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Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

 
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weezer



Anmeldungsdatum: 08.09.2003
Beiträge: 7
Wohnort: Emmendingen

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 1:33   Titel: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

Hallo,

ich habe bisher immer Windows 2000 genutzt, welches bei mir problemlos seine 4 bis 5 Tage störungsfrei durchlief und seine Arbeit (Filesharing, Downloading, Videobearbeitung etc.) wunderbar erfüllte.

Nachdem ich erfuhr, dass es lmule gibt, also emule für Linux habe ich mir gedacht, warum soll ich weiter bei Microsoft bleiben wenn Linux meine wünsche erfüllen "KÖNNTE".

Ich lud mir Mandrake Linux 9.1 herunter und installierte es auf meinem PC (700 Mhz Intel Celeron, 128 MB RAM, nVidia 256, LITEON 52fach Brenner, TerraTec 128i Soundkarte).
So, nachdem die Installation recht problemlos über die Bühne ging funktionierte die Soundkarte nicht, da es keine Treiber gibt für dieses Billigmodell einer Soundkarte entschied ich mich dazu mir morgen eine Linux kompatible zu besorgen, wäre also nicht weiter schlimm.

ABER:
Das System ist völlig labil!!!
Wenn ich auf meine FAT32 Partitionen zugreife habe ich Wartezeiten von bis zu 15 MINUTEN !
Wenn ich einfachste OpenOffice Dokumente (ehemals MS Office Dokumente) öffne dann arbeitet das System (fragt mich nicht an was) geschlagene 10 Minuten, das gleiche Theater beim beenden der "Programme"!
Ein arbeiten mit einem Browser (Netscape) und das gleichzeitige öffnen eines simplen TXT Dokumentes bringt das System nicht nur an seine Grenzen, nein weit darüber hinaus!

Ich hoffe es liegt an einer Einstellungsgeschichte warum dieses Linux die katastrophalste Erscheinung seit es Computer gibt ist.
Ich habe nur keine Ahnung an was es liegen könnte!
Ich meine Linux wird überall gelobt: schnell, sicher und vor allem: MULTITASKFÄHIG und STABIL, aber eben genau DAS IST ES NICHT! (zumindest bei mir nicht)

Was könntet ihr mir empfehlen?
Andere Distribution? Wieder formatieren und neues System drauf?
Was könnte ich falsch gemacht haben?

Ich kann nicht glauben, dass Linux nur solch katastrophale Dienste tun kann wie es sie bei mir tut und ich möchte wirklich gerne den Umstieg zu Linux schaffen, aber es arbeitet in einer Art und Weise schlecht, dass mir eigentlich schon fast die Laune vergangen ist.
Warum soll ich mit einem komplizierten langsamen und instabilen System arbeiten, wenn ich ein stabiles, schnelles und simples Windows 2000 haben kann?
Bitte helft mir bevor ich doch wieder zur Windows 2000 CD greife.

Vielen Dank,
Weezer

Ergänzung:
Wenn ich den RESET KNOPF tätige (anders krieg ich das "rödelnde System" nicht gestoppt) und dann neu starte läuft das system ca. 5 Minuten akzeptabel schnell, nach dem öffnen mehrere Progs fängt das System allerdings an auf meiner Festplatte zu rödeln wie ein Irrer und verlangsamt sich auf schneckentempo, wenn ich nun abwarten würde bis was passiert würden wahrscheinlich eher Archeologen aus der Zukunft auf mich stoßen als dass sich was auf dem Bildschirm tun würde, es ist wirklich schlimmer als schlimm, ich glaube da läuft WIndows 200 besser auf nem 50 Mhz Rechner mit 2 MB RAM !
So was habe ich bei noch keinem Microsoft System erlebt wie langsam das Linux hier wird.
Nach dem Neustart öffnet sich auch immer zweimal der Konqueror (?) ohne einen Inhalt anzuzeigen...
Ich habe keinen Bock das scheiß System ein drittes mal neu zu installieren und wieder den gleichen sCheiß zu haben, wo könnten die Fehler liegen? Bitte helft mir ! Sonst war das sicher der letzte Versuch Linux zum Laufen zu kriegen!


