.
 

Rustel
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Nov 2002 18:44   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Ich weiß nun nicht, was bei Dir schnell ist oder nicht, aber bei mir (PIII-1.2) unter FreeBSD läuft KDE recht angenehm. Gentoo Linux ist auch recht flott, mußt Du aber konfigurieren. Davon ab, ist es mir allerdings ein Rätsel, wie Du FreeBSD ohne Konfiguration vernünftig zum laufen bekommen willst.
Generell gilt für KDE, das es sich grundsätzlich langsamer anfühlt als z.B. Win2K auf gleicher HW. Gilt auch für Gnome (kenne Gnome2 nicht), wobei Gnome erfahrungsgemäß etwas flotter ist oder für andere "große" Anwendungen wie OpenOffice oder Mozilla.

Hängt nicht nur von den Bibliotheken (primär einer: der glibc) ab, auch vom Compiler. Eine Distribution basierend auf gcc-3.2 und glibc 2.3 wird sich deutlich flotter anfühlen als eine basierend auf älteren Ausgaben dieser Software.
Bliebe momentan (soweit ich weiß) nur Red Hat 8, die haben aber KDE ziemlich verhurt, sodaß Du, falls es "reines" KDE sein soll, einen schweren stand hast.

Andere Distributionen dürften aber bald nachziehen und FreeBSD5 steht auch ins Haus. Falls Du also geschwindigkeitsmäßig keinen allzuschlechten Eindruck haben willst, warte bis Januar/Februar. KDE3.1.1 und gcc-3.2 sind es Wert. IMHO.
Meine Empfehlung wäre dann FreeBSD5, aber dafür schlagen mir andere den Kopf ein und werden Dir ihren wahren Weg zeigen ;o)
 

Thorben
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Nov 2002 19:24   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Naja, FreeBSD zu konfigurieren ist weniger ein Problem für mich als ein mit überflüssigen Skripten verseuchtes SuSE- oder Mandrake-Linux, weil ich auf FreeBSD schon gearbeitet habe.

Und ehrlich gesagt komme ich bei deinem Posting ins Grübeln, ob ich mir so ein Bloatmonster von Desktop überhaupt antun soll und stattdessen nicht besser eine schlichte, flotte XFCE- oder Icewm-Oberfläche einrichte.

BTW Die einzige Neuerung, von der ich in bezug auf FBSD 5 weiß, ist die Multiprozessorunterstützung.
Gibts da noch mehr, was es lohnt zu warten?
Und noch eine kurze Frage zu FreeBSD: Ich hörte da was von einem eigenen OpenOffice-Port. Stimmt das? <j/n>

Vielen Dank für deine Antwort.
 

pit1958



Anmeldungsdatum: 11.10.2001
Beiträge: 58
Wohnort: Frankfurt/ M.

BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 8:32   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

@Rustel
"Bliebe momentan (soweit ich weiß) nur Red Hat 8, die haben aber KDE ziemlich verhurt, sodaß Du, falls es "reines" KDE sein soll, einen schweren stand hast"

Das "verhurte" KDE von RedHat ist ein Theme namens Bluecurve und man kann sich mit wenigen Mauseklicks ein KDE gestalten, das so aussieht wie gewohnt...
_________________
Gruß
Hans- Peter
Mandrake 9.1
 
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Haertie
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 8:59   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

ich will ja hier nicht der spalter sein, aber das kde auf meinem suse rechner ( auch nur 1giga celeron im notebook) fühlt sich genausoschnell an wie mein winXP auf dem selben rechner. kommt halt drauf an welche programme du startest. openoffice braucht natürlich ein paar sekunden, das braucht ein MS office aber auch. ausserdem ist für mich die der speed beim programmstart eher unwichtig weil ich nicht ständig die programme beende und wieder neustarte.

bye
 

Thorben
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 9:47   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Einen schönen Sonntagmorgen und noch eine Frage: Welche Erfahrungen habt Ihr mit Knoppix gemacht?

Wie sich liest, kann man diese debianbasierte Distribution von CDROM booten, um zu sehen, wie sich Linux und in meinem Fall das neue KDE 3.0.3 anfühlt. Nach der Paketliste zu urteilen handelt es sich dabei ja um eine eher kdezentrierte Distro mit ein paar kleinen WMs und einem abgespeckten Gnome, was mir gut passen würde.
Der Witz soll sein: Bei Gefallen läßt sich von der Knoppix-CDROM in nullkommanix eine schlanke Debian-Distro auf der Festplatte installieren. Ich habe jedenfalls jetzt Knopix 3.1 bei iso-top bestellt und bin sehr gespannt.
Für die Konfiguration diverser Systemdienste bieten sich ja auch KDE-Tools an. Per Guarddog, das zwar bei Knoppix nicht dabei ist, das ich mir aber als Sourceball besorgen und selbst installieren kann, kann man dann, wie es scheint, die Firewall-Regeln festsetzen.
 

jwm
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 10:02   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Ich LIEBE Knoppix Smile
Die Festplatteninstallation habe ich noch nicht probiert, benutze zur Zeit die Kombi Knoppix-CD / Konfig-Floppy.

