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Installationen
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Spark
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Apr 2001 17:38   Titel: Installationen

So, hier greife ich mal die Diskussion aus dem Newsboard auf.
Es ging darum, dass ich der Meinung bin, bisherige Installationen gehen den falschen Weg indem sie die Installationen immer aufwendiger und "interessanter" gestalten. Das faengt damit an, dass bereits waerend der Installation das gesamte System konfiguriert werden muss und fuehrt bis zu einer Themes Auswahl alleine fuer den Installer wie bei Mandrake. Ich denke, die optimale Installation waere die, die
a) Zuverlaessig funktioniert,
b) schnell fertig ist und
c) einfach ist.

Was ist also, wenn man die Systemkonfiguration ans Ende schiebt, also NACH der Installation?
Was bleibt dann noch. Im Grunde nur die Partitionierung. Und die koennte man doch auch vom Tool seiner Wahl durchfuehren.

LH's letzter Beitrag dazu war:

*schnipp*
Das Problem WAS gefragt werden sollte ist sehr komplex. Bedenke das manche Menschen ohne Drucker nicht leben können, andere ohne ihr Modem nicht. und jeder will SEINE Hardware natürlich sofort am laufen haben. Auch kommt es darauf an ob er anfänger oder experte ist.
*schnipp*

So kompliziert ist das doch gar nicht. Klar, Hardware soll moeglichst sofort laufen. Aber wenn die nicht automatisch erkannt wird, warum soll man die dann unbedingt schon WAEREND der Installation einrichten? Wenn das System erstmal steht, kann man das doch viel entspannter angehen. Die meisten machen das sowieso...
Was Anfaenger und Experte angeht, ich denke hier sollte sich die Installation einfach spezialisieren. Warum nicht eine Distribution machen, die nur fuer eine bestimmte Zielgruppe geeignet ist. GNU/Linux ist doch flexibel genug dafuer. Also gehen wir von einem durchschnittlichen Benutzer aus, der sich ein Desktop System installieren moechte. Was muss da unbedingt waerend der Installation gefragt werden? Muss die Installation grafisch und aufwendig sein (mal abgesehen vom Marketing)? Reicht nicht einfach ein Textschirm fuer die einfachsten Fragen? Sollte eine Installation nicht darauf ausgerichtet sein, dass man sie nur einmal ausfuehren muss und danach diese nicht mehr benoetigt?
Was denkt ihr derueber? Welche Gruende koennte es geben, die Installation NICHT soweit zu vereinfachen? Was muss unbedingt WAEREND der Installation gefragt werden?
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Apr 2001 18:12   Titel: Re: Installationen

Hi Daniel

Ich sehe das sie folgt:

Wenn ich einen PC Installiere dann ist die Installation für mich die Phase in der das OS auf die Platte gebannt wird und die Einstellungen in einem rutsch vorgenommen werden. Ich will meinen PC in 5 Minuten Konfigurieren. Da ich genau weiß was ich einrichten muss ist das ideal. Nacheinander beantworte ich zielsicher die Fragen des Distrie und nach 5 Minuten beginnt das Kopieren. Danach startet das System und ich kann direkt damit etwas tun. Idealerweiße ist nun ALLES fertig. Das ist MEIN Traum einer Installation

Jetzt aus der sicht eines unerfahrenen Users:
Stell dir vor du hast noch NIE Linux benutzt. Du kennst also auch nicht die Konfig Tools. Du willst also idealerwiese gefragt werden was du willst. Stell dir vor du hast einen Drucker. Du willst das er nach der Installation eingerichtet werden muss, auf initiative des Users. Also wie unter Windows. Das ist ok für dich. Für einen Anfänger aber nicht. Der muss erst eine Anleitung lesen nach der Installation WO er denn nun den Drucker einrichten kann. Das mag wirklich keiner. Besser: Schon während der Installation fragen. Er kann direkt vom Bildschirm ablesen worum es geht. Er muss sich nicht darum kümmern wo er diese Einstellungen findet, sie werden ihm Präsentiert. Will er nichts einstellen ignoriert er das. (SuSE zeigt dafür einen guten Hilfetext an, bei anderen abe ich auf sowas nicht geachtet, haben es aber sich auch).

