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Knoppix und Konsorten

 
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Dietmar+Miller
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Mai 2003 18:20   Titel: Knoppix und Konsorten

Hallo,

Knoppix und Konsorten scheinen ja in aller Munde zu sein.

Mir ist nur nicht ganz klar, wie die Distributoren entscheiden was sie in ihre "Zusammenstellung" packen.
Gibt es Statistiken oder Erhebungen, welche Programme "am meisten" eingesetzt werden? Ausser dem Kernel natürlich

Ziel des Ganzen könnte eine Distribution sein, die sich ähnlich einfach wie Knoppix oder Bonzai installieren lässt, aber schon "out-off-the-box" ohne dicke Brocken wie KDE oder Gnome auskommt und flottes Arbeiten mit den enthaltenen Werkzeugen ermöglicht. So eine Art Linux-light für den "durchschnittlichen" Desktop-User welcher bereits ein paar Grundlagen hat.

Manche mögen mich nun steinigen, aber mal ein paar Vorschläge wie das aussehen könnte:
1. Textbasierte Installation mit Hardwareerkennung
2. Netzwerkmässig nur das Nötigste (z.B ftp, fetchmail, pppd, dsl-config, exim, mutt, evtl. grafischer Mailclient, lynx?, mozilla-browser oder vergleichbares incl. den gängigen plug-ins, samba-client)
3. vorkonfigurierter Windowmanager (z.B. xfce, rox oder icewm, ggf. ein paar Themes dazu).
4. Tools (hdparm, gzip, bzip2, tar, cdrecord, xcdroast, vim, graf. Editor?, cups o.Ä)
5. Dateihandling (z.B. mc, rox-filer)
6. Multimedia (xmms, mplayer?, xawtv, xv)
7. Büro (abiword? *.pdf-reader/writer, *.doc viewer, Tabellenkalkulation?)
8. Spielereien (licq, gkrellm, xchat ...)
9. *.deb Paketformat oder ähnliches, (z.B. Installation weiterer Pakete/Update aus testing durch apt-get)

Um das jetzt nicht falsch zu verstehen, ich fordere nicht, das jemand so etwas auf die Beine stellt, es stellt nur mal eine Idee dar. Persönlich nutze ich Debian, habe aber im Bekanntenkreis mitbekommen, das distributionsabhängig immer mehr oder weniger die gleichen Tools verwendet werden, und die Konfigurationen auch relativ ähnlich sind.

Es geht nur mal drum ein zeitgemässes Minimal-Paket anzubieten mit dem sich 80% des Tagesgeschäftes erledigen lassen. Wer mehr braucht kann es nachinstallieren.

Oder gibt es so etwas schon und ich hab es nur noch nicht ergoogelt?

Grüsse
Dietmar
 

Andreas B.
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Mai 2003 19:22   Titel: Re: Knoppix und Konsorten

ja, den Traum kenne ich, Wink , bei mir erfüllt noch Slackware diesen Traum zum Teil,
aber ich persönlich >>baue<< "Banana GNU/Linux" Wink die Installation/Konifguration ist von vorne herein
als Javaprogramm umgesetzt, welches neben der reinen textbasierten Installation auch einen CGI-modus
kennt, also mein Traum ist, das eine Installation ortsunabhängig, mit einem Webinterface durchgeführt
werden kann, d.h. egal ob vor dem betreffenden Rechner oder ob man 6000 kilometer weit weg,
der Browser ist beliebig.

Status ist atm
Source : private_closed wird unter GPL freigegeben wenn erste Stufe fertig

fertig : Klassen zur Befehlsausführung und Auswertung

atm : bin ich dabei die Text2Html-Klassen aufzubauen

todo : ein vernünftiger Kommandozeilenparser und Vorverarbeiter

ach ja der alte Name den ich angedacht hatte war L.F.S.-Webinstall, was seine Basis erklärt,
wobei der Term "Webinstall" leider dem Namensschutz unterliegt ;(

inspiriert hat mich Webmin, jedoch halte ich persönlich nichts von Perl.

das >>Banana<< Programm fällt in die Kategorie N.e.w.A.w. Noch ein weiteres Aufbau Werkzeug Wink
und Y.A.L.B.D. - Yet Another L.F.S. based Distribution
 

Dirk
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Mai 2003 7:53   Titel: Re: Knoppix und Konsorten

HI,

Also generell bieten die grossen Distris IMO schon viel zu viel an. Aber wie gesagt IMO und irgendwie
ist man ja froh, das man eine reichhaltige Auswahl für alle mgl Zwecke bekommt. Die Kriterien, was nun
alles aus der GNU/Linux-Welt in die aktuelle Distri kommt, kenne ich eigentlich auch nicht so genau.
Und dazu kommen eben je nach Distributor die gängigen Installer und Konfigurationstools ( Suse = Yast(2),
Mandrake = drakconfig,...)

Meiner Meinung nach sollte eher Wert darauf gelegt werden, Die Default-Installationen etwas feiner
einzustellen ( Also bsp Büroarbeitsplatz nicht per Default mit zwei Offices usw. ) ohne gleich bis
in die Paketauswahl runter zu müssen.

Was das angesprochene 'Linux-light' anbetrifft, hier könnten die sog. Minidistributionen ein Weg sein.
Ich persönlich habe an Vectorlinux ( aktuell V 3.2 ) Gefallen gefunden. Diese Distri ist an Slackware
angelehnt, kann mit Slackwarepaketen sehr einfach erweitert werden ( aber auch mit anderen *.rpm, tar.gz),
Installation textbasiert ( Slackware halt und mit rund 140..150 MB Download auch nicht zu gross.
Für jemanden, der in Linux schon etwas versierter ist, durchaus eine Möglichkeit, ein Basissystem
einzurichten, mit dem sich viele anfallende Arbeiten erledigen lassen.

mfg Dirk
 

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