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Office Suite fuer Linux - wer kann mit M$ ???

 
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Dennis
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Aug 2001 7:41   Titel: Office Suite fuer Linux - wer kann mit M$ ???

Hallo Zusammen,


wer kennt eine gute Office Suite.


Habe bereits getestet:

Star Office 5.2 - langsam - z.T. ausreichende Filter

OpenOffice 6.33 - langsam, z.T. ausreichende Filter

AplixWare 5.0 - sehr schnell, nicht ausreichende Filter ( nur RTF / WinWord 2.0 )


Dazu ist zu sagen, das mich kein Produkt ueberzeugt hat.

Um eine gut funkt. kommunikation in der Firma am laufen zu halten,
muss diese Suite sehr viel koennen.

Das leidige Problem ist hat nun mal M$, d.h. diese Files von den M$ Produkten sollten
verarbeitet werden koennen.

Das geht zum grossteil, aber halt nicht sauber (ich weiss das M$ keine infos rausrueckt) und es schwer ist
das FORMAT der M$ Prodikte nachzubilden.


Denn z.B. Word DOC im RTF Format zu speicehrn ist zwar nicht schlecht, aber verschling viel zu viel Speicherplatz

(Vergleich: DOC (M$ Word) 230 KB oeffen und Speichern als RTF, dann hat das file 3,2 MB untragbar !!!)

Ich habe ein kl. Projekt zugewiesen bekommen, eine Workstation unter Linux, folgende Aufgaben mussen funkt.


- Office (komp. zu Excel 97/2000, Word 97/2000, PPoint 97/2000, Access 97/2000, Project 97/2000)
- GroupWare: (Mailserver: M$ Exchange 5.5) (habe erste versuche mit Evoltion und Netscape/Mozilla
- SAP: Platin SapGUI von SAP ( java, sehr instalbil )
- Komunikation mit M$ Windows NT / Windows 2000 servern ( smb, ist ganz OK )
- Kommunikation mit Novell 5.x Server ( noch keine tests )


Ja, und ich vrsuche hat mom. das beste rauszuhohlen, aber mom. ist es sehr schwer einen "M$ User" von Linux zu ueberzeugen
denn bei uns "haengt" die Messlatte sehr hoch, und wenn der liebe USER seine alten DOC nicht mehr bearbeiten kanne / oder
Afragen von anderen Firmen nicht lesen kann. Kann ich es aufgeben !!! ist klar !!


Also dann


Danke fuer alle Tips.




dennis
 

grovel



Anmeldungsdatum: 17.08.2000
Beiträge: 184

BeitragVerfasst am: 08. Aug 2001 17:54   Titel: Re: Office Suite fuer Linux - wer kann mit M$ ???

Es gibt derzeit nur eine Office-Alternative und die hast du schon probiert: StarOffice.
Es lässt sich allerdings ganz gut damit arbeiten, wenn das Programm mal gestartet wurde.
Das Problem ist, dass gleich ALLES gestartet wird, also wie wenn du WORD, EXCEL, ACCESS, IE, OUTLOOK, etc. gleichzeitig lädst. Das ganze Paket ist eigentlich als Server-Anwendung gedacht, wobei nur ein geringer Teil vom AnwenderPC erledigt wird.

Mit OpenOffice und KOffice sind allerdings Lösungen in Sicht, wobei v.a. OpenOffice evt. schon bald eine Alternative bilden könnte, stammt es doch von StarOffice ab. KOffice ist wohl eher über den Zeitraum von mehr als ein, zwei Jahren interessant.

Auch Aplixware ist ganz interessant, aber nur wenn man nicht auf Microsoft-Dokumente angewiesen ist, deshalb fällt es ausser Betracht.

Aber wie gesagt, wenn StarOffice einmal gestartet wurde lässt sich doch ganz leidlich damit arbeiten. IMHO natürlich
 
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ronny



Anmeldungsdatum: 24.04.2001
Beiträge: 313
Wohnort: Muehlacker, BW

BeitragVerfasst am: 09. Aug 2001 18:33   Titel: Re: Office Suite fuer Linux - wer kann mit M$ ???

ich muss dazu mal einen eher allgemeinen kommentar ablassen

dieses projekt klingt so, als wäre es der versuch zu zeigen, dass linux auf dem (firmen)desktop nicht eingesetzt werden kann (bei dieser speziell gestellten aufgabe steht das ergebnis schon lange fest)

wenn man wirklich in betracht zieht linux professionell einzusetzen, dann muss man IMHO einen anderen weg einschlagen

1. nutzen von offenen/freien technologien im server bereich (thema groupware, mail, etc)

2. archivierung von dokumenten in formaten, die auch später noch lesbar sind z.b. pdf

3. datenkonvertierung sollte an zentraler stelle erfolgen (bei cad wirds so gehandhabt, warum nicht auch bei office)

4. nutzung von offenen/freien formaten auf client side; meine persönliche meinung: mit LyX und angepassten vorlagen/macros ist man vielfach produktiver als mit word, und die vorgaben (CI) müssen viel strikter eingehalten werden; weiterer vorteil: ascii files lassen sich viel besser vergleichen -> (zuverlässige!) versionsverwaltung für alle arten von dokumenten
für andere dinge als textverarbeitung gilt entsprechendes
die datenmenge bei ascii files ist kein problem: dateisysteme lassen sich transparent komprimieren, genauso netzwerkprotokolle

5. nutzen von X-terminals (schonmal beobachtet wieviele personen gleichzeitig am pc arbeiten? es sind ziemlich wenige)
vorteil: einsparung bei der hardware (ich schätze die hälfte), zentrale administration

fazit: ein einzelner linux client in einer 100%igen non-free umgebung macht IMO keinen sinn (für den *normalen* anwender)

ronny
 
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