Ist halbwegs klar was ich meine?

Von Spezialisierung halte ich übrigens nicht sonderlich viel. Warum sollten nicht alle eine möglichst große Vielfallt haben? Der einzige Nachteil wäre eine "Anfäger Fortgeschrittener Profi" Frage zu anfang der Installation. Da kannst du dann auch deine Simpel Installation bekommen. Allerdings nehme ich sie nie. Da wird zuwenig so gemacht wie ich es will. (siehe oben)
 

Spark
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Apr 2001 20:18   Titel: Re: Installationen

Ich denke du siehst das viel zu unflexibel... du denkst nur an die Schattenseiten ohne darueber nachzudenken, wie man diese verhindern koennte, ohne auch die Vorteile zu verlieren.

> Wenn ich einen PC Installiere dann ist die Installation für mich die Phase in der das OS auf die Platte gebannt wird und die Einstellungen in einem rutsch vorgenommen werden. Ich will meinen PC in 5 Minuten Konfigurieren.

Ja ach. Ich auch. Und daher will ich die Installation so schnell es geht hinter mich bringen. Erzaehl mir nicht, du kannst SuSE in 5 Minuten installieren! Erzaehl das deiner Grossmutter. Smile Und diesen ganzen Konfigurationskram will ich erst machen, wenn ich es brauche. Genauso wie ich erst die Pakete installieren will, wenn ich sie brauche.

> Stell dir vor du hast noch NIE Linux benutzt. Du kennst also auch nicht die Konfig Tools.

Ja wo ist das Problem? Selbstverstaendlich muss dem User dann beim naechsten booten gesagt werden, was er anklicken muss. Oder die Konfiguration kommt automatisch. Aber sein System laeuft schonmal. Wo ist der Nachteil?

> Von Spezialisierung halte ich übrigens nicht sonderlich viel. Warum sollten nicht alle eine möglichst große Vielfallt haben?

Was fuer ein Argument... Warum zum Teufel soll sich eine Distribution nicht spezialisieren. Als Basis koennte Debian dienen. Wenn was fehlt, kann man es sich von Debian saugen. Will man einen Server oder sowas installieren, wird man sowieso auf etwas anderes zurueckgreifen. Hauptsache die Basis ist gleich.
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Apr 2001 21:00   Titel: Re: Installationen

>Erzaehl mir nicht, du kannst SuSE in 5 Minuten installieren!<

Die ienstellungen bei der Installation samt drucker Modem und co schon, ich sage ja auch dann : "und nach 5 Minuten beginnt das Kopieren.". Das heist ich brauche wenig Zeit für die Konfig sachen, und dann kopiert er. Ob das jetzt 10 Minuten oder 3 Stunden dauert ist doch hier egal.

>Und diesen ganzen Konfigurationskram will ich erst machen, wenn ich es brauche. Genauso wie ich erst die Pakete installieren will, wenn ich sie brauche.<

Und hier liegt das Problem deine überlegung. DU willst das so machen. ok, da ist ja nichts schlechtes bei Smile Die Meisten wollen das aber eben nicht. Der Chef meiner Mutter den ich bei PC Fragen helfe sagte mir gestern "Heute setze ich mich Abends hin und dann mach ich den ganzen PC fertig. Das mpüsste reichen damit er endlich richtig läuft". Soll heisen: ALLES einrichten, danach NIE wieder um sowas kümmern. Nicht den Drucker erst 2 Tage später installieren. Auch wollen sie nicht erst 4 Tage später Word installieren (ist ein Windows User). Die wollen (wie ich auch) alles beim ersten mal fertig. Auch wenn sie es noch nicht sofort brauchen. Lieber schonmal fertig habe. Die meisten wollen die ganze sachen in einem rutsch schnell hinter sich haben. Ist klar was ich meine ?

