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root Partition voll - Ausweg???

 
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Hendrik+Neumann
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Mai 2001 22:41   Titel: root Partition voll - Ausweg???

Hallo,

beim Update meiner SuSE (7.0->7.1) stellte ich fest, dass meine root Partition voll war. Yast2 brach das Update einfach ab, mit Yast1 hab ich dann immehrin das Basissystem hinbekommen. In meinem System ist /root 1GB groß; /home, /opt und /usr sind auf eigenen größeren Partitionen untergebracht.
Nun wieso ist /root voll????
Das größte Verzeichnis in /root ist 304MB groß (mit 'du' ermittelt) alle anderen Verzeichnisse sind zusammen unter 150MB groß. Nur /proc ist ja "eigentlich" (meines Wissens) leer, Yast & KDE2 (Kdirstat) nach aber wieder nicht - also schlägt dort kcore mit vollen 262MB zu Buche etc., oder täusche ich mich da jetzt?? (bin irgenwie verwirrt)

Als Lösung ist mir bisher eingefallen, die brachliegenden 5 GB auf der gleichen Platte als neue /root Partition zu nehmen - also quasi die Dateien auf die größere Partition zu kopieren. Falls das gehen sollte; gibts da jdm. der sowas schonmal gemacht hat und mir ein paar Tipps geben kann wie..

Ansonsten jdm. eine Idee?

thx.
Hendrik
 

tkortkamp



Anmeldungsdatum: 08.04.2001
Beiträge: 143
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 05. Mai 2001 0:13   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

Hi!
1. Was sagt bei dir "df -h /root"?
2. Ich habe zwar sowas noch nie gemacht, aber ich denke das würde mit dem Befehl "cp -r /root [neue Partition]". Ich würde so vorgehen:


root:/# cp -rv /root /root2 #Nur um sicher zu gehen, wobei root2 der Mountpoint der neuen Partition ist.
root:/# yast #In Yast das Homeverzeichnis von root auf / setzen (oder irgendwo anders)
root:/# umount /root
root:/# umount /root2 # Unmounten der neuen Partition
root:/# mount /dev/hd[neue Partiton] /root
root:/# cd /root
root:/# cd root # Kein Wiederholungsfehler
root:/# mv * ..
root:/# mv .* .. #Versteckte Dateien verschieben. Kommen 2 Fehlermeldungen, einfach ignorieren.
root:/# yast #Heimatverzeichnis zurück auf /root setzen
root:/# echo -e "All done\a"



Hoffe das hilft dir irgendwie weiter. Hab es selbst noch nicht ausprobiert, ich übernehme keine Garantie.

cu,
Tobias
_________________
dude i'm pretty damn sure you could script somebody back to life
 
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Klaus2
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Mai 2001 3:09   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

.. darüber wurde auch hier schon Einiges (Ähnliches) geschrieben.
Einfach mal nach Festplatte suchen lassen. (.. auch in der SuSE SDB)
Event. reicht es ja ein "großes" Verzeichnis auf die neue Partition zu kopieren.
Wenn das ganze root-VZ kopiert werden soll Anpassen von /etc/fstab und
/etc/lilo.conf nicht vergessen. Danach lilo wieder inst.
(Wenn lilo noch von der 7.0 inst. ist auf die 1024 Zyl-Grenze achten.)
Bei cp oder tar auf die Rechte/Eigentümer und das das Kopieren im
lokalen Dateisystem achten. (Bei cp: -a [entspr. -dpR] , bei tar: -lp )
Kopieraktionen am Besten vom Rettungssystem aus starten.
(Wegen der Probleme mit offenen Dateien, /proc , rekursives Kopieren, ..)
Ich selber nehme immer tar, absolut problemlos.

Ein paar Links:
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/neue_hd.html
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/maddin_kopieren.html

MfG
Klaus2
 

gewitter



Anmeldungsdatum: 09.04.2001
Beiträge: 1354

BeitragVerfasst am: 05. Mai 2001 10:36   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

Schau doch mal in /tmp, ob das so voll ist. Verleg /tmp doch als link nach /home/tmp wie SuSE7.1-Neuinstallation macht.
 