Zuletzt bearbeitet von weezer am 08. Sep 2003 1:33, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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esnappap



Anmeldungsdatum: 25.08.2003
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 4:40   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

>Hallo, ich habe bisher immer Windows 2000 genutzt, welches bei mir problemlos seine 4 bis 5 Tage
>störungsfrei durchlief und seine Arbeit (Filesharing, Downloading, Videobearbeitung etc.) wunderbar erfüllte.

Wenn Du ein System hast welches super funktioniert würde ich dabei bleiben.
Einige schwören auf Linux die anderen halt auf Windows.

>Nachdem ich erfuhr, dass es lmule gibt, also emule für Linux habe ich mir gedacht, warum soll ich weiter
>bei Microsoft bleiben wenn Linux meine wünsche erfüllen "KÖNNTE".
Weil dein System wie oben beschrieben "Tage störungsfrei durchlief und seine Arbeiten wunderbar erfüllte" ?

> Ich lud mir Mandrake Linux 9.1 herunter und installierte es auf meinem PC (700 Mhz Intel Celeron, 128 MB RAM,
>nVidia 256, LITEON 52fach Brenner, TerraTec 128i Soundkarte).

Für KDE sind die 128MB schon verdammt an der grenze, aber Du hast die Freheit es mal mit gnome icewm oder ...
zu probieren.

>So, nachdem die Installation recht problemlos über die Bühne ging funktionierte die Soundkarte nicht, da es keine
>Treiber gibt für dieses Billigmodell einer Soundkarte entschied ich mich dazu mir morgen eine Linux kompatible zu
>besorgen, wäre also nicht weiter schlimm.

Da bin ich mir nicht sicher ob man/frau die Karte nicht doch zur mitarbeit überreden könnte.

>... Wenn ich auf meine FAT32 Partitionen zugreife habe ich Wartezeiten von bis zu 15 MINUTEN
> Wenn ich einfachste OpenOffice Dokumente (ehemals MS Office Dokumente) öffne dann arbeitet das System
> (fragt mich nicht an was) geschlagene 10 Minuten, das gleiche Theater beim beenden der "Programme"!
> Ein arbeiten mit einem Browser (Netscape) und das gleichzeitige öffnen eines simplen TXT Dokumentes bringt
> das System nicht nur an seine Grenzen, nein weit darüber hinaus!

Nun ich gehe davon aus das Mandrake den Chipsatz und die Festplatte richtig erkannt hat und Linux/KDE mit den
128MB zu kämpfen hat.Wenn Du zb OpenOffice startes (das braucht eh länger) und dann noch weiter clickst
(andere Programme laden tust) verschärft sich das EXTREM.

was sagt: hdparm -i /dev/hda (bzw b,c,d)

>Ich hoffe es liegt an einer Einstellungsgeschichte warum dieses Linux die katastrophalste Erscheinung seit es Computer gibt ist.

Dies ist es nicht für alle.

> Ich habe nur keine Ahnung an was es liegen könnte!

128MB (bzw für die Hardware den falschen "Desktop" ausgewählt)

> Ich meine Linux wird überall gelobt: schnell, sicher und vor allem: MULTITASKFÄHIG und STABIL, aber eben genau DAS IST ES NICHT! (zumindest bei mir nicht)
Wer sagt linux sei schneller ?
was hat dein problem mit sicher zu tun ?
Und wie Multitaskinfähig es ist, selbst wenn das system die Weisse Fahne schwenkt (zu wenig ram) macht es weiter (auch wenn es dafür stunden braucht)

> Was könntet ihr mir empfehlen?
Wie gesagt probiers mal mit Gnome und wenns immer noch zu langsam ist nim zb icewm (ja, Du hast die freiheit =) )

> Andere Distribution? Wieder formatieren und neues System drauf?
Wird dir nicht viel helfen.
> Was könnte ich falsch gemacht haben?
Du hast von einem "wunderbar" funktionierendem System auf linux gewechselt.
Wie soll Linux dein "wunderbares" System noch Topen können ?