>Selbstverstaendlich muss dem User dann beim naechsten booten gesagt werden, was er anklicken muss<

Toll, nochmehr "Welcome" meldungen. Die list doch keiner. SuSE setzt sowas ab, KDE setzt sowas ab, dann jede 08/15 Anwendung..... ne du , nochmehr Text beim ersten Start und die Leute schreien laut ;)

[Spezialisierung]

Stell dir doch einfach mal eine Familie vor: Vater, Mutter, Tochter Sohn. WO willst du dich bei Sowas Spezialisieren? "Familie Distrie" die alles kann? Das ist dann aber kein Spezialisieren mehr. Und da die alles kann kauft die jeder, warum mit halben sachen leben wenn andere alles können ? Wink
Nen doch mal gute Beispiele für eine spezialisierung. Dinge wie Client oder Server sind klar, aber wie willst du auf dem Client unterteilen? Und bitte versuche das einmal übergreifend OHNE Debian zu sehen. Lass und diesen Teil mal Distrie Frei halten Smile
 

ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 27. Apr 2001 21:58   Titel: Re: Installationen

das thema während der installation online gehen zu können, fände ich sehr wichtig
da sollte imo eine art live-filesystem (wie es das bei suse gibt) zur installation genutzt werden, bestückt mit allen wichtigen tools und allen treibern(ersetzt dann auch den "rescue" mode [der bei redhat übrigens sehr bescheiden ist]) und natürlich mit internetzugang (isdn, modem, ethernet, dsl)

ich finde nichts schlimmer als ewig zu warten bis der rechner fertig mit kopieren ist
und bei auftretenden problemen kann man schnell nachschauen

ob man erst alles konfiguriert und dann kopieren lässt, oder erst ein minisystem installiert und dann nachkonfiguriert wäre mir persönlich egal, da ich eh nachkonfigurieren muss
aber man hat ja jetzt schon die wahl, bei allen großen distris (na bei debian vielleicht nicht) kann man die konfiguration sowohl vor als auch nach dem kopieren machen
konfiguration vorher hat den vorteil, dass das einfluss auf die paketauswahl nehmen kann (z.b. isdn/modem samba etc), plus die dinge die LH schon aufgezählt hat, aber wie gesagt, es geht auch hinterher (ist mir persönlich auch lieber)
 
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Spark
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Apr 2001 22:51   Titel: Re: Installationen

> Die ienstellungen bei der Installation samt drucker Modem und co schon, ich sage ja auch dann : "und nach 5 Minuten beginnt das Kopieren.".

Naja, das liegt aber wohl daran, dass du die Installation in und auswendig kennst. Wink Bei mir hat es jedenfalls viel viel laenger gedauert, schon alleine die ganzen Hardware Checks... Und wenn ich dann manche davon reden hoere, dass ihre Installation zwei Stunden gedauert hat oder sowas um den Dreh... au mann. Und jetzt erzaehl mir nicht, das sind alles Luegner. :)

> Und hier liegt das Problem deine überlegung. DU willst das so machen. ok, da ist ja nichts schlechtes bei Smile Die Meisten wollen das aber eben nicht.

Woher willst du das wissen? Nur weil du so denkst und ein paar andere muessen nicht alle anderen auch so denken. Ob es "die Meisten" sind spielt dann am Ende auch keine Rolle. Wenn etwas von ein paar Menschen bevorzugt wird, hat es schon seine Daseinsberechtigung. Sonst koennte man jawohl auch Linux wegschmeissen ("die meisten wollen das gar nicht"). ;)

> Die wollen (wie ich auch) alles beim ersten mal fertig. Auch wenn sie es noch nicht sofort brauchen. Lieber schonmal fertig habe.

Niemand hindert dich daran, alles auf einen Rutsch zu machen. Sag mir bitte wo der Unterschied ist ob zuerst die Konfiguration erledigt wird und DANN das System installiert wird, oder umgekehrt. Wie das ungefaehr gehen kann, hast du doch bei Progeny gesehen.
Sag mir einfach, wo da der objektive Nachteil ist.

