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Alsa im neuen Kernel 2.6.1 sehr resourcenfressend

 
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Klaus Schäfer
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Jan 2004 7:44   Titel: Alsa im neuen Kernel 2.6.1 sehr resourcenfressend

Hallo,
ich habe meine olle 200er-Kiste nun auf den neuen Kernel 2.6-1 umgestellt. Ging soweit
alles problemlos - alsa aktiviert und Sound funktioniert einwandfrei. Habe auch
die alsa-1.0 lib sowie utils eingespielt (alles selbst kompiliert, da ich mein System
händisch pflege). Nun habe ich was merkwürdiges festgestellt. Ich habe xmms sowohl für
OSS als auch fur Alsa kompiliert - habe beide Output-Plugins. Merkwürdig ist dabei jedoch,
wenn mein System belastet ist (equalizer eq-xmms usw) dann funktioniert die OSS-Emulation problemlos wie beim 2.4er Kernel (ca 60 %CPU), jedoch die native Alsa-Ausgabe ruckelt und die CPU ist voll ausgelastet. Ansich ist der 2.6er Kernel ja performanter aber das mit dem Sound wundert mich doch etwas, da OSS ja nur emuliert wird, d H es läuft zusätzlich zur
native Alsa-Ausgabe. Des weiteren finde ich es schade, daß meine alsa 0.5er Anwendungen
mit den neuen Alsa Treibern nicht mehr laufen. Gibt es da ne Möglichkeit - Mit der
neuen libasound linken fruchtet nicht - eventuell irgend ne compat-Bibliothek ?
Ich habe einige Programme noch aus der alsa 0.5-er Zeit, die ich weiterverwenden möchte.
Auch die neueste Timidity-Version für das neue ALsa kann bei mir nicht verwendet werden,
da mittlerweile zu rechenintensiv und nen neuen Rechner wollte ich mir nicht kaufen. Ich
will den Aufrüst-Wahnsinn nämlich nicht mitmachen. Ich habe ja noch alternativ den
2.4er Kernel und werde den erst mal mit den alten Programmen weiternutzen.
Hat irgend jemand ne Idee, wie man Alsa performanter machen kann bez, wie man alte
Programme mit der neuen Alsa-Version nutzen kann ? Hab schon stundenlang im Netz gesucht
und nix gefunden. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?
Danke
Klaus Schäfer
 

hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2004 12:05   Titel: Re: Alsa im neuen Kernel 2.6.1 sehr resourcenfressend

Hi!


Bei mir benötigt das Abspielen eines MP3 mit Kernel 2.6.1 1,7% der CPU (Athlon 2000). Du willst den Hardware-Upgradewahnsinn nicht mitmachen, aber wieso machst du dann den Software-Upgradewahnsinn mit? Das paßt nicht zusammen.

Gruß,
hjb
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Klaus Schäfer
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Jan 2004 7:27   Titel: Re: Alsa im neuen Kernel 2.6.1 sehr resourcenfressend

Der Software-Upgrade bei mir hält sich in engen Grenzen - wie gesagt, ich verwende ja
zur Zeit den alten 2.4er weiter - mich hat nur das komische Verhalten von Alsa gewundert,
die Emulation performant wie eh und je, und der native- Alsa-Support ein Resourcenfresser.
Software-Upgrades mache ich nur, wenn ich neue Features wirklich brauche - so habe ich
immer noch Star Office 5.2a im Einsatz - in Verbindung mit postgresql eine feine Lösung
für Serienbriefe usw...
Für das richtige Spaß-Programmieren habe ich dann noch hercules und ein 30 Jahre
altes IBM Großrechner-MVS im Einsatz. Übrigens - die IBM beherrschts wirklich. Ich habe mit
dem Uralt-OS PRogramme geschrieben, die ohne Änderung (nicht mal neu linken), heute noch
auf der ZOS (Großrechner mit neuestem MVS unverändert laufen). Das nenne ich Kompatibiltät.
Umgekehrt klappts übrigens teilweise auch - Programme aus dem Jahr 2001 rennen auf nem
OS von 1973 - das macht Laune. Das kann weder Linux noch Wind..f.
Gruß
Klaus Schäfer
 

hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2004 12:03   Titel: Re: Alsa im neuen Kernel 2.6.1 sehr resourcenfressend

Hi!

>Umgekehrt klappts übrigens teilweise auch - Programme
> aus dem Jahr 2001 rennen auf nem OS von 1973 - das
> macht Laune. Das kann weder Linux noch Wind..f

Kompatibilität schön und gut - aber hat in dieser Zeit auch eine Weiterentwicklung stattgefunden? Wenn ja, wird das ganze alte API als Ballast mitgeschleppt - sehr ungünstig für eine Weiterentwicklung.

Zu ALSA: Die alten und neuen ALSA-Libs kann man sicherlich parallel installieren. Vielleicht hast du das ja schon gemacht. Die Programme, die ALSA nutzen, dürfen sich beim Start nicht über fehlende Libs beklagen. Allerdings weiß ich nicht, ob die alten LIBS noch mit dem neuesten Treiber zusammenarbeiten. Es könnte durchaus sein, daß sich das API so stark geändert hat, daß es nicht mehr geht. Ggf. findest du auf www.alsa-project.org Hinweise und alte Treiber-Versionen.

Gruß,
hjb
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Klaus Schäfer
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Jan 2004 8:27   Titel: Re: Alsa im neuen Kernel 2.6.1 sehr resourcenfressend

Hi,
die alten Treiber lassen sich nicht mit den 2.6er Kernel kompilieren - das hab ich schon
hinter mir, die libs sind auch nicht miteinander verträglich. Aber wie schon gesagt,
ich hab ja noch meinen stabilen 2.4er Kernel und mit dem rennt ja alles. Ich hatte nur
gehofft, mit dem 2.6er weitermachen zu können, da dieser Kernel bei allen anderen An-
wendungen halt performanter ist als der 2.4, warum auch immer. Sogar KDE2 kann man auf
meiner alten Kiste mit dem 2.6er problemlos nutzen. Da die Platte mit dem 2.6er weniger
klappert, vermute ich mal, daß die Dateizugriffe und der Plattencache optimiert wurden.
Auch der Wechsel zwischen den Programmfenstern ist performanter. Aber egal, so oft wechsle
ich nicht hin und her und mit dem 2.6er war halt einen Versuch wert.

Was die Kompatibilität
bei MVS angeht, so werden neue Features eben neben de alten Sachen zur Verfügung gestellt
und basieren heute noch auf den alten Grundprizipien der s/370-Architektur - nur
heute halt 64-bit adressierung usw. Aber die Prozessoren verstehen halt auch noch
die alte Maschinensprache. Man muß ja bedenken, daß mit den Großhobeln keine Ballerspiele
gespielt werden, sondern z. B. 50.000.000 Leistungsfälle verwaltet werden und mit einer
Maschine dann so 1000 Anwendern mit einer Antwortzeit von unter 0,2 Sekunden zur Verfügung
stehen müssen. Da wurde von Anfang an auf hohen Datendurchsatz entwickelt. Die eigentliche
Rechenleistung dieser Maschinen ist eher mau - so um die 600 Mhz CPU-Takt reißt normale
PC-Anwender heute nicht mehr vom Hocker - aber dafür sind die Kisten ja auch nicht
gebaut. Wenn man auf so ner Maschine dann wirklich mal rechenintensive Programme laufen
läßt, haut das schon ganz gewaltig auf die Performance.
 

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