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Partitionstabelle

 
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2001 9:40   Titel: Partitionstabelle

Hi,

wenn man definitiv nie mehr DOS oder Windows benutzt, dann ist die idiotische DOS-Partitionstabelle mit ihren maximal 4 Partitionen nur noch Ballast. Alternativen, die mehr Partitionen zulassen, gibt es mehrere, die auch von Linux unterstützt werden. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Insbesondere stellt sich die Frage, wie man sowas anlegt. Ich glaube, fdisk kann nur die normale Partitionstabelle, kann aber innerhalb einer Partition noch BSD-Slices verwalten.

Dankbar für Tips,
hjb
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bAZiK
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Jun 2001 12:55   Titel: Re: Partitionstabelle

Hmm... hört sich interresant an. Kann mir das vielleicht mal jemnd näher erläutern?
 

hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2001 16:07   Titel: Re: Partitionstabelle

Hi,

ich weiß nur soviel: *BSD kann alle seine Partitionen in einer herkömmlichen Primärpartition anlegen. Diese Unterteilung ist intern in der Partition, DOS sieht also nach wie vor nur eine Partition. Aber Linux hat die Fähigkeit, in die Partition hineinzusehen und die *BSD-Partitionen zu erkennen. Starte mal fdisk und schau dir die Kommandos an.

Das habe ich gerade gemacht und festgestellt, daß fdisk mindestens Sun- und IRIX-Partitionstabellen erzeugen kann.

Gruß,
hjb
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ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2001 16:39   Titel: Re: Partitionstabelle

die frage ist, was dir das bringt

ich würde dann eher auf LVM umsteigen

(ich habe übrigens schon ohne probleme LVs vergrößert und verkleinert, mit reiserfs und ext2)
 
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 02. Jul 2001 12:36   Titel: Re: Partitionstabelle

Hi,

es war ja nur ein Gedankenexperiment... bei PCs wird es schon daran scheitern, daß das BIOS eine normale Partitionstabelle braucht, oder man darf mit Diskette booten.

Das mit dem LVM ist ein guter Gedanke. Hatte ich auch mit Reiserfs schon mal am laufen. Mit JFS funktioniert es angeblich nicht. Bei XFS weiß ich nicht auswendig, wie es da aussieht.

Gruß,
hjb
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Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Jul 2001 13:23   Titel: Re: Partitionstabelle

Ja klar, mind. ein normale primäre Partition musst Du haben. Aber die kann ja prinzipiell die ganze Platte umfassen. Die Slices darin verwaltet dann ja das Linux. Allerdings muss der Kernel das auch unterstützen, ein fdisk mit Disklabel-Support alleine reicht da nicht aus. Ausserdem zitiere ich mal aus Documentation/devices.txt:

For Linux/i386, partitions 1-4 are the primary
partitions, and 5 and above are logical partitions.
Other versions of Linux use partitioning schemes
appropriate to their respective architectures.


Hmm. Die Informationen müssen natürlich erst mal gesammelt werden, dann die Device-Files so anpassen und ausserdem hoffen, dass keine Anwendung kaputtgehen...

Na ja. Ich tippe mal, es fällt in die Kategorie "Geht, ist aber die Mühe nicht wert."
 

ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 02. Jul 2001 18:49   Titel: Re: Partitionstabelle

xfs geht mit lvm
> es war ja nur ein Gedankenexperiment... bei PCs wird es schon daran scheitern, daß das BIOS eine normale Partitionstabelle braucht, oder man darf mit Diskette booten.

das bios braucht keine partitionstabelle, nur der boot loader (im mbr) und der kernel müssen das format verstehen (inwieweit lilo das kann weiß ich nicht)
kernelseitig sollte es gehen
 
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Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Jul 2001 21:26   Titel: Re: Partitionstabelle

Wäre der GUID Partition Table (GPT) was für dich ?
Linux müsste doch auch mit GPT statt MBR zurecht kommen können. Zumindest ist in diversen Linux-Foren schon darüber diskutiert worden.

1. What is a GPT disk?
The GUID Partition Table (GPT) was introduced as part of the Extensible Firmware Interface (EFI) initiative. GPT complements the older Master Boot Record (MBR) partitioning scheme that has been common to PCs.

2. Why do we need GPT?
GPT disks can grow to a very large size.
The number of partitions on a GPT disk is not constrained by temporary schemes such as container partitions as defined by the MBR Extended Boot Record (EBR).
The GPT disk partition format is well defined and fully self-identifying.

3. What is wrong with MBR partitioning?
MBR disks support only four partition table entries. If more partitions are wanted, a secondary structure ( an extended partition ) is necessary. Extended partitions are then subdivided into one or more logical disks.

4. Where can I find the specification for GPT disk partitioning?
Chapter 16 of the Extensible Firmware Interface (EFI) specification defines the GPT format. This document is available at http://developer.intel.com/technology/efi/download.htm .
Other related specifications are available on the web at http://www.microsoft.com/hwdev/efi/.

5. Is EFI required for a GPT disk?
No. GPT disks are self-identifying. All the information needed to interpret the partitioning scheme of a GPT disk is completely contained in structures in specified locations on the physical media.

6. How big can a GPT disk be?
In theory, a GPT disk can be up to 2^64 logical blocks in length. Logical blocks are commonly 512 bytes in size.
In practice, Windows Whistler supports GPT disks up to approximately 18 exabytes in size.

7. How many partitions can a GPT disk have?
In theory, an unlimited number. The number of partitions is limited by the amount of space reserved for making partition entries.

Quelle: http://www.microsoft.com/HWDEV/storage/Whistler-GPT_FAQ.htm
 

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