> Toll, nochmehr "Welcome" meldungen.

Das hat doch nichts mit Welcome Meldungen zu tun, wenn eine Konfiguration aufspringt?? Schau dir nur Ximian an, die machen das genau so (doorman). Und ich finde es klasse. Das wird man auch nicht gefragt BEVOR das System installiert wird.


[Spezialisierung]

Du willst Beispiele? Ok. Was ist mit demjenigen, der seinen Computer nur zum Zocken verwendet und um ins Internet zu gehen? Da haben wir eine klare Spezialisierung. Dann gibt es diejenigen, die Unix kennenlernen wollen. Es gibt diejenigen, die Linux als Workstations in der Firma einsetzen, etc.
Und schon alleine die Spezialisierung Client/Server ist etwas, was bisher wohl keiner konsequent durchgefuehrt hat. Selbst Mandrake will nun auch als Serverdistribution auftreten, man siehe diese neue Mandrake Firewall. Von spezialisierung fast nirgends eine Spur. Und wenn dann nur Ansatzweise, man versucht dennoch alle anderen Bereiche abzudecken, meistens mehr schlecht als recht...

> Und bitte versuche das einmal übergreifend OHNE Debian zu sehen.

Warum? Du verstehst das wohl nicht. Solche Spezialisierungen sind nur sinnvolle, wenn man auch die gleiche Basis verwendet, damit man nicht jedesmal das Rad neu erfinden muss. Und da gibt es derzeit wohl nur zwei Moeglichkeiten, entweder man forked Red Hat oder man verwendet Debian als Basis. Da Debian als einziges System ausdruecklich daraus ausgelegt ist, als Basis fuer andere zu dienen, nehme ich das als Beispiel.

> warum mit halben sachen leben wenn andere alles können ?

Weil niemand alles gut kann. Was ist dir lieber, ein System welches zwar alle Aufgabenstellungen bewaeltigen koennte, aber keine richtig gut? Oder ein System, welches die von dir gewuenschten Aufgaben wunderbar loest und alle anderen (die dich nicht interessieren) ueberhaupt nicht? Wenn du dann spaeter ein anderes Interesse hast, koenntest du dir auch eine andere spezialisierte Distribution besorgen. Geld spielt ja zum Glueck keine entscheidende Rolle inder freien Software Welt. Und wie gesagt, wenn alle auf der gleichen Basis beruhen, muss man auch nichts neu lernen.

Ronny:
> ich finde nichts schlimmer als ewig zu warten bis der rechner fertig mit kopieren ist
und bei auftretenden problemen kann man schnell nachschauen

Eben, also warum nicht gleich ein Basis System installieren mit dem man Online gehen kann und alles was sonst noch so noetig sein koennte? Falls zuviele Pakete installiert wurden ist es ja kein Problem, die dann wieder zu entfernen, wenn die Konfiguration beendet wurde.

> na bei debian vielleicht nicht

?? na egal jetzt. :)

Also die optimale Installation wuerde fuer mich so aussehen:

Enter druecken, das System wird installiert (von Partitionierung jetzt mal abgesehen). Dann startet er das Basissystem und konfiguriert automatisch X und Co. Dann geht die Installation in X weiter, der Desktop wird schnell eingerichtet und dann befindet man sich bereits da.
Festhalten: Zu diesem Zeitpunkt musste man im Idealfall nur einmal Enter druecken. Natuerlich muss nachgefragt werden, wenn Grafikkarte, Maus oder Monitor nicht erkannt werden konnten. Ausserdem sollten noch ein paar Fragen zum Desktop kommen, z.B. die, die man auch von Ximians Doorman gestellt bekommt.
Dann ist man also da, mit seinem schoenen Desktop und im Grunde funktioniert alles. Auf dem Desktop koennten jetzt einige hilfreiche Icons liegen, wie z.B. "go online", "system properties", "hardware configuration", "software installation", "help center". Jetzt kann man sich schnell den Rest installieren oder erstmal den neuen Desktop bestaunen (man ist ja neu in der Linux Welt). Das alles ist doch jetzt viel entspannter, wenn man die Moeglichkeiten hat im Netz zu surfen um nach Informationen zu suchen, Dokumentationen zu lesen und wenn man irgendetwas nicht kapiert, laesst man es einfach erstmal beiseite. Bei Installationen steht man meistens unter dem Druck sich sofort entscheiden zu muessen, ohne jegliche Hilfe parat zu haben ausser das, was die Installation gerade anbietet.
Also, was ist so undurchfuerbar an dieser Vorstellung? Hardware sollte im Idealfall einfach funktionieren und nicht noch gross Konfiguration benoetigen. Sollte es das doch, dann ist es eh meist nicht ganz trivial. Und wohlgemerkt wird die Installation auch fast immer gelingen, da es kaum Fehlerquellen gibt. Vor allem wenn diese auch noch im Textmodus stattfindet.
Also MIR wuerde das als neuem Linux User gefallen und LH, ich glaube nicht, dass ich der einzige von 80 Millionen Menschen bin, der so denkt. Wink
 

ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2001 8:51   Titel: Re: Installationen

> Eben, also warum nicht gleich ein Basis System installieren mit dem man Online gehen kann und alles was sonst noch so noetig sein koennte? Falls zuviele Pakete installiert wurden ist es ja kein Problem, die dann wieder zu entfernen, wenn die Konfiguration beendet wurde.

1. platzmangel (ok trifft nur auf ältere rechner zu, aber die gibt es auch)
2. ich will einen guten rescue mode auf der cd, den könnte man dann auch zur installation nehmen

> Dann ist man also da, mit seinem schoenen Desktop und im Grunde funktioniert alles. Auf dem Desktop koennten jetzt einige hilfreiche Icons liegen, wie z.B. "go online", "system properties", "hardware configuration", "software installation", "help center". Jetzt kann man sich schnell

na da hast du wohl die sprachauswahl vergessen, wenn du einem linux newbie die installation in englisch zumuten willst (ich kenne einige die können kein englisch) dann siehts für linux nicht gut aus

mir gefällt der textmodus auch besser, aber windows usern ist kaum beizubringen, dass das besser ist, hauptsache bunt und flimmert Sad
 
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Spark
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Apr 2001 9:04   Titel: Re: Installationen

> 1. platzmangel (ok trifft nur auf ältere rechner zu, aber die gibt es auch)
> 2. ich will einen guten rescue mode auf der cd, den könnte man dann auch zur installation nehmen

Punkt 1. spielt keine grosse Rolle fuer eine nicht eierlegende Wollmilchdistribution. Wer zu wenig Platz hat, kann dann halt nicht installieren...
Punkt 2... hm. Das waere dann natuerlich auch eine Moeglichkeit. Aber warum nicht gleich dieses "Rettungssystem" auf die Platte kopieren? Dann hat man schon ein lauffaehiges System von dem aus man alles weitere erledigen kann. Ausserdem ist das flexibler, da das System noch ein wenig auf den Rechner abgestimmt werden kann.

> na da hast du wohl die sprachauswahl vergessen, wenn du einem linux newbie die installation in englisch zumuten willst (ich kenne einige die können kein englisch) dann siehts für linux nicht gut aus

Man koennte gleich z.B. eine Distribution ganz in deutsch anbieten. Dann waere natuerlich noch die Einstellung Deutsch/Englisch sinnvoll. Und wichtig ist, dass man sofort die Tastenbelegung der Tastatur aendern kann.
 

David
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Apr 2001 12:02   Titel: Re: Installationen

Also ich habe mir jetzt die ganze Diskussion hier (und im Newsboard) durchgelesen, und möchte auch etwas dazu sagen...