> Ich kann nicht glauben, dass Linux nur solch katastrophale Dienste tun kann wie es sie bei mir tut und ich möchte wirklich gerne den Umstieg zu Linux schaffen,
> aber es arbeitet in einer Art und Weise schlecht, dass mir eigentlich schon fast die Laune vergangen ist.
>Warum soll ich mit einem komplizierten langsamen und instabilen System arbeiten, wenn ich ein stabiles, schnelles und simples Windows 2000 haben kann?
> Bitte helft mir bevor ich doch wieder zur Windows 2000 CD greife.

Siehe oben.

> Ergänzung:
> Wenn ich den RESET KNOPF tätige (anders krieg ich das "rödelnde System" nicht gestoppt) und dann neu starte läuft das system ca. 5 Minuten akzeptabel schnell,
> nach dem öffnen mehrere Progs fängt das System allerdings an auf meiner Festplatte zu rödeln wie ein Irrer und verlangsamt sich auf schneckentempo,

128MB!!!

>wenn ich nun abwarten würde bis was passiert würden wahrscheinlich eher Archeologen aus der Zukunft auf mich stoßen als dass sich was auf dem Bildschirm tun würde,
>es ist wirklich schlimmer als schlimm, ich glaube da läuft WIndows 200 besser auf nem 50 Mhz Rechner mit 2 MB RAM !

Glaub ich nicht ;P

> So was habe ich bei noch keinem Microsoft System erlebt wie langsam das Linux hier wird.
> Nach dem Neustart öffnet sich auch immer zweimal der Konqueror (?) ohne einen Inhalt anzuzeigen...
> Ich habe keinen Bock das scheiß System ein drittes mal neu zu installieren und wieder den gleichen sCheiß zu haben,
> wo könnten die Fehler liegen? Bitte helft mir ! Sonst war das sicher der letzte Versuch Linux zum Laufen zu kriegen!

Ein wunderbar funktionierendes System kann man nicht topen !!!

mfg
 
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weezer



Anmeldungsdatum: 08.09.2003
Beiträge: 7
Wohnort: Emmendingen

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 6:06   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

Hi,

habe GNOME und icewm ausprobiert, ist auf jeden Fall schneller.

Liegt die schlechte Performance ausschließlich am RAM oder ist der Prozessor mit 700 Mhz auch zu lahm für Linux?
Wenns nur am RAM liegen sollte dann ließe sich das ja aufrüsten...

Was die Soundkarte angeht habe ich zwar ein Guide und Tools gefunden die sie zum Laufen bringen sollen, aber irgendwie läßt sich das nicht so ganz realisieren.
Es scheitert zum Beispiel daran, dass ich (weiß der Teufel warum) keine ZUgriffsrechte für bestimmte Verzeichnisse habe.
Dazu auch die Frage: Was bringt das in der Installation angegebene "Systemadministrator Kennzeichen"? Kann man sich damit irgendwo die "Rechte" für die eben angesprochenen Verzeichnisse (usr/src) holen, aktiviern?
Bleibt abzuwarten ob ich es mit den Rechten jedoch der Anleitung zufolge hinkriegen würde den Kernel zu kompilieren...

Aber egal.

Was mein WIndows 2000 System anging, ich kann es ja jedezeit wiederherstellen. Diese Prozedur läuft ja eh von alleine und die zwei Handgrifee zum installieren der restlichen Software sind auch schneller gemacht.

Der Grund warum ich mein "Linux-Experiment" gemacht habe ist einfach: Ich habe gerade viel Zeit! Und da ich, zu Zeiten von TCPA, nicht gerade gut auf icrosoft zu sprechen bin und schon immer mal Linuxluft schnuppern wollte dachte ich es wäre die richtige Zeit "umzusatteln" bzw. zumindest die ersten "Gehversuche" mit Linux zu starten.
Dass ich so arg ins stolpern geraten würde dabei hätte ich mich nicht gedacht.
Generell gefällt mir Linux auf den ersten Blick sehr gut, jedoch habe ich die Befürchtung um gut mit dem System arbeiten zu können bedarf es doch einer sehr intensiven "Einlernphase" (wie z.B. die "Treiberinstallation" durch Kernel-Compilierung beweißt).
Ich denke ohne eine "Schulung" bzw. "Einweisung" von einem Linux Kenner werde ich es wohl nie schaffen dieses System akzeptabel zum Laufen zu bringen.
Z.Zt. läufts halbwegs und ich werde mich noch ein wenig umschauen, vielleicht lern ich die "Sprache" von Linux ja auch noch zu verstehen...