Bringt eigentlich alles mit, was man so braucht und läuft fix und geschmeidig. Eignet sich wunderbar, um zB auf Arbeit das leidige WinNT gefahrlos durch Linux zu ersetzen (hehe, endlich mal ein Vorteil, dass OutlookWebAccess mit jedem Browser bedienbar ist).
Beim nächsten booten ist wieder alles beim alten Smile
 

Thorben
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 10:28   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

> Beim nächsten booten ist wieder alles beim alten :)

Hehe, das soll auf meiner Mühle dann aber möglichst nicht mehr sein.
Wenn sich letztendlich eine Alternative anbietet, landet das W2K(DSP) bei ebay oder ich finde hier jemanden, der mir das Ding für 200 EUR abkauft. Wink
 

bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 13:37   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Es gibt das Ungeheuer von Loch Ness, denn es taucht regelmässig auf PL auf und stellt die Frage welche Distri ???ist die beste und warum startet Linux so langsam.
Wer mit Linux unfängt, keine Flat und Freunde hat die man fragen kann ist mit einer Distri am besten bedient.Oder noch besser,erst einmal Koppix ausprobieren.
Nur Freaks, die eher Ihre Frau als Ihren Linux Comp verleihen würden, können auf KDE/ Gnome verzichten. Denn die meinemm Comp benutzen kommen aus der Win Welt und können nach kurzer Erklärung mit Linux arbeiten.
 

Rustel
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Nov 2002 19:31   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

@hans peter:

Nein, es geht nicht um Bluecurve. Ret Hat hat im Code gedoktort und auch die Standardapplikationen geändert. Das KDE Erscheinungsbild komplett nebensächlich.

@Thorben:
FreeBSD5 hat eine ganze Menge mehr zu bieten - SMP Support hat FreeBSD4 auch, wenn vermutlich auch nicht so raffiniert. Alles aufzulisten würde den Rahmen sprengen, wenn auch vermutlich für einen Arbeitsplatzrechner gcc-3.2 (und damit ein erwarteter Performancegewinn) das herausragendste sein dürfte. Ansonsten u.a. KSE, ACLs, MAC, Background FSCK, Snapshots, verbessertes vinum, nsswitch, etc. pp. Sobald stabil (~5.1), wird es rocken, da bin ich mir sicher Smile
Es gibt nebenbei auch Distributionen, die logische und einfache Skripte haben -> z.B. Slackware. Ist Welten weg von SuSE, RedHat & Co.

Zu dem Bloatmonster: auf nen PIII läuft KDE hier flüssig, wenn auch vielleicht nicht so schnell wie ein W2K. Wobei das primäre Problem Startzeiten und nicht ausführgeschwindigkeit ist. Es ist eine Frage der Ansprüche. Ich komme mit Windowmaker super zurecht, hab auber auch KDE laufen, für Besuch. Empfinde es aber umständlicher als Windowmaker (wie ich auch Windows umständlicher finde, aber wer Spaß daran hat, den ganzen Tag kleine, bunte Bildchen mit der Maus umherzuziehen, für den ist halt Windows, Gnome oder KDE ansprechender).
KDE ist halt "konsistenter" und bietet halt mit D&D, Komponenten u.U. mehr Komfort. Ich hab ihn nie gebraucht, für andere ist er notwendig.
Wenn openOffice alles ist, was Du bracuhst - für des es in der Tat einen gut funktionierenden Port wie auch ein Binary gibt, falls Du keine 6GB zum Bauen frei hast - bist Du mit XFCe oder IcdWM in der Tat besser dran. Einfach mal austesten.

Eigentlich wollte ich nur sagen, das sich bei den Startzeiten der Applikationen einiges tun wird mit neuem Compiler und bei Linux mit der neuen glibc. Weniger ein "bloat" Problem, die c++ Schwäche ist bekannt und dann der wird und wurde gearbeitet. Davon dürfte z.B. auch Mozilla profitieren.
 

T.
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Nov 2002 16:33   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Wenn Du ein schlankes, schnörkelloses Linux suchst würde ich persönlich auf Debian einsteigen.
Wer BSD gewohnt ist wird nichts vermissen und ein wirklich stabiles Linux-Pendant vorfinden.
RH 8 ist eine wirklich schicke GUI-beladene Distribution mit ihren herben Macken. Aber alleine
der Debian Paket-Manager macht fehlenden Kompfort locker wett.

Schau's Dir unbedingt an...
 

pit1958



Anmeldungsdatum: 11.10.2001
Beiträge: 58
Wohnort: Frankfurt/ M.

BeitragVerfasst am: 04. Nov 2002 17:01   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

@Rustel
"@hans peter:
Nein, es geht nicht um Bluecurve. Ret Hat hat im Code gedoktort und auch die Standardapplikationen geändert. Das KDE Erscheinungsbild komplett nebensächlich."