Ronny:
> mir gefällt der textmodus auch besser, aber windows usern
> ist kaum beizubringen, dass das besser ist, hauptsache bunt und flimmert :(

Da muss ich nun doch etwas widersprechen! Bei Windows 2k/XP setzt Microsoft auch auf den Textmodus um die grundlegenden Aufgaben wie Partitionierung zu erledigen. Erst danach wird die Konfiguration mit den Assistenten im Grafikmodus gestartet - und zwar schon vom installierten Windows aus. Das finde ich ist ein guter Ansatz, und sollte auch bei Linux so verfolgt werden. Der einzige (riesige) Nachteil bei der Windowsinstallation ist, dass einem der grafische Teil der Installation aufgezwungen wird und es keine Ausweg gibt, wenn sich dieser einmal aufhängt...
Aber genau das könnte Linux ja besser machen: Ich stelle mir da vor, dass man im Textmodus nur die Sprache auswählt und die Partitionierung erledigt. Dann kopiert sich ein Minimalsystem auf die Platte, und nach dem Neustart setzt ein (grafisches?) Tool die Arbeit fort (welches man umgehen können sollte), welches die weitere Software kopiert und abschließend die Hardwarekonfiguration durchführt.

Das wäre aus meiner Sicht die ideale Installation mit der man sicher vielen Usern helfen könnte (egal bei welchem OS das jetzt ist).
 

cybercrow
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Apr 2001 16:06   Titel: Re: Installationen

Hi,
jetzt sage ich einfach auch mal was dazu (habe gerade eure ganze Diskussion gelesen).
Ich finde die Ansicht von LH und von spark richtig. Ich finde sie liegen eigentlich gar nicht so weit auseinander. LH will gleich bei der Installation alles Konfigurieren, spark dagegen will erst eine möglichst schnelle Instalation und danach die Konfigurationsmöglichkeiten für den der will.
Eigentlich ist mir die Reihenfolge ziemlich egal deshalb würde ich für die von spark stimmen, da diese universeller ist. Bei der Reihenfolge erst Konfiguration dann Installation wird jeder dazu gezwungen die Konfiguration durchzuführen. Bei der anderen Reihenfolge wird das Grundsystem installiert und danach kann jeder selbst entscheiden ob er die Konfiguration gleich abschliessen will oder nicht.
Zum Thema grafische Installation/Konfiguration kann ich nur sagen das ich es in Ordung finde, solange es auch die möglichkeit zur textbasierten Installation/Konfiguration gibt. Ich kenne das zu gut aus eigener Erfahrung. Vor ca 1 1/2 Jahren wollt ich auf einem Compaq PC Linux installieren, zu der Zeit kamen gerade die ersten grafischen Installationen heraus. Die wollte ich natürlich mal ausprobieren, leider ohne Erfolg. Die Hardware war, zumindest für damals, zu exotisch. No-name Grafikkarte direkt auf dem motherboard. So das der Grafikmodus nicht geladen werden konnte. Naja, es war kein Problem ich hatte halt die textbasierte Installation gewählt. Was hätte ich aber gemacht wenn es diese Möglichkeit nicht gegeben hätte?
Zur grafischen Konfiguration möchte ich was am Beispiel SuSE <--> Mandrake sagen:
Ich finde eine textbasierte konfiguration ist gerade Anfänger freundlich. Denn was mache ich wenn bei X mal was schief geht? Wenn ich mich mit Linux auskenne ist das kein Problem. Dann kenne ich die *.conf Dateien und vi oder emacs, mehr brauch ich nicht. Aber ein Anfänger ist auch dann auf sein Konfigurationstool angewiesen. Da ist z.B. ein Mandrake user ziemlich aufgeschmissen, da drakconf nur unter X funktioniert. Das ist auch der Punkt den ich von SuSE vorbildlich finde. Die habe die console nicht vergessen und sowohl yast als auch yast2 lassen sich in der console starten.

So, das solls jetzt erstmal gewesen sein.
Ich hoffe es ist nicht zu viel geworden.

