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Ablösung von Windows ...

 
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marcus1978



Anmeldungsdatum: 14.02.2002
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2002 20:14   Titel: Ablösung von Windows ...

Hallo!

Ich mache mir immer wieder Gedanken, wann denn endlich M$ der entscheidende Todesstoss versetzt wird.
Wenn ich mich im Netz so umschaue, dann denke ich das Linux schon ziemlich weit ist.
Andererseits, wenn man dann mal in ein Kaufhaus geht, sieht man überall nur Windows Software rumliegen.
Auch in vielen Firmen ist es schwierig. Selbst viele IT'ler halten Linux noch für kompliziert.
Ich weiss einfach nicht, wie es Linux schaffen soll, da einen Keil reinzuschlagen?
Bisher war es meiner Meinung nach so, dass es immer bessere System wie Windows gab. Nie wurde aber was aus den Alternativen.
Leider scheint es so als ob nie die technisch bessere Lösung gewinnt.
Was meint ihr? Schafft es Linux nie? Was kann man tun um mehr Leute für Linux oder andere Alternativen zu gewinnen?
 
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bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Mai 2002 21:38   Titel: Re: Ablösung von Windows ...

Wann wird Linux, ich schreibe da besser Gnu/linux, den Durchbruch schaffen, das heisst einen Marktanteil von mindestens 25% erreichen?
Ich glaube das es noch einige Zeit dauern wird, die Tendenz zeigt aber nach oben.
Linux heisst im Augenblick das Chaos. Ich habe einmal in den letzten Tagen verschiedene Distris die mit Zeitschriften als Demo kamen , ausprobiert. Gibt es überhaupt ein Linux oder gibt es viele. Jede Distri hat einen eigenen Installer, gut wer Linux etwas kennt bekommt alles auf die Platte, die Distris laufen mehr oder weniger gut, aber sind alle brauchbar. Was ist wenn einer fragt, ich habe ein Linux 7.2, kannst Du mir helfen. Das sind dann drei Distris zur Auswahl.
Für Textverarbeitung, Datenbanken Internet ist Linux schon perfekt. Schrift ist jetzt gut, Anti Aliasing, Cups als Druckertreiber gut, Kernel Stabil, KDE ist Top, Gnome wird es vielleicht werde.
Aber, was fehlt sind Programme für alle Zwecke, leichte Installation von neuen Programmen, deutschsprachige Hilfen der Programme. Das fatale ist, es gibt schon viele brauchbare Programme aber alle in englisch und das verführt mich zu der Aussage, wer Linux benutzen möchte muss englisch lernen oder können.
Linux wird bei uns langsam wachsen, aber in Ländern wo ein Update von Win einen Monatslohn oder mehr kostet, da gibt es finanziell keine Alternative zu Linux. Da schätze ich das Wachstum sehr hoch ein.
 

Heinbloed
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Mai 2002 11:33   Titel: Re: Ablösung von Windows ...

Bei mir im Umfeld finde ich immer mehr Leute die auf Linux umsteigen wollen oder sogar schon umgestiegen sind.....Es ist wohl das stabilere BS , auch was den Endverbraucher betrifft.Leider gibt es noch nicht alles , was das Herz begehrt unter Linux ....dafür gibt es im Internet aber gute Alternativen , da denke ich mal an Routenplaner usw.
Ich persönlich vermisse auch die Deutschsprachige Doku mitunter...gerade was einzelne Programme angeht. Hier meine ich aber in erster linie die Konsolenprogramme - weniger die mit einer grafischen Oberfläsche...weil diese ja zum Teil selbsterklärend sind.
Ich versuche eigentlich immer mehr auf die Konsole auszuweichen , scheitere aber wohl an meiner eigenen Bequemlichkeit und auch - zugegeben eigenen Blödheit- Die Befehle kann man eigentlich nicht alle im Kopf haben -zumindest nicht als Ottonormaluser.....-was man wohl auch nicht immer muss -aber wehe man nimmt mir mein KDE weg .
Ich persönlich finde Linux schon als echte alternative zu Windows....obwohl ich es noch auf der Platte habe boote ich es so gut wie gar nicht mehr -).Eine Ablösung wird wohl noch was auf sich warten lassen - aber immer mehr denken offen darüber nach M§ den Rücken zu kehren...alleine schon wegen denen ihr Lizenzmodell.In Zeiten knapper Kassen spielt das schon eine gewichtige Rolle.
Server von Linux im Bundestag
München -Stadtverwaltung überlegt intensiv
weitere folgen

Gruss Hein*
 

kapeka



Anmeldungsdatum: 08.02.2002
Beiträge: 99
Wohnort: Giessen

BeitragVerfasst am: 28. Mai 2002 16:02   Titel: Re: Ablösung von Windows ...

