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Suse8.1

 
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Bernd
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2002 19:16   Titel: Suse8.1

Hallo zusammen,
ich möchte von Windows auf Linux umsteigen. Word und Excel-Dateien kann ich in OpenOffice öffnen, das habe ich schon getestet (mit der Windows-Version).

Nun meine 1.Frage:
Gibt es eine Möglichkeit ACCESS-Datenbanken in einem Linux-Programm zu konvertieren und wenn ja, ist dieses Programm Teil von Suse8.1?

2.Frage:
Was ist der Unterschied zwischen Suse und Red-Hat-Linux? Zu welcher Distribution würdet ihr mir raten.

3.Frage:
Wenn ich nur einen Einzelplatzrechner mit Internet-Anschluß betreibe reicht mir dann die Suse-Personal-Version bzw. was fehlt mir außer den Netzwerkkomponenten noch zur Proffessional-Version.

4.Frage:
Wie sieht es bei Linux mit DSL unterstützung aus? Kann ich da jeden beliebigen Provider nehmen oder bin ich da an bestimmte Provider gebunden oder geht DSL unter Linux gar nicht?


So, das waren für den Anfang mal die wichtigsten Fragen
 

roland
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2002 23:32   Titel: Re: Suse8.1

zur datenbank: mysql oder eventuell database von staroffice verwenden. für staroffice 6.0 musst du aber die prof. version nehmen, egal welche distribution. gutes datenbank teil ist auch z-sql von zope! ganz feine sache. aber ob du acces einfach so übernehmen kannst, bezweifle ich. zu bewerkstelligen ist es sicher, da jede datenbank mit sql arbeitet. es stellt sich wahrscheinlich mehr die frage wie du das frontend realisierst. vor allem bei mysql.

dsl: keinen tau.

suse - red hat: beide zum vergessen!

nimm gleich debian. du lernst mehr und funktioniert am ende wirklich gut. und nicht dauernd da eine kleinigkeit dort eine größere kleinigkeit etc.

zum anfangen ist ansonsten nur mandrake zu empfehlen. aber nur zum anfangen.

mfg
 

roland
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2002 23:32   Titel: Re: Suse8.1

zur datenbank: mysql oder eventuell database von staroffice verwenden. für staroffice 6.0 musst du aber die prof. version nehmen, egal welche distribution. gutes datenbank teil ist auch z-sql von zope! ganz feine sache. aber ob du acces einfach so übernehmen kannst, bezweifle ich. zu bewerkstelligen ist es sicher, da jede datenbank mit sql arbeitet. es stellt sich wahrscheinlich mehr die frage wie du das frontend realisierst. vor allem bei mysql.

dsl: keinen tau.

suse - red hat: beide zum vergessen!

nimm gleich debian. du lernst mehr und funktioniert am ende wirklich gut. und nicht dauernd da eine kleinigkeit dort eine größere kleinigkeit etc.

zum anfangen ist ansonsten nur mandrake zu empfehlen. aber nur zum anfangen.

mfg
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2002 0:47   Titel: Re: Suse8.1


Nun meine 1.Frage:
Gibt es eine Möglichkeit ACCESS-Datenbanken in einem Linux-Programm zu konvertieren und wenn ja, ist dieses Programm Teil von Suse8.1?

nein und nein

Du musst den Datenbestand der ACCESS Datenbank unter Microsoft Windows nach CSV exportieren.

Wenn du dann z.B. PostgreSQL als Datenbank einsetzt kannst du die CSV Datei(en) wieder mit dem (PostgreSQL-spezifischen) COPY SQL-Befehl importieren:

z.B. um bei PostgreSQL den Inhalt der Datei /tmp/benutzer.csv in die Tabelle t_user zu importieren:

PSQL> COPY t_user FROM /tmp/benutzer.csv USING DELIMITER ';';

man 7 copy
info copy

man 1 psql
info psql

code:

NAME
COPY - copy data between files and tables

SYNOPSIS
COPY [ BINARY ] table [ WITH OIDS ]
FROM { 'filename' | stdin }
[ [USING] DELIMITERS 'delimiter' ]
[ WITH NULL AS 'null string' ]
COPY [ BINARY ] table [ WITH OIDS ]
TO { 'filename' | stdout }
[ [USING] DELIMITERS 'delimiter' ]
[ WITH NULL AS 'null string' ]




2.Frage:
Was ist der Unterschied zwischen Suse und Red-Hat-Linux?