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cerberusger



Anmeldungsdatum: 28.12.2000
Beiträge: 348
Wohnort: Muenchen

BeitragVerfasst am: 05. Mai 2001 10:40   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

also eigentlich wachsen root-partitionen nicht so drastisch an. hier sind es nirgends mehr als 500 mb (und das bei dateisystemen, die mehrere zig-gigabyte daten enthalten)

tipp 1)

schau mal in dein /tmp und /var verzeichnis. /var wird mit der zeit bissl groesser, drum lagert man es auch auf eine andere partition aus. /tmp wird dann ein sym-link nach /var/tmp und schon braucht es auch keinen platz mehr auf der root.

tipp 2)

zu deinen kcore mit 256mb ... dein system hat 256mb speicher, ja ? woher ich das weiss ? /proc belegt in der tat keinen platz auf der festplatte. es ist auch kein dateisystem im eigentlichen sinn. es beinhaltet die runtime-informationen des kernels, diese sind zur leichteren verwaltung und besseren integration in ein 'dateisystem' (/proc) abgebildet. kcore ist nun ein virtuelles file in diesem virtuellen dateisystem, das den ganzen adressraum des speichers abbildet (das ding wird einfach wo anders hinkopiert im falle eines programm-absturzes. daraus werden dann die core dateien

das heisst also, dass die core-dateien erst dann effektiv platz auf der festplatte, wenn ein programm abstuerzt. auch wenn das nicht ganz leicht zu verstehen ist, kcore ist ein abstraktes abbild deines system-speichers (262144 kbytes => 256mb), es belegt also auch nicht dein ganzes ram, es repraesentiert dieses lediglich, fuer addressierungszwecke.

wenn du auf irgendeine art auf /proc/kcore (mit einem hex-editor bspw) zugreifst, greift der kernel damit auf das ram zu. sei also vorsichtig, falls die versuchung entsteht, darin was zu aendern *gg*

cheers,
gerd aka 'dev0'
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Zuletzt bearbeitet von cerberusger am 05. Mai 2001 10:40, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
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Sebastian Ude
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Mai 2001 11:44   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

Man sollte

cp -ax / /anywhere

statt

cp -a / /anywhere

verwenden.
Durch das '-x' weist man cp an, nicht die Grenzen des Dateisystems zu überschreiten.

Ohne die '-x'-Option würde das nämlich etwas schiefgehen, kann man sich wahrscheinlich schon denken (kopieren von /proc, kopieren des Inhaltes der neuen Partition ...).
 

Hendrik Neumann
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Mai 2001 19:14   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

Danke für die Tipps, werds heute Abend noch mal in Angriff nehmen.

Auf die Idee /tmp (und sogar die logs wegzuschmeißen) zu leeren war ich auch gekommen, hat aber nur kurze Zeit für Linderung gesorgt. Das, von mir erwähnte, 304MB große Verzeichnis ist /var (wollte ich eigentlich dazuschreiben, habs wohl vergessen). Das mit dem kcore war mir schon bewußt (Speicherabbild) nur kapiere ich nicht, warum meine root-Partition voll (Yast2&kdirstat) ist wenn kcore nur virtuell ist. Ich vermute mal, dass die Dateien nicht physisch vorhanden sind aber halt der Speicher reserviert ist.

Auch danke für die sdb-links, hätte auch selbst darauf kommen können, dort etwas genauer zu suchen (ist mir unter Windows irgendwie entfallen, unter Linux eigentlich immer eine der ersten Anlaufstellen - dank Bookmark in der Konquerer-Leiste, direkt neben Pro-Linux

Jetzt hab ich aber genug von Windows und mach mich wieder dran mein Linux wiederherzustellen, vermiß es irgenwie schon. (Vergeßt ihr unter Windoof auch immer Ctrl-C nachdem ihr was makiert habt...

greetz
Hendrik
 

marcdevil
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Mai 2001 13:11   Titel: Re: root Partition voll - Ausweg???

root = / ich habe ca. 2Gb (opt,home,var,usr als eigene partitionen)
home of "root" = /root default : fast leer, ich habe 1Gb
 

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