Das verstehe ich nicht ganz, ich kann doch die Standardapplikationen im Kontrollzentrum ändern und alles so haben wie ich will, oder?
(Ich benutze hauptsächlich Gnome2, habe aber auch schon KDE benutzt und umgefrickelt)
_________________
Gruß
Hans- Peter
Mandrake 9.1
 
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Thorben
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Nov 2002 19:17   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Hallo

Ich habe heute Knoppix 3.1 beta Oktober 2002 per Post bekommen und gleich ausprobiert.
Hier meine Eindrücke (falls es jemanden interessiert), nachdem ich ein halbes Jahr wieder ausschließlich an Windows2000 gesessen habe:

Kurze Boot-Zeit.

Soundkarte SB Vibra 16 ISA funktioniert nicht. Der Sound ist abgehackt und schließlich wird gar kein Ton wiedergegeben.

KDE 3.0.4 ist im Vergleich zu 2.2.2 deutlich schneller geworden. Leider sind große C++-Applikationen wie OpenOffice und Mozilla 1.1 im Vergleich zu den Windows-Versionen immer noch deutlich langsamer. Knoppix 1.3 basiert immer noch auf glibc-2.2.5. Neuere glibc-Versionen können hier vielleicht etwas helfen.

Der Videoplayer stürzt gleich nach dem Start ab, vielleicht aufgrund des Soundkarten-Problems (ebenso ein Rechte-Problem, wie berichtet wurde (dsp-device)? Siehe DSL-Einrichtung unten).

Das "K"-Menü packt den Desktop restlos voll, wenn ein Untermenü umfangreich ausfällt und daher zweispaltig angezeigt werden muß. Sehr ärgerlich.

Die T-DSL-Verbindung funktioniert nicht. Beim Start der Verbindung meckert pon, daß auf /etc/ppp/peers/provider nicht zugegriffen werden kann: Permission denied. Ich kann also nicht sagen, ob die Verbindung auch wirklich funktionierte, hätte der Nutzer bei einer Festplatteninstallation von Knoppix Leserechte auf die Datei. Wer weiß...

Zur Ergonomie: Wie gesagt, nach einiger Zeit mit BSD (icewm) und als an Windows2000 Gewöhnter ist die Konfrontation mit KDE 3 schon ein leichter Schock. Mit Überflüssigem vollgepackte Kontextmenüs, ebenso prallvolle, unübersichtliche Toolbars und ein gräßlicher, unpräziser Cursor, der sich nicht ändern läßt, weil es schlichtweg keine Einstellungsmöglichkeiten im Kontrollzentrum dazu zu geben scheint.
Paradoxerweise bin ich von der Performance von KDE 3.0.4 im Vergleich zu Mandrake9-KDE doch angenehm überrascht, aber die mangelnde Ergonomie, die Konfrontation mit unzähligen überflüssigen Einstellungsoptionen, die besser verborgen worden wären, machen die Arbeit mit KDE zu einer anstrengenden Sache. Es fehlt an Klarheit und Geradlinigkeit bei der gestaltung des Environments.

Soweit meine ersten Eindrücke. Ich habe das dumpfe Gefühl, daß eine Festplatten-Installation dieses Knoppix' einige Kopfschmerzen bereiten würde, bis ich die gewohnte Funktionalität zur Verfügung hätte.
Im übrigen: Wieso hängt sich das System für Minuten auf, wenn ich versehentlich eine doc-Datei mit dem KWord-Viewer-Plugin in Konqueror öffnen will. Wenn KWord keine docs öffnen kann, sollte diese Dateityp-Verknüpfung gar nicht erst existieren. Eine dieser Kleinigkeiten, die sehr ärgerlich sind.

Für erhellende Kommentare zu meinem Knoppix-Erlebnis bin ich sehr dankbar.
 

bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Nov 2002 22:09   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Hallo Torben.
Knoppix habe ich mir auch schicken lassen und nur von CD ausprobiert. Weiter bin ich noch nicht , Zeitmangel.
Wie man das auf die Platte bekommt stand hier auf PL. Den verdammten Link suche ich noch.Das manche Hardware nicht unter Linux funktioniert ist leider Tatsache. Bei mir wurde die Hardware Problemlos erkannt, bei MD 9 muss man die Scrollmaus im Kontrollzentrum einstellen , bei Knoppix installierte sie sich automatisch.
T-DSL habe ich nicht aber unter http://www.linuxtag.org/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=knoppix-de
steht. ( einfach mal aufrufen und nachsehen)
Re: t-dsl konfigurieren?
« Antworten #1 am: 31.10.02 um 19:10:34 »
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bei 3.1: einfach den PPPOE/ADSL-Konfigurator aufrufen
und die Daten da eintragen .

Win 98 ist mein letztes Win und bleibt es auch, das richtig einstellen bei Win ist auch eine Menge Arbeit mit Treibern ohne Ende , bei KDE kann ich mehr einstellen, Cursor, muss ich mal sehen.
 

bemos
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Nov 2002 22:33   Titel: Re: Welches Linux (oder gleich BSD)?

Hallo
bei den Redhat-Packeten von KDE gefällt mir super, dass ich einzelne Programme( zb. kmail ) installieren kann !!!!
Bei anderen Distris sind zT recht wuchtige Programmpackete geschnührt mit vielen Anwendungen, die ich niemals benütze.

Gruss bemos
 

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