Es gibt keiner. Beides sind Linux Distributionen.


Zu welcher Distribution würdet ihr mir raten.

Was haben denn deine Bekannten/Kollegen/Freunde/... ?
Wenn die RedHat haben: Nimm RedHat. Wenn die SuSE haben: Nimm SuSE.

Ansonsten: es ist geschmackssache.
Mir gefällt das YaST2 und SaX2 von SuSE eigentlich recht gut und die Handbücher sind auch nicht schlecht.

RedHat wiederum bietet halt mit Kickstart eine recht einfach zu konfigurierende und gut dokumentierte Möglichkeit ein "Unattended Setup" durchzuführen. Ok das geht auch bei SuSE (heisst dort "autoYaST" oder so) ist aber -- so wie ich das bisher gesehen habe -- leider noch etwas schlechter Dokumentiert als bei RedHat.


3.Frage:
Wenn ich nur einen Einzelplatzrechner mit Internet-Anschluß betreibe reicht mir dann die Suse-Personal-Version

ja


bzw. was fehlt mir außer den Netzwerkkomponenten noch zur Proffessional-Version.

Die SuSE Personal Edition hat keine Entwicklertools (Compiler, etc.) dabei. Du kannst mit dieser Version also keine Programme aus dem Quellcode kompilieren.

Auch fehlen in der Personal ettliche Serverprogramme/-daemons die in der Professional enthalten sind.

Wenn du ein "Desktop Linux" suchst oder du nicht grade über ein grösseres LAN verfügst dann reicht die Personal vollkommen.


4.Frage:
Wie sieht es bei Linux mit DSL unterstützung aus?

Danke der Nachfrage. Funktioniert sehr gut bei mir.


Kann ich da jeden beliebigen Provider nehmen

du kannst jeden Provider verwenden der PPP-over-Ethernet einsetzt (z.B. T-Online)

Ich weiss jetzt nicht was AOL macht aber wenn die -- sofern die DSL anbieten -- für DSL ebenfalls ein proprietäres Protokoll verwenden dann kannst du *diesen* Provider ausschliesslich unter Betriebssystem nutzen für die AOL seine eigene proprietäre Providersoftware anbietet.



oder bin ich da an bestimmte Provider gebunden

nein


oder geht DSL unter Linux gar nicht?

Aktuell:
Beide Distributionen (RedHat wie SuSE) haben in der aktuellen Version komplette DSL Unterstützung und Konfigurationsprogramme dazu dabei.

Zur DSL Hardware:
Bei DSL Hardware gilt das gleiche was auch schon für normale Analog-Modems gilt: man sollte am Besten ein externes DSL Modem mit Ethernet Anschluss verwenden.
Per PCI-Steckkarte oder per USB angeschlossene DSL-Modems können u.U. Probleme bereiten oder gar nicht unter nicht-Microsoft-Windows (das ist das Betriebssystem für das etwa 100% aller Hersteller Treiber liefern) funktionieren sofern der Hersteller keine Treiber bereitstellt (gilt insbesondere für per USB angeschlossene DSL Modems).

Historisches bei SuSE:
DSL ist seit SuSE 7.3 (also 11/2001) out-of-the-box dabei und kann sehr bequem mit YaST2 eingerichtet werden.
Andere Distributoren haben etwa seit dem gleichen Zeitraum (Spätjahr 2001) DSL out-of-the-box mit dabei.

Historisches Allgemein:
Verfügte die Distribution nicht über DSL Unterstützung kann und konnte dies sowohl mit dem "Roaring Penguin" als auch mit dem "PPPoE" Treiber nachgerüstet werden. Allerdings kann die Einrichtung schon etwa hakelig sein wenn man es zum ersten Mal einrichtet.
 

stefansf



Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2002 9:04   Titel: Re: Suse8.1

siehe auch http://www.adsl4linux.de/

mfg stefan
 
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heinbloed
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2002 9:52   Titel: Re: Suse8.1

Ich würde grundsätzlich die professional-Version empfehlen.....
Gerade für umsteiger ist es schon mal gut ,wenn man vieles direkt von den CDs installieren kann...gerade die devel-Pakete.....das hat mir damals auch sehr geholfen
Ich denke das es am falschen Ende gespart wäre...aber es ist auch Ansichtssache
Gutes Gelingen
Hein*
 

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