By
cybercrow
 

Bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Apr 2001 21:24   Titel: Re: Installationen

Hallo.
Bevor man sich über Installationen streitet muss erst einmal Wissen wer installiert. Anfänger, Fortgeschritten, Experte.
Als Newbie ( ich bin einer )ist Mandrake gut wenn man durch ist läuft alles. Verbesserung wäre alles anklicken was man braucht dann Kaffee kochen und hinterher ist der Rechner fertig.
Bei SuSE ist, textbasiert, fdisk von DOS besser gelöst warum muss ich 200m eingeben oder 3000m. Da hat ein Newbie Schwierigkeiten.
Ein Win Umsteiger möchte die CD einlegen starten und fertig. Wenn man weiter ist mit mc und Editor( en ) umgehen kann sieht das schon anders aus. Dann kann man alles installieren und runterwerfen und ändern was man will.
 

spark



Anmeldungsdatum: 08.07.2000
Beiträge: 272
Wohnort: Solingen, NRW

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2001 23:44   Titel: Re: Installationen

> Verbesserung wäre alles anklicken was man braucht dann Kaffee kochen und hinterher ist der Rechner fertig.

Das koennte man glatt mal versuchen. Man waehlt am Anfang nur an was man auf dem Rechner haben will (Drucker, ISDN/ADSL/Modem, Office, Spiele). Dann installiert er den ganzen Kram, richtet ein was er einrichten kann und startet das System. Bei vernuenftiger Hardware sollte jetzt schon alles laufen. Details wie z.B. das einrichten der Einwahldaten fuer den Provider kann man doch noch hinterher erledigen. Sowas finde ich oft laestig waerend der Installation, da ich nicht immer alles sofort zur Hand habe und sich so ein Installationsprozess schonmal in die Laenge ziehen kann.

Ich denke, dass groesste Problem fuer Anfaenger ist die Sache mit der Partitionierung. Und ich wuesste auch nicht direkt, wie man das verbessern koennte.
 
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Der Unwissende
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Apr 2001 20:11   Titel: Re: Installationen

Ist es nicht traurig, dass nach Jahrzehnten der Vorherrschaft der Konsole noch kein vergleichbar schnelles Eingabeinterface geschaffen werden konnte ?

Nur so als Denkanstoss.

DU
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Apr 2001 22:20   Titel: Re: Installationen

Hi, ich bin auch mal wieder da:)

Mir ist die Diskusion jetzt doch etwas lang geworden, ich lasse deswegen die Texte einfach so stehen, am besten bildet sich jeder selbst sein Urteil :)

Allerdings zu einer Sache möchte ich doch etwas sagen:

Thema Partitionierung. Ich denke da ist noch Optimierungs Potential. Stellt euch doch nur mal eine Installation auf einem AlDi PC vor die zu keinem Zeitpunkt soetwas verlangt. Ideal wäre es da wenn die Windows Partition automatisch verkleinert werden würde. Das wäre doch mal etwas geniales. Leider ist dafür bisher eine Defragmentierung unter Windows im vorfeld nötig und etwas wackelige Tools (glaube GnuPart oder?). SuSE baut das zwar zum teil schon ein, aber nutzen würde ich es noch nicht. Leider gibt es wohl keinen Fat Defragmentierer unter Linux oder?
 

Bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Apr 2001 23:48   Titel: Re: Installationen

Partitonieren.
Da hab ich mir bei SuSE immer die Zähne ausgebissen. Ich finde fdisk unter Dos ist einfach das müsste sich doch umsetzen lassen.Caldera,2.3 hat ein Derivat von Partion Magic schon ein guter Ansatz.
Es gibt auch noch Probleme mit der Hardware für Newbies wenn der Screen oder Grafikkarte nicht aufgeführt werden. Es gibt ne Menge tools zum Testen der Hardware unter Win, das ist auch unter Linux machbar, da könnte man auch etwas verbessern. Viele die einen Computer haben wissen meist nur den Prozessor Leistung der Grafikkarte und Screen keine Ahnung. Und warum wird auch dem Newbi alles auf die Platte geschaufelt, Editoren Windows Manager usw. Das würde die Installationszeit auch verkürzen.
 

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