Vielen Dank auf jeden Fall für Deine Hinweise!

Gruß,
Weezer
 
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max



Anmeldungsdatum: 14.05.2000
Beiträge: 806
Wohnort: Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 7:12   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

hast du dir schon, wie schon esanllort die riet, hdparm mal angeguckt?
Die Chance ist sehr groß das DMA nicht aktiviert wurde (hat auch übrigens Windos lange Probleme mit gehabt.
Evt. hast du auch swap- Probleme.
Hast du einen swap Bereich eingerichtet?
Wenn der fehlt würde es einiges erklären.
128 MB ist eigentlich nicht zu wenig für Linux, sondern nur zu wenig für den aktuellen KDE mit OpenOffice un Co.

@Trollnase:
Linux ist durchaus schneller als Windows.
Auf einen 700 MHz mit 128 MB ist ein aktuelles Linux schneller als ein Windows XP.
Oder nicht? ;-)

Gruss Max
 
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uwe
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 7:23   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

hallo,
also erstmal, entweder man kann sich mit linux anfreunden, dann wird man windoof nicht mehr sehr vermissen. aber dem einen liegt das eine betriebsystem mehr, dem nächsten das andere. nur.... das linux bei dir nicht läuft, da ist wohl so wie ich es rauslese alleinig dein 128MB arbeitsspeicher schuld.
ich habs suse - linux 8.2 mit kde-oberfläche auf meinem notebook mit 1 gighertzprozessor und 384 MB ram, desweitern auf meinem pc mit athlon xp 2000 und 256 mb arbeitsspeicher.
da ich auf beiden rechnern das gleiche mache, muß ich sagen, geschwindigkeitsmäßig ist da kein großer unterschied. alles läuft bei beiden schnell.
dann hab ich noch einen alten 350er pentium der allerdings auch über 384 MB speicehr verfügt. und selbst da läuft suse linux 8.2 MIT kde. allerdings zugegebenermaßen reichlich zäh.
wenn du nicht unbedingt sehr prozessorintensive anwendungen wie das rippen von dvd´s ode rso betreibst, dann verdopple oder vervierfache mal deinen arbeitsspeicher und du wirst dich wundern wie schön schnell ein linux mit kde oberfläche sein kann..... meine erachtens reicht dein prozessor mit 700 MHz völlig aus.
gruß uwe
 

Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 8:17   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

Ich begann mit Linux auf einem AMD K6-2 450 MHz und 64 MB RAM. Das hat einwandfrei funktioniert, sogar mit KDE 1 und 2, und seitdem wurde die Leistung der Anwendungen durch neue Bibliotheken und Compiler eher verbessert (So ist KDE z.B. mit jedem Release schneller statt langsamer geworden).
 

weezer



Anmeldungsdatum: 08.09.2003
Beiträge: 7
Wohnort: Emmendingen

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 8:45   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

Hi,

also erstmal muss ich sagen, dass das System jetzt viel stabiler läuft.
Ich fahre jetzt mit GNOME ganz gut!

Eine weitere Frage:
Ich habe den "alsa" Treiber (incl Utilities, Tool, Library) runtergeladen.
Jetzt versuchte ich den zu installieren, ich gin wie folgt vor:
1. ich besorgte mir die Source von dem Kernel (selbe Version wie installiert: 2.4.21), aber ich bekam den aus Zugriffsproblemen irgendwie nicht in das /usr/scr/ verzeichniss kopiert/verschoben.