Linux ist, wie schon häufig gesagt, auf dem bestem Weg dahin. Nur wird ein Fehler, den Linux macht, oder auch eine der Distributoren, zehnmal schwerer gewichtet, als bei Windows. Da ist man das ja gewohnt.
Z.B. wollte ich Linux bei meinem Bruder auf dem PC installieren. Aber SuSE 8.0 hat es nicht geschafft die Partitionstabelle vernünftig auszulesen, obwohl es bei der 7.1 geklappt hat und auch Windows normal läuft. Selbst eine neuformatierung hat nicht geholfen. Red Hat 7.1 war für ihn zu kompoliziert und Mandrake 8.2 ist dauernd abgestürzt. Mitlerweile verrichtet Debian seine Dienste auf dem PC, aber trotzdem hakelt es hier und da und dann heißt es sofort:
"Ich dachte mit Linux geht das alles so toll!"
Die Erwartungen in der Vergangenheit wurden zu hoch gesteckt. Viele verstehen nicht, dass KDE nicht linux ist, und das ein OOo oder Mozilla unter Linux genauso abstürzen kann, wie unter WIndows.
Und ein gefrusterer user wird überall erzählen, wie kompliziert das alles mit Linux ist. Und das spricht sich dann schnell herum. Versuch dann mal die Leute vom Gegenteil zu überzeugen.
Linux hat viele gute Sachen und die Fortschritte bei Linux sind immens. Ich selber verwende es seit einigen Monaten ausschließlich und vermisse nichts, ausser Spiele, aber es gibt ja WineX.
Es geht jetzt um die Feinheiten. Installation neuer Programme, Verwirrende Vielfalt an Distributionen, wo eine Paket eine Distri nicht auf einer anderen läuft usw.
Nicht jeder kommt mit kompilieren klar.

Aber Linux, oder besser gesagt Freie Software, denn ob Linux oder HURD ist im Grunde ja fast egal, ist unaufhaltbar. Es kann sich höchsten langsamer entwickeln, wenn die Distris im worst-case verschwinden, und Debian kann nur Debian selbst zerstören, durch krach etc., aber es wird vorangehen. Das wird M$ schon zu spüren bekommen.
 
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linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Mai 2002 14:21   Titel: Re: Ablösung von Windows ...

Ich denke, dass es gar nicht mehr so weit ist. Ein Schritt in Richtung EIN Linux bringt das "United Linux", das ist sicher. Dann hört es schon mal in weiten Teilen auf mit unterschiedlichen Installern usw. Dann gibt irgendwann nur die 3 oder 5 Großen und die sind auch noch untereinander kompatibel, so daß wirklich nur noch der persönliche Geschmack entscheidet.

Ich sage das ja ungern, aber auch ich bin ein klickibunti. Ich mag es ein rpm-Packet per Klick zu installieren und mich nicht mit per Hand Befehlen durch das System zu hacken. Ich weiß natürlich, dass gewisse Kenntnisse ziemlich wichtig sind und bemühe mich auch, diese zu erwerben.

Und ich mag es gar nicht, dass die Games, die ich spielen möchte derzeit unter Linux einen guten Installationsaufwand benötigen. Es ist mir einfach zu viel, wenn ich erst etwas unter Windows installieren muss, dann ein Skript schreiben soll, damit ich unter Linux zocken kann. Aber auch das dauert nicht mehr lange, dann geht das wie von selbst. Ich vermute mal, dass da mit Sicherheit an einer plattformübergreifenden Installationsroutine gearbeitet wird ... träum... Wäre doch auch schön, wenn es so etwas gäbe. Klick und los.

Allerdings werde ich es schon vermissen, wenn ich mich der Konsole immer weniger bedienen muss. Das hat noch so etwas natürliches, wenn man das bei Computern überhaupt sagen kann.

Windows wird mit Sicherheit nicht sterben. Das wäre auch gar nicht gut, glaube ich. Vielmehr würde ein Kräftemessen gleichstarker Systeme wieder zu einem Innovationsschub werden. Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es. Denn die Linux User halten ja meist deshalb zusammen, weil es EINEN Feind gibt. Wenn das nicht mehr der Fall wäre, dann würde die Landschaft wohl doch ganz anders aussehen.

Linkfinger
 

bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Mai 2002 22:27   Titel: Re: Ablösung von Windows ...

Manchmal dreht sich das Rad schneller als man denkt. Linux heisst Chaos, habe ich geschrieben, und das ändert sich vielleicht. Auf der CD von Linux User ist ein KDE 3 für SuSE auf meinem Mandrake kann ich es nicht installieren. Die Distries haben Kernel 2.4.18, wirklich ?, nein den jeder patcht.
Mit United Linux wird das hoffendlich anders, die Distries sollten bleiben, aber endlich die Installation von neuen Programmen einfacher werden.
M$. Die bekommen Schwierigkeiten ohne Ende. Hinter United steht eine geballte Hardware Macht, das liesst sich wie das Who is Who der IT Industrie. Und kein Hardware Hersteller kann es sich in Zukunft mehr leisten nicht Linux kompatibele Hardware zu bauen. Damit wird es die Probleme wie bei Karl auch nicht mehr geben. Ich habe einen 233 Cyrix, darauf lief nur Caldera 2.3, kein anderes Linux und von Caldera nur die Version die einer Zeitung beilag, nicht die gekaufte Version. Damals bin ich an Linux fast irre geworden. Das wird wohl hoffendlich Vergangenheit sein.
Debian. Soll keine Flamewar sein aber Debian ist nicht Desktop tauglich,da veraltet. Dami man mit Linux normal arbeiten und auch andere an den Rechner lassen kann muss Kernel 2.4 XFree 4 KDE 2.2 und Cups vorhanden sein.
 

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