Ich habe dann die "Anweisungen" aus den Readmes weiter verfolgt, einfach mit anderer Pfadangabe:
make config
make dep
dann die "treiberinstallation" (?)
da ich die "source" vom kernel in einem anderen verzeichnis hatte habe ich dann folgendes gemacht:
./configure --with-kernel=/pfad/zum/kernel/

bisher alles ohne "fehlermeldungen" etc.

dann habe ich

make bzImage

So bisher alles ohne Probleme, aber jetzt:
"In order to boot your new kernel, you'll need to copy the kernel
image (found in .../linux/arch/i386/boot/bzImage after compilation)
to the place where your regular bootable kernel is found."
Mir ist klar was ich tun soll, aber wie sieht der Kernel aus? Eine Datei mit Namen Kernel* wie ich sie im /boot/ finde gibt es nicht, die größte datei die ich finde ist die bzImage selber, aber die kann ich weder öffnen noch entpacken etc. wie gehe ich denn nun vor?
 
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todo



Anmeldungsdatum: 15.07.2003
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 9:04   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

du musst die datei /arch/i386/boot/bzImage nach /boot/vmlinuz kopieren und dann unbedingt lilo bzw. grub neu konfigurieren (einfach "lilo" oder "grub" ausführen) vorher würde ich dir aber raten, die datei /boot/vmlinuz nach /boot/vmlinuz.old oder so zu kopieren, für den fall, dass der neue kernel nicht läuft. außerdem würde ich

make menuconfig

oder

make xconfig

dem

make config

vorziehen, da die oberen zwei konfig-möglichkeiten VIEL bequemer sind.

Viel Spaß noch, du bekommst das schon hin!

cya l8r, todo
 
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todo



Anmeldungsdatum: 15.07.2003
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 9:04   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

du musst die datei /arch/i386/boot/bzImage nach /boot/vmlinuz kopieren und dann unbedingt lilo bzw. grub neu konfigurieren (einfach "lilo" oder "grub" ausführen) vorher würde ich dir aber raten, die datei /boot/vmlinuz nach /boot/vmlinuz.old oder so zu kopieren, für den fall, dass der neue kernel nicht läuft. außerdem würde ich

make menuconfig

oder

make xconfig

dem

make config

vorziehen, da die oberen zwei konfig-möglichkeiten VIEL bequemer sind.

Viel Spaß noch, du bekommst das schon hin!

cya l8r, todo
 
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frank :-)
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Sep 2003 9:16   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

servus!

jaja, die kleinen problemchen hatte ich anfangs anno 1998 auch
heute nicht mehr so.

Per email (macht sich besser; jetzt keine zeit) versende ich gern meine kleine hilfedateien, wie ich die probleme (damals bis heute) geloest habe. vielleicht bringt's was (auslagerungsdatei -> RAM auf jeden fall!).

einfach email an nocommercial@web.de, dann helfe ich, soweit ich kann.

als einstiegsalternative empfehle ich auf jeden fall knoppix! (www.knopper.net), da diese distribution sehr gut konfiguriert ist (hardwareerkennung ...).

gruss
frank
 

dukky
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Sep 2003 17:01   Titel: Re: Erster Linux Eindruck: Katastrophal, bitte um Hilfe!

Die meisten Sachen haben ja schon meine Vorredner erwähnt (RAM-Swapdatei etc), nur noch ein paar Anmerkungen.

Die Terratec 128 läuft unter linux mit Alsa einwandfrei, hab ich mit Kernel 2.2.x vor Jahren jedenfalls getestet.
Zudem würde ich dir dringend ein gutes Linuxbuch nahelegen, ansonsten wirst du grad mit so Dingen wie Kernel compilieren etc keine große Freude haben. Am besten mal ca. 30 EUR für Michael Kofler: Linux von Addison & Wesley investieren (darauf achten, dass du ne möglichst aktuelle Auflage erwischst, gibts auch als Studentenversion im Paperback). Dort stehen dann all solch Dinge wie Zugriffsrechte, Soundkarten installieren, Kernel kompilieren, etc. ausführlichst drin.
Viel Spaß beim schmökern und glaub mir, danach macht LINUX gleich viel mehr Spaß...

dukky
 

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